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Zusammenfassung

Mitten im Krieg, im Herbst 1942, verkündete der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter und Reichsstatthalter Fritz Sauckel, lohnordnende Maßnahmen zur „Leistungssteigerung und Herstellung der Lohngerechtigkeit“ in der Rüstungsindustrie. An der Vorbereitung und Durchführung dieses mit großem propagandistischen Aufwand verkündeten Unterfangens waren das Reichsarbeitsministerium, die Deutsche Arbeitsfront und die Reichsgruppe Industrie beteiligt. Der Reichsausschuß für Arbeitsstudien (REFA), der sich stets als neutrale, aber auch der „Gemeinschaftsarbeit“ verpflichtete Institution verstand, stellte die Methoden und bildete die „REFA-Männer“ aus, die eine „leistungsgerechte“ Entlohnung verbürgen sollten1.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Tilla Siegel

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