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Wahlkampf und Politikvermittlung

  • Ulrich Sarcinelli
  • Edwin Czerwick
  • Werner Simon
  • Franz-Josef Witsch-Rothmund

Zusammenfassung

Es gibt sehr unterschiedliche Wege der arbeitspraktischen Realisierung einer Wahlkampfanalyse. Man kann den Verlauf der politischen Kontroversen zwischen den Parteien sekundäranalytisch über die Berichterstattung von Presse und Rundfunk in der Wahlkampfphase analysieren. Dabei ist es durchaus möglich, über die Berichterstattung möglichst vieler, gerade unterschiedlich politisch gewichtender Medien ein vergleichsweise umfassendes Bild „öffentlicher Politik“ im Wahlkampf zu gewinnen. Ober die Intentionen, strategischen Absichten und Planungen der Parteien erhält man hier gleichwohl Informationen und Interpretationen aus zweiter Hand. Dieses Defizit läßt sich allerdings auch nur partiell ausgleichen durch Quellenmaterial, also Redetexte, Sitzungsprotokolle von Parteivorständen oder Wahlkampfkommissionen, Planungsentwürfe etc. der Parteigeschäftsstellen. Denn nicht nur die Bereitschaft der Parteien, interne Materialien herauszugeben, ist aus verschiedenen Gründen sehr unterschiedlich entwickelt, so daß bei einer Wahlkampfanalyse Probleme der Vergleichbarkeit entstehen. Auch ist festzustellen, daß gerade die interessierenden politisch-strategischen Diskussionen nicht immer dokumentiert werden. Die dadurch entstehenden Ungleichgewichte im Informationsstand lassen sich nur zum Teil durch Interviews und Befragungen von Akteuren in Landesgeschäftsstellen ausgleichen, denn auch hier ist die Auskunftsbereitschaft nicht bei allen gewünschten Interviewpartnern in gleichem Maße gegeben.

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Anmerkungen

  1. 1).
    Werner Kaltefleiter, Vorspiel zum Wechsel. Eien Analyse der Bundestagswahl 1976, Bonn 1977 (Sonderdruck der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 130), S. 11Google Scholar
  2. 2).
    ) Peter Radunski, Wahlkämpfe. Moderne Wahlkampfführung als politische Kommunikation, München/Wien 1980, S. 9Google Scholar
  3. 3).
    ) Vgl. beide Sichtweisen bei Radunski, ebenda, S. 24 und S. 7; siehe dazu auch Werner Wolf, Der Wahlkampf. Theorie und Praxis, Köln 1980Google Scholar
  4. 4).
    ) Vgl. dazu im folgenden Monika Bethscheider, Wahlkampfstrategien. Themen-und Organisationsplanung im Bundestagswahlkampf 1979/80 (= Analysen und Berichte der Forschungsgruppe PARTEIENDEMOKRATIE, Nr. 3), Koblenz 1983, S. 8 ffGoogle Scholar
  5. 5).
    Für den Bundestagswahlkampf 1980 vgl. z. B. Edwin Czerwick/Ulrich Sarcinelli. Außenpolitik und Wahlkampf. Eine Analyse zur Rolle der Außenpolitik im Bundestagswahlkampf 1979/80, (= Analyse und Berichte der Forschungsgruppe PARTEIENDEMOKRATIE, Nr. 1) Koblenz 1982, S. 107Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. hierzu Bernard Brodie, Strategy, in: David Sills (Hrsg.), International Encyclopedia of the Social Sciences, Vol. 15, 1968, S. 281 ffGoogle Scholar
  7. 7).
    ) Siehe dazu auch Monika Bethscheider (Anm. 4), S. 52 ff sowie Reinhold Roth, Legitimation des politischen Systems durch Wahlen, in: Heino Kaack/Reinhold Roth (Hrsg.) Parteien-Jahrbuch 1976, Meisenheim 1979, S. 541 ffGoogle Scholar
  8. 8).
    ) Zur Bedeutung von Glaubwürdigkeit als politisch-moralische Kategorie vgl. Ulrich Sarcinelli, Etablierte Parteien und “Parteienverdrossenheit” - Reflexionen von Politikern zur Parteienkritik, in: Heino Kaack/Reinhold Roth (Hrsg.), Handbuch des deutschen Parteiensystems, Bd. 1: Parteistrukturen und Legitimation des Parteiensystems, Opladen 1980, S. 302 fGoogle Scholar
  9. 9).
