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Ausländer und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

  • Hans-Bernd Brosius
  • Frank Esser

Zusammenfassung

In Deutschland sind zur Zeit etwa 6,5 Millionen Ausländer als wohnhaft gemeldet. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 8,0 Prozent. Der überwiegende Teil davon, nämlich 93,5 Prozent, lebt in den alten Bundesländern. Der Ausländeranteil in den neuen Bundesländern ist sehr gering, er beträgt mittlerweile etwa ein Prozent. Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern nimmt Deutschland eine Mittelstellung ein.10

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Literatur

  1. 10.
    Zum Vergleich: Der Ausländeranteil in Großbritannien beträgt 4,5 Prozent, in Frankreich 6,3 Prozent und in der Schweiz 17,9 Prozent; alle Angaben nach Fischer-Weltalmanach (1994).Google Scholar
  2. 11.
    Dies waren vor allem Italien, Spanien, Griechenland, Türkei, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien (Schrettenbrunner, 1982; Bundeszentrale für politische Bildung, 1984, 1992 ).Google Scholar
  3. 12.
    Im Jahre 1983 versuchte die Bundesregierung, durch eine vorübergehende Rückkehrhilfe Gastarbeiter zu einer Rückkehr in ihre Heimatländer zu motivieren. Gleichzeitig wurden Regelungen des Nachzugs von Familien der Gastarbeiter beschlossen.Google Scholar
  4. 13.
    Frey und Müller (1982) berichten von insgesamt 97.000 Bewerber für den Gesamtzeitraum 1953 bis 1974.Google Scholar
  5. 14.
    Eine genaue Darstellung der Entwicklung gibt Kapitel 9.Google Scholar
  6. 15.
    Nach Angaben des Bundesministeriums des Inneren (1992) liegt sie bei unter 1 Prozent.Google Scholar
  7. 16.
    Die folgende Darstellung der Schlüsselereignisse basiert auf Angaben in Chronik des 20. Jahrhunderts (1993); Willems, Würtz, Eckert (1993) sowie auf der aktuellen Berichterstattung von Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Der Spiegel, Die Zeit, Die Woche.Google Scholar
  8. 17.
    Willems, Würtz & Eckert ( 1993, S. 118f).Google Scholar
  9. 18.
    Willems, Würtz & Eckert ( 1993, S. 127).Google Scholar
  10. 19.
    Frankfurter Rundschau,9. 12. 1993; Der Spiegel,50/1993, S. 45–52.Google Scholar
  11. 20.
    Der Besitzer der Kampfsportschule Hak Pao, Bernd Schmitt, entpuppte sich ein Jahr später als V-Mann des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes.Google Scholar
  12. 21.
    Vgl. die Broschüre Offensive gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (1994).Google Scholar
  13. 22.
    Kepplinger, Brosius & Staab (1986) folgern, daB die Medien — wie das Beispiel Ausländer zeigt — den Definitionsspielraum eines Themas durch die Art der Thematisierung des Problems und der Strukturierung möglicher Problemlösungen determinieren, und sie dadurch mögliche Problemlösungen nahelegen. Damit bestimmen sie das Spektrum politischer Entscheidungen. Entscheidungsalternativen, die nicht innerhalb des vorgegebenen Spielraumes lagen, fanden kaum publizistische Unterstützung.Google Scholar
  14. 23.
    Den 172 positiven Aussagen standen 158 negative Aussagen gegenüber, was einem Saldo von +4,8 Prozent entspricht.Google Scholar
  15. 24.
    Den 29 positiven standen 72 negative Aussagen gegenüber, was einem Saldo von -42,6 Prozent entspricht.Google Scholar
  16. 25.
    Mit mehr Bezug zum Zuschauer thematisiert Eckhardt (1987a, b) die gleichen Befunde.Google Scholar
  17. 26.
    Lediglich in der Studie von Kepplinger, Brosius & Staab (1986) wurden Aussagen zum Verhältnis von Deutschen und Ausländern analysiert, so weit dies aus den Veröffentlichungen hervorgeht.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Hans-Bernd Brosius
  • Frank Esser

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