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Strategien politischer Entwicklung: Pluralistische Demokratie als Entwicklungsziel?

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Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL, volume 20)

Zusammenfassung

Im vorigen Kapitel ist bereits darauf hingewiesen worden, daß dem politischen System im Rahmen der Strukturanpassungsstrategie in den vergangenen Jahren ein wachsender Stellenwert beigemessen wird. In diesem Sinne impliziert Strukturanpassung eine Strategie politischer Entwicklung. Kann es aber überhaupt Strategien politischer Entwicklung geben? Herkömmlicherweise ist der Staat sozusagen als kollektiver Vertreter der Staatsbürger Subjekt einer Strategie nationaler Entwicklung — wie kann er dann selbst zum Objekt einer Entwicklungsstrategie werden? Diese Sichtweise impliziert offenbar bereits einen Blickpunkt, der Nationalstaatlichkeit transzendiert, der den eigentlichen „Partner“ der Entwicklungszusammenarbeit auch ganz formal von einer höheren Warte aus betrachtet. Im ersten Teil dieses Kapitels soll die Problematik dieser Betrachtungsweise, wie sie nicht erst in der Position der Weltbank, sondern bereits in der Formulierung von „Rechten“ auf globaler Ebene (Allgemeine Menschenrechte, Menschenrecht auf Entwicklung) zum Ausdruck kommt, untersucht werden. Daran anschließend wird das Postulat der notwendigen Förderung demokratischer Entwicklung unter den Gesichtspunkten des Zusammenhangs von politischen Regimeformen und Entwicklung sowie der soziokulturellen Bedingtheit dieser Regimeformen diskutiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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