    ) Vgl. hierzu Peter Radunski, Wahlkampfstrategien 1980 in den USA und der Bundesrepublik. Personalisierung - Angriffswahlkampf - Dramatisierung, in: Aus Politik urdZeitgeschichte B 18/1981, S. 31 ffGoogle Scholar
  10. 10).
    ) Zum Begriff “Meinungsklima” siehe Elisabeth Noelle-Neumann, Das doppelte Meinungsklima, in: Max Kaase (Hrsg.), Wahlsoziologie heute. Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1976, Opladen 1977 = Politische Vierteljahresschrift, Heft 2/3, 1977, S. 408 ff sowie dieselbe, Die Schweigesprache. öffentliche Meinung — unsere soziale Haut, München/Zürich 1980Google Scholar
  11. 11).
    ) Daß dies nicht immer der Fall sein muß, zeigt Edwin Czerwick, Opposi- tionstheorien und Außenpolitik. Eine Analyse sozialdemokratischer Deutschlandpolitik 1955 bis 1966, Königstein/Ts. 1981, S. 124 ffGoogle Scholar
  12. 12).
    ) Vgl. hierzu auch Frank Böckelmann/Günter Nahr, Staatliche üffentlichkeitsarbeit, Berlin 1979, S. 74Google Scholar
  13. 13).
    ) Vgl. dazu weitere Nachweise im Beitrag 4.2 von Andreas Engel in diesem Band sowie Peter Haungs/Eckhard Jesse, Die rheinland-pfälzische Landtagswahl vom 6. März 1983: Erste “Doppelwahl” in der Geschichte der Bundesrepublik, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1983, S. 518Google Scholar
  14. 14).
    ) Vgl. dazu den Beitrag 3.3 von Edwin Czerwick in diesem BandGoogle Scholar
  15. 15).
    ) Erklärung der CDU Rheinland-Pfalz zu den Wahlen am 6. März, in: Intern-Informationen der CDU-Landesgeschäftsstelle, Nr. 1/83, S. 1Google Scholar
  16. 16).
    ) Bernhard Vogel, zit. nach: Heidi Parade, “Hamburgische Verhältnisse verhindern”, in: Die Rheinpfalz, 18.12.1982Google Scholar
  17. 17).
    ) Zur Oppositionspolitik der rheinland-pfälzischen SPD in den fünfziger bis frühen sechziger Jahren, vgl. Kurt Thomas Schmitz, Opposition im Landtag. Merkmale oppositionellen Verhaltens in Länderparlamenten am Beispiel der SPD in Rheinland-Pfalz 1951 bis 1963, Hannover 1971Google Scholar
  18. 18).
    ) Vgl. den Kreisrundbrief der Landesgeschäftsstelle der Grünen (Rheinland-Pfalz) vom 15.2.1983Google Scholar
  19. 19).
    ) Kritisch zu den Möglichkeiten basisdemokratischer Kontrolle äußert sich Michael Schenk, Kommunikationsstrukturen in Bürgerinitiativen. Empirische Untersuchungen zur interpersonellen Kommunikation und politische Meinungsbildung, Tübingen 1982Google Scholar
  20. 20).
    ) Vgl. Beschluß der Landesmitgliederversammlung der Grünen Rheinland-Pfalz vom 28.11.1982 in Saarbrücken (Protokoll im Archiv der Forschungsgruppe PARTEIENDEMOKRATIE, Koblenz)Google Scholar
  21. 21).
    ) Vgl. hierzu auch Hans D. Klingemann, Issue-Kompetenz und Wahlentscheidung, in: Politische Vierteljahresschrift, 1973, S. 227 ff und Hans D. Klingemann/Charles L. Taylor, Affektive Parteiorientierung, Kanzlerkandidaten und Issues, in: Kaase (Anm. 10), S. 301 ffGoogle Scholar
  22. 22).
    ) Vgl. grundsätzlich dazu Niklas Luhmann, öffentliche Meinung, in: Politische Vierteljahresschrift, 1970, S. 2 ffGoogle Scholar
  23. 23).
