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Zusammenfassung

Die aktuelle Diskussion zur Verbesserung der steuergesetzlichen Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement auf der individualrechtlichen Ebene einschließlich des unternehmerischen Bereichs wie auch auf der Ebene der Vereinsbesteuerung kreist zentral um Postulate der Entbürokratisierung und Deregulierung einerseits, der Begünstigung andererseits. Steuersystematisch geht es dabei primär um die Grenzziehung zwischen erwerbswirtschaftlichem und gemeinnützigem Handeln sowie die Zulässigkeit steuergesetzlicher Typisierung und Subventionierung.

Notes

  1. 1.
    Speziell eingegangen wird auf aus der Mitte der Enquete-Kommission Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements aufgeworfene Fragestellungen.Google Scholar
  2. 2.
    Dazu grundsätzlich Jachmann, Steuergesetzgebung zwischen Gleichheit und wirtschaftlicher Freiheit, S. 9 ff. m.w.N.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. statt vieler Vogel, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band I, § 27 Rdnr. 51 ff., 69 ff.; Kock, JZ 1991, S. 692, (693 ff.); Papier, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 14 Rdnr. 167; Friauf, StbJb 1977/78, S. 39 ff.; Isensee, in: FS für Ipsen, S. 409 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. zur Bedeutung der Steuergleichheit für die Steuerrechtfertigung auch Birk, StuW 1989, S. 212 (213); Wendt, DÖV 1988, S. 710 (712); Isensee, in: FS für Ipsen, S. 409 (418); Söhn, FinArch 46 (1988), S. 154 (167); allgemein zum Prinzip der Lastengleichheit als Maßstab für die Verteilung von Grundpflichten, Hofmann, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band V, § 114 Rdnr. 37.Google Scholar
  5. 5.
    Isensee, in: FS für Ipsen, S. 409 (418).Google Scholar
  6. 6.
    BVerfGE 84, S. 239 (268); BVerfG, BStBI. II 1995, S. 655 (660).Google Scholar
  7. 7.
    Birk, Steuerrecht, 3. Aufl. 2000, Rdnr. 33; vgl. demgegenüber die Kritik am Leistungsfähigkeitsgrundsatz wegen dessen fehlender Schärfe sty. Arndt, in: FS für Mühl, 1981, S. 17 (34 ff.); Walz, Steuergerechtigkeit und Rechtsanwendung, 1980, S. 109 f.Google Scholar
  8. 8.
    BVerfGE 68, S. 143 (152); 61, S. 319 (343f.); 32, S. 333 (339); Tipke, Die Steuerrechtsordnung, Band I, 2. Aufl. 2000, S. 402; Benda, in: Benda/Maihofer/Vogel, Handbuch des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland, § 17 Rdnr. 170; Birk, StuW 1983, S. 293 (295); ders., Das Leistungsfähigkeitsprinzip als Maßstab der Steuernormen, 1983, S. 161 ff.; vgl. auch Martens, KritV 1987, S. 39 (55 ff.); Kirchhof, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band IV, § 88 Rdnr. 127.Google Scholar
  9. 9.
    Kirchhof, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band IV, § 88 Rdnr. 46 a.E.; vgl. auch Lang, StuW 1989, S. 201 (209).Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Isensee, in: FS für Ipsen, 1977, S. 409 (430); Walz, Gutachten F für den 53. DJT 1980, S. F 40 mit dem zutreffenden Hinweis, dass sich das Leistungsfähigkeitsprinzip juristisch nicht über die finanzwissenschaftliche Opfertheorie erschließt, sondern als gemeinschaftsbezogene staatsbürgerliche Pflicht; Wendt, DÖV 1988, S. 710 (715); allg. zur Gemeinwohlverantwortung des Bürgers als Verfassungserwartung Isensee, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band V, § 115 Rdnr. 163.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Birk, StuW 1983, S. 293 (295, 298).Google Scholar
  12. 12.
    Zur Maßgeblichkeit des Leistungsfähigkeitsprinzips für alle Steuern Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 4 Rdnr. 85; a.A. bzgl. indirekter Steuern Kirchhof, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band IV, § 88 Rdnr. 120; ders., StuW 1985, S. 319 (324); ablehnend gegenüber dem Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit als maßgebliches Element der steuerlichen Gleichheitsprüfung Arndt, in: FS für Mühl, 1981, S. 17 ff.; ders., NVwZ 1988, S. 787 (791, 793 f.); ders., WiVerw 1990, S. 1 (16); Kruse, StuW 1990, S. 322 (327); Martens, KritV 1987, S. 39 ff.; Leisner, StuW 1983, S. 97 ff.; zum Streitstand s. Arndt, NVwZ 1988, S. 787 (790 f.); ders., in: FS für Mühl, 1981, S. 17 (32 f.), jeweils m.w.N.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. sty. Tipke, Steuerrechtsordnung, Band I, S. 479 ff.; Kruse, StuW 1990, S. 322 (326); Arndt/ Schumacher, AöR 118 (1993), S. 513 (518 f.).Google Scholar
  14. 14.
    Die maßgebliche Leistungsfähigkeit wächst mit der Höhe des sog. disponiblen Einkommens (s. statt aller BVerfGE 82, S. 60 (87 f.); Birk, StuW 1989, S. 212 (217); Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 4 Rdnr. 127; eingehend Tipke, Steuerrechtsordnung, Band I, S. 402 m.w.N. in Fn. 563, S. 421 m.w.N. in Fn. 18, S. 481). Nicht disponibel ist in subjektiver Hinsicht der existenzsichernde Aufwand (zur Steuerfreiheit des Existenzminimums des Steuerpflichtigen und seiner Familie s. Jachmann, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 31 Rdnr. A 46 m.w.N.), in objektiver Hinsicht der für die Erzielung von Leistungsfähigkeit notwendige (kritisch gegenüber der Aufnahme des Kriteriums der Notwendigkeit in eine neue steuerliche Regelung der Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben und Werbungskosten Isensee, Gutachten N für den 57. DJT 1988, S. N 32 (47)) Aufwand. Gleichmäßige Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit umfasst zwei Komponenten, eine objektive und eine daran anknüpfende subjektive. Objektive Leistungsfähigkeit ist das Ergebnis einer gegenüber persönlichen Lebensumständen neutralen Mehrung von Zahlungsfähigkeit, insbesondere das Ergebnis wirtschaftlicher Ertragserzielung. Subjektive Leistungsfähigkeit meint darüber hinaus die durch individuelle Merkmale bestimmte Zahlungsfähigkeit einer natürlichen Person. Eine gleichmäßige Besteuerung nach der subjektiven Leistungsfähigkeit kann erst da ansetzen, wo der Einzelne nicht sämtliche verfügbaren Mittel benötigt, um den eigenen existenznotwendigen Lebensbedarf zu bestreiten. Entsprechendes gilt unter Berücksichtigung der Wertentscheidung von Art. 6 Abs. 1 GG (dazu BVerfGE 6, S. 55 (71 ff.); Klein, in: FS für Zeidler, Band I, S. 773 (777); ders., DStZ 1997, S. 105 (106); Lang, Die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer, S. 197 ff. m.w.N.) für den existenznotwendigen Lebensbedarf der Familie des Steuerpflichtigen, d.h. für das Existenzminimum sämtlicher Familienmitglieder (BVerfGE 99, S. 246 (260); 87, S. 153 (169); 82, S. 198 (207)).Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. an dieser Stelle sty. nur Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (43). — Das Postulat der Wettbewerbsneutralität hat die Rechtsprechung zwar für die indirekten Steuern entfaltet (BVerfGE 21, S. 12 (27 f.) — USt; 27, S. 375, 389 — Nachsteuer auf Schaum-und Branntwein; 36, S. 321 (334 f.) — USt auf Schallplatten; 37, S. 38 (52 ff.)). Diese sind im Hinblick auf die typische Abwälzung auf den Kunden in besonderer Weise geeignet, Wettbewerbsverzerrungen hervorzurufen. Gleichwohl beeinflusst auch eine ungleiche Besteuerung der wirtschaftlichen Ertragserzielung die Chancengleichheit im Wettbewerb. Wettbewerbsgleichheit ist herzustellen zwischen den Trägern unternehmerischer Freiheit nach Art. 12 Abs. 1 GG. Maßgebliche Bezugsgröße steuerlicher Wettbewerbsneutralität ist die objektive Leistungsfähigkeit der Unternehmensträger. Das Gebot wettbewerbsneutraler Besteuerung besagt, dass die relative Wettbewerbsposition konkurrierender Unternehmer nicht durch die Besteuerung der unternehmerischen Betätigung beeinflusst werden darf (BVerfGE 48, S. 210 (222 ff.); 43, S. 58 (70); 36, S. 321 (334 ff.); 21, S. 12 ff.; 19, S. 101 (114)). — Allgemein zur verfassungsrechtlich gebotenen Wettbewerbsneutralität des Gemeinnützigkeitsrechts und ihrer Herleitung aus dem Gleichheitssatz sty. Lang, in: WP-Handbuch, Kapitel T, Rdnr. 13; Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 171; zur Herleitung der Wettbewerbsgleichheit aus Art. 12 GG Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 202; allein abstellend auf den Wettbewerbsgedanken Walz, Reformbedarf bei der Besteuerung wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe, demnächst in: Non Profit Law Yearbook 2001.Google Scholar
  16. 16.
    Zur streitigen Einordnung der GewSt als Ertragsteuer Jachmann, Steuergesetzgebung zwischen Gleichheit und wirtschaftlicher Freiheit, S. 111 ff.Google Scholar
  17. 17.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 2 Rdnr. A 116.Google Scholar
  18. 18.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 2 Rdnr. A 123.Google Scholar
  19. 19.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 2 Rdnr. A 646.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. § 51 Abs. 2 AO nach dem Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 306 f.; kritisch gegenüber der Parallele zur Liebhaberei Sondervotum, S. 342.Google Scholar
  21. 21.
    Dazu im Einzelnen Lang, StuW 1987, S. 221 (229).Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 125 ff., 355.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (61 f.).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. auch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 94 ff.Google Scholar
  25. 25.
    Wenngleich Steuervergünstigungen zur Verbesserung der Kostenstruktur besonders auf Wettbewerbsverzerrung angelegt sind, ergibt sich die wettbewerbsverzerrende Wirkung der aus der Gemeinnützigkeit resultierenden Steuervergünstigungen insgesamt aus dem Zusammenwirken sämtlicher Steuervergünstigungen (vgl. Lang, DStZ 1988, S. 18 (21)).Google Scholar
  26. 26.
    Dazu Lang, StuW 1987, S. 221 (223), 240 (247 f.).Google Scholar
  27. 27.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 94 f. Die Kritik der Kommissionsminderheit richtete sich insbesondere gegen das erstgenannte Kriterium (Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 346 f.). Die Kommissionsminderheit schlägt folgende Typologie vor: Konkurrierende Gemeinwohlaufgaben von Staat und Privaten, insbesondere Wohlfahrtspflege; pluralistische Gemeinwohlaufgaben, insbesondere Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Religion wie auch kirchliche Zwecke; politische Tätigkeit, die nur steuerbegünstigt sein soll, soweit sie nicht alleiniger oder überwiegender Zweck ist; Selbstverwirklichung und Freizeitaktivität, die nicht als gemeinnützig anerkannt werden.Google Scholar
  28. 28.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 356 ff. (Sondervotum).Google Scholar
  29. 29.
    In diesem Bereich ist allein der Staat handlungsbefugt. Dazu — bezogen auf den Spendenabzug — Leserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 6.Google Scholar
  30. 30.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (48); Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 356 ff. (Sondervotum).Google Scholar
  31. 31.
    Zu den Gemeinwohlkompetenzen im Verfassungsstaat Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (53) m.w.N.Google Scholar
  32. 32.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (54).Google Scholar
  33. 33.
    Das Subsidiaritätsprinzip fungiert als verfassungsrechtliche Begrenzung des Steuereingriffs (Jachmann, Verfassungsrechtliche Grenzen der Besteuerung, S. 26 f.; dies., StuW 1996, S. 97 (103 f.); Seer, StuW 1997, S. 283 (296 f.); Butzer, Freiheitsrechtliche Grenzen der Steuer-und Abgabenlast, S. 77 ff.; ders., StuW 1999, S. 227 (239 ff.)). Es handelt sich dabei um ein ungeschriebenes Strukturprinzip des GG (Oppermann, JuS 1996, S. 569 (570 ff.)). Das Subsidiaritätsprinzip entspricht qualitativ dem Übermaßverbot (dazu Pieper, Subsidiarität, S. 103 ff., 114 ff.; zust. Seer, FR 1999, S. 1280 (1285)). Es statuiert ein Primat der individuellen Selbstverantwortung (Jachmann, StuW 1996, S. 97 (103)).Google Scholar
  34. 34.
    Dazu Jachmann, in: Kirchhof/Sohn, EStG, § 31 Rdnr. A 47.Google Scholar
  35. 35.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (59); vgl. auch Seer, FR 1999, S. 1280 (1284).Google Scholar
  36. 36.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (62 ff.) m.w.N.; Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 356 ff. (Sondervotum).Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Scholz, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3 Rdnr. 8; Steiner, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, § 86 Rdnr. 9.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. nur Scholz, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3 Rdnr. 8.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. auch BVerfGE 10, S. 20, 36 f.; Scholz, in: Maunz/Dtirig, Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3 Rdnr. 8.Google Scholar
  40. 40.
    Gem. § 52 Abs. 2 AO ist unter den Voraussetzungen von § 52 Abs. 1 AO „als Förderung der Allgemeinheit anzuerkennen insbesondere: 2. die Förderungaaa des Sports. Schach gilt als Sport, 3. die Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht, der Kleingärtnerei, des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings, der Soldaten-und Reservistenbetreuung, des Amateurfunkens, des Modellflugs und des Hundesports.“.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. zur Kritik an § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO sty. den Überblick bei Gmach, FR 1996, S. 308 (310) m.w.N.Google Scholar
  42. 42.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (49 f.)Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. auch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 408 (Sondervotum).Google Scholar
  44. 44.
    Kulturförderung ist Staatsaufgabe (sty. BT-Drs. 10/2236, S. 3; Scholz, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3 Rdnr. 7 ff.; Isensee, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, § 57 Rdnr. 150; ebenda Steiner, § 86 Rdnr. 1 f., 5). Art. 5 Abs. 3 GG enthält mit der Garantie der Kunstfreiheit nicht nur ein Freiheitsrecht für alle Kunstschaffenden gegenüber staatlichen Eingriffen, sondern stellt sich auch als objektive Wertentscheidung für Kunst-und Wissenschaftsfreiheit dar: „Als objektive Grundsatzentscheidung für die Freiheit von Kunst und Wissenschaft stellt sie (Art. 5 Abs. 3 GG) aber zugleich dem Staat, der sich — im Sinne einer Staatszielbestimmung — auch als Kulturstaat versteht, die Aufgabe, ein freiheitliches Kunst-und Wissenschaftsleben zu erhalten und zu fördern“ (BVerfGE 81, S. 108 (115 f.) — Art. 5 Abs. 3 GG schreibt dem Gesetzgeber jedoch nicht vor, in welchem Umfang und in welcher Form er seiner Förderungspflicht nachkommen muss, insoweit ist dem Gesetzgeber ein breiter Gestaltungsspielraum belassen (BVerfGE 81, S. 108 (116)).Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 94 ff.: „Lebensgrundlage des Gemeinwesens“; Lang (DStZ 1988, S. 18 (28 f.), der im Zusammenhang einer verfassungskonformen Interpretation der steuerlichen Gemeinnützigkeit von einem verfassungsorientierten Gemeinwohlbegriff bzw. einer verfassungsrechtlich tragfähigen Gemeinwohlqualität spricht.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 94 ff. („Pflichtaufgaben des Staates“).Google Scholar
  47. 47.
    Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 19.Google Scholar
  48. 48.
    Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 20.Google Scholar
  49. 49.
    Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 16 m.w.N.Google Scholar
  50. 50.
    Osterloh, a.a.O.Google Scholar
  51. 51.
    Osterloh, Sport, Spaß und Gemeinwohl, S. 17.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 126, 365 ff.; BFH, BStBI. II 1982, S. 148 (149); Lang, StuW 1987, S. 221 (231 f., 234).Google Scholar
  53. 53.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 95 f.Google Scholar
  54. 54.
    Zu Rechtfertigung und System des Spendenabzugs s. sty. auch Geserich, Privater, gemeinwohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 14 ff.; Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 21 Rdnr. 6 ff.; Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. A 25 ff. m.w.N.Google Scholar
  55. 55.
    Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (607 f.).Google Scholar
  56. 56.
    Anders Trzaskalik, StuW 1986, S. 219.Google Scholar
  57. 57.
    Lang, DStZ 1988, S. 18 (21); ders., StuW 1987, S. 221 (230); Krüger, DStZ 1986, S. 419 m.w.N.; Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 f.; zum Streitstand Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. A 26 ff. m.w.N.Google Scholar
  58. 58.
    Vogel, StuW 1977, S. 97 (108 f.); Tipke, Steuerrechtsordnung, Band II, S. 707.Google Scholar
  59. 59.
    Lang, DStZ 1988, S. 18 (21, Fn. 29 ).Google Scholar
  60. 60.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. A 32 ff.Google Scholar
  61. 61.
    Zur Spende als Steuersurrogat auch Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 9 m.w.N.Google Scholar
  62. 62.
    Zur Qualifikation der Spende als Steuersurrogat Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 228: „Spenden sindaaa eine Art Steuerersatz oder Steuersurrogat. Sie unterscheiden sich von der Steuer nur dadurch, dass sie keinen Zwangscharakter haben.“; Kirchhof, Private Wissenschaftsförderung im System des deutschen Steuerrechts, in: Ziegler, H. (Hrsg.), Mäzene, Stifter und Sponsoren, 1996, S. 39, 44; Tipke, Steuerrechtsordnung, Band II, S. 707.Google Scholar
  63. 63.
    Anders Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S 229 (lassen sichaaa steuersystematisch nicht rechtfertigen).Google Scholar
  64. 64.
    Dazu Jachmann, Steuergesetzgebung zwischen Gleichheit und wirtschaftlicher Freiheit, S. 19 ff.Google Scholar
  65. 65.
    Nicht Thema vorliegender Ausführungen ist die Spendenfinanzierung staatseigenen Handelns. Dazu sty. Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. A 46.Google Scholar
  66. 66.
    Allgemein gegen eine Spendenförderung von Freizeit-und Geselligkeitsvereinen Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 245; s. auch 57. DJT 1988, Band II, N 212, Empfehlung III. 3: „Die steuerliche Begünstigung von Spenden ist auf das rechtfertigungsfähige Maß der gemeinwohlfördemden Zwecke im Dienst für den Nächsten und für die Allgemeinheit zu reduzieren, unter Ausschluss vor allem der Förderung vereinsmäßig organisierter privater Freizeitaktivität“.Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. auch Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (586 ff.).Google Scholar
  68. 68.
    Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 1; Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommis- sion zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 230.Google Scholar
  69. 69.
    So im Ergebnis auch Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 1 m.w.N.Google Scholar
  70. 70.
    Sty. Trzaskalik, Gutachten E zum 63. DJT 2000, S. E 85.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. auch Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § l0b Rdnr. A 441 m.w.N.Google Scholar
  72. 72.
    S. dazu im Überblick Mitteilung der Kommission Promoting the Role of Voluntary Organizations and Foundations in Europe, 1997, Anhang III; BR-Drs. 748/97; Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien (zu den jeweiligen Ländern).Google Scholar
  73. 73.
    Vgl. im Überblick Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, USA.Google Scholar
  74. 74.
    Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, USA, Rdnr. 143.Google Scholar
  75. 75.
    Clark, ALI-ABA Course of Study 1994, S. 3.Google Scholar
  76. 76.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 41; Hofmeister, in: Blümich, § 10b EStG Rdnr. Lademann, EStG, § 10b Rdnr. 91. — S. auch Anhang 6. Ausnahmen gelten auf Grund dazu Jost, in: Dötsch, KStG, § 5 Rdnr. 109.Google Scholar
  77. 77.
    Dazu sty. Benicke, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 21 Rdnr. 127 ff. m.w.N.Google Scholar
  78. 78.
    Sty. Benicke, EuZW 1996, S. 165 (168 f.). 29; Gérard, in: des DBA USA; 3, 24 ff., 80 ff.Google Scholar
  79. 79.
    Kirchhof, in. Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 28.Google Scholar
  80. 80.
    Dazu im Überblick Götz, in: FS für Vogel, S. 579 ff. m.w.N.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. statt aller Cremer, in: Calliess/Ruffert, EUV/EG, Art. 87 Rdnr. 7.Google Scholar
  82. 82.
    EuGH, Rs. C-39/94, Slg. 1996, S. I-3572 Rdnr$158 f. = EuZW 1996, S. 564.Google Scholar
  83. 83.
    EuGH, Rs. 30/59, Slg. 1961, S. 1, (42 f.); Koenig/ Kühling, NJW 2000, S. 1065 (1066).Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. sty. Götz, in: FS für Vogel, S. 578 (586 ff.).Google Scholar
  85. 85.
    Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (111).Google Scholar
  86. 86.
    Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaft an den Rat über die Unternehmen der Economie Sociale und die Schaffung des Europäischen Marktes ohne Grenzen, BR-Drs. 33/90, 18 f.Google Scholar
  87. 87.
    Jarré, NDV 1990, S. 310.Google Scholar
  88. 88.
    Gohde/Erdmenger/Cless, NDV 2000, S. 168 (169).Google Scholar
  89. 89.
    EuGH Rs. 173/73, Slg. 1974, S. 709 (718); Rs. 310/85, Slg. 1987, S. 901 Rdnr. B.Google Scholar
  90. 90.
    Dazu im Einzelnen Benicke, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 21 Rdnr. 83.Google Scholar
  91. 91.
    Im Ergebnis jedoch eine Beihilfe bejahend Benicke, EuZW 1996, S. 165 (169).Google Scholar
  92. 92.
    EuGH, Rs. 173/73, Slg. 1974, S. 709 (718).Google Scholar
  93. 93.
    Dazu sty. GohdefErdmenger/Cless, NDV 2000, S. 168 (169 ff.).Google Scholar
  94. 94.
    Benicke, EuZW 1996, S. 165 (168).Google Scholar
  95. 95.
    Entsch. der Kommission, ABI. EG 1998, L 159, S. 58 (62); Koenig/Kühling, NJW 2000, S. 1065 (1068).Google Scholar
  96. 96.
    EuGH, Rs. C-159, 160/91, Slg. 1993, I - 637.Google Scholar
  97. 97.
    EuGH, Rs. 730/79, Sig. 1980, S. 2671 Rdnr. 11 f.Google Scholar
  98. 98.
