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Der religionsphänomenologische Ansatz von Ch. Glock

  • Stefan Huber
Part of the Veröffentlichungen der Sektion „Religionssoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie book series (DGSRELIGION, volume 9)

Zusammenfassung

Der Gegenstand dieses Kapitels ist Charles Y. Glocks multidimensionales Modell zur Messung der Religiosität. Dieses Modell wird von mir als religi-onsphänomenologisch charakterisiert, da es beansprucht, alle grundlegenden Formen zu benennen, in denen Menschen ihre Religiosität ausdrücken. Diese Ausdrucksformen oder Dimensionen der Religiosität werden zwar in verschiedenen religiösen Kulturen in unterschiedlicher Weise gewichtet, sie seien jedoch im Prinzip in jeder religiösen Kultur vorhanden.

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Referenzen

  1. 1.
    Stark (1965, S. 98, Anm. 7) betont, dass seine Definition der religiösen Erfahrung mit den Definitionen von religionspsychologischen ‚Klassikern‘ wie James (1958, S. 42 und 61) und Leuba (1925, S. 1) übereinstimmt.Google Scholar
  2. 2.
    Dieser und die drei folgenden Prozentsätze können aus den Angaben in Tabelle 3.22 geschätzt werden.Google Scholar
  3. 3.
    Möglicherweise gehen Glock und Stark (1966) davon aus, dass sie durch die Stellung eines Respondenten auf dem Orthodoxie-Index bereits ausreichend über die subjektive Bedeutsamkeit seiner theologischen Deutungsmuster informiert sind. Es sprechen jedoch gewichtige Gründe dafür, dass die alleinige Berücksichtigung des Orthodoxie-Index nicht ausreichend ist. Es ist zwar plausibel, dass mit zunehmender Gewissheit der Existenz einer transzendenten Instanz auch die Bedeutsamkeit theologischer Deutungsmuster für das Subjekt zunimmt. Auf der anderen Seite muss selbst eine sehr orthodoxe Einstellung nicht dazu fuhren, dass theologische Deutungsmuster für ein Subjekt eine zentrale Rolle spielen. Es ist vielmehr gut denkbar, dass religiöse Orthodoxie eine von vielen Einstellungen eines Subjekts darstellt, ohne dass ihr eine besondere handlungs- und erlebnisleitende Funktion zukommt. Daher erscheint es sinnvoll, weitere Indikatoren zu berücksichtigen, um zu einer theoretisch valideren Messung der Zentralität theologischer Deutungsmuster zu gelangen.Google Scholar
  4. 4.
    http://www.cas.vt.edu/sociology/Profiles/Wimberley.html

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Stefan Huber

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