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Einleitung

Chapter
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Zusammenfassung

In der Diskussion um die Zukunft der modernen Industriegesellschaft steht heute in Politik und Öffentlichkeit die Idee einer Informations- oder Wissensgesellschaft im Mittelpunkt. Die Popularität dieses Konzepts verdankt sich wohl nicht zuletzt der Verkündung einer „Neuen Ökonomie“ und dem Aktienboom Ende der 90er Jahre. Die politische Relevanz der Thematik zeigt sich in einer Reihe von Politikfeldern; Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (Stichwort „Datenautobahn“), Hochtechnologiepolitik, „Greencard“-Initiative für IT-Fachleute, die Initiativen „D-21“ und „Schulen ans Netz“, Forderungen nach einer Reform des Bildungswesen oder Kontroversen um den Schutz „intellektuellen Eigentums“1 verorten sich unter Bezugnahme auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen im Rahmen des Übergangs zu einer Informationsgesellschaft. Auf der europäischen Ebene ausschlaggebend waren das Weißbuch der Europäischen Union „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung“ von 1993 und der im Anschluß verfaßte Bangemann-Bericht: „Europe and the Global Information Society“ (1994). 1994 wurde das „Information Society Project Office“ (ISPO) der Europäischen Union eingerichtet, um die EU-weiten Aktivitäten zu koordinieren.2

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Referenzen

  1. 1.
    Zur Thematik des „intellektuellen Eigentums“ vgl. die aufschlußreiche Studie von Boyle (1996).Google Scholar
  2. 2.
    Der Newsletter des ISPO („Information Society News“) ist unter www.ispo.cec.be abrufbar.Google Scholar
  3. 3.
    Auf einen Beitrag zur Debatte um die „richtige“ Wortwahl, ob also eher von einer „Informations-“ oder „Wissensgesellschaft“ gesprochen werden sollte, wird hier verzichtet, da inhaltliche Unterschiede kaum auszumachen sind (vgl. Stichweh 1998).Google Scholar
  4. 4.
    Bei anderen Autoren ist zumeist die Thematik der Informationsgesellschaft nicht zentral, oder sie greifen auf diese Ansätze zurück, so daß es sich nicht um originäre Ansätze handelt (Stehr 1994, Touraine 1972, Willke 1997).Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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