    Dazu Koenig/Kühling, NJW 2000, S. 1065 (1069); Bekanntmachung der Kommission über die Definition des relevanten Marktes i.S. des Wettbewerbsrechts der Gemeinschaft, ABI. EG 1997, C 372, S. 5 ff. — Sachlich erfasst der relevante Produktmarkt alle Dienstleistungen, die von den Verbrauchern hinsichtlich Preis, Eigenschaften und Verwendbarkeit als austauschbar und substituierbar angesehen werden (sog. Bedarfsmarktkonzept). Die unternehmerische Aktivität gemeinnütziger Körperschaften erstreckt sich u.a. auf Bereiche des Gesundheitswesens und sozialer Dienste wie der Alten-und Behindertenhilfe. Auf diesem Sektor befinden sich auch kommerzielle Anbieter (private Pflegedienste, Träger von Altenhilfeeinrichtungen etc.). Soweit die angebotenen Leistungen aus Sicht des Nachfragers austauschbar sind, treten die kommerziellen Anbieter mit den gemeinnützigen Körperschaften im „Kampf um den Kunden“ als Wettbewerber auf. In räumlicher Hinsicht ist das Gebiet erfasst, in dem die beteiligten Unternehmen die relevanten Dienstleistungen anbieten.Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. EuGH, Rs. C-70/95, Sig. 1997, I-3395, worin der EuGH die Beschränkung der Teilnehmer am System der Altenpflege auf gemeinnützige Organisationen sub specie Anerkennung eines staatlich vorgesehenen Gesamtsystems der Altenpflege als nicht wirtschaftliche Tätigkeit anerkannt hat.Google Scholar
  100. 100.
    So hinsichtlich der Tätigkeit im Sozialbereich Gohde/Erdmenger/Cless, NDV 2000, S. 168 (170 f.).Google Scholar
  101. 101.
    EuGH, Rs. 310/85, Sig. 1987, S. 901 Rdnr. 8; Rs. 173/73, SIg. 1974, S. 709 (718 f.); Frenz, DStR 2000, S. 137 (138).Google Scholar
  102. 102.
    S. dazu Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 9, 13, 17, 23 ff.; Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (118 ff.).Google Scholar
  103. 103.
    Dazu Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (116 ff.).Google Scholar
  104. 104.
    Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 9.Google Scholar
  105. 105.
    Dazu Götz, in: FS für Vogel, S. 579 (587).Google Scholar
  106. 106.
    Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 12, 16. - Eine derartige Rechtfertigung soll „auf Grund der Art oder Wirtschaftlichkeit des Abgabensystems“ möglich sein (Europäische Kommission, 27. Wettbewerbsbericht (1997), S. 92 ).Google Scholar
  107. 107.
    Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 13.Google Scholar
  108. 108.
    Götz, in: FS für Vogel, S. 579 (587) m.w.N.Google Scholar
  109. 109.
    Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 17.Google Scholar
  110. 110.
    Europäische Kommission, ABI. EG 1999, C 194, S. 18 (23).Google Scholar
  111. 111.
    Vgl. sty. Berücke, EuZW 1996, S. 165 (170) m.w.N.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. auch Frick, Einkommensteuerliche Steuervergünstigungen und Beihilfeverbot nach dem EG-Vertrag, S. 30 ff., 101.Google Scholar
  113. 113.
    Vgl. Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (110 f., 117).Google Scholar
  114. 114.
    Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (119).Google Scholar
  115. 115.
    Götz, in: FS für Vogel, S. 579 (588).Google Scholar
  116. 116.
    So auch Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (119 f.).Google Scholar
  117. 117.
    Götz, in: FS für Vogel, S. 579 (588).Google Scholar
  118. 118.
    Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen auf Maßnahmen im Bereich der direkten Unternehmensbesteuerung, ABI. EG 1998, C 384, S. 3, Nr. 25; jenseits dessen kritisch Schön, ZHR Heft 69, 2001, S. 106 (122).Google Scholar
  119. 119.
    EuGH, Rs. C-75/97, Slg. 1999, S. I-3671, Rdnr. 23 ff. = EuZW 1999, S. 534.Google Scholar
  120. 120.
    EuGH, Rs. C-251/97, Sig. 1999, S. I-6639, Rdnr. 35 ff. = EuZW 2000, S. 253.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. Oldiges, NVwZ 2001, S. 280 (282).Google Scholar
  122. 122.
    EuGH, Rs. C-75/97, Sig. 1999, S. I-3671 = EuZW 1999, S. 534; Rs. C-251/97, Sig. 1999, S. I-6639, Rdnr. 37 ff. = EuZW 2000, S. 253.Google Scholar
  123. 123.
    Koenig/Kühling, NJW 2000, S.1065 (1069 f.).Google Scholar
  124. 124.
    Jarré, NDV 1990, S. 310 (311).Google Scholar
  125. 125.
    Mitteilung der Kommission über die Unternehmen der Economie Sociale und die Schaffung des Europäischen Marktes ohne Grenzen, BR-Drs. 33/90, S. 41; deutlicher, Mitteilung der Kommission über die Förderung der Rolle gemeinnütziger Vereine und Stiftungen in Europa (abrufbar unter: http://europa.eu.int/comm/enterprise/library/lib-social_economy/orgfd_de.pdf (20.02.2001)), S. 11, Pkt. 10.5 ff.Google Scholar
  126. 126.
    EuGH, Rs. C-75/97, Slg. 1999, S. 1–3671, Rdnr. 47 = EuZW 1999, S. 534; Rs. C-278/92, Sig. 1994, S. I-4103 Rdnr. 40; Rs. C-303/88, Sig. 1991, S. I-1433 Rdnr. 27; Rs. 107/87, Slg. 1988, S. 4067 Rdnr. 19; Frenz, DStR 2000, S. 137 (140).Google Scholar
  127. 127.
    Nach der Anwendungspraxis der Kommission ist Art. 87 Abs. 1 EG nicht relevant, wenn es sich um geringfügige Beihilfen unterhalb festgelegter Schwellenwerte handelt (vgl. Mitteilung der Kommission über „De-minimis“-Beihilfen, ABI. EG 1996, C 68, S. 9 f.). Rechtsgrundlage dieser Verfahrensweise ist die Verordnung (EG) Nr. 994/98 des Rates vom 7. Mai 1998 (ABI. EG 1998, L 142, S. 1 ff.), insbesondere deren Artikel 2, der die Kommission ermächtigt, im Wege einer Freistellungsverordnung (Verordnung (EG) Nr. 69/2001 der Kommission vom 12. Januar 2001 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf „De-minimis”-Beihilfen (ABI. EG 2001, L 010, S. 30 ff.)) Ausnahmen von der Beihilfenkontrolle vorzusehen. Beihilfen „die einen Gesamtbetrag von 100.000 EUR innerhalb von drei Jahren nicht übersteigen“ sind danach von Art. 87 Abs. 1 EG nicht erfasst (Verordnung (EG) Nr. 69/2001 der Kommission vom 12. Januar 2001 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf „De-minimis”-Beihilfen, (ABI. EG 2001, L 010, S. 30 Nr. 5). Gem. Nr. 7 dieser Verordnung werden die beihilfegewährenden Mitgliedstaaten im Rahmen des Grundsatzes der Zusammenarbeit (vgl. Art. 10 EG) verpflichtet, entsprechende Kontrollmechanismen einzuführen. Problematisch erscheint in diesem Zusammenhang die Frage, wie die Höhe der Beihilfegewährung v.a. bei kleinen gemeinnützigen Körperschaften zu quantifizieren ist. Hilfreich erscheint insoweit die Annahme, dass Einrichtungen, die eine gewisse Größe nicht übersteigen, dem Bereich der Kleinstdienstleister zugerechnet werden können, für die Art. 87 Abs. 1 EG ebenfalls nicht herangezogen wird.). — Nicht einschlägig ist Art. 87 EG, soweit einem ausländischen Altenheimträger in der Bundesrepublik Deutschland nicht dieselben Rechte zu Teil werden wie inländischen Konkurrenten. In Betracht kommt hier jedoch eine Verletzung der Niederlassungsfreiheit gem. Art. 43 EG (Benicke, EuZW 1996, S. 165 (171)).Google Scholar
  128. 128.
    EuGH, Rs. 730/79, Slg. 1980, S. 2671 (2688 f.); Schulz-Weidner, in: Deutsche Rentenversicherung 1997, S. 449 (462).Google Scholar
  129. 129.
    Berücke, EuZW 1996, S. 165 (172) m.w.N.Google Scholar
  130. 130.
    Dazu im Einzelnen Benicke, EuZW 1996, S. 165 (172).Google Scholar
  131. 131.
    Bis 1999 gültiger Gemeinschaftsrahmen für staatliche Umweltschutzbeihilfen, ABI. EG 1994, C 72, S. 3 ff.; Verlängerung der Gültigkeit des Gemeinschaftsrahmens bis 31.12.2000; ab 2001 gültiger Gemeinschaftsrahmen für staatliche Umweltschutzbeihilfen, ABI. EG 2001, C 37, S. 3 ff.Google Scholar
  132. 132.
    Für den Fall einer partiellen Befreiung von der Mineralölsteuer: Frenz, DStR 2000, S. 137 (140).Google Scholar
  133. 133.
    Benicke, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 21 Rdnr. 103 ff.Google Scholar
  134. 134.
    Vgl. Kumpf, in: H/H/R, § 50 EStG Rdnr. 55.Google Scholar
  135. 135.
    Vgl. Benicke, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 21 Rdnr. 132 f. — Der EuGH hat in einer belgischen Regelung, wonach Zahlungen an bestimmte Versicherungen nur bei inländischem Sitz der Versicherungsgesellschaft im Rahmen der Einkommensteuer abzugsfähig sind, keine Diskriminierung, sondern nur eine die Dienstleistungsfreiheit behindernde Regelung gesehen und eine Rechtfertigung aus Gründen des Allgemeininteresses, insbesondere zur Gewährleistung der Kohärenz des Steuersystems für möglich gehalten (EuGH, Rs. C-204/90, Slg. 1992, S. I — 249 = EuZW 1992, S. 215 (217 Rdnr. 31 ff.)).Google Scholar
  136. 136.
    So Berücke, EuZW 1996, S. 165 (174).Google Scholar
  137. 137.
    FG Berl, EFG 1995, S. 1066.Google Scholar
  138. 138.
    Von Bogdandy, in: Grabitz/Hilf, EUV/EG, Art. 6 Rdnr. 32; Zuleeg, in: Groeben/Thiesing/Ehlermann, EU-/EG-Vertrag, Art. 6 Rdnr. 11.Google Scholar
  139. 139.
    Krebs, in: v. Münch/Kunig, Grundgesetz, Art. 19 Rdnr. 33b.Google Scholar
  140. 140.
    EuGH, Rs. 90/76, Sig. 1977, S. 1091 Rdnr. 27.Google Scholar
  141. 141.
    Bungert, Das Recht ausländischer Kapitalgesellschaften auf Gleichbehandlung im deutschen und US-amerikanischen Recht, S. 578.Google Scholar
  142. 142.
    So auch Orth, in: Campenhausen/Kronke/Werner, Stiftungen in Deutschland und Europa, S. 319 (342).Google Scholar
  143. 143.
    Zuleeg, in: Groeben/Thiesing/Ehlermann, EU-/EG-Vertrag, Art. 6 Rdnr. 3.Google Scholar
  144. 144.
    BFH, BStBI. III 1967, S. 116; FG Berl, EFG 1995, S. 1066; Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 20; so auch BFHE 86, S. 140 (141).Google Scholar
  145. 145.
    BGB1. I 1985, S. 2436. Das EG-Amtshilfegesetz beruht auf der Richtlinie 77/799/EWG des Rates vom 19.12.1977 über die gegenseitige Amtshilfe zwischen den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten im Bereich der direkten Steuern (ABI. EG 1977, L 336, S. 15 ).Google Scholar
  146. 146.
    Bezogen auf die steuerliche Kontrolle von in anderen Mitgliedstaaten geleisteten Beitragszahlungen sowie verwaltungstechnische Schwierigkeiten — EuGH, Rs. 204/90, Slg. 1992, S. I-249 = EuZW 1992, S. 215 (216 Nr. 20 ff.). Auch verlangt die Finanzverwaltung selbst von den Finanzbehörden eine Überprüfung der Mittelverwendung im Ausland bzw. im Fall der Weitergabe von Mitteln an ausländische Körperschaften, die Prüfung, ob diese einer Körperschaft i.S.d. KStG entspricht (OFD Düsseldorf vom 18.6.1997, DStR 1997, S. 1492 (1493).Google Scholar
  147. 147.
    Eine Zweckverwirklichung im Ausland durch eine inländische Körperschaft ist zwar nicht schädlich, muss aber der Förderung staatspolitischer Ziele Deutschlands dienen (OFD Düsseldorf vom 18.6.1997, DStR 1997, S. 1492 (1493).Google Scholar
  148. 148.
    Auch die höchstrichterliche Rechtsprechung hat bislang jedoch nicht erkennen lassen, ihre Rechtsauffassung dahingehend zu ändern, einen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot anzunehmen. So hat der BFH 1997 entschieden, dass Schulgeldzahlungen an Auslandsschulen nicht zum Sonderausgabenabzug (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG) berechtigen (BFH, BStB1. II 1997, S. 617 ).Google Scholar
  149. 149.
    Vorschlag der Kommission für eine Verordnung (EWG) des Rates über das Statut des Europäischen Vereins, ABI. EG 1992, L 99, S. 1 ff.; Vollmer, in: ZHR 157 (1993), S. 373 ff.; v. Moltke, in: BKK 1992, S. 340 ff.; ders., in: VW 1993, S. 688 ff.; Schneider, in: EuZW 1992, S. 193; Annahme der Verordnung und der Richtlinie über das Statut der Europäischen Aktiengesellschaft und damit verknüpfter Vorschläge (Europäischer Verein, Europäische Genossenschaft, Europäische Gegenseitigkeitsgesellschaft) durch den Rat vorgesehen im Juni 2001.Google Scholar
  150. 150.
    Vgl. insbesondere Mitteilung der Kommission über die Unternehmen der Economie Sociale und die Schaffung des Europäischen Marktes ohne Grenzen, Ratsdok. 10987/89 = BR-Drs. 33/90; zuletzt Mitteilung der Kommission über die Förderung der Rolle gemeinnütziger Vereine und Stiftungen in Europa (abrufbar unter: http://europa.eu.inticomm/enterprise/library/lib-social_economy/orgfd_de.pdf (20.02.2001)), S. 7 ff.Google Scholar
  151. 151.
    RL 77/388/EWG, ABI. EG 1977, L 145, S. 1; ber. L 157, S. 23; L 173, S. 27; L 242, S. 22 und L 262, S. 44.Google Scholar
  152. 152.
    BGBl. I 1979, S. 1953.Google Scholar
  153. 153.
    Einrichtungen i.d.S. sind entgegen dem Wortlaut der deutschen Fassung nicht nur solche, die gewerkschaftliche Ziele verfolgen. In verschiedenen Sprachfassungen, so auch in der französischen, ist die Formulierung weiter gefasst und bezieht neben den Gewerkschaften auch Berufsorganisationen ein (,,..objectifs de nature syndicale..“). Nach der Rechtsprechung des EuGH (EuGH, Rs. C-149/97, Sig. 1998, S. I-7053 ff.) ist dieser umfassenderen Formulierung zu folgen.Google Scholar
  154. 154.
    EuGH, Rs. C-150/99, UR 2001, S. 153: Eine Steuerbefreiung für mit Gewinnstreben erzielte Umsätze aus der Zurverfügungstellung von Räumen und Anlagen sowie von Geräten für die Ausübung von Sport-und Körperertüchtigung ist gemeinschaftsrechtswidrig, da sie weder Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. m noch Art. 13 Teil B Buchst. b der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie (Umsätze aus der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken) entspricht. Im Mittelpunkt steht nicht die Vermietungsleistung, sondern eine Vielzahl gewerblicher Aktivitäten.Google Scholar
  155. 155.
    Leistungen im Sinne des § 4 Nr.18a UStG sind insbesondere die Bereitstellung von Informationsmaterial, Personalgestellung und die Überlassung von Gegenständen (Vogel, in: Vogel/Schwarz, § 4 Nr. 18a UStG Rdnr. 3).Google Scholar
  156. 156.
    Politische Parteien gem. § 4 Nr. 18a UStG sind Parteien i.S.d. § 2 Parteiengesetz (Vogel, in: Vogel/Schwarz, § 4 Nr. 18a UStG Rdnr. 2).Google Scholar
  157. 157.
    Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 1 Rdnr. 180.Google Scholar
  158. 158.
    Vgl. an dieser Stelle nur Reiß, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 14 Rdnr. 66; so auch Dziadkowski/Walden, Umsatzsteuer, S. 90.Google Scholar
  159. 159.
    Sty. Weymüller, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 4 Nr. 22 Rdnr. 4.Google Scholar
  160. 160.
    Abschn. 17 Abs. 5 UStR.Google Scholar
  161. 161.
    Art. 1 Satz 2 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie setzt eine Umsetzungsfrist bis zum 1. Januar 1978, die auf den 1. Januar 1979 verlängert wurde.Google Scholar
  162. 162.
    Der Wortlaut des Einleitungssatzes des Art. 13 TeilA Abs. 1 Buchst. 1 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie setzt Bedingungen für die Umsatzsteuerbefreiung fest. Diese Bedingungen beziehen sich aber nur auf die Art und Weise der Umsetzung. Sie betreffen nicht den Inhalt der vorgesehenen Befreiungen (EuGH, Rs. C-124/96, Slg. 1998, S. I-2501 ff.; Rs. C-468/97, Slg. 1996, S. I-1721 ff.).Google Scholar
  163. 163.
    EuGH, Rs. 8/81, Sig. 1982, S. 53 ff.; Rs. C-62/93, Slg. 1995, S. I-1883 ff.; Rs. C-10/92, Sig. 1993, S. I-5105 ff.; Tipke, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 14 Rdnr. 8; Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, vor § 1 UStG Rdnr. 18; Dänzer-Vanotti, BB 1982, S. 1106 (1108).Google Scholar
  164. 164.
    Voraussetzung für eine vorrangige Anwendung der Richtlinienbestimmung ist es, dass die europarechtliche Regelung für den Betroffenen günstiger ist, als die betreffende Bestimmung des mitgliedstaatlichen Rechts. Die Umsatzsteuerbefreiung nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. I der 6. EGUmsatzsteuerrichtlinie lässt zwar auch die Vorsteuerabzugsberechtigung entfallen, so dass die Umsatzsteuerbefreiung nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. 1 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie im Einzelfall durchaus zu einer wirtschaftlichen Belastung führen kann: Die Berechtigung zum Vorsteuerabzug ist gem. Art. 17 Abs. 2 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie von der Verwendung der Vorbezüge für besteuerte Umsätze abhängig (Lohse, in: Lohse/Peltner, Art. 13 6. MwSt-RL (Vorbemerkung); Widmann, BB 1981, S. 1884). Eine Option gegen die Umsatzsteuerbefreiung, um den Vorsteuerabzug aufrecht zu erhalten, ist gem. Art. 13 Teil C der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie nur für die genannten Umsätze zulässig. Auf Umsätze nach Art. 13 Teil A der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie wird gerade nicht verwiesen (Lohse, in: Lohse/Peltner, Art. 13 6. MwSt-RL (Vorbemerkung)). Der EuGH hat entschieden, dass sich ein Steuerpflichtiger zur Erlangung des Vorsteuerabzugs darauf berufen kann, dass ein nach nationalem Recht nichtsteuerbarer oder steuerbefreiter Umsatz nach Gemeinschaftsrecht steuerbar ist (EuGH, Rs. C-62/9, Slg. 1995, S. I-1883 ff.). Eine solche Doppelwirkung einer Richtlinienregelung steht dem Anwendungsvorrang des Gemeinschaftsrechts nicht entgegen (Klenk, in: Sölch/Ringleb, vor § 1 UStG Rdnr. 19; Meier, BB 1982, S. 480 (481)). Entsprechendes hat zu gelten, wenn sich ein Steuerpflichtiger auf eine gemeinschaftsrechtliche Umsatzsteuerbefreiung beruft, obwohl er dadurch seine Vorsteuerabzugsberechtigung verliert.Google Scholar
  165. 165.
    Vgl. EuGH, Rs. C-216/97, Sig. 1999, S. I-4947; Lippross, Umsatzsteuer, S. 307.Google Scholar
  166. 166.
    Vgl. EuGH, Slg. 1984, S. I-1075 ff.; BVerfGE 75, S. 223; Lippross, Umsatzsteuer, S. 34 f., 307 m.w.N.Google Scholar
  167. 167.
    EuGH, Rs. C-6 und 9/90, Sig. 1991, S. I-5357 ff.; Jarass, NJW 1990, S. 2420 (2422 f.)Google Scholar
  168. Anhang H angef. durch RL 92/77/EWG vom 19.10.1992, ABI. EG 1992, L 316, S. 1 ff.Google Scholar
  169. 169.
    Schlienkamp, in: UR 1993, S. 3, 7.Google Scholar
  170. 170.
    Regionale Untergliederungen (Landes-, Bezirks-, Ortsverbände) sind neben dem Hauptverband selbständige Steuersubjekte, wenn sie über eigene satzungsmäßige Organe (Vorstand, Mitgliederversammlung) verfügen und über diese auf Dauer nach außen im eigenen Namen auftreten und eine eigene Kassenführung haben. Nicht erforderlich ist eine eigene Satzung neben der Satzung des Hauptvereins. Regionale Untergliederungen eines Großvereins (Landes-, Bezirks-, Ortsverbände) können als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie eigene Organe haben (Vorstand, Mitgliederversammlung), eine eigene Kassenführung und eine eigene Satzung, die den Gemeinnützigkeitsvoraussetzungen Rechnung trägt. S. dazu BMF vom 18.10.1988, BStBI. I 1988, S. 443.Google Scholar
  171. 171.
    Regionale Untergliederungen (Landes-, Bezirks-, Ortsverbände) sind neben dem Hauptverband selbständige Steuersubjekte, wenn sie über eigene satzungsmäßige Organe (Vorstand, Mitgliederversammlung) verfügen und über diese auf Dauer nach außen im eigenen Namen auftreten und eine eigene Kassenführung haben. Nicht erforderlich ist eine eigene Satzung neben der Satzung des Hauptvereins. Regionale Untergliederungen eines Großvereins (Landes-, Bezirks-, Ortsverbände) können als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie eigene Organe haben (Vorstand, Mitgliederversammlung), eine eigene Kassenführung und eine eigene Satzung, die den Gemeinnützigkeitsvoraussetzungen Rechnung trägt. S. dazu BMF vom 18.10.1988, BStBI. I 1988, S. 443.Google Scholar
  172. 172.
    Durch § 48 Abs. 3 EStDV werden Mitgliedsbeiträge und Spenden unter den gemeinsamen Oberbegriff der Zuwendungen gefasst. Hieraus ergeben sich keine materiellrechtlichen Wirkungen (sty. Myssen, in: NWB Fach 3, S. 10979; Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 18).Google Scholar
  173. 173.
    Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 18 m.w.N.Google Scholar
  174. 174.
    Hierzu zählen neben rechtsfähigen und nichtrechtsfähigen Vereinen insbesondere Kapitalgesellschaften.Google Scholar
  175. 175.