    ) Generell zum Versuch der Parteien, die Presseberichterstattung in ihrem Sinn zu beeinflussen, vgl. Hans-Joachim Lang, Parteipressemitteilungen im Kommunikationsfluß politischer Nachrichten. Eine Fallstudie über den Einfluß politischer Werbung auf Nachrichtentexte, Frankfurt/Bern/Cirencester 1980 sowie Wolfgang R. Langenbucher/ Michael Lipp, Kontrollieren die Parteien die politische Kommunikation?, in: Joachim Raschke (Hrsg.), Bürger und Parteien. Ansichten und Analysen einer schwierigen Beziehung, Bonn 1982, S. 217 ffGoogle Scholar
  24. 24).
    Zur Kontroverse über die Wahlkampfbriefe vgl. Heidi Parade, Nach Pfarrerbriefen in ‘der Schußlinie, in: Die Rheinpfalz, 3.8.1983; Günter Hollenstein, Pfarrer sollen CDU helfen, in: Frankfurter Rundschau, 22.2.1983; Partnerschaft weit verstanden, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.3.1983. Günter Hallenstein, Ministerpräsident bat die Pfarrer um Wahlhilfe, in: Frankfurter Rundschau, 2.3.1983Google Scholar
  25. 25).
    ) Vgl. hierzu Hans-Peter Bank, der Wahlkampf aus der Perspektive der Parteien, in: Politische Bildung, 1972, Heft 4, S. 13ffGoogle Scholar
  26. 26).
    Radunski (Anm. 2), S. 7Google Scholar
  27. 27).
    Niklas Luhmann, Legitimation durch Verfahren, Frankfurt 1983, S. 123Google Scholar
  28. 1).
    ) Vgl. Ulrich Sarcinelli: Symbolische Politik und Wahlkampf. Eine Analyse zur politischen Symbolik am Beispiel des Bundestagswahlkampfes 1980, Koblenz 1983, S. 18Google Scholar
  29. 2).
    ) Ebenda, S. 19Google Scholar
  30. 3).
    ) Vgl. ebenda, S. 23Google Scholar
  31. 4).
    ) Vgl. Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch: Wahlkampf in vier Wahlkreisen. Zur Analyse des Bundestagswahlkampfes 1980 auf lokaler Ebene, Koblenz 1980, S. 10ffGoogle Scholar
  32. 5).
    Zum Legitimationsbegriff siehe Heino Kaack: Parteiensystem und Legitimation des politischen Systems, in: Heino Kaack/Ursula Kaack (Hrsg.),Parteien-Jahrbuch 1975. Dokumentation und Analyse der Entwicklung des Parteiensystems der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1975, Meisenheim am Glan 1978, S. 348–360Google Scholar
  33. 6).
    Vgl. Vera Gemmecke: Parteien im Wahlkampf, Meisenheim am Glan 1967, S. 70Google Scholar
  34. 7).
    Vgl. Reinhold Roth/Peter Seibt (Hrsg.): Etablierte Parteien im Wahlkampf, Meisenheim am Glan 1979, S. 13Google Scholar
  35. 8).
    Ulrich Sarcinelli (Anm. 1), S. 8Google Scholar
  36. 9).
    Reinhold Roth/Peter Seibt (Hrsg.), a.a.O., S. 14Google Scholar
  37. 10).
    Vgl. Reinhold Roth: Legitimation des politischen Systems durch Wahlen, in: Heino Kaack/Reinhold Roth (Hrsg.): Parteien-Jahrbuch 1976. Dokumentation und Analyse der Entwicklung des Parteiensystems der Bundesrepublik Deutschland im Bundestagswahljahr 1976, Meisen-heim am Glan 1979, S. 550Google Scholar
  38. 11).
    ) Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch, (Anm. 4), S. 121Google Scholar
  39. 12).
    ) Ebenda, S. 154Google Scholar
  40. 13).
    ) Vgl. dazu den vorausgehenden Beitrag sowie den nachfolgenden von Sarcinelli/Czerwick bzw. Czerwick in diesem BandGoogle Scholar
  41. 14).
    ) Peter Radunski: Wahlkämpfe. Moderne Wahlkampfführung als politische Kommunikation, München/Wien 1980, S. 111Google Scholar
  42. 15).
