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Zusammenfassung

Die fachinterne Geschichtsschreibung und -deutung der Soziologie in der Weimarer Republik kommt zu unterschiedlichen Einschätzungen über den Zustand der Disziplin. So war für Helmut Schelsky „... die Thematik unserer Soziologie zu dieser Zeit selbst am Ende, ... die Melodien waren durchgespielt, die Fronten im Erstarren, und die Wissenschaft hatte kaum noch neue Entwicklungschancen in sich selbst“.1

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Anmerkungen

  1. 1.
    Helmut Schelsky: Zur Entstehungsgeschichte der bundesdeutschen Soziologie — Ein Brief an Rainer Lepsius, in ders.: Rückblicke eines Anti-Soziologen, Opladen 1981, S.15. Schelsky zitiert sich hier selbst, und zwar nach Helmut Schelsky: Ortsbestimmung der deutschen Soziologie, Düsseldorf 1959, S.36f.Google Scholar
  2. 2.
    René König: Über das vermeintliche Ende der deutschen Soziologie vor der Machtergreifung des Nationalsozialismus, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 36, 1984, S.6.Google Scholar
  3. 3.
    René König: Über das vermeintliche Ende der deutschen Soziologie vor der Machtergreifung des Nationalsozialismus, a.a.O., S.7.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Erhard Stölting: Akademische Soziologie in der Weimarer Republik, Berlin 1986; vgl. auch ders.: Soziologie und Nationalökonomie: Die Wirkung des institutionellen Faktors, in: Sven Papcke, (Hrsg.): Ordnung und Theorie, Beiträge zur Geschichte der Soziologie in Deutschland, Darmstadt 1986.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. diese Kennzeichnung, bezogen auf den Verein für Sozialpolitik als Organisation der Nationalökonomen, von Regierungsrat Wettstein in der Begrüßungsansprache anläßlich des sechsten deutschen Soziologentages 1928 in Zürich, in: Verhandlungen des 6. deutschen Soziologentages, Tübingen 1929, S.5.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus - Eine wissenschaftssoziologische Untersuchung, Opladen 1984.Google Scholar
  7. 7.
    Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus, a.a.O., S.248.Google Scholar
  8. 8.
    Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus, a.a.O., S.250.Google Scholar
  9. 9.
    Zum Konzept der “Wissenschaft als Bewegung” vgl. Elfriede Üner: Hans Freyer in der deutschen Soziologie bis 1933 - Ein Beitrag zur wissenschaftssoziologischen Einordnung seines Werkes und seiner Wissenschaftsgemeinschaft, unveröffentlichte Diplomarbeit, München 1980. Sowie dies.: Jugendbewegung und Soziologie, in: M. Rainer Lepsius (Hrsg.): Soziologie in Deutschland und Österreich 1918–1945, Opladen 1981.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. dazu: Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus, a.a.O., S.245.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. dazu: Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus, a.a.O., 5.210.Google Scholar
  12. 12.
    Dirk Käsler: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre Entstehungsmilieus, a.a.O., S.250.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Dirk Käsler: Soziologie zwischen Distanz und Praxis, in: Soziale Welt 35, 1984.Google Scholar
  14. 14.
    Helmut Berking: Masse und Geist: Studien zur Soziologie in der Weimarer Republik, Berlin 1984. Vgl. auch ders.: Was ihr den Geist der Zeiten heißt… Anmerkungen zur Soziologie in der Weimarer Republik, in: Urs Jaeggi u.a.: Geist und Katastrophe: Studien zur Soziologie im Nationalsozialismus, Berlin 1983.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Helmut Berking: Masse und Geist: Studien zur Soziologie in der Weimarer Republik, a.a.O., S.53ff.Google Scholar
  16. 16.
    In der Spannung zwischen “bildungsbürgerlichem Zeitvertreib” und “Fachwissenschaft” sieht Bärbel Meurer die Soziologie dieser Epoche angesiedelt: vgl. Bärbel Meurer: Vom bildungsbürgerlichen Zeitvertreib zur Fachwissenschaft. Die deutsche Soziologie im Spiegel ihrer Soziologentage, in: B. Heidtmann und R. Katzenstein (Hrsg.): Soziologie und Praxis, Köln 1979.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. M. Rainer Lepsius: Die Soziologie der Zwischenkriegszeit: Entwicklungstendenzen und Beurteilungskriterien, in: M. Rainer Lepsius (Hrsg.): Soziologie in Deutschland und Österreich 1918–1945, Opladen 1981.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. M. Rainer Lepsius: Die Soziologie der Zwischenkriegszeit: Entwicklungstendenzen und Beurteilungskriterien, a.a.O., S.15ff.Google Scholar
  19. 19.
    Wilhelm Flitner: Zur Einführung, in: Wilhelm Flitner und Gerhard Kudritzki (Hrsg.): Die deutsche Reformpädagogik, Stuttgart 1982, S.15.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Fritz Laack: Das Zwischenspiel freier Erwachsenenbildung, Bad Heilbrunn 1984, S.11.Google Scholar
  21. 21.
    Wilhelm Flitner: Zur Einführung, in: Wilhelm Flitner und Gerhard Kudritzki (Hrsg.): Die deutsche Reformpädagogik, a.a.O., S.17.Google Scholar
  22. 22.
    Fritz Laack: Das Zwischenspiel freier Erwachsenenbildung, a.a.O., S.17.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. dazu Rainer Geißler: Die Schichtungstheorie von Theodor Geiger — Zur Aktualität eines fast vergessenen Klassikers, in: Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 37, 1985.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Richard Münch: Die Kultur der Moderne, Frankfurt 1986.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Helene Kleine
    • 1
  1. 1.Studium der Soziologie, Erziehungswissenschaft und SozialpsychologieHeinrich Heine Universität DüsseldorfDeutschland

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