    Satzungsgemäß i.S.v. § 8 Abs. 5 KStG heißt, dass die Beiträge in der Satzung festgelegt sind oder durch die zuständigen Satzungsorgane beschlossen werden. Die Satzung muss den Beitrag nicht beziffern, falls er durch ein anderes Organ beschlossen werden kann.Google Scholar
  176. 176.
    Soweit Personenvereinigungen aber Gewinneinkünfte i.S.v. § 2 Abs. 1 Nr. 1–3 EStG beziehen, unterliegen die Mitgliederbeiträge schon deshalb nicht der Körperschaftsteuer, weil es sich um Einlagen handelt, die den Gewinn nicht erhöhen (§ 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 4 Abs. 1 Satz 5 EStG). Für Kapitalgesellschaften, die nach § 8 Abs. 2 KStG nur gewerbliche Einkünfte haben können, hat § 8 Abs. 6 deshalb nur deklaratorische Bedeutung (Wrede, in: H/H/R, § 8 KStG Rdnr. 78; offen gelassen in BFH, BStBI. II 1990, S. 88 f.; gegen eine Fassung von Kapitalgesellschaften unter den Begriff der Perso-nenvereinigungen i.S.v. § 8 Abs. 5 KStG Achenbach, in: Dötsch, § 8 KStG Rdnr. 612).Google Scholar
  177. 177.
    Sty. Wrede, in: H/H/R, § 8 KStG Rdnr. 79.Google Scholar
  178. 178.
    Rengers, in: Blümich, § 8 KStG Rdnr. 981.Google Scholar
  179. 179.
    Dazu sty. BFH, BStBI. II 1995, S. 753 (754); Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 43 f. m.w.N.Google Scholar
  180. 180.
    Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rndr. 50.Google Scholar
  181. 181.
    Zur USt BFH/NV 1994, S. 60 (62); zur KSt Rengers, in: Blümich, § 8 KStG Rdnr. 981.Google Scholar
  182. 182.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 550 (551).Google Scholar
  183. 183.
    Vgl. zum folgenden auch Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (225).Google Scholar
  184. 184.
    Sty. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 14 AO Rdnr. 2; Fischer, in: H/H/Sp, § 14 Rdnr. 49; § 64 Rdnr. 9.Google Scholar
  185. 185.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1990, S. 246 (248); Strahl, FR 1998, S. 761 (771); Hey, StuW 2000, S. 467 (468) m.w.N.Google Scholar
  186. 186.
    BFH, BStB1. II 2001, S. 449 (451).Google Scholar
  187. 187.
    Von Twickel, in: Blümich, § 24 KStG Rdnr. 13.Google Scholar
  188. 188.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 470; Winter, in: H/H/R, § 24 KStG Rdnr. 25; von Twickel, in: Blümich, § 24 KStG Rdnr. 10.Google Scholar
  189. 189.
    Vgl. Winter, in: H/H/R, § 24 KStG Rdnr. 20.Google Scholar
  190. 190.
    Sty. von Twickel, in: Blümich, § 24 KStG Rdnr. 10.Google Scholar
  191. 191.
    AEAO zu § 64 Nr. 17, BStBI. I 1998, S. 630 (674).Google Scholar
  192. 192.
    Die Kapitalertragsteuer hat abgeltende Wirkung (§ 50 Abs. 1 Nr. 1 KStG).Google Scholar
  193. 193.
    Bott, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 7 Rdnr. 340, 344.Google Scholar
  194. 194.
    Zu Einzelheiten BMF vom 26.10.1992, BStBI. I 1992, S. 693; vom 27.11.1992, BStBI. I 1992, S. 772; vom 18.12. 1992, BStBI. I 1993, S. 58.Google Scholar
  195. 195.
    Hierin ist kein Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu sehen (BFH, BStBI. II 1991, S. 427 (429ff.)).Google Scholar
  196. 196.
    Sty. Schleder, in: Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 936; Lang, in: WP-Handbuch, Kapitel T, Rdnr. 18.Google Scholar
  197. 197.
    Vgl. sty. Orth, DStR 2001, S. 325 (333 ff.)Google Scholar
  198. 198.
    Gemeint sind Ergebnisrücklagen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, die wirtschaftlich begründet sind und einen konkreten Anlass haben (AEAO zu § 55 Nr. 2 Satz 4 f., BStBI. I 1998, S. 630 (657)) oder die zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs benötigt werden (BFH, DStR 1998, S. 1710 (1711)), nicht aber Kapitalrücklagen, die in der Weise entstehen können, dass Überschüsse, aus denen eine freie Rücklage i.S.v. § 58 Nr. 7 Buchst. a AO gebildet wurde, in einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eingelegt werden (Orth, DStR 2001, S. 325 (334)).Google Scholar
  199. 199.
    Sty. Orth, DStR 2001, S. 333 (335).Google Scholar
  200. 200.
    Die Gewinne i.S.v. § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b Satz EStG sind weder in § 3 Nr. 40 EStG noch in § 8b Abs. 1 EStG genannt. Vgl. auch Orth, DStR 2001, S. 333 (335).Google Scholar
  201. 201.
    Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, Einleitung Rdnr. 69.Google Scholar
  202. 202.
    AEAO zu § 59 Nr. 3, BStB1. I 1998, S. 630 (667).Google Scholar
  203. 203.
    Zur Unternehmereigenschaft bei Vereinen, Forschungsbetrieben und ähnlichen Einrichtungen s. Abschn. 22 Abs. 1 UStR.Google Scholar
  204. 204.
    Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 2 Abs. 1 Rdnr. 385.Google Scholar
  205. 205.
    BFH/NV 1993, S. 204 (205).Google Scholar
  206. 206.
    Vgl. zu weiteren Beispielen Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 1 Rdnr. 188 m.w.N.Google Scholar
  207. 207.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 957 (958).Google Scholar
  208. 208.
    Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 1 Rdnr. 184; s. auch BFH/NV 1993, S. 204 (205): Bei einem Verein zur ärztlichen Fortbildung ist für die Lieferung einer Fachzeitschrift nicht ein Teil des Mitgliedsbeitrags als Entgelt zu behandeln.Google Scholar
  209. 209.
    BFH, BStBI. II 1985, 176 (179): Der ideelle Bereich der gemeinnützigen Körperschaft gehört zu ihrer nichtunternehmerischen Sphäre.Google Scholar
  210. 210.
    Sog. echte Zuschüsse, die weder Entgelt von dritter Seite, noch Gegenleistung für eine Leistung des Zuschussempfängers an den Zuschussgeber darstellen, sind nichtsteuerbare Einnahmen i.S.d. UStG (dazu im Einzelnen Abschn. 150 UStR). — Dazu, dass Zahlungen einer Gemeinde an eine gemeinnützige Körperschaft, die Wertstoffsammlungen durchführt, keine echten Zuschüsse, sondern Entgelte für umsatzsteuerpflichtige Leistungen darstellen, FG Münster, EFG 1998, S. 1364.Google Scholar
  211. 211.
    Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 2 Abs. 1 Rdnr. 622.Google Scholar
  212. 212.
    Zur Frage, wer bei sportlichen Veranstaltungen, an denen zwei oder mehrere Vereine teilnehmen, Unternehmer ist und die Umsätze zu versteuern hat, s. Abschn. 16 Abs. 4 UStR.Google Scholar
  213. 213.
    OFD Frankfurt/M. vom 7.7.1999, DStR 1999, S. 1771 (1772). Ein Vorsteuerabzug gem. § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG aus der Fahrzeuglieferung bzw. aus den laufenden Kosten ist nur zu gewähren, wenn zusätzliche Werbefahrten durchgeführt werden. Der ermäßigte Steuersatz gem. § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG kommt in Betracht.Google Scholar
  214. 214.
    Vgl. Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 2 Rdnr. 11.Google Scholar
  215. 215.
    Dazu, dass der Tauschring in erster Linie als organisierter Marktplatz dient (regelmäßige Treffen oder Herausgabe von periodischen, allen Mitgliedern zugänglichen Schriften), Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549.Google Scholar
  216. 216.
    Unternehmerisch können dagegen die am Tauschgeschäft Beteiligten tätig werden. Entweder sie erwerben originär durch die Teilnahme am Tauschring die Unternehmereigenschaft oder sie sind bereits auf Grund ihrer sonstigen Tätigkeit Unternehmer und erbringen die Leistung im Tauschring im Rahmen ihres Unternehmens (Antwort auf die Kleine Anfrage BT-Drs. 13/6573, BT-Drs. 13/6807, S. 3; Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (552)).Google Scholar
  217. 217.
    Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (552).Google Scholar
  218. 218.
    BFH, BStB1 II 2001, S. 658; zur Anwendung des BFH-Urteils s. BMF vom 15.10.2001, DStR, 2001 S. 1935.Google Scholar
  219. 219.
    EuGH, Rs. C-150/99, UR 2001, S. 153.Google Scholar
  220. 220.
    Dazu Küffner, DStR 2001, S. 1422 ff.; Huschens, Inf. 2001, S. 673 ff.Google Scholar
  221. 221.
    Vgl. Abschn. 103 Abs. 6 UStR.Google Scholar
  222. 222.
    Sty. zu Hausnotrufsystemen OFD Erfurt vom 9.10.2000, DStR 2000, S. 2190. Erhält ein gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG i.V.m. § 53 Nr. 1 AO steuerbefreiter Betreuungsverein Aufwendungsersatz oder eine Vergütung für die Durchführung seiner Betreuungsleistungen, so ist auf Leistungen, bei denen die Voraussetzungen von § 4 Nr. 18 nicht vorliegen, der ermäßigte Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG anzuwenden (dazu BMF vom 21.9.2000, in: NWB Fach 7, S. 5257 (5258)). Dazu, dass Betreuungsleistungen eines Betreuungsvereins keine steuerfreie ehrenamtliche Tätigkeit i.S.v. § 4 Nr. 26 UStG darstellen, FG Nds, EFG 2000, S. 519 f.Google Scholar
  223. 223.
    Zu den Begriffen der einzelnen Kultureinrichtungen s. Abschn. 106 bis 109 UStR.Google Scholar
  224. 224.
    Rasche, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 11 Rdnr. 64.Google Scholar
  225. 225.
    Vgl. dazu sty. BFH, DStR 2000, S. 1256 (1257).Google Scholar
  226. 226.
    BMF vom 5.10. 1990, BStB1. I 1990, S. 649.Google Scholar
  227. 227.
    BFH, BStBI. II 2001, S. 691; s. zur Anwendung BMF vom 28.9. 2001, BStBI. I 2001, S. 726.Google Scholar
  228. 228.
    Abschn. 119 Abs. 7 UStR. Jugendlichen zugute kommende Leistungen sog. sozialkultureller Zentren sind aber steuerpflichtig, soweit sie damit nicht nur geringfügig in Wettbewerb zur gewerblichen Wirtschaft treten, z.B. Betrieb einer Cafeteria oder Diskothek (Abschn. 119 Abs. 8 UStR).Google Scholar
  229. 229.
    Vgl. sty. BFH, DStR 2000, S. 1256 ff. zu Leistungen eines Eislaufvereins.Google Scholar
  230. 230.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 886: Die Veranstaltung bei der die Darbietung präsentiert wird, braucht keine steuerbegünstigte Veranstaltung zu sein.Google Scholar
  231. 231.
    Abschn. 170 Abs. 1 Satz 6 UStR.Google Scholar
  232. 232.
    Raschke, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 11 Rdnr. 99.Google Scholar
  233. 233.
    Abschn. 22 Abs. 7, 8, 9 UStR.Google Scholar
  234. 234.
    Vgl. Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1464 ff.Google Scholar
  235. 235.
    Lang, DStZ 1988, S. 18 (21).Google Scholar
  236. 236.
    Keine ausreichende Vermögensbindung wird erreicht, wenn für den Fall der Auflösung der Körperschaft oder des Wegfalls des begünstigten Zwecks als Empfänger des Vermögens eine ausländische Körperschaft bestimmt worden ist (OFD Koblenz vom 18.1.2000 u.a., StEK AO 1977, § 55 Nr. 19; Einzelheiten zum Grundsatz der Vermögensbindung i.S.v. §§ 55 Abs. 1 Nr. 4, 61 Abs. 1 AO bei Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. C Rdnr. 191 ff.Google Scholar
  237. 237.
    Vgl. dazu etwa die Mustersatzung für Sportvereine, die die formellen Voraussetzungen des § 60 AO erfüllt, der OFD Frankfurt/M. vom 1.3.2001, StEK AO 1977 § 52 Nr. 139; die Satzung einer Religionsgemeinschaft muss ein fest umrissenes gedankliches Konzept aufweisen, der bloße Bezug auf die Lehren Jesus Christus ist nicht ausreichend, FG Nürnberg, EFG 2000, S. 1351.Google Scholar
  238. 238.
    Dazu im Überblick Kumpel, DStR 2001, S. 152 ff.Google Scholar
  239. 239.
    Vgl. BMF vom 20.10. 1998, BStBI. I 1998, S. 1424.Google Scholar
  240. 240.
    Bei der Investitionsumlage handelt es sich nicht um eine steuerlich abziehbare Spende (BMF vom 20.10.1998, BStBI. I 1998, S. 1424). Zur Investitionsumlage im Einzelnen Wallenhorst, DStR 1997, S. 479 ff.Google Scholar
  241. 241.
    BFH, BStBI. II 1997, S. 794 (795 f.)Google Scholar
  242. 242.
    Sty. BFH, BStBI. II 1998, S. 711 (712); 1997, S. 794 (795).Google Scholar
  243. 243.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 82.Google Scholar
  244. 244.
    Dazu, dass hohe Mitgliedsbeiträge die Gemeinnützigkeit dann nicht ausschließen, wenn sie durch den Vereinszweck sachlich gerechtfertigt sind, Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. D Rdnr. 42.Google Scholar
  245. 245.
    Zust. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 10 a.E.Google Scholar
  246. 246.
    Zu Einzelheiten hinsichtlich der steuerbegünstigten Zwecke sty. Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. DGoogle Scholar
  247. 247.
    Vgl. AEAO zu § 52 Nr. 1, BStBI. I 1998, S. 630 (653).Google Scholar
  248. 248.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 9 (10); s. auch Stern, in: FS für Thieme, S. 269 (277); Sty. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 27. — Die erforderliche, über das alltägliche Maß hinausgehende Anstrengung wird z.T. zu weitgehend nicht nur als körperliche, sondern auch als geistige verstanden. Zum uneinheitlichen steuerrechtlichen Sportbegriff etwa Arndt/Immel, BB 1987, S. 1153 f. m.w.N.; insgesamt zum Sportbegriff s. auch Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. D Rdnr. 73 ff. m.w.N.; Schützenvereine, die nach ihrer Satzung neben dem Sportschießen (Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern, werden in Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder allein wegen Förderung des Sports als gemeinnützig anerkannt. Satzungsklauseln über die Förderung des Schützenbrauchtums werden nicht beanstandet, da die Förderung des Schützenbrauchtums integraler Bestandteil des Hauptzwecks Sportschießen sei (FinMin. Nds. vom 28.3.2000, DStZ 2000, S. 531 ).Google Scholar
  249. 249.
    Dazu BFH/NV 1987, S. 705 (706).Google Scholar
  250. 250.
    Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 357.Google Scholar
  251. 251.
    Dazu Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. D Rdnr. 77 m.w.N.Google Scholar
  252. 252.
    BFH, BStBI. II 1995, S. 499 (501); dazu etwa Märkle, S.bJb 1998/99, S. 265 (271 f.); zur Handhabung der Verwaltung AEAO zu § 52 Nr. 4, BStB1. I 1998, S. 630 (654).Google Scholar
  253. 253.
    BFH, BStB1. II 1995, S. 499.Google Scholar
  254. 254.
    BFH, BStBI. II 1995, S. 499 (501); BFH/NV 1995, S. 1045 (1046); Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. 48 m.w.N.Google Scholar
  255. 255.
    BFH, BStB1. II 1995, S. 499 (501).Google Scholar
  256. 256.
    BFH/NV 2000, S. 1071.Google Scholar
  257. 257.
    BFH, BStBI. II 1982, S. 148 (149); 1973, S. 251 (252).Google Scholar
  258. 258.
    OFD Hannover vom 1.4. 1998, DB 1998, S. 1062.Google Scholar
  259. 259.
    Vgl. zum Streitstand etwa schon Herrnkind, DStZ 1988, S. 547 (549) m.w.N.; zum methodischen Ansatz Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 1 ff. m.w.N.Google Scholar
  260. Vgl. etwa BFH, BStB1. II 1985, S. 106 (107); 1984, S. 844 (846); 1979, S. 482 (484).Google Scholar
  261. 261.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 9; hiergegen zu Recht etwa Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. B.Google Scholar
  262. 262.
    Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 21 Rdnr. 2: Güterabwägung; weitergehend Tipke, in: Tipke/Kru- se, § 52 AO Rdnr. 8: „Nach § 56 müssen ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt werden.“.Google Scholar
  263. 263.
    AEAO zu § 52 Nr. 10, BStBI. I 1998, S. 630 (655).Google Scholar
  264. 264.
    Vgl. zur Entwicklung dieser Regelung BVerfG, BStBI. II 1999, S. 110: „Das Recht auf Chancengleichheit (Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 9 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1 Satz 2 GG) ist verletzt, wenn kommunale Wählervereinigungen und ihre Dachverbände zur Körperschaft-und Vermögensteuer herangezogen werden, Parteien und deren Untergliederungen dagegen nicht“; dazu BMF vom 29.1.1999, BStBI. I 1999, S. 215; für eine Förderung staatspolitischer Zwecke, insbesondere — begrenzte — Steuerbegünstigung von freien Wählervereinigungen und politischen Bürgerinitiativen auch schon Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, Sondervotum, S. 361 ff., 408 f., 478 ff.Google Scholar
  265. 265.
    Dazu im einzelnen Tipke, in: Tipke/Kruse, § 53 AO Rdnr. 4 ff.Google Scholar
  266. 266.
    AEAO zu § 53 Nr. 2, BStBI. I 1998, S. 630 (656).Google Scholar
  267. 267.
    Zu einzelnen Aufgaben, die als kirchliche Zwecke gelten, s. Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. D Rdnr. 20.Google Scholar
  268. 268.
    Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 4Google Scholar
  269. 269.
    Vgl. jedoch zur Behandlung von Zahlungen an Sportler, die der Satzung des Vereins nicht entsprechen, FG Köln, DStRE 1999, S. 721 f.Google Scholar
  270. 270.
    Zur Gemeinnützigkeit preisverleihender Stiftungen s. OFD Frankfurt/M. vom 25.6.2001, DB 2001, S. 1751.Google Scholar
  271. 271.
    Durch das Erfordernis der Steuerbegünstigung der Körperschaft, für die ein Förderverein Mittel beschafft, wird verhindert, dass — jenseits des Gebots der Unmittelbarkeit — Körperschaften begünstigt werden, die zwar einen der Art nach steuerbegünstigten Zweck verfolgen, wegen Verstößen gegen grundlegende Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts aber nicht steuerbegünstigt sind. Vom Erfordernis der eigenen Steuerbegünstigung sind aber nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften ausgenommen. Vgl. BT-Drs. 14/4626, S. 7. Dazu Schmidt/Fritz, DB 2001, S. 2062 f.Google Scholar
  272. 272.
    Satzungsmäßiger Zweck eines Förder-oder Spendensammelvereins ist es, für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke einer anderen Körperschaft (z.B. des Hauptvereins) finanzielle Mittel zu beschaffen. Er muss sich aber nicht darauf beschränken, Spendengelder zu sammeln und diese weiterzuleiten, sondern kann auch unmittelbar Aktivitäten der geförderten Körperschaft unterstützen. Die gleichen Grundsätze gelten für Förderstiftungen, deren satzungsmäßige Aufgabe es ebenfalls ist, für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke einer anderen Körperschaft finanzielle Mittel zu beschaffen. Der Überschuss der steuerpflichtigen wirtschaftlichen Aktivitäten ist dem geförderten Verein zur Verfügung zu stellen. Zur steuerlichen Behandlung von Fördervereinen näher Reis, Inf. 2001, S. 196 ff.Google Scholar
  273. 273.
    Die Finanzverwaltung nimmt eine teilweise Zuwendung von Mitteln i.S.v. § 58 Nr. 2 AO an, wenn die eigenen Mittel nicht überwiegend weitergegeben werden (sog. 50 v.H.-Grenze; vgl. AEAO zu § 58 Nr. 2 Satz 1, BStBI. I 1998, S. 630 (663)), während die h.M. in der Literatur eine teilweise Weitergabe so lange bejaht, wie die Körperschaft mehr als nur einen geringfügigen Anteil (mindestens 10 v.H.) selbst für ihre steuerbegünstigten Zwecke verwendet (sty. Gietz/Sommerfeld, BB 2001, S. 1501 f. m.w.N.). Dabei ist nicht isoliert auf einzelne Veranlagungszeiträume abzustellen. Eine Körperschaft kann in einzelnen Jahren ausschließlich anderen steuerbegünstigten Körperschaften Mittel zuwenden, wenn in Erfüllung des steuerbegünstigten Zwecks ein gemeinnütziges Großprojekt geplant ist und die Körperschaft in späteren Veranlagungszeiträumen ihre satzungsmäßigen Zwecke unmittelbar verwirklicht (BFHE 186, S. 546 ).Google Scholar
  274. 274.
    AEAO zu § 57 Nr. 2, BStBI. I 1998, S. 630 (663): Jede der zusammengefassten Körperschaften muss sämtliche Voraussetzungen für eine Steuervergünstigung erfüllen.Google Scholar
  275. 275.
    Dazu insbesondere OFD Frankfurt/M. vom 29.5.2000, StEK AO 1977, § 52 Nr. 133; Becker/Urbahns, Inf. 1988, S. 549 ff.; Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 ff.Google Scholar
  276. 276.
    OFD Frankfurt/M. vom 9.10. 1998, StEd 1999, S. 91.Google Scholar
  277. 277.
    BFH, BStBI. II 1979, S. 482.Google Scholar
  278. 278.
    OFD Frankfurt/M. vom 29.5. 2000, StEK AO 1977, § 52 Nr. 133.Google Scholar
  279. 279.
    Vgl. BeckerfUrbahns, Inf. 1988, S. 549 (550).Google Scholar
  280. 280.
    Z.B. aus Lotto-und Totomitteln.Google Scholar
  281. 281.
    Zur wirtschaftlichen Betätigung im Einzelnen sty. Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. E.Google Scholar
  282. 282.
    Sty. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 64 AO Rdnr. 6.Google Scholar
  283. 283.
    BFH, BStBI. II 1986, S. 88 (89 f.).Google Scholar
  284. 284.
    Anlass können z.B. Streitigkeiten in Großvereinen sein (Schleder, in Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 675.Google Scholar
  285. 285.
    AEAO zu § 64 Nr. 18, BStBI. I 1998, S. 630 (675).Google Scholar
  286. 286.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 693.Google Scholar
  287. 287.
