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Berufsbiographische Orientierungen der Auszubildenden und Studenten

  • Albert Scherr
Chapter

Zusammenfassung

Ebenso wie beim Vergleich der politischen Orientierungen soll es hier darum gehen, sozial typische, die Vergleichsgruppen unterscheidende Aspekte der berufsbiographischen Orientierung aufzuzeigen. Im Sinne unserer Forschungsfragestellung ist insbesondere zu untersuchen, welche Konzipierungen eigener Kompetenzen der Entscheidung für eine Ausbildung bzw. ein Studium ieweils zugrundeliegen.

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Referenzen

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    Einen prägnanten Überblick über den Verlauf der Debatte gibt Neckel (1993); vgl. auch Beck 1994 und Scherr 1994c.Google Scholar
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    Eine Kritik der Individualisierungstheorerie aus der Perspektive der Ungleichheitsforschung haben u.a. Mayer & Biossfeld (1990), Bertram & Dannenbeck (1990) Betram (1991), Mansel (1993) sowie Strohmeier (1993) vorgelegt. Alle diese Untersuchungen belegen die hohe intergenerative Stabilität der Position im Gefüge sozialer Ungleichheit.Google Scholar
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    Erstaunlich ist die geringe Zahl der Arbeitnehmer aus Baden, da das Werk nur ca. 10 km von Karlsruhe entfernt liegt. Zu vermuten ist, daß die Landesgrenze die Wahrnehmung subjektiv erreichbarer Arbeitsplätze beeinflußt. Auch sind in Karlsruhe wesentlich mehr industrielle Arbeitsplätze angesiedelt als in der Region Südpfalz, in der die meisten Arbeiternehmer wohnen.Google Scholar
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    Der Topos „Hauptsache eine Lehrstelle“, mit dem Heinz & Krüger (1987) ihren Forschungsbericht überschreiben, findet keine Entsprechung in den Aussagen der Studenten. Wer auf die Frage nach seiner Studienfachwahl mit dem Satz „Hauptsache ein Studienplatz“ antwortete, würde ebenso Erstaunen auslösen wie ein Bewerber um einen Arbeitsplatz als Ingenieur in einem Auswahlgespräch, der seine Bewerbung wesentlich mit der Sicherheit des Arbeitsplatzes und dem erwarteten guten Verdienst begründen würde.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Albert Scherr

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