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Einleitung

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Part of the Forschung Politikwissenschaft book series (FPOLIT, volume 166)

Zusammenfassung

Seit Gorbačevs Perestrojka und dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind „Rechtsstaat“ und „Gesetzmäßigkeit“ die Schlüsselbegriffe für Russlands Weg zu demokratischen Verhältnissen. Während unter Gorbačev zunächst versucht wurde, das Prinzip des Rechtsstaats mit den Werten der sozialistischen Gemeinschaft1 zu verbinden, bekannte man sich in der russländischen Verfassung vom 12.12.1993 vorbehaltlos zum Rechtsstaat2 als einem der obersten Verfassungsprinzipien. Nicht zufällig zählt das Rechtsstaatsprinzip neben dem Bekenntnis zu Demokratie, Sozialstaat und Föderalismus zu den sogenannten „Ewigkeitsgarantien“, die im ersten Kapitel der Verfassung verankert sind.3 Die sowjetische und auch die zaristische Rechtstradition standen in vielen Punkten im Widerspruch zum Rechtsstaatsprinzip. Zentrale Frage ist daher, inwieweit das Rechtsstaatsprinzip im heutigen Russland realisiert wird und die bisherige Rechtstradition tatsächlich der Vergangenheit angehört.

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Literatur

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