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Einleitung

Chapter
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Part of the Qualitative Sozialforschung book series (QUALSOZFO, volume 2)

Zusammenfassung

In der folgenden Studie geht es um Methodologie, Forschungspraxis und Perspektiven qualitativer Sozialforschung. Dabei wird zunächst das methodologische Begründungspotential des pragmatistisch-naturalistischen Ansatzes George Herbert Meads für die qualitative Sozialforschung zur Explikation gebracht. Daß dieser Ansatz für die qualitative Sozialforschung von grundlegender Bedeutung ist, zeigt sich schon daran, daß diese es in ihrer Forschungspraxis mit zentralen Kategorien Meads wie Sozialität, Sinn, Zeit, Rekonstruktion, Subjektivität und Identität zu tun hat. Aus der Forschungspraxis selbst ergibt sich die Notwendigkeit der Grundlegung und Ausdifferenzierung der o. g. Kategorien. Gefordert ist daher u.a. eine strukturale Rekonstruktion der Meadschen Konzeption, die von vornherein schon forschungspraktisch informiert ist. Neben dieser methodologischen Grundlegung stehen die Forschungspraxis sowie methodologische und methodische Perspektiven rekonstruktiver Sozialforschung im Vordergrund der Arbeit.

Literatur

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    Siehe zu diesen Kritiken und zu dem folgenden Kapitel II auch: Wagner, H.-J.: Strukturen des Subjekts. Eine Studie im Anschluß an George Herbert Mead. Opladen 1993Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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