    AEAO zu § 67a Nr. 11, BStBI. I 1998, S. 630 (679).Google Scholar
  288. 288.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 101 (102).Google Scholar
  289. 289.
    OFD Hannover vom 4.4.2000, StEK AO 1977, § 64 Nr. 46 — Die Betriebsausgabenpauschale des AEAO zu § 64 Nr. 4 (BStB1. I 1998, S. 630 (671)) von 25 v.H. der Einnahmen ist anzuwenden.Google Scholar
  290. 290.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 175.Google Scholar
  291. 291.
    Zur steuerlichen Behandlung von Kleidersammlungen gemeinnütziger Körperschaften s. BMF vom 25.9.1995, BStBI. I 1995, S. 630.Google Scholar
  292. 292.
    Zur Verpachtung von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben s. sty. Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 921 ff.Google Scholar
  293. 293.
    BFH, BStBI. II 2001, S. 449 (450); Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 67.Google Scholar
  294. 294.
    Abschn. 8 Abs. 5 Satz 3 KStR.Google Scholar
  295. 295.
    Dazu im Einzelnen kritisch Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 68 f.Google Scholar
  296. 296.
    Abschn. 8 Abs. 5 KStR; AEAO zu § 64 Nr. 3, BStBI. I 1998, S. 630 (671).Google Scholar
  297. 297.
    AEAO zu § 64 Nr. 16 Satz 2, BStBI. I 1998, S. 630 (674).Google Scholar
  298. 298.
    AEAO zu § 64 Nr. 6, BStBI. I 1998, S. 630 (672).Google Scholar
  299. 299.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 11.Google Scholar
  300. 300.
    Sty. Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 573.Google Scholar
  301. 301.
    BFH, BStB1. II 1989, S. 291 (292).Google Scholar
  302. 302.
    BFH, BStBI. II 1981, S. 522 (525 f.).Google Scholar
  303. 303.
    Sty. Gäroff, in: Glanegger/Gäroff, Gewerbesteuergesetz, § 3 Nr. 6 Rdnr. 84 m.w.N.Google Scholar
  304. 304.
    Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 14 Rdnr. 13.Google Scholar
  305. 305.
    Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 148 ff.; Tipke, in: Tipke/Kruse, § 14 AO Rdnr. 11. Für eine grundsätzliche Orientierung der Behandlung wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe an deren Wettbewerbsrelevanz Walz, Reformbedarf bei der Besteuerung wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe, demnächst in: Non Profit Law Yearbook 2001.Google Scholar
  306. 306.
    Vgl. auch Tipke, in: Tipke/Kruse, § 14 AO Rdnr. 12.Google Scholar
  307. 307.
    Vgl. sty. Fischer, in: H/H/Sp, § 65 AO Rdnr. 12 m.w.N.Google Scholar
  308. 308.
    Sty. Fischer, in: H/H/Sp, § 65 Rdnr. 11 m.w.N.Google Scholar
  309. 309.
    BFH, BStBI. II 1987, S. 659 (661).Google Scholar
  310. 310.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 65 AO Rdnr. 3.Google Scholar
  311. 311.
    AEAO zu § 65 Nr. 3 Satz 2, BStBI. I 1998, S. 630 (676).Google Scholar
  312. 312.
    BFH, BStBI. II 1987, S. 659 (661); 1986, S. 831 (832).Google Scholar
  313. 313.
    Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und Gemeinnützigkeit, S. 171 f.Google Scholar
  314. 314.
    Der BFH hat in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung mit Urteil vom 30.3.2000 (BStBI. II 2000, S. 705) entschieden, dass schon ein potentieller Wettbewerb zur Versagung der Eigenschaft als Zweckbetrieb ausreicht. Da dieses Urteil tatsächlich aber auf die konkrete Wettbewerbssituation vor Ort abstellt, wendet es die Verwaltung nicht an (BMF vom 27.11.2000, BStBI. I 2000, S. 1548:_„Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder sind die Voraussetzungen des § 65 Nr. 3 AO für die Behandlung einer wirtschaftlichen Betätigung als Zweckbetrieb bereits dann nicht gegeben, wenn ein Wettbewerb mit steuerpflichtigen Unternehmen lediglich möglich wäre, ohne dass es auf die tatsächliche Wettbewerbssituation vor Ort ankommt.“).Google Scholar
  315. 315.
    BFH, BStBI. II 1995, S. 767 (769); 1994, S. 573 (575); 1986, S. 831 (832); 1961, S. 109 (110 f.); Lang, StuW 1987, S. 241 ff.; Tipke, in: Tipke/Kruse, § 65 AO Rdnr. 5 m.w.N.; im Einzelnen zur verfassungsrechtlich gebotenen Interpretation des Merkmals der Vermeidbarkeit einer Wettbewerbslage i.S.v. § 65 Nr. 3 AO sty. Lang, DStZ 1988, S. 18 (25) m.w.N.Google Scholar
  316. 316.
    Vgl. sty. Hey, StuW 2000, S. 467 (473).Google Scholar
  317. 317.
    Vgl. sty. Fischer, in: H/H/Sp, § 65 AO Rdnr. 27 f.Google Scholar
  318. 318.
    Vgl. Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 187 ff.Google Scholar
  319. 319.
    Sty. BFH, BStBI. II 1994, S. 314 (317); sty. Fischer, in: H/H/Sp, § 65 AO, Rdnr. 29.Google Scholar
  320. 320.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 573 (576).Google Scholar
  321. 321.
    Mit der Abschaffung der Höchstgrenze von 2 Veranstaltungen wurde die Regelung an die Praxis bestehender Dauerveranstaltung angepasst (BT-Drs. 14/4626, S. 8).Google Scholar
  322. 322.
    OFD Düsseldorf vom 13.6. 1978, StEK AO 1977, § 68 Nr. 4.Google Scholar
  323. 323.
    BMF vom 18.2. 1981, StEK AO 1977, § 65 Nr. 6.Google Scholar
  324. 324.
    FinMin. NW vom 6.8. 1991, StEK AO 1977, § 64 Nr. 17.Google Scholar
  325. 325.
    OFD Kiel vom 3.8. 1989, StEK AO 1977, § 65 Nr. 29.Google Scholar
  326. 326.
    BMF vom 25.9. 1991, StEK AO 1977, § 52 Nr. 64.Google Scholar
  327. 327.
    Dazu im Einzelnen BMF vom 22.9.1999, BStBI. I 1999, S. 944 f.Google Scholar
  328. 328.
    OFD Frankfurt/M. vom 20.10.2000 u.a., StEK, AO 1977, § 52 Nr. 137.Google Scholar
  329. 329.
    OFD Kiel vom 20.4.2000 u.a., StEK, AO 1977, § 52 Nr. 131.Google Scholar
  330. 330.
    Wallenhorst, in: Tro]l/WallenhorstiHalaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. E Rdnr. 142.Google Scholar
  331. 331.
    AEAO zu § 67a Nr. 11, BStBI. I 1998, S. 630(678).Google Scholar
  332. 332.
    AEAO zu § 67a Nr. 1, BStBI. I 1998, S. 630 (679).Google Scholar
  333. 333.
    AEAO zu § 67a Nr. 8, BStBI. I 1998, S. 630 (681).Google Scholar
  334. 334.
    Die dem Sportler gemeinnützigkeitsrechtlich zulässigerweise gezahlte pauschale Aufwandsentschädigung ist bei ihm steuerpflichtig.Google Scholar
  335. 335.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 69 ff.; dazu Geserich, in: Stiftung and Sponsoring 1/1999, S. 18 f.Google Scholar
  336. 336.
    Dazu im Einzelnen Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (228 ff.).Google Scholar
  337. 337.
    Selbstlosigkeit ist immer die freiwillige Abgabe von materiellen Mitteln oder von Arbeitsleistung ohne einen Anspruch auf Gegenleistung d.h. ohne Streben nach eigenem Nutzen (BFH, BSfBI. II 1989, S. 670 (672); 1979, S. 482 (483)).Google Scholar
  338. 338.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 62 (64).Google Scholar
  339. 339.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 425.Google Scholar
  340. 340.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 426.Google Scholar
  341. 341.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 5.Google Scholar
  342. 342.
    So auch Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 5; Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 36 ff., 41 ff., 53 ff.; Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO Rdnr. 96 ff.Google Scholar
  343. 343.
    Zum grundsätzlichen Streitstand zur Relevanz des Gebots der Selbstlosigkeit für die Schädlichkeit wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO Rdnr. 71 ff.; Lang, StuW 1987, S. 221 (235); Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 55 Rdnr. 3; Scholtz, FR 1976, S. 181 (187).Google Scholar
  344. 344.
    Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO Rdnr. 92 f.; Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 53 ff.Google Scholar
  345. 345.
    Vgl. sty. Bopp, DStZ 1999, S. 123 (126). — Sog. Förder-oder Mittelbeschaffungsvereine i.S.v. § 58 Nr. 1 AO verstoßen nach traditioneller Sichtweise gegen das Gebot der Selbstlosigkeit, wenn die Einnahmen aus ihren wirtschaftlichen Betätigungen die anderen Einnahmen, insbesondere Mitgliedsbeiträge und Spenden, überwiegen (Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 428). Insoweit wird hinsichtlich der Selbstlosigkeit nicht nur auf die Weitergabe des Gewinns an den geförderten Vere in abgestellt.Google Scholar
  346. 346.
    BFH, DStR 1998, S. 1710 (1711): Der Bundesfinanzhof hat bei einer Stiftung, die sich ausschließlich aus einem ihr übertragenen Geschäftsbetrieb finanzierte, nur einen geringen Teil der hohen Gewinne für steuerbegünstigte Zwecke verwendete und den großen Teil im Betrieb zur angeblichen Existenzsicherung thesauriert hatte, die Selbstlosigkeit nicht aberkannt.Google Scholar
  347. 347.
    BFH, DStR 1998, S. 1710 (1711).Google Scholar
  348. 348.
    So sty. Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 55 Rdnr. 5; Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, § 55 Anm. 2. 5. 1.Google Scholar
  349. 349.
    Vgl. zutr. abstellend auf § 64 Abs. 1 AO Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 4Google Scholar
  350. 350.
    BFH, DStR 1998, S. 1710 (1711).Google Scholar
  351. 351.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 62 (64); 1990, S. 550 (551).Google Scholar
  352. 352.
    So sind Tauschringe, Nachbarschaftshilfen u.ä. grundsätzlich nicht gemeinnützig, weil durch die gegenseitige Unterstützung in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen der Mitglieder gefördert werden (OFD Frankfurt/M. vom 29.5. 2000, StEK AO 1977, § 52 Nr. 133.Google Scholar
  353. 353.
    S. dazu im Einzelnen Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO, Rdnr. 25 ff.Google Scholar
  354. 354.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 6.Google Scholar
  355. 355.
    Sätze 1 und 2, BStBI. I 1998, S. 630 (657).Google Scholar
  356. 356.
    Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. F Rdnr. 48.Google Scholar
  357. Abschn. 42 Abs. 8 KStR; Janssen, DStZ 2001, S. 160 m.w.N.Google Scholar
  358. 358.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 435.Google Scholar
  359. 359.
    Insoweit kritisch Schauhoff, DStR 1998, S. 701 (704 f.).Google Scholar
  360. 360.
    OFD Hannover vom 29.7.1999, StEK AO 1977, § 52 Nr. 124; grundsätzlich gegen die These, das Mittelverwendungsgebot verbiete einen Ausgleich von im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung entstandenen Verlusten durch Mittel aus dem ideellen Tätigkeitsbereich, Schauhoff, DStR 1998, S. 701 ff.Google Scholar
  361. 361.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 711 (713 f.).Google Scholar
  362. 362.
    BMF vom 19.10.1998, BStB1. I 1998, S. 1423 f.: Verluste sind unschädlich, wenn dem ideellen Bereich in den 6 vorangegangenen und/oder in dem auf das Verlustentstehungsjahr folgenden Jahr Gewinne des einheitlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in mindestens gleicher Höhe zugeführt werden. Für im Aufbau befindliche wirtschaftliche Geschäftsbetriebe wird die Frist für den Ausgleich von Verlusten mittels (zukünftigen) Gewinnzuführungen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb auf 3 Jahre verlängert. Darüber hinaus sind Verluste des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs für den Gemeinnützigkeitsstatus der Körperschaft unschädlich, wenn die Verluste erst durch Berücksichtigung von anteiligen Abschreibungen auf gemischt genutzte Wirtschaftsgüter oder die Berücksichtigung anderer gemischter Aufwendungen (z.B. Personalaufwand) entstanden sind, wenn:ddas Wirtschaftsgut für den ideellen Bereich angeschafft oder hergestellt wurde und nur zur besseren Kapazitätsauslastung und Mittelbeschaffung teil-oder zeitweise für den steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb genutzt wird,die Körperschaft für die Leistung des steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs marktübliche Preise verlangt und der steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetrieb keinen eigenständigen Sektor eines Gebäudes (z.B. Gaststättenbetrieb in einer Sporthalle) bildet.Google Scholar
  363. 363.
    OFD Hannover vom 12.7. 2000, StEK AO 1977, § 52 Nr. 134.Google Scholar
  364. 364.
    BFH, BStBI. II 2000, S. 320; dazu BMF vom 15.5.2000, BStBl. I 2000, S. 814 (815); Geserich, DStR 2001, S. 604 ff.Google Scholar
  365. 365.
    Dazu sty. Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 125; s. auch BFH, BFH/NV 2001, S. 1536: Ein Verein verstößt gegen das Mittelverwendungsgebot des § 55 Abs. 1 Nr. 1 AO 1977, wenn dem Vorstand, der nach der Satzung „ehrenamtlich“ arbeitet, ein Entgelt für die übernommene Tätigkeit bezahlt wird. Entgelt sind auch die Beträge, die der Vorstand dafür erhält, dass er durch die Übernahme seines Amtes zeitweise verhindert ist, seine Arbeitskraft im eigenen Beruf oder Unternehmen einzusetzen.Google Scholar
  366. 366.
    Bei Stiftungen ist es zulässig, das Stiftungskapital und Zustiftungen von der Vermögensbindung nach § 55 Abs. 1 Nr. 4 AO auszunehmen und im Falle des Erlöschens der Stiftung an den Stifter oder seine Erben zurückfallen zu lassen (AEAO zu § 55 Nr. 17, BStBI. I 1998, S. 630 (662)). Für solche Stiftungen und Zustiftungen kann aber — systemkonsequent — vom Spender nicht § 10b EStG bzw. § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG in Anspruch genommen werden. Bei Stiftungen darf weiter bis zu einem Drittel des Einkommens eines Veranlagungszeitraums für den Unterhalt des Stifters und seiner nächsten Angehörigen oder für deren Grabpflege und Ehrung des Andenkens verwendet werden (§ 58 Nr. 5 AO). Einkommen sind die gesamten Erträge, auch soweit sie steuerfrei sind. Der Begriff des nächsten Angehörigen umfasst — enger als § 15 AO — Ehegatten, Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel, Geschwister, Pflegeeltern und Pflegekinder, nicht aber Dritte, etwa persönliche Freunde. Die Aufwendungen der Stiftung nach § 58 Nr. 5 AO müssen sich unabhängig von der Grenze von einem Drittel des Einkommens in einem angemessenen Rahmen halten. Ist das einer gemeinnützigen Stiftung zugewendete Vermögen mit vor der Übertragung wirksam begründeten Ansprüchen belastet, so bedeutet deren Erfüllung aus dem zugewendeten Vermögen keine schädliche Mittelverwendung i.S.d. § 55 Abs. 1 Nr. 1 AO. Gleichwohl darf aus den laufenden Erträgen insgesamt höchstens ein Drittel des Einkommens der Stiftung für die Erfüllung der übernommenen Ansprüche sowie für den Unterhalt des Stifters und seiner nächsten Angehörigen gemeinnützigkeitsunschädlich verwendet werden. — Eine von einer Gebietskörperschaft errichtete Stiftung darf zur Erfüllung ihrer steuerbegünstigten Zwecke auch Zuschüsse an Wirtschaftsunternehmen vergeben (§ 58 Nr. 10 AO).Google Scholar
  367. 367.
    Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 128; dazu auch Menges, in: Die Roten Seiten zum Magazin Stiftung and Sponsoring 2/2000, S. 10.Google Scholar
  368. 368.
    Kumpel, DStR 2001, S. 152 (155) m.w.N.Google Scholar
  369. 369.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 451.Google Scholar
  370. 370.
    In begründeten Ausnahmefällen darf die einzelne Sachzuwendung den Wert von 40 Euro übersteigen. Aufwendungen für Kranz-und Grabgebinde für verstorbene Vereinsmitglieder sind auch über 40 Euro hinaus in angemessener Höhe unschädlich (Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 454). Jenseits dessen können den Vereinsmitgliedern im Rahmen besonderer Vereinsanlässe gemeinnützigkeitsunschädlich Aufmerksamkeiten (z.B. unentgeltliche oder verbilligte Bewirtung der Vereinsmitglieder bei der Weihnachtsfeier und der Hauptversammlung oder Bezuschussung des Vereinsausflugs (z.B. Übernahme Buskosten)) bis zu einer Obergrenze von insgesamt höchstens 40 Euro je teilnehmendem Vereinsmitglied im Jahr gewährt werden. Angelehnt ist dieser Richtwert an die lohnsteuerlichen Vorgaben für Aufmerksamkeiten (R 73 Abs. 1 Satz 2 LStR). S. dazu Kumpel, DStR 2001, S. 152 (154); FinMin. BaWü, Das Finanzamt und die gemeinnützigen Vereine, S. 9.Google Scholar
  371. 371.
    Eine (Auslands-)Reise kann dann als im Hinblick auf § 55 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 AO gemeinnützigkeitsunschädliche Konzertreise berücksichtigt werden, wenn sie ausschließlich oder weitaus überwiegend im Interesse des Vereins zur Erfüllung seiner satzungsmäßigen Aufgaben unternommen wird und die Verfolgung privater Interessen (insbesondere Erholung und Bildung) nach Anlass, Programm, tatsächlicher Durchführung der Reise so gut wie ausgeschlossen ist. Die Darlegungslast hierfür trifft den Verein (Reisebericht). Zu Vereinsausflügen im Einzelnen Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 140 f. m.w.N.Google Scholar
  372. 372.
    Fischer, in: H/H/Sp, § 64 AO Rdnr. 62.Google Scholar
  373. 373.
    FG Saarl., EFG 2000, S. 1352.Google Scholar
  374. 374.
    AEAO zu § 58 Nr. 2 Satz 2, BStBI. I 1998, S. 630 (663); zur dogmatischen Begründung im Einzelnen sty. Gietz/Sommerfeld, BB 2001, S. 1501 m.w.N.Google Scholar
  375. 375.
    BOB!. I 2000, S. 1034.Google Scholar
  376. 376.
    Sty. Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7430) m.w.N.Google Scholar
  377. 377.
    Abs. 1 Nr. 5 AO lautet: „Die Körperschaft muss ihre Mittel grundsätzlich zeitnah für ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwenden. Verwendung in diesem Sinne ist auch die Verwendung der Mittel für die Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen, die satzungsmäßigen Zwecken dienen. Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in dem auf den Zufluss folgenden Kalender-oder Wirtschaftsjahr für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.“.Google Scholar
  378. 378.
    Vgl. sty. Kumpel, DStR 2001, S. 152 (153).Google Scholar
  379. 379.
    AEAO zu § 55 Nr. 10, BStBl. I 1998, S. 630 (659).Google Scholar
  380. 380.
    Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO Rdnr. 101.Google Scholar
  381. 381.
    Fischer, in: H/H/Sp, § 55 AO Rdnr. 101.Google Scholar
  382. 382.
    Gersch, in: Klein, AO, § 55 Anm. 3.Google Scholar
  383. 383.
    Sty. Gietz/Sommerfeld, BB 2001, S. 1501 (1502) m.w.N.; weitergehend Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 58 bei einer entsprechenden ausdrücklichen Bestimmung durch die zuwendende Körperschaft, wofür jedoch verlangt wird, dass die zuwendende Körperschaft selbst die Mittel nicht zeitnah zu verwenden hat.Google Scholar
  384. 384.
    AEAO zu § 55 Nr. 8 Satz 5, BStBl. I 1998, S. 630 (659).Google Scholar
  385. 385.
    Gietz/Sommerfeld, BB 2001, S. 1501 (1503) m.w.N. zum Streitstand.Google Scholar
  386. 386.
    So auch Gietz/Sommerfeld, BB 2001, S. 1501 (1503).Google Scholar
  387. 387.
    AEAO zu § 55 Nr. 2 Satz 5, BStBI. I 1998, S. 630 (657).Google Scholar
  388. 388.
    Sätze 6 und 7, BStBl. I 1998, S. 630 (657).Google Scholar
  389. 389.
    AEAO zu § 58 Nr. 9, BStBI. I 1998, S. 630 (664).Google Scholar
  390. 390.
    AEAO zu § 58 Nr. 9, BStBI. I 1998, S. 630 (664).Google Scholar
  391. 391.
    Gersch, in: Klein, AO, § 58 Anm. 9.Google Scholar
  392. 392.
    Kumpel, DStR 2001, S. 152 (154).Google Scholar
  393. 393.
    Kumpel, DStR 2001, S. 152 (154) m.w.N.Google Scholar
  394. 394.
    Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 58 Rdnr. 8/1; Herbert, BB 1991, S. 178 (187).Google Scholar
  395. 395.
    Z.T. wird die Rücklagenbildung zur Erhaltung der Leistungskraft jedoch befürwortet; eine verbindliche Festlegung auf eine genau umschriebene Investition könne nicht verlangt werden; vgl. Brandmüller, in: BB 1978, S. 542; Fischer, in: H/H/Sp, § 58 AO Rdnr. 56.Google Scholar
  396. 396.
    BMF vom 14.12.1994, BStBI. I 1995, S. 40.Google Scholar
  397. 397.
    AEAO zu § 58 Nr. 8, BStBI. I 1998, S. 630 (663).Google Scholar
  398. 398.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 58 AO Rdnr. B.Google Scholar
  399. 399.
    Ausweitung durch das Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung von Stiftungen, BGB1. I 2000, S. 1034; B S tB 1. I 2000, S. 1192.Google Scholar
  400. 400.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 58 AO Rdnr. 10.Google Scholar
  401. 401.
    Erwerbsaufwendungen des ideellen Bereichs bleiben jedoch unberücksichtigt, auch wenn sie in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Einnahmen dieses Bereichs stehen (Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12666); Eversberg, in: Stiftung and Sponsoring 4/2000, S. 3, 4; Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 98 ).Google Scholar
  402. 402.
    Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1586); Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 98.Google Scholar
  403. 403.
    Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429, 7430.Google Scholar
  404. 404.
    Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12666).Google Scholar
  405. 405.
    AEAO zu § 58 Nr. 12, BStBI. I 1998, S. 630 (665).Google Scholar
  406. 406.
    BT-Drs. 10/3295, S. 5.Google Scholar
  407. 407.
    Dazu Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 91, 98; Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12666).Google Scholar
  408. 408.
