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Empirischer Teil: Konstruktion einer repräsentativen Lebensstiltypologie

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Zusammenfassung

In diesem Abschnitt soll, ausgehend von der weiter oben (vgl. 4.7) in Ansätzen beschriebenen repräsentativen Lebensstiluntersuchung „Life Style 90“, die vom SINUS-Institut in Heidelberg im Auftrag der Werbeagentur Michael Conrad & Leo Burnett konzipiert wurde, eine Lebensstiltypologie auf der Grundlage alltagsästhetischer Merkmale entwickelt werden. Im Sinne eines induktiven Vorgehens ist es mit Hilfe einer solchen Typologie möglich, die zentralen Strukturierungsdimensionen von Lebensstilen zu Beginn der 90er Jahre zu analysieren und dabei bedeutsame Erkenntnisse über deren ungleichheitsrelevanten Charakter zu gewinnen. Gruppieren sich Lebensstile vor allem entlang vertikaler, berufsbezogener Statusgruppen und sind somit Ausdruck des symbolischen Kapitals sozialer Schichten oder sind sie eher Teil von Schließungsprozessen zwischen horizontal differenzierten „Großgruppen“ unserer Gesellschaft? Welche Dimensionen differenzieren hauptsächlich Lebensstile? Lassen sich spezifische Mentalitäten, Ressourcenlagen und alltagsästhetische Präferenzen zu einer lebensstilspezifischen Sinnstruktur zusammenfassen? Diese für das Verständnis und die soziale Funktion von Lebensstilen bedeutsamen Fragen können möglicherweise mit Hilfe einer aktuellen und repräsentativen Typologie beantwortet werden. Im folgenden werde ich zunächst den verwendeten Datensatz im Detail beschreiben. In einem zweiten Schritt werden die zur Konstruktion der Typologie verwendeten Itembatterien und ihre Dimensionalität behandelt und schließlich die Typologie im einzelnen beschrieben.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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