    ) Vgl. zum Wortlaut des Wahlkampfabkommens die Broschüre des CDU-Kreisverbandes Koblenz-Stadt: Wahlkampf 1983, S. 12fGoogle Scholar
  43. 16).
    ) Dies entspricht übrigens dem von Peter Radunski angegebenen Richtwert von zwei Dekaden. Vgl. dazu Radunski (Anm. 14), S. 111Google Scholar
  44. 17).
    ) Vgl. dazu Punkt 2 Absatz d) des Wahlkampfabkommens (Anm. 15), S. 13Google Scholar
  45. 18).
    ) Vgl. dazu ebenfalls die Wahlkampfbroschüre der CDU (Anm. 15)Google Scholar
  46. 19).
    ) Vgl. Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch, (Anm. 4), S. 78; siehe ebenso den Beitrag von Sarcinelli/Czerwick in diesem BandGoogle Scholar
  47. 20).
    ) Vgl. dazu “Wochenspiegel”, Anzeigenblatt für Koblenz vom 23.2.1983Google Scholar
  48. 21).
    ) Vgl. zur Veranstaltungsplanung der CDU insgesamt: Rhein-Zeitung vom 10.1.1983Google Scholar
  49. 22).
    ) Vgl. Rhein-Zeitung vom 28.2.1983, insbesondere die Ausführungen Hugo Brandts zur BundestagswahlGoogle Scholar
  50. 23).
    ) Vgl. Peter Radunski, (Anm. 14), S. 112Google Scholar
  51. 24).
    ) Vgl. hierzu vor allem die Wahlkampfzeitung der CDU “Miteinander”, Ausgabe 2, S. 2ffGoogle Scholar
  52. 25).
    ) Vgl. CDU-Wahlkampfbroschüre, (Anm. 15)Google Scholar
  53. 26).
    ) Vgl. ebenda, S. 17Google Scholar
  54. 27).
    ) Siehe hierzu generell Ulrich Sarcinelli (Anm. 1), S. 4ffGoogle Scholar
  55. 28).
    ) Vgl. zu entsprechenden Vorkommnissen im Verlauf des lokalen Wahlkampfes die Auseinandersetzung zwischen SPD-Bundestagskandidat G. Pauli und CDU-Landtagskandidat Dr. H. P. Volkert, hier exemplarisch “Wochenspiegel” vom 12.1.1983 bzw. Rhein-Zeitung vom 18.1.1983Google Scholar
  56. 29).
    ) Vgl. Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch, (Anm. 4), S. 79ffGoogle Scholar
  57. 30).
    ) Vgl. dazu das Anschreiben des Kreisvorsitzenden an die Funktionsträger der Partei in der CDU-Wahlkampfbroschüre, a.a.O.Google Scholar
  58. 31).
    ) Vgl. ebenda, S. 8Google Scholar
  59. 32).
    ) Peter Radunski, (Anm. 14), S. 108Google Scholar
  60. 33).
    ) Ebenda, S. 109Google Scholar
  61. 34).
    ) Rhein-Zeitung, 16.2.1982Google Scholar
  62. 35).
    ) Rhein-Zeitung, 5.3.1983Google Scholar
  63. 36).
    ) Vgl. dazu beide Anzeigen in der Rhein-Zeitung, 16.11.1982Google Scholar
  64. 37).
    ) Siehe hierzu exemplarisch die Präsentation der Landtagskandidaten mit Ministerpräsident B. Vogel in der Rhein-Zeitung, 5.3.1983Google Scholar
  65. 38).
    ) Vgl. “Schängel”, Anzeigenblatt für Koblenz, 2.3.1983, sowie “Wochenspiegel”, 2.3.1983Google Scholar
  66. 39).
    ) Vgl. Rhein-Zeitung, 18.2.1983, 23.2.1983 und 26.2.1983Google Scholar
  67. 40).
    ) “Schängel”, 3.2.1983 sowie 24.2.1983Google Scholar
  68. 41).
    ) Rhein-Zeitung, 1.3.1983 sowie 2.3.1983Google Scholar
  69. 42).
    ) Rhein-Zeitung, 5.3.1983Google Scholar
  70. 43).
