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Exkurs: Die Entwicklung von Skalen zur Messung des kulturellen und ökonomischen Status einzelner Berufsgruppen

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Zusammenfassung

Die Beschreibung von Lebensstilgruppen auf der Grundlage repräsentativer Daten zu Beginn der 90er Jahre war eines der empirischen Ziele dieser Arbeit. Ausgehend von dieser Typologie stellt sich jedoch die Frage, wie die Zugehörigkeit zu einzelnen Lebensstilkollektiven aufgrund von Merkmalen der sozialen Lage vorausgesagt werden kann und welche dieser Merkmale am bedeutsamsten zu dieser Voraussage beitragen können. Nach Bourdieus (1982) Lebensstilansatz könnte vermutet werden, daß der einem Beruf eigene Anteil kulturellen und ökonomischen Kapitals wesentlich zur Differenzierung von Lebensstilen beiträgt. Im Kern laufen Bourdieus Annahmen ja darauf hinaus, daß zwei voneinander unterscheidbare Statushierarchien existieren, die jeweils einer unterschiedlichen Logik der Reproduktion sozialer Ungleichheit und Statusvererbung unterliegen, eine Annahme, die in dieser Form in der soziologischen Literatur nicht neu ist, so etwa in Beiträgen zu beruflichem Situs (vgl. etwa Murphy & Morris 1961; Porter 1967; Glenn & Alston 1968; Samuel & Lewin 1979) oder der Literatur zur Zweigliederung intergenerationaler Mobilität einzelner Berufsgruppen (Blau & Duncan 1967, Laumann & Guttman 1966).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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