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Multidimensionale Ausprägung der Religiosität

  • Stefan Huber
Part of the Veröffentlichungen der Sektion „Religionssoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie book series (DGSRELIGION, volume 9)

Zusammenfassung

In Kapitel 6 wurde ein sehr reliables und valides Instrument zur Messung der fünf grundlegenden religiösen Ausdrucksformen und der Zentralität abraha-mitisch-religiöser Konstruktsysteme konstruiert. Darauf aufbauend wurde in Kapitel 7 die Gültigkeit der postulierten multidimensionalen Struktur der Religiosität unter Beweis gestellt. Im Zentrum dieser beiden Kapitel stand vor allem die grundlagentheoretische Fragestellung einer sachgemäßen Operatio-nalisierung und Messung der Religiosität. Mit Kapitel 8 ändert sich die Perspektive, es rücken eher anwendungsorientierte Fragestellungen in den Vordergrund. In dieser Perspektive wurde in Tabelle 5.1 die Frage gestellt, ob die Anwendung des multidimensionalen Instruments zu einer differenzierten und informationsreichen Beschreibung der Religiosität1 der Respondenten einer Stichprobe fuhrt (Fragestellung 10)? Diese Frage soll nun in Bezug auf die Studierenden der Universität Freiburg (CH) überprüft werden. Schließlich stellt sich die Frage, ob die Zentralitätsskala zu einer präziseren und damit trennschärferen Messung der Zentralität der Religiosität fuhrt als die in der empirischen Religionsforschung verbreiteten Ein-Item-Messungen der allgemeinen Religiosität (Fragestellung 11)?

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Referenzen

  1. 1.
    Das in Kapitel 6 konstruierte multidimensionale Messinstrument ist in seiner Semantik auf die religiösen Kulturen der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) bezogen. Daher wird mit ihm vorzugsweise nicht Religiosität im allgemeinen, sondern abrahamitische Religiosität erfasst. Zur Vereinfachung und besseren Lesbarkeit der Darstellung spreche ich in Kapitel 8 meist nur von ‚Religiosität‘ statt von ‚abrahamitischer Religiosität‘. Gemeint ist dabei durchgängig ‚abrahamitische Religiosität‘.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Stefan Huber

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