    Danach können die folgenden Mittel dem Vermögen der Körperschaft unschädlich zugeführt werden: Zuwendungen von Todes wegen, wenn der Erblasser keine Verwendung für den laufenden Aufwand der Körperschaft vorgeschrieben hat (§ 58 Nr. 11 Buchst. a AO); Zuwendungen, bei denen der Zuwendende ausdrücklich erklärt, dass diese zur Ausstattung der Körperschaft mit Vermögen oder zur Erhöhung des Vermögens bestimmt sind (§ 58 Nr. 11 Buchst. b AO); Zuwendungen auf Grund eines Spendenaufrufs der Körperschaft, wenn aus dem Spendenaufruf ersichtlich ist, dass Beiträge zur Aufstockung des Vermögens erbeten werden (§ 58 Nr. 11 Buchst. c AO); Sachzuwendungen, die ihrer Natur nach zum Vermögen gehören (§ 58 Nr. 11 Buchst. d AO).Google Scholar
  409. Vgl. schon AEAO zu § 55 Nr. 10 Buchst. a — d, BStBI. I 1998, S. 630 (659 f.) — Nach dem Wortlaut von § 58 Nr. 11 Buchst. c AO ist anders als noch nach dem AEAO der Spendenaufruf Dritter ausgeschlossen (vgl. Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1585); Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12665) — zu Recht kritisch). Die gesetzliche Regelung der bisher im Anwendungserlass enthaltenden kasuistischen Aufzählung ist jedoch nicht als eine abschließende Aufzählung der Vermögenszuwendungen zu verstehen, die der zeitnahen Mittelverwendung entzogen sind. Es handelt sich um Anwendungsfälle des allgemeinen Grundsatzes, dass es Sache des Zuwendenden ist, Art und Weise der Verwendung seiner Zuwendung bei der Empfängerkörperschaft zu bestimmen (Hüttemann, DB 2000, S. 1585; Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12665); a.A. Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429, (7431)). Eine Zuführung zum Vermögen kommt auch in Betracht, wenn sich aus den sonstigen Umständen eine konkludente diesbezügliche Bestimmung des Zuwendenden ergibt.Google Scholar
  410. 410.
    Nr. 11 und Nr. 12 AO wurden eingeführt durch das Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung von Stiftungen, BGBl. I 2000, S. 1034; BStBI. I 2000, S. 1192. — Eine Stiftung kann im Jahr ihrer Errichtung und in den zwei folgenden Kalenderjahren — die Möglichkeit, eine unterlassene Rücklagenbildung nachzuholen, besteht nicht (vgl. Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12667)) — Überschüsse aus der Vermögensverwaltung und die Gewinne aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben (§ 14 AO) einschließlich von Zweckbetrieben (Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12667)) ganz oder teilweise ihrem Vermögen zuführen. Spenden, sonstige Zuwendungen und Zuschüsse dürfen nur unter den Voraussetzungen von § 58 Nr. 11 AO dem Vermögen zugeführt werden; hierfür gilt § 58 Nr. 12 AO nicht. Aus der Zusammenschau mit § 58 Nr. 7 Buchst. a AO folgt, dass eine Stiftung im Jahr ihrer Errichtung und in den zwei folgenden Kalenderjahren 100 v.H. ihrer Überschüsse aus der Vermögensverwaltung und danach ein Drittel der Überschüsse aus der Vermögensverwaltung einer Rücklage zuführen kann. Weiter kann sie ebenfalls im Jahr ihrer Errichtung und in den zwei folgenden Kalenderjahren die Gewinne aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben zu 100 v.H. einer Rücklage zuführen und danach höchstens zu 10 v.H.. Einnahmen des ideellen Bereichs, z.B. Spenden, dürfen von Anfang an nur in Höhe von 10 v.H. einer freien Rücklage zugeführt werden.Google Scholar
  411. Vgl. OFD Frankfurt/M. vom 4.3.1993, DStR 1993, S. 1144 (1145); Kumpel, DStR 2001, S. 152 153) m.w.N.Google Scholar
  412. 412.
    Vgl. Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 183; Kümpel, DStR 2001, S. 152 (153).Google Scholar
  413. 413.
    Vgl. Kumpel, DStR 2001, S. 152 (154).Google Scholar
  414. 414.
    AEAO zu § 59 Nr. 3, BStBI. I 1998, S. 630 (667).Google Scholar
  415. 415.
    Zum Verfahren der Bestätigung der Gemeinnützigkeit sty. auch Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 455 ff. m.w.N.; Wallenhorst, in: Troll/Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. C Rdnr. 255 ff.Google Scholar
  416. 416.
    AEAO zu § 59 Nr. 3, BStBI. I 1998, S. 630 (667).Google Scholar
  417. 417.
    Die Entscheidung über die Gemeinnützigkeit ist für die Folgejahre nicht bindend, so dass das Finanzamt in einem späteren Veranlagungszeitraum die Rechtsauffassung ändern kann (BFH, BStBI. II 1992, S. 1048 (1050)).Google Scholar
  418. 418.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 10b Rdnr. 37.Google Scholar
  419. 419.
    AEAO zu § 59 Nr. 6 Satz 2, BStBI. I 1998, S. 630 (667).Google Scholar
  420. 420.
    Sty. Heinicke, in: Schmidt, EStG, § IOb Rdnr. 37 m.w.N.Google Scholar
  421. 421.
    AEAO zu § 59 Nr. 4 und 5, BStBI. I 1998, S. 630 (667); Die vorläufige Bescheinigung ist nach Auffassung der Verwaltung und der Rechtsprechung kein Verwaltungsakt, sondern lediglich eine widerrufliche Auskunft (BFH, BStBI. II 1997, S. 189 (191); 1986, S. 677 (678)). Die überwiegende Literaturansicht bejaht die Verwaltungsaktqualität, wobei die Finanzverwaltung sich aber wegen der Vorläufigkeit der Bescheinigung nicht binde (Tipke, in: Tipke/Kruse, Vor § 51 AO Rdnr. 5 m.w.N.; a.A. Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 5 Rdnr. 115 ).Google Scholar
  422. 422.
    AEAO zu § 59 Nr. 4, BStBI. I 1998, S. 630 (667); BMF vom 15.5. 2000, BStBI. I 2000, S. 814.Google Scholar
  423. 423.
    Dazu im Einzelnen Tipke, in: Tipke/Kruse, vor § 51 AO Rdnr. 5 m.w.N.Google Scholar
  424. 424.
    BMF vom 15.12.1994, BStBI. I 1994, S. 884; AEAO zu § 59 Nr. 6 Satz 1, BStBI. I 1998, S. 630 (667).Google Scholar
  425. 425.
    Vgl. Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 722.Google Scholar
  426. 426.
    Dazu im Einzelnen BFH, BStBI. II 2000, S. 320 (Das Finanzamt darf durch eine einstweilige Anordnung verpflichtet werden, eine Bescheinigung über die vorläufige Anerkennung des Antragstellers als eine gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft zu erteilen, sofern der Antragsteller zur Erfüllung seiner satzungsmäßigen und ihrer Art nach gemeinnützigen Zwecke auf den Erhalt steuerbegünstigter Spenden angewiesen und seine wirtschaftliche Existenz ohne eine derartige Regelungsanordnung bedroht ist (Änderung der Rechtsprechung)) mit Anm. Rößler, BB 2001, S. 454 f.; BMF vom 15.5. 2000, BStBI. I 2000, S. 814.Google Scholar
  427. 427.
    Verbindliche Muster, deren Verwendung gem. § 50 Abs. 1 EStDV Voraussetzung für den Spendenabzug ist, hat das BMF mit Schreiben vom 18.11.1999, BStBI. I 1999, S. 979 ff. bekannt gemacht. Diese Muster unterscheiden für die gemeinnützigen Vereine nach Mitgliedsbeiträgen/Geldzuwendungen und Sachzuwendungen. Sie treten an die Stelle der bisherigen unverbindlichen Muster für Spendenbestätigungen und werden als Zuwendungsbestätigungen bezeichnet. Mit Schreiben vom 2.6.2000 (BStBI. I 2000, S. 592) hat das BMF zu Zweifelsfragen bei der Verwendung der verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen Stellung genommen. Danach dürfen insbesondere Danksagungen an den Zuwendenden oder Werbung für die Ziele der steuerbegünstigten Einrichtungen nicht auf den Zuwendungsbestätigungen, wohl aber auf der Rückseite angebracht werden. Auf einem Mustervordruck können mehrere steuerbegünstigte Zwecke genannt werden, der jeweils einschlägige Zweck ist kenntlich zu machen. Soweit in einem Mustervordruck mehrere steuerbegünstigte Zwecke genannt werden, die für den Spendenabzug unterschiedlich hoch begünstigt sind, und die Zuwendung keinem konkreten Zweck zugeordnet werden kann, weil der Spender bei der Hingabe der Zuwendung keine Widmung für einen bestimmten Zweck vorgenommen oder der Zuwendungsempfänger die unterschiedlich hoch begünstigten Spendenzwecke organisatorisch und buchhalterisch nicht voneinander getrennt hat, ist davon auszugehen, dass die Zuwendung nicht dazu berechtigt, den erhöhten Spendenabzug in Anspruch zu nehmen. Es muss zwischen Verwendungsbestätigung und Unterschrift des Zuwendungsempfängers folgender Zusatz aufgenommen werden: „Diese Zuwendungsbestätigung berechtigt nicht zum Spendenabzug im Rahmen des erhöhten Vomhuntertsatzes nach § 10b Abs. 1 Satz 2 EStG/§ 9 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 KStG oder zum Spendenrücktrag bzw. —vortrag nach § 10b Abs. 1 Satz 3 EStG/§ 9 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 KStG (nunmehr: § 10b Abs. 1 Satz 4 EStG/§ 9 Abs. 1 Nr. 2 Satz 4 KStG). Entsprechendes gilt auch für den Spendenabzug bei der Gewerbesteuer (§ 9 Nr. 5 GewStG).“ Sammelbestätigungen für mehrere Geldzuwendungen sind unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen, so sind etwa Art und Tag der Zuwendung einzeln anzugeben. Außerdem ist zu bestätigen, dass keine weiteren Bestätigungen über die angegebenen Zuwendungen erstellt wurden. Bei Sachspenden sind in die Zuwendungsbestätigung genaue Angaben über den zugewendeten Gegenstand (z.B. Alter, Zustand, historischer Kaufpreis usw.) aufzunehmen. Bei Sachzuwendungen aus einem Betriebsvermögen ist der Entnahmewert anzusetzen. Insoweit werden keine weiteren Unterlagen verlangt. Das Doppel der Zuwendungsbestätigung muss nicht zwingend in körperlicher Form aufbewahrt werden. Es ist zulässig, das Doppel in elektronischer Form zu speichern. Die Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme gelten hier entsprechend. — Zur Größe der Zuwendungsbestätigung s. OFD Frankfurt/M. vom 8.8.2001, DB 2001, S. 2119. — Zu Zuwendungsbestätigungen für Stiftungen nach neuem Recht s. BMF vom 7.12.2000, BStBI. I 2000, S. 1557; zur Erteilung von Zuwendungsbestätigungen nach neuem Spendenrecht bei Handeln der Landessportbehörde im Auftrag angeschlossener Sportvereine OFD München vom 19.7.2000, DStR 2000, S. 1349.Google Scholar
  428. 428.
    BStBI. I 1999, S. 1132 ff.Google Scholar
  429. 429.
    Sty. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage BT-Drs. 14/3680, BT-Drs. 14/5445, S. 21; Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 16 m.w.N. — Landessportbünde können zivilrechtlich von den ihnen angeschlossenen Vereinen beauftragt werden, Zuwendungen für die jeweiligen Vereine entgegenzunehmen und Zuwendungsbestätigungen im Namen der Vereine auszustellen (sty. OFD Rostock vom 27.7.2000, DStZ 2000, S. 800 f.). Speziell zu Zuwendungsbestätigungen nach neuem Recht bei Handeln des Landessportbunds im Auftrag angeschlossener Sportvereine OFD München vom 19.7.2000, DStR 2000, S. 1349 ff.Google Scholar
  430. 430.
    Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage BT-Drs. 14/3680, BT-Drs. 14/5445, S. 21.Google Scholar
  431. 431.
    Vgl. BMF vom 2.6. 2000, BStBI. I 2000, S. 592 Rdnr. 16.Google Scholar
  432. 432.
    Sty. Hüttemann, NJW 2000, S. 638 (639) m.w.N.Google Scholar
  433. 433.
    Zur Haftung im Durchlaufspendenverfahren nach der Neuordnung des Spendenrechts Myssen, in: Inf. 2000, S. 385 ff.Google Scholar
  434. 434.
    Vgl. auch Myssen, in: NWB Fach 3, S. 10979 (10985); Augsten, DStR 2000, S. 621 (622).Google Scholar
  435. 435.
    Vgl. dazu Eckmann, Inf. 2000, S. 97 (99).Google Scholar
  436. 436.
    BMF vom 22.3. 1993, BStBI. I 1993, S. 298 (299).Google Scholar
  437. 437.
    Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 48.Google Scholar
  438. 438.
    BMF vom 9.1.2001, BStBI. I 2001, S. 81. Diese Grundsätze gelten auch, wenn eine als gemeinnützig anerkannte Körperschaft neben einem nicht spendenbegünstigten Hauptzweck verschiedene spendenbegünstigte Einzelzwecke verfolgt, die der Erfüllung des Hauptzwecks dienen (OFD Frankfurt/M. vom 11.7.2001, S 2223 A-45-St II 25 ).Google Scholar
  439. 439.
    Bei Sachspenden reicht die mittelbare Verwendung des Verkaufserlöses für den begünstigten Zweck (Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 10b Rdnr. 38; a.A. FG Düsseldorf, EFG 1997, S. 473 ).Google Scholar
  440. 440.
    AEAO zu § 63 Nr. 2, BStBI. I 1998, S. 630 (670); Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 63 Rdnr. 2; w.N. bei Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1816 Fn. 78).Google Scholar
  441. 441.
    BFH, BStBI. II 1997, S. 474 (475).Google Scholar
  442. 442.
    Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1816).Google Scholar
  443. 443.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 4.Google Scholar
  444. 444.
    Dazu im Überblick Galli, DStR 1998, S. 263 ff.; Orth, in: FS für Radler, S. 457 ff.Google Scholar
  445. 445.
    Zur Kritik daran, dass gemeinnützige Körperschaften praktisch zu keiner externen Rechnungslegung und Publizität verpflichtet sind, Wallenhorst, in: Troll/WallenhorstlHalaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. C Rdnr. 32 ff. m.w.N.Google Scholar
  446. 446.
    Wie hier Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1574.Google Scholar
  447. 447.
    BFH, BStB1. II 1986, S. 88 (91); vgl. zu Orden OFD Nürnberg vom 18.2. 2000, StEK AO 1977, § 64 Nr. 47 unter Bezugnahme auf RFH, RStBI. 1938, S. 735.Google Scholar
  448. 448.
    Vgl. dazu OFD Nürnberg vom 18.2. 2000, StEK AO 1977, § 64 Nr. 47.Google Scholar
  449. 449.
    BFH, BStBI. II 1991, S. 308.Google Scholar
  450. 450.
    Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass bei gemeinnützigen Körperschaften wegen der meist ehrenamtlichen Mitarbeiter im Gegensatz zu gewerblichen Händlern der Personalaufwand geringer ist, was zu einem höheren zu versteuernden Gewinn führen würde (Wallenhorst, in: Troll/ Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine und Stiftungen, Kap. E Rdnr. 60).Google Scholar
  451. 451.
    AEAO zu § 64 Nr. 23, BStBI. I 1998, S. 630 (675).Google Scholar
  452. 452.
    Zur Begriffsbestimmung Schmidt/Fritz, DB 2001, S. 2062 (2064 ff.).Google Scholar
  453. 453.
    Bei den betroffenen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben ist es typisch, dass der weitaus größte Teil der Aufwendungen, ohne die keine Einnahmen zufließen würden, auch die steuerbegünstigte Tätigkeit der Körperschaft betrifft und deshalb nicht abziehbar ist (BFH, BStBI. II 1992, S. 103 ff.). Vor diesem Hintergrund vermeidet § 64 Abs. 6 AO eine Überbesteuerung der betroffenen wirtschaftlichen Betätigungen gemeinnütziger Körperschaften in der Relation zu entsprechenden Tätigkeiten gewerblicher Unternehmen. Vgl. BT-Drs. 14/4626, S. 7 f; Schmidt/Fritz, DB 2001, S. 2062 (2064) m.w.N.Google Scholar
  454. 454.
    AEAO zu § 64 Nr. 4 Satz 2, BStBI. I 1998, S. 630 (672).Google Scholar
  455. 455.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1579; Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 37.Google Scholar
  456. 456.
    Vgl. im Einzelnen Ley, StbJb 1998/99, S. 301 (307 ff.) m.w.N.Google Scholar
  457. 457.
    Vgl. etwa Ley, StbJb 1998/99, S. 301 (306); s. auch Übersicht S. 116.Google Scholar
  458. 458.
    Fischer, in: H/H/Sp, § 64 AO Rdnr. 2.Google Scholar
  459. 459.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 64 AO Rdnr. 15; Fischer, in: H/H/Sp, § 64 AO Rdnr. 2.Google Scholar
  460. 460.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 64 AO Rdnr. 15.Google Scholar
  461. 461.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 64 AO Rdnr. 15.Google Scholar
  462. 462.
    BFH, BStBI. II 1979, S. 496.Google Scholar
  463. 463.
    So auch bisher AEAO Nr. 9 zu § 55 Abs. 1 Nr. 1, BStBI. I 1998, S. 630 (659).Google Scholar
  464. 464.
    Dazu Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 93 ff.; Orth, DB 1997, S. 1341 (1349); Ley, StbJb 1998/99, S. 301 (306); nunmehr aus Vereinfachungsgründen, wenn die Körperschaft die Jahresabschlüsse ohnehin nach dem HGB aufstellt, auch Thiel, in: Die Roten Seiten zum Magazin Stiftung and Sponsoring 1/2000, S. 1, 3; (anders noch Thiel, DB 1992, S. 1900 ff.).Google Scholar
  465. 465.
    Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12664); Hüttemann, DB 2000, S. 1584.Google Scholar
  466. 466.
    Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 40a Rdnr. 6.Google Scholar
  467. 467.
    FG Brand, EFG 1999, S. 874.Google Scholar
  468. 468.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 761 ff.Google Scholar
  469. 469.
    BFH, BStBI. II 1998, S. 761.Google Scholar
  470. 470.
    Maßgeblich ist der Betrag, der in der Zuwendungsbestätigung bescheinigt worden ist, hilfsweise der fehlverwendete Betrag (sty. Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 113 m.w.N.).Google Scholar
  471. 471.
    Vgl. zum Streitstand sty. Oppermann, DStZ 1998, S. 424 (425); Gierlich, FR 1991, S. 518 (519) jeweils m.w.N.Google Scholar
  472. 472.
    Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Spendenrecht, S. 306 ff., zur Haftung im Durchlaufspendenverfahren nach der Neuordnung des Spendenrechts Myssen, Inf. 2000, S. 385 ff.Google Scholar
  473. 473.
    Gierlich, FR 1991, S. 518 (519) m.w.N.Google Scholar
  474. 474.
    Hofmeister, in: Blümich, § 10b EStG Rdnr. 80 m.w.N.Google Scholar
  475. 475.
    Sty. Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. E 44; ders., in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 108; Myssen, Inf. 2000, S. 385 (386) m.w.N. zum Streitstand sowie Einzelheiten zur Haftung im — freiwillig angewandten — Durchlaufspendenverfahren.Google Scholar
  476. 476.
    Dazu im Einzelnen BFH, BStB1. II 2000, S. 65 f.; FG Sch1H, EFG 2001, S. 815 (817).Google Scholar
  477. 477.
    Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1816).Google Scholar
  478. 478.
    BFH, BStB1. II 2000, S. 65 (66 f.)Google Scholar
  479. 479.
    BMF vom 15.12. 1994, BStBI. I 1994, S. 884.Google Scholar
  480. 480.
    Vgl. sty. FG München, EFG 2001, S. 838 (839).Google Scholar
  481. 481.
    Kirchhof, in; Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 112 m.w.N.Google Scholar
  482. 482.
    Gierlich, FR 1991, S. 518 (520).Google Scholar
  483. 483.
    Sty. für diese herrschende Sichtweise BFH, DStRE 1999, S. 623 f.; 624 f.; FG Hess., EFG 1998, S. 757 (758); FG Köln, EFG 1998, S. 753; FG München, EFG 2001, S. 838 (839); EFG 1997, S. 322; OFD Frankfurt/M. vom 27.5. 1994, StEK EStG, § l0b Nr. 266; Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 112; Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1815); Teufel, FR 1993, S. 772 (774); Gierlich, FR 1991, S. 518 (519); Thiel/Eversberg, DB 1990, S. 395 (399).Google Scholar
  484. 484.
    Zu einem Überblick über den Streitstand s. Oppermann, DStZ 1998, S. 424 (425) m.w.N.Google Scholar
  485. 485.
    Dazu Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 115.Google Scholar
  486. 486.
    Dazu sty. aktuell FG München, EFG 2001, S. 838 (839) m.w.N.Google Scholar
  487. 487.
    Oppermann, DStZ 1998, S. 424 (426).Google Scholar
  488. 488.
    Im Folgenden wird die gemeinwohlbezogene Arbeitsleistung des Steuerpflichtigen selbst behandelt. Zur Relevanz eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres des Kindes im Familienleistungsausgleich s. B. II. 1. a) (d)).Google Scholar
  489. 489.
    Dazu sty. Jachmann, in: Lademann, EStG, § 8 Rdnr. 25 ff. m.w.N.Google Scholar
  490. 490.
    BFH, BStBI. II 1984, S. 751 (767).Google Scholar
  491. 491.
    BFH, BStBI. II 1984, S. 751 (765).Google Scholar
  492. 492.
    BFH, BStB1. II 1994, S. 944 (945); Wagner, FR 1991, S. 683 (687); Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 15 (Ehrenamt).Google Scholar
  493. 493.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 944 (945); a.A. Wagner, FR 1991, S. 683 (684): Abzustellen sei auch auf die ide-ellen Beweggründe, die dem Tätigwerden des Steuerpflichtigen zugrunde liegen.Google Scholar
  494. 494.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 303 (305) m.w.N.Google Scholar
  495. 495.
    FinMin. BaWü, in: Der aktuelle Tipp zur steuerlichen Behandlung von Reisekostenvergütungen bei ehrenamtlich Tätigen.Google Scholar
  496. 496.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 944 (945); 1993, S. 303 (305); vgl. etwa auch FinMin. MV vom 4.11.1996, DB 1997, S. 404.Google Scholar
  497. 497.
    FinMin. BaWü, in: Der aktuelle Tip zur steuerlichen Behandlung von Reisekostenvergütungen bei ehrenamtlich Tätigen; vgl. sty. auch Pflüger, in: H/H/R, § 19 EStG Rdnr. 600 (Ehrenamt).Google Scholar
  498. 498.
