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Konzeptualisierung und Messung des Umweltverhaltens

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Zusammenfassung

Nicht einfacher, sondern schwieriger als eine angemessene Erfassung des Umweltbewußtseins sind adäquate Konzeptualisierungen und Messungen des Umweltverhaltens. Wo und konkret an welchen Stellen die Probleme liegen, soll mit Blick auf in der bisherigen Forschung praktizierte Vorgehensweisen im ersten Abschnitt dieses Kapitels erläutert werden. Im zweiten Abschnitt werden die Messungen und Meßergebnisse aus den beiden Erhebungen 1996 und 1998 präsentiert. Die Messungen erstrecken sich — wie auf der Ebene der Einstellungen — auf die vier Bereiche „Müll und Recycling“, „Einkaufen und Konsum“, „Energie- und Wassersparen im Haushalt“ und „Auto und Verkehr“. Analog zu Kapitel 3 bietet sich an, im letzten Schritt die Zusammenhänge der verschiedenen Umweltverhaltensmaße zu betrachten.

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Literatur

  1. 4.
    Ester und Van der Meer (1982: 58) z.B. definieren „environmental behaviour” als menschliches Verhalten „in as far as it has consequences for the physical environment“.Google Scholar
  2. 5.
    Im Bereich des Energiesparens ist z.B. bekannt, daß die beiden Verhaltensroutinen „Lichtabschalten beim Verlassen eines Zimmers“ und „Abschalten des Bereitschaftsmodus beim Fernsehgerät” nur einen vergleichsweise geringen Effekt auf den Energieverbrauch eines Haushalts haben. In einer empirischen Studie zum Energiesparen gelangt jedoch Wortmann (1994: 137) zu dem Ergebnis, daß speziell das Lichtabschalten ein „kognitiver Stellvertreter für das Energiesparen“ ist, der relativ eng mit anderen und wichtigerenGoogle Scholar
  3. 6.
    Beim „Abdrehen bzw. Herunterdrehen der Heizung über Nacht“ wurden all diejenigen aus der Prozentuierung ausgeschlossen, die ihre Wohnung mit Holz-bzw. Kohleöfen beheizen, die ein Heizungssystem haben, das die Temperatur über Nacht automatisch absenkt, und die angegeben haben, daß ein Abdrehen der Heizung technisch nicht möglich ist. Eine nennenswerte Zahl von ausgeschlossenen Werten ergibt sich auch beim „Abdrehen des Wassers unter der Dusche”, da Wohnungen mitunter nicht mit einer Dusche ausgestattet sind. Bei der nachstehend erläuterten Bildung eines Index des energiebezogenen Umweltverhaltens wurden die ausgeklammerten Werte wie fehlende Werte behandelt und durch den jeweiligen Mittelwert substituiert (vgl. bereits den entsprechenden Hinweis in Abschnitt 3. 1 ).Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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