    ) Vgl. Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch, (Anm. 4), S. 72ffGoogle Scholar
  71. 44).
    ) Vgl. dazu Kapitel 4.1 und 4.2 in Andreas Engel/Klaus G. Troitzsch, a.a.O., S. 72–78Google Scholar
  72. 45).
    ) Vgl. ebenda, S. 82fGoogle Scholar
  73. 46).
    ) Vgl. Rhein-Zeitung, S. 2, 1983Google Scholar
  74. 47).
    ) Vgl. zu diesem Vorgang CDU-Wahlkampfbroschüre, (Anm. 15), S. 16Google Scholar
  75. 48).
    ) Wolfgang Horn/Herbert Kühr: Kandidaten im Wahlkampf. Kandidatenauslese, Wahlkampf und lokale Presse 1975 in Essen, Meisenheim 1978, S. 197Google Scholar
  76. 49).
    Hans-Dieter Klingemann: Bestimmungsgründe der Wahlentscheidung, Meisenheim am Glan 1969, S. 197Google Scholar
  77. 50).
    ) Vgl. Wolfgang Horn/Herbert Kühr, (Anm. 48), S. 202Google Scholar
  78. 51).
    ) Vgl. ebenda, S. 204Google Scholar
  79. 52).
    ) Vgl. ebendaGoogle Scholar
  80. 53).
    ) Vgl. ebendaGoogle Scholar
  81. 54).
    ) Angaben entnommen nach Regional-Verbreitungsatlas, o.0., 1979, S. 159Google Scholar
  82. 55).
    ) Der Untersuchungszeitraum beschränkt sich auf die Zeitspanne vom 2.1.1983–5.3.1983. Im Rahmen der Raumanalyse (Ausmessen des Satzspiegels der einzelnen Beiträge) werden ausschließlich redaktionelle Beiträge mit Landtagswahlbezug berücksichtigt. Die Analyse der RZ bezieht sich auf den Lokalteil der Ausgabe Koblenz-StadtGoogle Scholar
  83. 56).
    ) So beispielsweise bestätigt von Dr. H. P. Volkert, Landtagskandidat der CDU, Frau M. Lang, Kreisgeschäftsführerin der Koblenzer CDU und R. Schwerin, Kreisvorsitzender der FDP-KoblenzGoogle Scholar
  84. 57).
    ) So der Chef-Redakteur der Rhein-Zeitung, H. Kampmann, in seiner Erwiderung an die Grpnen vom 15. bzw. 17.3.1983Google Scholar
  85. 58).
    ) Vgl. Ralf Zoll: Zum politischen Potential der Lokalpresse, in: Ralf Zoll/Eike Henning: Massenmedien und Meinungsbildung, Angebot, Reichweite, Nutzung und Inhalt der Medien in der BRD, München 1970, S. 276Google Scholar
  86. 59).
    ) Diese “Abweichung” in der quantitativen Relation zwischen SPD und FDP beruht darauf, daß die SPD die in der Ausgabe 4 des Koblenzer Wochenspiegels vom 26.1.1983 angebotene Möglichkeit zur Selbstdarstellung nicht wahrgenommen hat.Google Scholar
  87. 60).
    ) Hermann Meyn: Massenmedien in der Bundesrepublik Deutschland, überarbeitete Neuauflage, Berlin 1979, S. 43Google Scholar
  88. 1).
    ) Vgl. dazu Infas-Report Wahlen. Rheinland-Pfalz 1983. Landtagswahl am 6. März 1983, Analysen und Dokumente, Bonn-Bad Godesberg 1983 sowie Peter Haungs/Eckhard Jesse, Die rheinland-pfälzische Landtagswahl vom 6. März 1983. Erste Doppelwahl in der Geschichte der Bundesrepublik, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1983, S. 517Google Scholar
  89. 2).
    ) Eine beliebte Methode ist dabei, die Wahlergebnisse mehrerer Landtagswahlen auf die Stimmenverteilung im Bund hochzurechnen, wobei allerdings in der Regel auf die Unzulänglichkeit solcher Verfahren hingewiesen wird.Google Scholar
  90. 3).