    Vgl. zur Problemstellung sty. Myssen, Inf. 2000, S. 129 (130 f.).Google Scholar
  499. 499.
    Vgl. dazu Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1304.Google Scholar
  500. 500.
    Vgl. auch Giloy, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 19 Rdnr. B 313.Google Scholar
  501. 501.
    BFH, BStB1. II 1994, S. 944 (945).Google Scholar
  502. 502.
    Giloy, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 19 Rdnr. B 75.Google Scholar
  503. 503.
    Vgl. zum Arbeitsverhältnis BFH, BStB1. II 2000, S. 406 (408).Google Scholar
  504. 504.
    Die h.M. geht zutreffend von Einnahmen aus, denen in gleicher Höhe abziehbare Werbungskosten gegenüberstehen (sty. BFH, BStBI. II 1992, S. 837 (839)) und die deshalb aus Vereinfachungsgründen steuerfrei bleiben (dazu sty. Thürmer, in: Blümich, § 19 EStG Rdnr. 215).Google Scholar
  505. 505.
    Der Steuerbefreiung gem. § 3 Nr. 31 EStG für die unentgeltliche Gestellung von typischer Berufskleidung bedürfte es nicht. Vgl. zur Kritik sty. Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 3 ABC (Arbeitskleidung); v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 31/1.Google Scholar
  506. 506.
    Vgl. R 31 Abs. 8 LStR; Jachmann, in: Lademann, § 8 Rdnr. 149 f.Google Scholar
  507. 507.
    Sty. Altehoefer, in: Lademann, EStG, § 19 Rdnr. 138 (Fortbildungskosten).Google Scholar
  508. 508.
    Sty. Jachmann, in: Lademann, EStG, § 8 Rdnr. 45 m.w.N.Google Scholar
  509. 509.
    BStBI. II 1999, S. 776 (778); ebenso FG RhPf, EFG 1999, S. 1123 (1124); dazu Fischer, FR 1999, S. 1381.Google Scholar
  510. 510.
    Sty. BFH, BStBI. II 1997, S. 187; 1994, S. 298; 1988, S. 632 (633).Google Scholar
  511. 511.
    Sty. BFH, BStBI. II 1979, S. 80 (81).Google Scholar
  512. 512.
    Zutreffend Fischer, FR 1999, S. 1381 (1382).Google Scholar
  513. 513.
    Sty. Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 15 (Pflegeversicherung).Google Scholar
  514. 514.
    R 73 Abs. 1 LStR 2002; dazu Jachmann, in: Lademann, EStG, § 8 Rdnr. 21.Google Scholar
  515. 515.
    Giloy, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 19 Rdnr. B 70 ff.Google Scholar
  516. 516.
    Becker/Urbahns, in: Inf. 1998, S. 549 (550); Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 (829).Google Scholar
  517. 517.
    So zur Vergütung, die ein Arbeitnehmer für die Mitnahme eines Arbeitskollegen im eigenen Pkw für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erhält, Jansen, in: H/H/R, § 22 EStG Rdnr. 430 (Mitfahrvergütung); a.A. FG RhPf, EFG 1974, S. 196 (197).Google Scholar
  518. 518.
    V. Bornhaupt, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 9 Rdnr. F 120; kritisch Giloy, BB 1981, S. 357; zur Fassung der entgeltlichen Beförderung eines Kollegen in einer Fahrgemeinschaft unter § 22 Nr. 3 EStG BFH, BStBI. II 1994, S. 516; zust. v. Bornhaupt, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 9 Rdnr. F 124; auch schon FG BaWü, EFG 1973, S. 429; kritisch Paus, FR 1994, S. 741 ff.; zur Einordnung einer wechselseitigen Fahrgemeinschaft als tauschähnliches Geschäft Paus, a.a.O., S. 742.Google Scholar
  519. 519.
    Sty. Jachmann, in: Lademann, EStG, § 8 Rdnr. 37 m.w.N.Google Scholar
  520. 520.
    BFHE 115, S. 52 (54); Jansen, in: H/H/R, § 9 EStG Rdnr. 465.Google Scholar
  521. 521.
    BFHE 115, S. 52 (55).Google Scholar
  522. 522.
    Purwin, www.tauschring.de.Google Scholar
  523. 523.
    Purwin, www.tauschring.de.Google Scholar
  524. 524.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 (829).Google Scholar
  525. 525.
    Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (551).Google Scholar
  526. 526.
    Vgl. auch Becker/Urbahns (Inf. 1998, S. 549 (551 f.)), die jedoch wenig hilfreich von einer nicht bezifferbaren Grenze sprechen.Google Scholar
  527. 527.
    Purwin, www.tauschring.de.Google Scholar
  528. 528.
    Ständige Rechtsprechung, etwa BFH, BStBI. II 1999, S. 534 (536).Google Scholar
  529. 529.
    BFH, BStBI. II 1999, S. 534 (537) m.w.N.Google Scholar
  530. 530.
    BFH, BStBI. II 1999, S. 534 (538) m.w.N.Google Scholar
  531. 531.
    BFH, BStBI. II 1988, S. 615 ff.; Barein, in: L/B/H, EStG, § 19 Rdnr. 75.Google Scholar
  532. 532.
    FG MV, EFG 1999, S. 1080; zur Gewerblichkeit eines häuslichen Krankenpflegedienstes, wenn die hauswirtschaftliche Betreuung überwiegt, BFH, DStR 2000, S. 1432.Google Scholar
  533. 533.
    Sty. Wacker, in: Schmidt, EStG, § 18 Rdnr. 141.Google Scholar
  534. 534.
    Die ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten in der Rentenversicherung beraten — typischerweise in den Abendstunden — die Versicherten in allen Fragen zur Rentenversicherung, ohne dass die Versicherten hierfür ein Entgelt zu entrichten haben.Google Scholar
  535. 535.
    Nach § 3 Nr. 12 Satz 2 EStG gehören grundsätzlich alle Beträge, die als Ersatz für Verdienstausfall oder als Pauschalentschädigung für Zeitaufwand gewährt werden, zu den steuerpflichtigen Einnahmen. Ausgehend von § 41 SGB IV sind Erstattungen für Aufwendungen bzw. bare Auslagen (Nutzung der Privatwohnung, Telefonkosten usw.) nach § 41 Abs. 1 SGB IV steuerfrei, Entschädigungen für Zeitaufwand (Aufnahme von Anträgen, Monatspauschale) nach § 41 Abs. 3 SGB IV steuerbar.Google Scholar
  536. 536.
    Zu einem Überblick über die Besteuerung von Politikern Lohr, DStR 1997, S. 1230 ff.Google Scholar
  537. 537.
    BFH, BStBI. II 1996, S. 431; 1988, S. 266 (268); FG Münster, EFG 1993, S. 710; Wacker, in: Schmidt, EStG, § 18 Rdnr. 144 m.w.N.Google Scholar
  538. 538.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1988, S. 266 (267); BStB1. III 1966, S. 130.Google Scholar
  539. 539.
    BFH, BStBI. II 1971, S. 353; Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 15 (Bürgermeister).Google Scholar
  540. 540.
    Myssen, Inf. 2000, S. 129 (131).Google Scholar
  541. 541.
    Myssen, Inf. 2000, S. 129 (131); Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1308.Google Scholar
  542. 542.
    Im Sozialversicherungsrecht werden die Übungsleiter grundsätzlich als in das Unternehmen eingegliedert und deshalb als abhängige Beschäftigte betrachtet.Google Scholar
  543. 543.
    OFD Frankfurt/M. vom 13.12.1996, DB 1997, S. 301 f. auch zur Anwendbarkeit von § 3 Nr. 12 Satz 2 EStG. — Ist der Umfang der Tätigkeit als Vereinsvorstand nicht nur von untergeordneter Bedeutung, nimmt diese viel Zeit in Anspruch und wird nicht nur geringfügig bezahlt, wird das Vorstandsmitglied als Arbeitnehmer angesehen (BFH, BStBI. II 1975, S. 358 (359)). Hierfür spricht, dass ein hoher Zeitaufwand typischerweise auch mit einer entsprechenden Eingliederung in die Vereinsorganisation einhergeht. Fehlt es daran, liegen Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit vor. — Während Vorstandsmitglieder einer Berufsgenossenschaft in dieser Eigenschaft nicht als Arbeitnehmer angesehen werden (BFH, BStBI. III 1966, S. 153), sind Vorstandsmitglieder einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft auch bei nur nebenamtlicher Tätigkeit nichtselbständig tätig (FG Hess., EFG 1968, S. 113; Pflüger, in: H/H/R, § 19 EStG Rdnr. 600 (Vorstandsmitglieder); vgl. aber BFH, HFR 1988, S. 79: Steuerberater als Mitglied des Vorstands einer gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft selbständig tätig). Nichtselbständig ist i.d.R. auch ein Vorstandsmitglied einer Stiftung (BFH, BStBI. 11 1975, S. 358 (400)).Google Scholar
  544. 544.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1994, S. 944 (945).Google Scholar
  545. 545.
    BFH, BStBI. II 1976, S. 134 ff.Google Scholar
  546. 546.
    Zur Einkünftequalifikation bei Sportlern s. Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 1313 ff.Google Scholar
  547. 547.
    BFH, BStB1. II 1993, S. 303 (305); FG Bremen, EFG 1999, S. 1125.Google Scholar
  548. 548.
    Zu Recht zweifelnd Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 15 (Ehrenamt).Google Scholar
  549. 549.
    BFH, BStB1. II 1976, S. 134 (135).Google Scholar
  550. 550.
    Dazu grundlegend Schön, in: FS für Vogel, S. 661 ff.Google Scholar
  551. 551.
    Vgl. FG SchIH, EFG 1981, S. 96; OFD Frankfurt/M. vom 18.4.2000, ZKF 2000, S. 258; OFD Magdeburg vom 17.5.2000, FR 2000, S. 790.Google Scholar
  552. 552.
    So BFH, BStBI. II 1994, S. 944 (945) (ehrenamtlicher Sanitätshelfer des DRK); Thürmer, in: Blümich, § 19 EStG Rdnr. 98 (Dienstverhältnis auch dann, wenn die Vergütung die durch die ehrenamtliche Tätigkeit entstandenen Kosten nur ganz unwesentlich übersteigt).Google Scholar
  553. 553.
    Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 15 (Ehrenamt), Rdnr. B.Google Scholar
  554. 554.
    BFH, BStBI. II 1986, S. 848 (849).Google Scholar
  555. 555.
    Vgl. Aufzählung bei Carl, FR 1991, S. 125 (127).Google Scholar
  556. 556.
    Wagner, FR 1991, S. 681 (686).Google Scholar
  557. 557.
    R 13 Abs. 1 Satz 1 LStR.Google Scholar
  558. 558.
    BFH, BStBI. II 1975, S. 563 (565); Altehoefer, in: Lademann, EStG, § 3 Rdnr. 117.Google Scholar
  559. 559.
    BVerfG, BB 1993, S. 2068 (2070); auch BFH, BStBI. II 1995, S. 17 (21); 1993, S. 403 (404); 1993, S. 50 (51); 1983, S. 75 (77) m.w.N.; 1976, S. 418 (420); 1973, S. 401 (402); dazu Bergkemper, FR 1999, S. 517 f.; a.A. wohl v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 12/35, B 12/45 — Hiernach entspricht der Begriff der Aufwandsentschädigung dem des § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG und ist damit gerade nicht Werbungskostenersatz, wobei die Formulierung „soweit nicht festgestellt wirdaaa“ erst eine Einschränkung für S. 2 bringt. — mit Kritik an der Rechtsprechung v. Beckerath, in: Kirchhof/Sohn, EStG, § 3 Rdnr. 12/61; Erhard, in: Blümich, EStG, § 3 Rdnr. 85.Google Scholar
  560. 560.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG, Rdnr. 17.Google Scholar
  561. 561.
    v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 12/44; Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 17.Google Scholar
  562. 562.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 17.Google Scholar
  563. 563.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 50 (51).Google Scholar
  564. 564.
    Die Prüfung hat sich darauf zu erstrecken, ob Personen in gleicher dienstlicher Stellung im Durchschnitt der Jahre Aufwendungen etwa in Höhe der Aufwandsentschädigung erwachsen (BFH, BStBI. II 1990, S. 121 (123); 1968, S. 437 ).Google Scholar
  565. 565.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 18.Google Scholar
  566. 566.
    v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 12/45; Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG, Rdnr. 18.Google Scholar
  567. 567.
    R 13 Abs. 2 Satz 6 LStR; von der Rechtsprechung übernommen BFH, BStBI. II 1992, S. 140.Google Scholar
  568. 568.
    R 13 Abs. 2 LStR.Google Scholar
  569. 569.
    Durch die Rechtsprechung gebilligt BFH, BStB1. II 1993, S. 50 (51); 1990, S. 123 (125); 1990, S. 121 (123); 1968, S. 437 (439).Google Scholar
  570. 570.
    R 13 Abs. 3 LStR; BFH, BStBI. II 1993, S. 50 (51); FinMin. Sachsen vom 21.3. 1995, FR 1995, S. 388.Google Scholar
  571. 571.
    R 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 LStR.Google Scholar
  572. 572.
    R 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 LStR; so auch FinMin. Sachsen vom 22.3.1994, FR 1994, S. 584; FinMin. Thiir vom 30.4.1999, DStR 1999, S. 1317; OFD Magdeburg vom 10.5.1999, FR 1999, S. 771 jeweils mit Verweis auf die LStR.Google Scholar
  573. 573.
    R 13 Abs. 3 Satz 3 LStR.Google Scholar
  574. 574.
    R 13 Abs. 3 Satz 4 LStR.Google Scholar
  575. 575.
    Altehoefer, in: Lademann, EStG, § 3, Rdnr. 127; Handzik, in: UB/H, EStG, § 3 Rdnr. 460; Carl, FR 1991, S. 125 (129).Google Scholar
  576. 576.
    R 13 Abs. 5 LStR.Google Scholar
  577. 577.
    FinMin. Thur vom 30.4.1999, DStR 1999, S. 1317 f., OFD Magdeburg vom 10.5.1999, FR 1999, S. 771.Google Scholar
  578. 578.
    FinMin. Thür vom 30.4.1999, DStR 1999. S. 1317 f., OFD Magdeburg vom 10.5. 1999, FR 1999, S. 771.Google Scholar
  579. 579.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 121 (123); 1990, S. 123 (125).Google Scholar
  580. 580.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 19.Google Scholar
  581. 581.
    BFH, FR 1990, S. 611 (612 f.); BStB1. II 1986, S. 200 (204 f.); 1982, S. 779 (782); 1982, S. 500 f.; 1982, S. 24 (25 f.); 1980, S. 455 (456 f.); 1979, S. 54 f..Google Scholar
  582. 582.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 19.Google Scholar
  583. 583.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 50 (51).Google Scholar
  584. 584.
    Vgl. Reif, BWGZ 1999, S. 911.Google Scholar
  585. 585.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 50. Wegen der Unterschiede im Gemeindeverfassungsrecht sind die jeweiligen Landesregelungen anzuwenden. Vgl. im Folgenden beispielhaft FinMin. Sachsen vom 21.3.1995, FR 1995, S. 388 sowie FinMin. SachsAnh vom 18.12. 2000, StEK EStG, § 3 Nr. 751. — Für Ratsvorsitzende und bei Repräsentationspflichten erhöhen sich die genannten steuerfreien Beträge.Google Scholar
  586. 586.
    v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 12/63.Google Scholar
  587. 587.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 19; BFH, BStBI. II 1990, S. 121 (hauptamtlicher Bürgermeister in Hessen); S. 123 (Staatsdirektor in Niedersachsen); anders FG BaWü, EFG 1998, S. 724 f.: „Durch die den hauptamtlichen Bürgermeistern in Baden-Württemberg steuerfrei gewährte Dienstaufwandsentschädigung sind grundsätzlich alle durch den Dienst veranlassten Aufwendungen abgegolten.“; in diesem Sinne auch FG Nds, EFG 1999, S. 1216.Google Scholar
  588. 588.
    BVerfG, HFR 1983, S. 227; BFH, BStBI. II 1995, S. 142 (147 f.); 1976, S. 418 (420).Google Scholar
  589. 589.
    Sty. Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 3 (Aufwandsentschädigungen) a) a.E. m.w.N.Google Scholar
  590. 590.
    Kritisch v. Beckerath, in: Kirchhof/SÖhn, EStG, § 3 Rdnr. A 588; Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 3.Google Scholar
  591. 591.
    Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 12 EStG, Rdnr. 3; Drenseck, FR 1989, S. 261 (264); a.A. Handzik, in: L/B/H, EStG, § 3 Rdnr. 418: Allenfalls § 9a Satz 1 Nr. 1 EStG ist verfassungswidrig.Google Scholar
  592. 592.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 551 (556).Google Scholar
  593. 593.
    Vgl. BVerfG, BStBI. II 1997, S. 518 (520).Google Scholar
  594. 594.
    Wagner, FR 1991, S. 683 (687).Google Scholar
  595. 595.
    BFH, BStBI. II 1995, S. 17 (20 f.); BFH/NV 1997, S. 286.Google Scholar
  596. 596.
    Kritisch insoweit Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rdnr. 135.Google Scholar
  597. 597.
    Der gem. § 11 des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenabzeichen (Gesetz vom 26.7.1957, BGB1. I 1957, S. 844; zuletzt geändert durch Gesetz vom 2.3.1974, BGBl. I 1974, S. 469) an Träger bestimmter Kriegsauszeichnungen gezahlte Ehrensold i.H.v. 13 Euro monatlich ist nach § 3 Nr. 22 EStG steuerfrei. Zweck der Steuerbefreiung ist es, einen Widerspruch zwischen der Leistungsgewährung auf Grund von Verdiensten um das Gemeinwohl einerseits und der durch eine Besteuerung eben dieser Bezüge erneuten Heranziehung für Belange der Gemeinschaft andererseits, zu vermeiden (vgl. v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. A 763, B 22). — Vgl. auch § 3 Nr. 43 EStG (Ehrensold für Künstler).Google Scholar
  598. 598.
    Da es sich um einen Jahresbetrag handelt, ist keine zeitanteilige Kürzung vorzunehmen, wenn die begünstigte Tätigkeit lediglich wenige Monate ausgeübt wird. Der Höchstbetrag wird auch dann nur einmal gewährt, wenn andere begünstigte Tätigkeiten ausgeübt werden oder wenn Einnahmen aus einer im vorangegangenen Kalenderjahr ausgeübten Nebentätigkeit erst im aktuellen Kalenderjahr zufließen (vgl. BFH, BStBI. II 1990, S. 686 (687)).Google Scholar
  599. 599.
    BGBl. I 1999, S. 2601.Google Scholar
  600. 600.
    Die Pauschale wird von etwa 750.000 Personen in Anspruch genommen, wobei daraus — bezogen auf 1996 — ca. 450 Mio. DM [230 Mio. Euro] an Steuerausfällen resultieren (BT-Drs. 13/5674, S. 14).Google Scholar
  601. 601.
    v. Beckerath, in: Kirchhof, EStG, § 3 Rdnr. 75.Google Scholar
  602. 602.
    Mittelbar begünstigt sind insbesondere Bund, Länder und Gemeinden, Religionsgemeinschaften, Berufskammern, aber auch rechtsfähige Anstalten sowie Zweckverbände und Stiftungen (Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 26 EStG Rdnr. 2). Bei Einrichtungen i.S.d. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG darf die Tätigkeit nicht im Rahmen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes verrichtet werden, da insoweit die Steuerbefreiung nicht greift. Nicht begünstigt ist die Tätigkeit im Interesse eines Berufsverbandes (Gewerkschaft) oder einer politischen Partei (Scholtz, in: DStR 1981, S. 613). Ebenfalls ausgeschlossen sind private Pflegedienste.Google Scholar
  603. 603.
    v. Beckerath, in: Kirchhof, EStG, § 3 Rdnr. 75.Google Scholar
  604. 604.
    BFH, BStBI. II 1986, S. 401 (402).Google Scholar
  605. 605.
    R 17 Abs. 2 Sätze 1 und 2 LStR.Google Scholar
  606. 606.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 854 (856); BFH/NV 1991, S. 296; S. 811.Google Scholar
  607. 607.
    Nicht um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt es sich, wenn die Tätigkeit in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Hauptberuf steht. Dies ist der Fall, wenn eine Tätigkeit Teil eines ausgeübten Hauptberufs ist, so v.a. bei Mehrarbeit innerhalb einer Haupttätigkeit (BFH, BStBI. II 1997, S. 254). Für die Beurteilung der Nebenberuflichkeit sind mehrere verschiedenartige Tätigkeiten gesondert zu beurteilen, mehrere gleichartige Tätigkeiten jedoch zusammenzufassen, wenn sie nach der Verkehrsauffassung einen einheitlichen Hauptberuf darstellen (Myssen, Inf. 2000, S. 168 (171)). Soweit eine Aufwandsentschädigung teils für eine begünstigte Tätigkeit gezahlt wird, teils für eine nichtbegünstigte (z.B. Vorstandsamt), ist nur der auf die begünstigte Tätigkeit entfallende Anteil steuerbegünstigt (R 17 Abs. 7 Satz 1 LStR).Google Scholar
  608. 608.
    FG München, EFG 1997, S. 1095 (1096).Google Scholar
  609. 609.
    FG Nds., EFG 1989, S. 619; Erhard, in: Blümich, § 3 EStG Rdnr. 558.Google Scholar
  610. 610.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1992, S. 176 f. — Zu Einzelheiten R 17 LStR sowie OFD Hannover vom 25.9.2000, FR 2001, S. 49.Google Scholar
  611. 611.
    Sty. Myssen, Inf. 2000, S. 168 (169).Google Scholar
  612. 612.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1992, S. 176; 1986, S. 398.Google Scholar
  613. 613.
    Myssen, Inf. 2000, S. 168 (169) m.w.N.Google Scholar
  614. 614.
    BT-Drs. 14/2070, S. 9.Google Scholar
  615. 615.
    Vgl. Myssen, Inf. 2000, S. 168 (169).Google Scholar
  616. 616.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 176 (177); zu einer alphabetischen Übersicht über begünstigte und nicht begünstigte Tätigkeiten s. Myssen, Inf. 2000, S. 168 (170) m.w.N.; Die pauschale Aufwandsentschädigung nach § 1835a BGB für ehrenamtlich tätige Betreuer ist nicht begünstigt (OFD Hannover vom 25.9.2000, StEK EStG, § 3 Nr. 750 ).Google Scholar
  617. 617.
    OFD Berl vom 6.7. 2000, DB 2000, S. 2096.Google Scholar
  618. 618.
    BFH, BStBI. II 1992, S. 413 f.Google Scholar
  619. 619.
    OFD Berl vom 6.7. 2000, DB 2000, S. 2096.Google Scholar
  620. 620.
    R 17 Abs. 1 Satz 4 LStR.Google Scholar
  621. 621.
