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Kommunale Politik und öffentliche Gesundheit: Programm und Probleme des „Gesündere-Städte-Projekts“ der Weltgesundheitsorganisation

  • Alf Trojan
  • Helmut Hildebrandt
Part of the Politische Vierteljahresschrift book series (PVS, volume 22)

Zusammenfassung

Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung ist der kommunale Raum wieder zum Ort einer Debatte um Gesundheit und die Förderung gesunder Arbeits- und Lebensbedingungen geworden. Zumindest die wachsende Literatur spricht für eine solche These (vgl. u.a. Trojan 1985; Huber 1986; Labisch 1986; Kickbusch 1986, 1989; Badura/Lenk 1986). Darüber hinaus fand in den letzten Jahren eine Reihe von Tagungen zu Themen der Gesundheitsförderung statt (u.a. Düsseldorf 1986; München 1988; Frankfurt 1989; Bielefeld 1989; Berlin 1989; Hamburg 1989). Direkt oder indirekt bezogen sich dabei nahezu alle RednerInnen und SchreiberInnen auf ein Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO), genauer gesagt: ein Projekt der Abteilung „Gesundheitsförderung“ des Europabüros der WHO, das sog. „Healthy Cities“ — Projekt. Dieses ist auch das zentrale Thema des vorliegenden Beitrags. (Zum Hintergrund der WHO-Aktivitäten und zu grundsätzlichen Fragen öffentlicher Gesundheit ist an anderen Stellen ausführlicher berichtet und diskutiert worden; vgl. Hildebrandt/Trojan 1987; Stark/Hildebrandt 1989; Labisch 1986.)

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Literaturverzeichnis

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Alf Trojan
  • Helmut Hildebrandt

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