    ) Vgl. dazu insbesondere Georg Fabritius, Wechselwirkungen zwischen Landtagswahlen und Bundespolitik, Meisenheim 1978 und Klaus G. Troitzsch. Die Landtagswahlen im Jahre 1978. Keine Vorentscheidung für 1980, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1979, S. 101 ffGoogle Scholar
  91. 4).
    ) Fabritius, ebenda; vgl. auch ders., Sind Landtagswahlen Bundestagswahlen?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 21/1979, S. 23ffGoogle Scholar
  92. 5).
    ) Fabritius (Anm. 3), S. 162Google Scholar
  93. 6).
    ) Ebenda, S. 95Google Scholar
  94. 7).
    ) Ebenda, S. 107. In seinenineuesten Veröffentlichung zu dieser Thematik hebt Fabritius vor allem die innerhalb bestimmter Grenzen bestehende “Gleichschaltung” zwischen Landtagswahlen und Bundespolitik hervor, die er auf 1. die bestehende Politikverflechtung zwischen Bund und Ländern, 2. die Art der Probleme, die häufig gleichzeitig zum Aufgabengebiet von Bund und Ländern gehören, 3. das Verhalten der Parteien, die Landes-und Bundespolitik nahtlos ineinanderübergehenlassen sowie 4. die Einstellungen der Wähler, die nicht deutlich zwischen Landes-und Bundespolitik unterscheiden, zurückführt. Vgl. Georg Fabritius, Landtagswahlen und Bundespolitik. Warum Landtagswahlen ohne bundespolitische Einflüsse und Auswirkungen undenkbar sind, in: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.), Westeuropas Parteiensysteme im Wandel, Redaktion Hans-Georg Wehling, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1983, S. 113ffGoogle Scholar
  95. 8).
    ) Heino Kaack/Klaus G. Troitzsch, Jungwählerverhalten in Hamburg, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 50/1970, S. 14Google Scholar
  96. 9).
    ) Fabritius (Anm. 3), S. 159Google Scholar
  97. 10).
    ) Vgl. Infas-Report, (Anm. 1), S. 50 fGoogle Scholar
  98. 11).
    ) Vgl. hierzu Reiner Dinkel. Der Zusammenhang zwischen Bundes-und Landtagswahlergebnissen, in: Max Kaase (Hrsg.): Wahlsoziologie heute, Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1976, Opladen 1977 (= Politische Vierteljahresschrift, Heft 2/3 1977, S. 343ff; ders., Zur Gesetzmäßigkeit der Trendverschiebungen zwischen Landtags-und Bundestagswahlen, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1981, S. 135 ff. Im Gegensatz dazu vgl. Klaus G. Troitzsch, Grenzen der Stabilität des etablierten Parteiensystems. Wahlen, Wählerverhalten und politische Einstellungen, in: Heino Kaack/Reinhold Roth (Hrsg.), Handbuch des deutschen Parteiensystems, Bd. 1; Parteistrukturen und Legitimation des Parteiensystems, Opladen 1980, S. 230Google Scholar
  99. 12).
    ) So Werner Wolf, Der Wahlkampf. Theorie und Praxis, Köln 1980, S. 70Google Scholar
  100. 13).
    ) Ralf-Rainer Lavies, Nichtwählen als Kategorie des Wahlverhaltens. Empirische Untersuchung zur Wahlenthaltung in historischer, politischer, statistischer Sicht, Düsseldorf 1973, S. 22 ffGoogle Scholar
  101. 14).
    ) Ursula Feist/Klaus Liepelt, Die nordrhein-westfälische Landtagswahl vom 11. Mai 1980, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1980, S. 240 ffGoogle Scholar
  102. 15).
    ) Grundsätzlich zur Politikverflechtung zwischen Bund und Ländern vgl. Fritz W. Scharpf/Bernd Reissert/F. Schnabel (Hrsg.): Politikverflechtung. Theorie und Empirie des kooperativen Föderalismus in der Bundesrepublik, Kronberg 1976; Joachim J. Hesse (Hrsg.), Politikverflechtung im förderativen Staat, Baden-Baden 1978Google Scholar
  103. 16).
    ) Vgl. z. B. Gunter Kisker, Kooperation im Bundesstaat, Tübingen 1971, S. 290Google Scholar
  104. 17).