    Wagner, FR 1991, S. 683 (687); Gaul, DStR 1993, S. 1169 (1170 f.); kritisch Myssen, Inf. 2000, S. 168 (171); Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 14 Rn. 127.Google Scholar
  622. 622.
    OFD Magdeburg vom 17.5. 2000, FR 2000, S. 790.Google Scholar
  623. 623.
    OFD Hannover vom 25.9. 2000, StEK EStG, § 3 Nr. 750.Google Scholar
  624. 624.
    OFD Hannover vom 25,9.2000, StEK EStG, § 3 Nr. 750, unter Bezugnahme auf BFH-Urteil IV R 34/91 vom 26.3.1992 (BStBI. II 1993, S. 20) und IV R 71/91 vom 26.3.1992 (BFH/NV 1993, S. 290 ).Google Scholar
  625. 625.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 686; 1986, S. 401 f..Google Scholar
  626. 626.
    BT-Drs. 14 /2070, S. 16.Google Scholar
  627. 627.
    BVerfGE 99, S. 280 (294); Myssen, Inf. 2000, S. 168; vgl. auch Bergkemper, FR 1999, S. 517 (518).Google Scholar
  628. 628.
    v. Beckerath, in: Kirchhof/Sohn, EStG, § 3 Rdnr. B 26/10.Google Scholar
  629. 629.
    Myssen, Inf. 2000, S. 168 (172).Google Scholar
  630. 630.
    Myssen, Inf. 2000, S. 168 (172).Google Scholar
  631. 631.
    Erhält etwa ein nichtselbständig tätiger Übungsleiter ein Gehalt von 3.000 Euro plus eine Reisekostenerstattung von 1.000 Euro, so sind die Reisekosten gem. § 3 Nr. 16 EStG, von dem Gehalt 1.848 Euro gem. § 3 Nr. 26 EStG steuerfrei. Der Übungsleiter hat 1.152 Euro zu versteuern (§ 19 EStG).Google Scholar
  632. 632.
    Zum Begriff „Nebenberuflichkeit“ siehe R 17 Abs. 2 LStR und H 17 „Nebenberuflichkeit” LStH; zum zeitlichen Umfang vgl. BFH, BStBI II 1990 S. 854.Google Scholar
  633. 633.
    Siehe auch R 17 Abs. 1 LStR sowie H 17 „Prüfer“ LStH.Google Scholar
  634. 634.
    Hinsichtlich der Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke vgl. §§ 52 bis 54 AO und Anlage 7 zu R 111 EStR 2000 sowie R 17 Abs. 3 bis 5 LStR und H 17 „Mittelbare Förderung“ LStH.Google Scholar
  635. 635.
    Zur Begrenzung der Steuerbefreiung und Berührung mit anderen Steuerbefreiungsvorschriften siehe R 17 Abs. 6 LStR sowie H 17 „Begrenzung der Steuerbefreiung“ LStH.Google Scholar
  636. 636.
    Altehoefer, in: Lademann, EStG, § 3 Rdnr. 189 k.Google Scholar
  637. 637.
    Kanzler, FR 1996, S. 189 (192).Google Scholar
  638. 638.
    BFH, BStBI. II 1999, S. 776 (778).Google Scholar
  639. Vgl. dazu OFD Frankfurt/M. vom 21.5.1999, DStR 1999, S. 1767; Bloehs, DStR 1999, S. 635; LS-wisch, BB 1999, S. 739; Wildhirt, DStR 1999, S. 706; Kruhl, BB 1999, S. 817; Niermann/Plenker, DB 1999, S. 768; Heller, in: NWB Fach 6, S. 3993.Google Scholar
  640. 640.
    Zu Aufwendungen für Telekommunikation R 22 Abs. 2 Sätze 3 — 7 LStR.Google Scholar
  641. 641.
    BFH/NV 1994, S. 371 (372).Google Scholar
  642. 642.
    R 22 Abs. 2 Satz 2 LStR.Google Scholar
  643. 643.
    So Kurz, in: FS für Beisse, S. 315 (320).Google Scholar
  644. 644.
    Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Stichwort Ehrenamtliche Tätigkeit 38/11.Google Scholar
  645. 645.
    v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 51/1, B 51/7.Google Scholar
  646. 646.
    Vgl. dazu Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Trinkgeldfreibetrags auf 2.148 Euro, BT-Drs. 14/4938; 14/6216.Google Scholar
  647. 647.
    Durch die Steuerfreistellung von steuerbarem Arbeitslohn (sty. BFH, BStB1. II 1999, S. 323 f.; v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 51/4); zur gleichheitsrechtlichen Problemstellung BFH, BStBI. II 1999, S. 361 (Verfassungsmäßigkeit bejahend); w.N. bei Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 3 ABC (Trinkgelder); Rößler, DStZ 1999, S. 648; Zumbansen/Kim, BB 1999, S. 2454) soll das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geschont werden, weil der Arbeitgeber keine Lohnsteuer für den von Dritten gezahlten Arbeitslohn einbehalten muss und daher auch keine Angabe über erhaltene Trinkgelder fordern muss (v. Beckerath, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 3 Rdnr. B 51/6; a.A. Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 51 EStG Rdnr. 2, der von einer Vereinfachungsvorschrift ausgeht).Google Scholar
  648. 648.
    BFH, BStBI. II 1996, S. 431 (432).Google Scholar
  649. 649.
    BFH, BStBI. II 1981, S. 368; dazu Prinz, in: H/H/R, § 9 EStG Rdnr. 750 (Ehrenamt) m.w.N. zum Streitstand.Google Scholar
  650. 650.
    BFH, BStBI. II 1988, S. 615.Google Scholar
  651. 651.
    Zum Abzug des Aufwands für ein Ehrenamt im Karneval bei Personen, die von Berufs wegen an dem durch den Karneval verursachten Konsum besonders interessiert sind (Hotel-und Gaststättengewerbe, Getränkegroßhändler, Brauereien), Balmes, in: Stbg 1985, S. 52; zur Abzugsfähigkeit der Reisekosten eines Sportdozenten an der Universität im Zusammenhang mit seiner ehrenamtlichen Trainertätigkeit beim Hochschulsportverband, dem sein Arbeitgeber angehört, FG BaWü, EFG 1993, S. 712 (713).Google Scholar
  652. 652.
    BFH, BStBI. II 1981, S. 368 (370); Söffing, FR 1981, S. 284; Richter, FR 1981, S. 556 (557).Google Scholar
  653. 653.
    Zum Abzug von Beträgen zu Berufskammern als Betriebsausgaben, BFH, BStBI. II 1985, S. 92.Google Scholar
  654. 654.
    Der selbstgebackene Kuchen des Vereinsmitglieds etwa darf nicht bei einer steuerpflichtigen geselligen Veranstaltung, z.B. Vereinsfest, oder im Rahmen einer selbstbetriebenen Vereinsgaststätte eingesetzt werden.Google Scholar
  655. 655.
    Zur grundsätzlichen Nichtabziehbarkeit von Pflicht-und Eintrittsspenden BMF vom 20.10.1998, BStBI. I 1998, S. 1424 (1025); FG Münster, EFG 2001, S. 1273 (1274); a.A. FG Düsseldorf, EFG 1999, S. 115 (116).Google Scholar
  656. 656.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 26; Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 520 (Spenden/Sponsoring); Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 279; Schauhoff, in: Schau-hoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 39; Stobbe, DStZ 1994, S. 583 (584).Google Scholar
  657. 657.
    Brandt, in: H/H/R § 10b EStG, Rdnr. 22.Google Scholar
  658. 658.
    Sty. BFH, BStBI. II 1992, S. 748; Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. B 2 m.w.N.; Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 12.Google Scholar
  659. 659.
    BFH, BStBI. 11 1989, S. 879 (880) zu Gebrauchtkleidungs-Spende.Google Scholar
  660. 660.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 237.Google Scholar
  661. 661.
    BFH, BStB1. II 1991, S. 258; 1990, S. 237; 1988, S. 220; Brandt in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. 10.Google Scholar
  662. 662.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 26.Google Scholar
  663. 663.
    Sty. BFH, BStBI. II 1987, S. 850 (851); Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 17 m.w.N.; Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 45 ff. m.w.N.; zur Problemstellung Heuer, in: Stiftung and Sponsoring 1/1999, S. 15 f. — Das Aufteilungsverbot greift nicht ein, wenn ein kostendeckendes Entgelt für eine Wohltätigkeitsveranstaltung erhoben und zusätzlich eine Spende erbeten wird. — Setzt ein Schulträger das Schulgeld so niedrig an, dass der normale Betrieb der Schule nur durch die Zuwendungen der Eltern an einen Förderverein aufrecht erhalten werden kann, die dieser satzungsgemäß an den Schulträger abzuführen hat, so handelt es sich bei diesen Zuwendungen um ein Leistungsentgelt, nicht um Spenden (BFH, BStBI. II 2000, S. 65 ff.).Google Scholar
  664. 664.
    Zur steuerlichen Anerkennung sog. Aufwandsspenden an gemeinnützige Vereine (§ 10b Abs. 3 Sätze 4 und 5 EStG/ § 670 BGB) s. BMF vom 7.6. 1999, BStB1. I 1999, S. 591.Google Scholar
  665. 665.
    FinMin. BaWü vom 22.2. 1995, StEK EStG, § 10b Nr. 274.Google Scholar
  666. 666.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. B 4.Google Scholar
  667. 667.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 570 (571, 572); BFH/NV 1994, S. 154 (155); Heinicke, in: Schmidt, § 10b EStG, Rdnr. 5, 6.Google Scholar
  668. 668.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 152.Google Scholar
  669. 669.
    Hildesheim, in: Bordewin/Brandt, EStG, § 10b Rdnr. 134 f.; Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. D 55 f.; Hofmeister, in: Blümich, § 10b EStG Rdnr. 71.Google Scholar
  670. 670.
    Hildesheim, in: Bordewin/Brandt, EStG, § 10b Rdnr. 124; Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 152.Google Scholar
  671. 671.
    Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. D 60.Google Scholar
  672. 672.
    BMF vom 7.6. 1999, BStBI. I 1999, S. 591.Google Scholar
  673. 673.
    Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 87.Google Scholar
  674. 674.
    BMF vom 7.6.1999, BStB1. I 1999, S. 591. — Beschließt etwa der Vereinsvorstand, dass der Verein für das Waschen von Vereinstrikots je 0,25 Euro erstattet, so kann der Verzicht darauf als Spende abgezogen werden, wobei in der vom Verein auszustellenden Zuwendungsbestätigung zu vermerken ist, dass eine Aufwandsspende vorliegt.Google Scholar
  675. 675.
    Besteht von vornherein ein einseitiger Verzichtsvorbehalt des Spenders, so ist dies unschädlich, wenn er als Gläubiger die begünstigte Körperschaft auf Zahlung in Anspruch nehmen könnte.Google Scholar
  676. 676.
    BMF vom 7.6. 1999, BStBl. I 1999, S. 591.Google Scholar
  677. 677.
    Sty. Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 89.Google Scholar
  678. 678.
    OFD München vom 8.4.1999, DStR 1999, S. 1441 (1442).Google Scholar
  679. 679.
    Vgl. dazu differenzierend nach dem Gegenstand des Anspruchs OFD Frankfurt/M. vom 18.1.2001; OFD Magdeburg vom 23.1.2001, StEK EStG § 10b Nr. 340: „Eine sog. Aufwandsspende liegt vor, wenn ein Anspruch darauf besteht, entstandenen Aufwand erstattet zu erhalten, und der Berechtigte auf die Erstattung des Aufwands in Geld verzichtet. Es handelt sich deshalb im Ergebnis um eine Geldspende, die auch als Geldzuwendung zu bestätigen ist. Als Aufwand, der zu erstatten ist, kommen z.B. Fahrtkosten, Telefonkosten oder Hotelkosten in Frage. Besteht ein Anspruch auf Bezahlung für eine erbrachte Lieferung oder Leistung, handelt es sich nicht um die Erstattung von Aufwand. In Frage kommen z.B. die Lieferung von Maschinen oder Büromaterial oder die Einbringung von Handwerksleistungen oder der Auftritt von Künstlern, die für ihren Auftritt — über die Erstattung von reinem Aufwand, wie z.B. Fahrtkosten hinaus — eine Bezahlung, eine Gage erhalten. Wird in diesen Fällen auf die Forderung einer Gegenleistung verzichtet, handelt es sich um eine Spende des Entgelts, wobei der Zahlungsweg abgekürzt wird; es ist deshalb eine Geldzuwendung zu bestätigen.“Google Scholar
  680. 680.
    Dazu etwa Augsten, DStR 2000, S. 621 (623).Google Scholar
  681. 681.
    Zur Sachspende im Einzelnen Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 540 ff. m.w.N.Google Scholar
  682. 682.
    BFH, BStBl. II 1989, S. 879 (880); Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. D 110.Google Scholar
  683. 683.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. 145; Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1810).Google Scholar
  684. 684.
    S. dazu: Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 10b Rdnr. 2; Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 148.Google Scholar
  685. 685.
    Kanzler, in: H/H/R, § 33 EStG Rdnr. 300 (Ehrenamt); Oepen, in: Blümich, § 33 EStG Rdnr. 150 (Ehrenamt); Arndt, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 33 Rdnr. C 63 (Ehrenamt).Google Scholar
  686. 686.
    Kanzler, in: H/H/R, § 33 EStG Rdnr. 300 (Vormundschaft) m.w.N.; Arndt, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 33 Rdnr. C 63 (Pfleger).Google Scholar
  687. 687.
    BT-Drs. 13/1558, S. 157.Google Scholar
  688. 688.
    Zum Streitstand zum Verhältnis von § 3 Nr. 36 EStG und § 33b Abs. 6 EStG sty. Glanegger, in: Schmidt, EStG, § 33b Rdnr. 19 m.w.N.; Kanzler, in: H/H/R, § 33b EStG Rdnr. G 4.Google Scholar
  689. 689.
    Glanegger, in: Schmidt, EStG, § 33b Rdnr. 19; OFD Bremen vom 28.5.1998, BB 1998, S. 1459; a.A. Kanzler, in: H/H/R, § 33b EStG Rdnr. 64.Google Scholar
  690. 690.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1997, S. 199 (201).Google Scholar
  691. 691.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1997, S. 199 (201).Google Scholar
  692. 692.
    OFD Bremen vom 28.5.1998, BB 1998, S. 1459; Glanegger, in: Schmidt, EStG, § 33b Rdnr. 19.Google Scholar
  693. 693.
    BStB1. I 1964, S. 534; geändert durch BGB1. I 1968, S. 805 und BStBI. I 1976, S. 67.Google Scholar
  694. 694.
    H 180 c EStH Freiwilliges soziales Jahr.Google Scholar
  695. 695.
    H 180 c EStH Träger des freiwilligen sozialen Jahres.Google Scholar
  696. 696.
    BStBl. I 1994, S. 19; geändert durch BGB1. I 1997, S. 594.Google Scholar
  697. 697.
    Einfügung durch das Zweiten FamFördG (BGB1. I 2001, S. 2074 = BStBI. I 2001, S. 533). Bislang konnte ein Freiwilligendienst im Rahmen des Aktionsprogrammes „Europäischer Freiwilligendienst für junge Menschen“ abgeleistet werden; dieses endete mit dem 31.12.1999. Das gemeinschaftliche Aktionsprogramm „Jugend” folgt diesem nach (BT-Drs. 14 /6160, S. 12 ).Google Scholar
  698. 698.
    Mit dem Steueränderungsgesetz 2001 (BGBl. I, S. 3794) wurde eine Verbesserung bei der Künstlerbesteuerung erreicht, indem der Steuersatz für kleinere Veranstaltungen abgemildert wurde.Google Scholar
  699. 699.
    Vgl. sty. Nieland, in: Lademann, EStG, § 50a Rdnr. 77 ff.Google Scholar
  700. 700.
    Da auch die Abzugssteuer zu den Einnahmen zählt, ist dann, wenn der Vergütungsschuldner die Abzugssteuer übernimmt, die Steuer in Höhe von 33,33 v.H. der ausgezahlten Vergütung zu erheben (R 227c Abs. 2 EStR).Google Scholar
  701. 701.
    Sty. Gosch, in: Kirchhof, EStG, § 50a Rdnr. 33.Google Scholar
  702. 702.
    Der Staffelsteuersatz wurde mit dem Steueränderungsgesetz 2001 (BGB1. I, S. 3794) eingeführt. Damit soll der grenzüberschreitende Austausch in den Bereichen der Kultur und des Sports gefördert werden. Die Milderung wirkt aber nur im Bereich relativ kleiner Einzelhonorare und soll damit eine gezielte Entlastung für „kleinere“ Veranstaltungen sein (BT-Drs. 14/7341, S. 12). Ab dem Veranlagungszeitraum 2003 wird der höchste Steuersatz auf 20 v.H. abgesenkt.Google Scholar
  703. Der maßgebliche Steuersatz für Künstler, Berufssportler, Schriftsteller, Journalisten oder Bildberichterstatter betrug seit Änderung des § 50a Abs. 4 EStG durch das Jahressteuergesetz 1996 (BGB1. I 1995, S. 1250 (1267)) stets 25 v.H.; die Steuersatzermäßigung auf 15 v.H. bei Inlandsausübung — damit wurde in typisierender Betrachtungsweise berücksichtigt, dass bei der Ausübung einer künstlerischen Tätigkeit anders als bei der Verwertung einer künstlerischen Tätigkeit höhere Betriebsausgaben entstehen — wurde mit diesem Gesetz gestrichen.Google Scholar
  704. 704.
    Vgl. Krabbe, in: Blümich, § 50a EStG Rdnr. 23b.Google Scholar
  705. 705.
    Dies bedeutet, dass insoweit keine Steuerveranlagung stattfindet.Google Scholar
  706. 706.
    Das BMF-Schreiben vom 20.7.1983 (BStBI. I 1983, S. 382) nimmt zur steuerlichen Behandlung ausländischer Kulturvereinigungen Stellung. In späteren BMF-Schreiben wird auf diese Freistellung Bezug genommen (vgl. zuletzt BMF-Schreiben vom 23.1.1996, BStBI. I 1996, S. 89 unter Tz. 1. 4)).Google Scholar
  707. 707.
    Dazu OFD Kiel vom 11.5.1998, DB 1998, S. 1692; OFD Berl vom 21.7.1998, DStR 1999, S. 26.Google Scholar
  708. 708.
    FG Nds., EFG 2000, S. 220 f.Google Scholar
  709. 709.
    BMF vom 30.5. 1995, BStBI. I 1996, S. 89 (93).Google Scholar
  710. 710.
    Vgl. Kurz, in: FS für Beisse, S. 315 (321); Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 2 Abs. 1 Rdnr. 640; Fähnrich, in: Inf. 1980, S. 553 (558).Google Scholar
  711. 711.
    Scharpenberg, in: Hartmann/Metzenmacher, UStG, § 2 Abs. 1 Rdnr. 209, 211; Schuhmann, in: Offerhaus/Söhn/Lange, UStG, § 2 Rdnr. 234.Google Scholar
  712. 712.
    Sty. BFH, BStBI. II 1996, S. 109 (110).Google Scholar
  713. 713.
    BFH, BStBI. II 1993, S. 379 (380); 1991, S. 776 (777); s. auch Jakob, Umsatzsteuer, § 4 Rdnr. 29.Google Scholar
  714. 714.
    RFH, RStBI. I 1930, S. 123: „Wer nachhaltig gleichartige Leistungen zum Selbstkostenpreis bewirkt, ist mit dem Ersatz der Aufwendungen umsatzsteuerpflichtig“; Fltickiger/Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 1 Rdnr. 286; vgl. auch Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 1 Rdnr. 38; Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 2 Rdnr. 62.Google Scholar
  715. 715.
    BMF vom 14.7. 2000, DStR 2000, S. 1264.Google Scholar
  716. 716.
    Art. 4 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie lautet wie folgt: „(1) Als Steuerpflichtiger gilt, wer eine der in Absatz 2 genannten wirtschaftlichen Tätigkeiten selbständig und unabhängig von ihrem Ort ausübt, gleichgültig zu welchem Zweck und mit welchem Ergebnis. (2) Die in Absatz 1 genannten wirtschaftlichen Tätigkeiten sind alle Tätigkeiten eines Erzeugers, Händlers oder Dienstleistenden einschließlich der Tätigkeiten der Urproduzenten, (aaa) (4) Der in Absatz 1 verwendete Begriff „selbständig“ schließt die Lohn-und Gehaltsempfänger und sonstige Personen von der Besteuerung aus, soweit sie an ihren Arbeitgeber durch einen Arbeitsvertrag oder ein sonstiges Rechtsverhältnis gebunden sind, das hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsentgelts sowie der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers ein Verhältnis der Unterordnung schafftaaa.”Google Scholar
  717. 717.
    EuGH, Rs. C-16/93, UVR 1994, S. 152 f.Google Scholar
  718. 718.
    Jakob, Umsatzsteuer, § 4 Rdnr. 10 f.Google Scholar
  719. 719.
    Sty. Offerhaus, UR 1991, S. 279.Google Scholar
  720. 720.
    Offerhaus, UR 1991, S. 279 (280).Google Scholar
  721. 721.
    FG Saari., UR 1991, S. 196 (197); Offerhaus, UR 1991, S. 279 (280).Google Scholar
  722. 722.
    Sty. Jakob, Umsatzsteuer, § 4 Rdnr. 40.Google Scholar
  723. 723.
    BFH, BStBI. II 1996, S. 109 f.Google Scholar
  724. 724.
    Der BFH geht in BStBI. II 1992, S. 269 (271) von der Möglichkeit einer Leistung „aus bloßer Gefalligkeit gegen Aufwandsersatz“ aus.Google Scholar
  725. 725.
    Im Einzelnen Abschn. 6 UStR; vgl. zur Gesellschaft BFH, BStBI. II 1993, S. 529 (530) m.w.N.Google Scholar
  726. 726.
    BFH, BStBI. II 1972, S. 844; s. im Einzelnen Abschn. 120 Abs. 1 UStR.Google Scholar
  727. 727.
    BFH, BStBI. II 1988, S. 384 (386).Google Scholar
  728. 728.
    Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 3; Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 3.Google Scholar
  729. 729.
    Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 4; Georgy, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 4.Google Scholar
  730. 730.
    BFH, BStBI. II 1974, S. 528 (529).Google Scholar
  731. 731.
    Weymüller, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 27; Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 4 Nr. 26 Rdnr. 5. — Zu weiteren Einzelheiten s. Abschn. 120 UStR.Google Scholar
  732. 732.
    S. dazu BMF vom 21.9.2000, in: NWB Fach 7 S. 5257.Google Scholar
  733. 733.
    BFH, BStBI. II 2000, S. 302 (303); dazu im Einzelnen Nieskens, BB 2000, S. 1493 ff.Google Scholar
  734. 734.
  735. 735.
    BGH, BB 2000, S. 1507 f.Google Scholar
  736. 736.
    Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (552).Google Scholar
  737. 737.
    Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (553).Google Scholar
  738. 738.
    Becker/Urbahns, Inf. 1998, S. 549 (554).Google Scholar
  739. 739.
