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Lebensstile — eine Ergänzung zu Schichtungs- und Klassenmodellen in der Sozialstrukturanalyse?

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Zusammenfassung

Seit Beginn der 80er Jahre findet in der (bundesrepublikanischen) Sozialstrukturanalyse eine konzeptuelle Debatte statt (vgl. exemplarisch den Sammelband von Kreckel 1983). In dieser Auseinandersetzung beziehen sich Protagonisten einer „klassischen“ Perspektive unverändert auf Schicht- und Klassenmodelle, mit deren Hilfe bis in die 70er Jahre hinein unangefochten vertikale Ungleichheit auf der Ebene der beruflichen Stellung (teilweise ergänzt durch das Einkommen und das Bildungsniveau als Ressourcenmessung) untersucht wurde. Vor allem ausgehend von Ulrich Becks (1983, 1986, 1993, 1994) Individualisierungsthese und Stefan Hradils (1987) Konzept der „sozialen Lagen und Milieus” entwickelten sich zwei Kritikansätze an diesem klassischen Modell sozialer Schichten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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