    ) Manfred Schmidt, CDU und SPD an der Regierung. Ein Vergleich ihrer Politik in den Ländern, Frankfurt/New York 1980, S. 27; zur (politischen) Frage “sachlicher Unitarisierung” vgl. aus verfassungsrechtlicher Sicht Konrad Hesse, Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Karlsruhe 1977, (10., erg. Aufl.), S. 90 ffGoogle Scholar
  105. 18).
    ) Schmidt, ebenda, S. 31Google Scholar
  106. 19).
    ) Vgl. dazu generell Heino Kaack, Geschichte und Struktur des deutschen Parteiensystems, Opladen 1971Google Scholar
  107. 20).
    ) Werner Kaltefleiter, Wähler und Parteien in den Landtagswahlen 19611965, in: Zeitschrift für Politik, 1965, S. 90Google Scholar
  108. 21).
    ) Wolf (Anm. 12), S. 79Google Scholar
  109. 22).
    ) Vgl. dazu Werner Kaltefleiter, Die Bedeutung der föderativen Ordnung für. das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland, in: Jürgen Jekewitz/Michael Melzer/Wolfgang Zeh (Hrsg.), Politik als gelebte Verfassung. Aktuelle Probleme des modernen Verfassungsstaates. Festschrift für Friedrich Schäfer, Opladen 1980, S. 210 ffGoogle Scholar
  110. 23).
    ) Ebenda, S. 210Google Scholar
  111. 24).
    ) Vgl. Infas-Report (Anm. 1), S. 59Google Scholar
  112. 25).
    Vgl. Fabritius (Anm. 4), S. 27Google Scholar
  113. 26).
    ) Karl Rohe, Konfession, Klasse und lokale Gesellschaft als Bestimmungsfaktoren des Wahlverhaltens. Überlegungen und Problematisierungen am Beispiel des historischen Ruhrgebietes, in: Lothar Albertin/ Werner Link (Hrsg.), Politische Parteien auf dem Weg zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland, Düsseldorf 1981, S. 126Google Scholar
  114. 27).
    ) Fabritius (Anm. 3), S. 165Google Scholar
  115. 28).
    ) Vgl. dazu Reinhold Roth, Die Bremer Bürgerschaftswahl vom 7. Oktober 1979, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1980, S. 196 ffGoogle Scholar
  116. 29).
    ) Vgl. dazu Hans-Peter Biege/Hans Joachim Mann/Hans Joachim Wehling, Die baden-württembergische Landtagswahl vom 16. März 1980, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1980, S. 211 ffGoogle Scholar
  117. 30).
    ) Vgl. dazu Adolf Kimmel, Die saarländische Landtagswahl vom 27. April 1980, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1980, S. 222 ffGoogle Scholar
  118. 31).
    ) Fabritius, S. 158 fGoogle Scholar
  119. 32).
    ) Vgl. Heino Kaack, Landtagswahlen und Bundespolitik, Daten und Vorgeschichte der Wahlentscheidung 1972, in: Dieter Just/Lothar Romain (Hrsg.), Auf der Suche nach dem mündigen Wähler. Die Wahlentscheidung 1972 und ihre Konsequenzen, Bonn 1974 (= Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Band 101), S. 17ffGoogle Scholar
  120. 33).
    ) Vgl. dazu Friedrich Karl Fromme, Gesetzgebung im Widerstreit. Wer beherrscht den Bundesrat? Die Kontroverse 1969–1976, Stuttgart 1976; Gerhard Lehmbruch, Parteienwettbewerb im Bundesstaat, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1976Google Scholar
  121. 34).
    ) Vgl. Kaack (Anm. 32), S. 17ffGoogle Scholar
  122. 35).
    ) Vgl. dazu Biege et al. (Anm. 30), S. 213Google Scholar
  123. 36).
    ) Vgl. hierzu die in den Anmerkungen 28–30 angegebeneGoogle Scholar
  124. 37).
    ) Vgl. dazu Feist/Liepelt (Anm. 14), S. 240Google Scholar
  125. 38).
    So auch Haungs/Jesse (Anm. 1), S. 527Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Ulrich Sarcinelli
  • Edwin Czerwick
  • Werner Simon
  • Franz-Josef Witsch-Rothmund

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