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Einleitung

  • Regina-Maria Dackweiler
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Part of the Politik und Geschlecht book series (POLUG, volume 9)

Zusammenfassung

Vom „mainstream“ der hiesigen Sozialpolitiktheorie kaum zur Kenntnis genommen, haben feministisch orientierte Sozialwissenschaftlerinnen in ihren unterdessen vermehrt komparativen Analysen die Kontinuität frauenbenachteiligender wohlfahrtsstaatlicher Politik aufgedeckt. Im Mittelpunkt der internationalen feministischen Theorie und Empirie über diese, die Geschlechterverhältnisse gestaltende, Institution steht die bis in die Gegenwart reichende strukturelle Verfestigung der Ungleichstellung von Frauen in den Sozialversicherungssystemen (vgl. Gordon 1990; Hill/Tigges 1995; Ostner 1995; Gerhard 1996; Sainsbury 1994, 1999). Auf Grundlage dieser wegweisenden Forschungsergebnisse möchte ich mit der vorliegenden Arbeit einen Perspektivenwechsel im Rahmen feministischer politikwissenschaftlicher Wohlfahrtsstaatsanalyse und -theorie zur Diskussion stellen. Im Zentrum dieses Perspektivenwechsels steht die Frage nach den Auswirkungen des sich abzeichnenden ambivalenten Zugleich der Persistenz frauenbenachteiligender Strukturprinzipien wohlfahrtsstaatlicher Politik in den kapitalistischen Demokratien West- und Nordeuropas und der zu konstatierenden Transformationsansätze dieser Politik seit den 1970er Jahren. Exemplarisch am österreichischen Wohlfahrtsstaat rekonstruiert, richtet sich mein Interesse auf die geschlechterpolitischen Ursachen und die Effekte dieser widersprüchlichen Ungleichzeitigkeit.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Regina-Maria Dackweiler

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