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Interne Faktoren als Hindernisse nachholender Entwicklung

  • Wolfgang Hein
Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL, volume 20)

Zusammenfassung

Wie in vielen Bereichen sind auch in der entwicklungstheoretischen Diskussi-on in den vergangenen Jahren die Fronten aufgeweicht; dies gilt zumindest für die wissenschaftliche Diskussion. Die am Ende des vorigen Abschnittes kurz dargestellte These der „assoziierten Entwicklung“ verwies darauf, daß Auto-ren, die selbst den Dependenzansatz entscheidend geprägt hatten, begannen, nicht mehr die Blockierung von Entwicklung durch Abhängigkeit in den Mit-telpunkt ihrer Analyse zu stellen, sondern die Modifikation von „Entwicklung“ durch die Assoziation mit internationalem Kapital. Die späteren Arbei-ten von Dieter Senghaas und insbesondere Ulrich Menzel (Senghaas 1982; MenzellSenghaas 1986; Menzel 1988), die vor allem umfangreiche verglei-chende Studien zum Entwicklungsprozeß der kleineren Industrieländer be-rücksichtigten und damit die Frage nach den Erfolgsbedingungen nachholen-der Entwicklung in den Mittelpunkt stellten, sahen jetzt mehr in den internen gesellschaftlichen Strukturen — vor allem der Einkommens- und Besitzvertei-lung, einschließlich der Verteilung der Einkommen aus der Exportproduktion — als in den Strukturen externer Abhängigkeit die wesentlichen Determinanten erfolgreicher Entwicklung.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Hein

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