    Zu einem Überblick über das Spendenrecht nach der Neuregelung zum 1.1.2000 sty. Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 ff. m.w.N.Google Scholar
  740. 740.
    Jost, in: Dötsch, KStG, § 9 Rdnr. 46.Google Scholar
  741. 741.
    Abschn. 42 Abs. 6 KStR, sog. Drittspendenvergleich.Google Scholar
  742. 742.
    Brandt, in: WHIR, § l0b EStG Rdnr. 200 (verdeckte Gewinnausschüttung).Google Scholar
  743. 743.
    Vgl. R 55 GewStR; Hofmeister, in: Blümich, § 8 GewStG Rdnr. 200.Google Scholar
  744. 744.
    Jedenfalls im Grundsatz sty. Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 21 m.w.N.Google Scholar
  745. 745.
    Die bisherige Richtlinienbestimmung in R 111 EStR mit Anl. 7 auf der Grundlage von § 49 Abs. 2 und 4 EStDV ist durch die Regelung in § 48 EStDV mit Anlage ab Veranlagungszeitraum 2000 ersetzt worden. Wesentliche Änderungen bedeutet dies nicht (sty. Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12660); Hüttemann, NJW 2000, S. 638 (639); a.A. Jost, DB 2000, S. 1248 ff.). Der Katalog der begünstigten Zwecke wurde lediglich sprachlich angepasst und in wenigen Einzelpunkten erweitert, so etwa in Anl. 1 Abschn. A zu § 48 Abs. 2 EStDV Nr. 5 Hochwasserschutz, Nr. 7 Opfer von Straftaten, Nr. 13 Verbraucherschutz, Nr. 16 Ehe und Familie und Nr. 17 Kriminalprävention (vgl. zu diesen Ergänzungen im Einzelnen Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12660 f.); Jost, DB 2000, S. 1248 ff.; Myssen, in: NWB Fach 3, S. 10979 (10985 ff.); Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1812) ff.; Thiel, in: DB 2000, S. 392, 394; Kumpel, in: FR 2000, S. 91, 92). Die Einschränkungen der Abzugsfähigkeit von Spenden und Mitgliedsbeiträgen für Zwecke der Völkerverständigung (vgl. Nr. 10, Abschn. A, Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV i.d.F. der ÄnderungsVO vom 10.12.1999) wurden weitgehend wieder beseitigt (dazu Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1591); Mecking, in: Deutsche Stiftungen, 1/2000, S. 60 f.). Zu einem Überblick über die Änderungen im Katalog der begünstigten Zwecke in Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV gegenüber Anl. 7 zu R 111 EStR bis 1999 s. Starke, in: WH/R, § 10b EStG, Rdnr. R 17. Zur Abgrenzung der kulturellen Zwecke nach Abschn. A Nr. 3 und Abschn. B Nr. 2 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV s. OFD Frankfurt/M. vom 23.7.2001, DB 2001, S. 1856.Google Scholar
  746. 746.
    Sty. Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 19.Google Scholar
  747. 747.
    BR-Drs. 418/99, S. 11; vgl. auch Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1811 f.).Google Scholar
  748. 748.
    Sty. Wolsztynski/Hüsgen, DB 2000, S. 1809 (1811).Google Scholar
  749. 749.
    Zur Abgrenzung vgl. OFD Nürnberg vom 6.7. 2000, StEK EStG, § 10b Nr. 330:,,aaa 1. Für die Abgrenzung kommt es nicht auf eine künstlerische Gestaltungshöhe (z.B. auf die zu § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG aufgestellten Kriterien) an, sondern auf den Umstand, dass ein vom Verein verfolgter Zweck primär der Freizeitgestaltung seiner Mitglieder dient. 2. Eine Spendenbegünstigung der Mitgliedsbeiträge an den Trägerverein einer Musikschule kann grundsätzlich nur in den Fällen möglich sein, in denen die Mitgliedschaft nicht Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines Kurses ist, die Musikschule für die von ihr veranstalteten Kurse kostendeckende Gebühren erhebt, die Kurse allen Interessenten (auch Nichtmitgliedern) offen stehen und die Mitglieder des Trägervereins in diesem Zusammenhang nicht bevorzugt werden, z.B. durch geringere Gebühren“.Google Scholar
  750. 750.
    Vgl. Hüttemann, NJW 2000, S. 638 (639).Google Scholar
  751. 751.
    BR-Drs. 418/99, S. 13; Thiel, DB 2000, S. 392 (393); Kumpel, FR 2000, S. 91 (93); Eckmann, Inf. 2000, S. 97 (99); kritisch Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1814) m.w.N. zur h.M.Google Scholar
  752. 752.
    Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 30.Google Scholar
  753. 753.
    Die Spendenhöchstbeträge gelten bei der Einkommen-, Körperschaft-und Gewerbesteuer in gleicher Weise. Ihre Bemessungsgrundlage ist bei der Einkommensteuer der Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 10b Abs. 1 EStG), bei der Körperschaftsteuer das Einkommen vor Spendenabzug (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG) und bei der Gewerbesteuer der Gewinn aus Gewerbebetrieb vor Spendenabzug (§ 9 Nr. 5 GewStG).Google Scholar
  754. 754.
    Verfolgt der begünstigte Zuwendungsempfänger i.S.d. § 49 EStDV nach Satzung und tatsächlicher Geschäftsführung unterschiedlich begünstigte Zwecke, kann er nur dann die Verwendung der Spende für wissenschaftliche, mildtätige oder als besonders förderungswürdig anerkannte kulturelle Zwecke im Rahmen des § 50 EStDV bestätigen, wenn die stärker begünstigten Tätigkeiten nach der tatsächlichen Geschäftsführung von den übrigen Tätigkeiten getrennt sind, diese Trennung anhand der entsprechenden Aufzeichnungen nachprüfbar ist und die Spende tatsächlich für den stärker begünstigten Zweck verwendet wird (BMF vom 9.1. 2001, DStR 2001, S. 129 ).Google Scholar
  755. 755.
    Sty. Jost, DB 2000, S. 1248 (1251); Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 38, 40; ders., in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. B 624.Google Scholar
  756. 756.
    Vgl. dazu die Beispielsfälle der OFD Frankfurt/M. vom 16.2.2001, DStR 2001, S. 1254 f.Google Scholar
  757. 757.
    Der neue Spendenabzugsbetrag wird zusätzlich zu den bisher möglichen der Höhe nach begrenzten Spenden gewährt (Hüttemann, DB 2000, S. 1588; Eversberg, in: Stiftung and Sponsoring 4/2000, S. 3; Lex, DStR 2000, S. 1939 (1942); Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12668)). Begünstigt sind nur Zuwendungen an gemeinnützige Institutionen, die die Rechtsform einer Stiftung haben — nicht Institutionen anderer Rechtsform (z.B. e.V. oder GmbH), die nur in ihrem Namen das Wort „Stiftung“ tragen —, d.h. Stiftungen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts nach einfachgesetzlicher Auslegung einschließlich von nicht rechtsfähigen Stiftungen (Hüttemann, in: DB 2000, S. 1584, 1587; Eversberg, in: Stiftung and Sponsoring 4/2000, S. 3; Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7432); s. auch Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12667); zweifelnd Lex, DStR 2000, S. 1939 (1941); zur gebotenen verfassungskonformen Auslegung s. sogleich sub Fn. 761). Zu Einzelheiten s. Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 51 ff.; Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 511 ff.; speziell zur verfassungskonformen Auslegung dahingehend, dass Ehegatten auch bei Zusammenveranlagung je einen eigenen vollen Abzugsbetrag geltend machen können, Rdnr. 52; dazu auch Kröger, DStR 2001, S. 426 f.Google Scholar
  758. 758.
    Der Begriff des Vermögensstocks entstammt weder dem steuerlichen Gemeinnützigkeits-oder Spendenrecht, noch dem Zivilrecht. Er soll das Vermögen bezeichnen, das nicht der zeitnahen Mittelverwendung unterliegen soll und nur mittelbar für steuerbegünstigte Zwecke eingesetzt wird (Myssen, in: NWB Fach 2 S. 7429 (7434)). Hierzu zu zählen sind insbesondere die Erstausstattung der Stiftung mit ihrem Grundstockvermögen, Vermögenszuführung in Form von Zustiftungen sowie Spenden, soweit der Spender ausdrücklich erklärt, dass die Zuwendung zur Ausstattung der Stiftung mit Vermögen bestimmt ist (I 58 Nr. 11 Buchst. b AO). Da die Anfangsausstattung von Stiftungen mit ausreichendem Vermögen steuerlich besonders gefördert werden soll, ist eine nur vorübergehende Zuführung zum Stiftungsvermögen nicht erfasst (Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1590)).Google Scholar
  759. 759.
    Der Abzugsbetrag nach § 10b Abs. la EStG wird bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften auch bei der Gewerbesteuer wirksam (§ 9 Nr. 5 Satz 5 GewStG). Im KStG fehlt eine entsprechende Regelung. Zu weiteren Einzelheiten s. Kirchhof, in: Kirchhof, § 10b Rdnr. 59 ff.; Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7433 ff.); Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12670 ff.); Mecking, NJW 2001, S. 203 f.Google Scholar
  760. 760.
    Kritisch v. Campenhausen, in: Deutsche Stiftungen 1/2000, S. 52; Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1587, 1592); ders., Deutsche Stiftungen 3/1999, S. 33 (35); Crezelius/Rawert, ZEV 2000, S. 421 (425) — bezogen nur auf nichtrechtsfähige Stiftungen; Thiel, DB 2000, S. 392 (395); Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1817); Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7432).Google Scholar
  761. Die stiftungsspezifischen Eigenschaften der Notwendigkeit eines substantiellen Vermögens, die mangels Mitglieder-oder Gesellschaftsrechten bestehende Autonomie und die zusätzliche staatliche Rechtsaufsicht, die eine Besserstellung zumindest der rechtsfähigen Stiftungen des privaten Rechts durch § 10b Abs. 1 Satz 3 EStG rechtfertigen sollen (s.o. etwa Crezelius/Rawert, ZEV 2000, S. 421 (425); Mecking, NJW 2001, S. 203 (204)), bilden jedoch keine gesteigerte gemeinnützige Zweckverfolgung ab. Auch soweit der rechtfertigende Grund für die Unterscheidung zwischen begünstigten und nichtbegünstigten Körperschaften in der verlässlichen Bindung der Zuwendungen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke — gefolgert wiederum daraus, dass die rechtsfähige Stiftung ein Vermögen benötige, das dem Zugriff von Mitgliedern und Gesellschaftern entzogen ist und dessen Erträge stetig für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehen, sowie aus der dauerhaften Rechtsaufsicht zur Gewährleistung der tatsächlichen Einhaltung des Stiftungs-und damit auch des Steuerrechts — gesehen wird (so Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 53), könnte dem nur gefolgt werden, wenn bei Zuwendungen an andere gemeinnützige Körperschaften — im Rahmen der Steuerbegünstigung — nicht von einer verlässlichen Bindung ausschließlich für gemeinnützige Zwecke auszugehen wäre. Jedenfalls sind bei verfassungskonformer Auslegung die nicht rechtsfähigen Stiftungen nicht in den Anwendungsbereich von § 10b Abs. 1 Satz 3 EStG einzubeziehen (Kirchhof, a.a.O.). Auch wäre die rechtsformbezogene Begünstigung von Stiftungen auf Maßnahmen zu beschränken, die vorrangig den Vermögensaufbau und nicht die laufende Mittelbeschaffung fördern sollen.Google Scholar
  762. 762.
    Da die steuerbegünstigten Zwecke der allgemeinen Spendenabzugsregelung und des 20.450 EuroAbzugsbetrags für Stiftungen nicht deckungsgleich sind, können sich insoweit vier Fallgruppen ergeben (vgl. OFD Koblenz vom 11.8.2000, DStR 2000, S. 1603 ): Stiftungen, bei denen die 20.450 Euro neben den fünfprozentigen Spendenabzug treten (z.B. Stiftungen zur Förderung kirchlicher Zwecke); Stiftungen, bei denen die 20.450 Euro neben den zehnprozentigen Spendenabzug treten (z.B. Stiftungen zur Förderung wissenschaftlicher Zwecke); Stiftungen, die keine spendenbegünstigten Zwecke i.S.d. Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV, aber gemeinnützige Zwecke i.S.d. §§ 52–54 AO mit Ausnahme des § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO verfolgen (z.B. allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens) und bei denen daher nur die 20.450 Euro ohne Höchstbeträge abzugsfähig sind; Stiftungen, die gemeinnützige Zwecke i.S.d. § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO verfolgen (Freizeitbetätigungen, z.B. Förderung des Karnevals und des Brauchtums) und die deshalb nur den fünfprozentigen Abzug erhalten.Google Scholar
  763. 763.
    Ein sachlicher Grund ist auch für diese Differenzierung nicht ersichtlich. Vgl. auch Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12670) m.w.N.; Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7433) — Für Zuwendungen an eine Stiftung zur Förderung der nach § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO gemeinnützigen Zwecke (z.B. des Brauchtums oder des Hundesports) wird zwar nicht der Abzugsbetrag i.H.v. 20.450 Euro gewährt. Erfolgt dieselbe Zuwendung aber anlässlich der Neugründung in den Vermögensstock der Stiftung, ist sie bis zu einem Höchstbetrag von 307.000 Euro abziehbar.Google Scholar
  764. 764.
    Vgl. Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7432).Google Scholar
  765. 765.
    Gegen eine einengende Auslegung etwa Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1588); vgl. auch Crezelius/Rawert, ZEV 2000, S. 421 (425 f.) jedoch mit dem Hinweis, dass es nach dem Koalitionsentwurf darum gehen sollte, die „Erhöhung der steuerlichen Abzugsfähigkeit für die Dotation einer Stiftung“ (vgl. BT-Drs. 14/2340, Begründung — Allgemeines a) zu fördern. Begreift man die Sonderbegünstigung der Stiftung nicht insgesamt als gleichheitswidrig, so ist jedenfalls insoweit eine verfassungskonforme Reduktion geboten, als eine Stiftung nicht nach § 58 Nr. 1 und 2 AO die Zuwendungen an andere Körperschaften für die Erfüllung steuerbegünstigter Zwecke weiterleiten darf (Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 56).Google Scholar
  766. 766.
    Dazu im Einzelnen Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 45; Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 520 ff.Google Scholar
  767. 767.
    Eine Einzelzuwendung kann auch vorliegen, wenn mehrere Zahlungen oder die Abgabe mehrerer Wirtschaftsgüter in einem Veranlagungszeitraum an denselben Spendenempfänger auf einer einheitlichen Spendenentscheidung beruhen (FinMin. Bayern vom 22.7. 1991, StEK EStG, § 10b Nr. 234).Google Scholar
  768. 768.
    Dazu nur OFD Karlsruhe vom 30.6. 1999, FR 1999, S. 970.Google Scholar
  769. 769.
    Nach FG Düsseldorf, EFG 1999, S. 1219 soll es ausreichen, wenn lediglich ein Höchstbetrag überschritten ist.Google Scholar
  770. 770.
    Zur Anwendung von § 10b Abs. 1 Satz 4 EStG auf den neuen Spendenabzugsbetrag für Zuwendungen an Stiftungen Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1589); Eversberg, in: Stiftung and Sponsoring 4 /2000, S. 3.Google Scholar
  771. 771.
    Im Einzelnen sind in die Ermittlung der beiden Grenzen des § l0b Abs. 1 Satz 4 EStG (Einzelzuwendungen mindestens 25.565 Euro und Überschreitung der Höchstsätze) nur die Höchstsätze einzubeziehen, die für die jeweilige Spende maßgeblich sind. Bei einer Spende an eine gemeinnützige Institution, die nicht die Rechtsform einer Stiftung hat, sind nur die relativen Grenzen von 5 v.H./10 v.H. des Gesamtbetrags der Einkünfte und der Promillesatz der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter maßgebend. Zusätzlich auch der absolute Betrag i.H.v. 20.450 Eu-ro ist zu berücksichtigen, wenn es sich um eine Zuwendung an eine Stiftung handelt, die keine gemeinnützigen Zwecke i.S.d. § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO verfolgt, da die Großspendenregelung in § 10b Abs. 1 Satz 4 EStG allgemein auf das Überschreiten der Höchstsätze abstellt (Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1589); Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12669)).Google Scholar
  772. 772.
    Thiel, DB 1993, S. 2452 (2455).Google Scholar
  773. 773.
    AEAO zu § 60 Nr. 6, BStBI. I 1998, S. 630 (668).Google Scholar
  774. 774.
    Dabei sind Entscheidungen über die Körperschaftsteuerbefreiung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG zu übernehmen, R 47 Abs. 1 S. 3 ErbStR.Google Scholar
  775. 775.
    Thiel, DB 1993, S. 2452 (2454): Die Regelung des § 13 Abs. 1 Nr. 16 Buchst. b Satz 2 ErbStG ist entbehrlich, da § 61 Abs. 3 AO eine vergleichbare Bestimmung enthält.Google Scholar
  776. 776.
    R 48 ErbStR und H 48 ErbStH.Google Scholar
  777. 777.
    BFH/NV 1997, S. 231: Die Befreiungsvorschrift gilt sowohl für inländische als auch für ausländische Körperschaften.Google Scholar
  778. 778.
    R 49 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 ErbStR; Meincke, ErbStG, § 13 Rdnr. 54 ff.Google Scholar
  779. 779.
    BGB1. I 2000, S. 1034 ff.; BStB1. I 2000, S. 1192.Google Scholar
  780. 780.
    Zum möglichen Beitrag der Wirtschaft zur Förderung des Ehrenamtes s. allgemein Dettling, Ehrenamt in der Bürgergesellschaft, S. 18 f.Google Scholar
  781. 781.
    BMF vom 18.2.1998, BStBI. I 1998, S. 212; dieses Schreiben ersetzt das BMF-Schreiben vom 9.7.1997, BStBI. I S. 726 - sog. Sponsoring-Erlass (Korrektur zu Rdnr. 10 bzgl. Einnahmen); zum Sponsoring s. weiter FG Hess., EFG 1999, S. 496 ff.; FinMin. BaWü vom 13.7.1993, BB 1993, S. 1510; Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 35 ff.; Krome, DB 1999, S. 2030 ff.; Thiel, DB 1998, S. 842 ff.; Schauhoff, DB 1998, S. 494 ff.; Weiand, BB 1998, S. 344 ff.; Heuer, DStR 1998, S. 18 ff.; Buschmann, StBP 1996, S. 35 ff.; Stobbe, DStZ 1994, S. 583 ff.; Weiand, NJW 1994, S. 227 ff.; Prinz, JbFfSt 1993/1994, S. 341 (385 ff.); Thiel, DB 1993, S. 2452 ff.; Bürger, BB 1993, S. 1850 ff.; zu Vereinseinnahmen: FG MV, EFG 1997, S. 1158 f.; Spiegel, DStR 1997, S. 1800 f.; zu Veranstaltungssponsoring: OFD Bremen vom 19.10.1995, BB 1996, S. 36; OFD Düsseldorf vom 9.12.1992, DStR 1993, S. 203; zu Sozio-Sponsoring: Ansorge, BB 1995, S. 2505 ff.; Breuninger/Prinz, DStR 1994, S. 1401 ff.; Breuninger/Rückert, DB 1993, S. 503 ff.; zu Kultur-und Sportsponsoring: Boochs, in: NWB Fach 3, S. 10525 ff.; zu Kultursponsoring: Heuer, DStR 1996, S. 1789 ff.; zu Kunstspenden: Boochs/Ganteführer, DB 1989, S. 2095 ff.Google Scholar
  782. Vgl. insbesondere BFH, BStB1. II 1991, S. 258 (259); 1990, S. 237 (238).Google Scholar
  783. 783.
    BFH, BStBI. II 1991, S. 258 (259); 1988, S. 220 (221).Google Scholar
  784. 784.
    Breuninger/Rückert, DB 1993, S. 503.Google Scholar
  785. 785.
    Boochs, in: NWB Fach 3, S. 10525 (10527); Bürger, BB 1993, S. 1850 (1852); Ansorge, BB 1995, S. 2505.Google Scholar
  786. 786.
    BFH, BStBI. II 1990, S. 237 (238).Google Scholar
  787. 787.
    BFH, BStB1. II 1990, S. 237 (239); Heuer, DStR 1996, S. 1789 (1790); Boochs, in: NWB Fach 3, S. 15252 (15258).Google Scholar
  788. 788.
    Boochs, in: NWB Fach 3, S. 10525 (10528); Heuer, DStR 1998, S. 18 (19); Stobbe, DStZ 1994, S. 583 (585).Google Scholar
  789. 789.
    Kessler, BB 1991, S. 1869 (1873); Boochs, in: NWB Fach 3, S. 10525 (10528).Google Scholar
  790. 790.
    Boochs, in: NWB Fach 3, S. 10525 (10529); Thiel, DB 1998, S. 842 (843).Google Scholar
  791. 791.
    Weiand, BB 1998, S. 344 (347); Krome, DB 1999, S. 2030 (2031).Google Scholar
  792. 792.
    BMF vom 18.2.1998, BStB1. I 1998, S. 212 Rdnr. 5; Söhn, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 4 Rdnr. F 27; Krome, DB 1999, S. 2030 (2031); Weiand, BB 1998, S. 344 (347); Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 282.Google Scholar
  793. 793.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 520 (Spenden/Sponsoring); FG BaWü, EFG 1988, S. 461 (462 f.).Google Scholar
  794. 794.
    Zur Abgrenzung von Vemögensverwaltung und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb speziell beim Sponsoring etwa OFD Magdeburg vom 21.3.2000, StEK AO 1977 Nr. 132.Google Scholar
  795. 795.
    Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 52; Thiel, DB 1998, S. 844 (845).Google Scholar
  796. 796.
    Vgl.: AEAO zu § 65 Nr. 2 Satz 3, BStBI. I 1998, S. 630 (675) mit Verweis auf BFH, BStBI. II 1986, S. 88.Google Scholar
  797. 797.
    Als Beispiel ist dabei die Zuwendung von Spritzen, Verbandstoffen o.ä. an ein Krankenhaus zu nennen.Google Scholar
  798. 798.
    Dazu im Einzelnen OFD Karlsruhe vom 15.3. 2001, StEK UStG 1980 § 1 Abs. 1 Ziff. 1 Nr. 225.Google Scholar
  799. 799.
    Zur umsatzsteuerlichen Behandlung s. OFD Karlsruhe vom 5.3.2001, DStR 2001, S. 853 f.Google Scholar
  800. Vgl. dazu Janning/Bartjes, Ehrenamt und Wirtschaft, 1999, S. 21 f.Google Scholar
  801. 801.
    Erfolgt die Arbeitnehmerüberlassung gegen Aufwendungsersatz, darf die Grenze zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung nicht überschritten werden. Diese ist nach Art. 1 § 1 Abs. 1 AÜG erlaubnisbedürftig. Fehlt eine solche Erlaubnis, kommt kraft gesetzlicher Fiktion gem. Art. 1 § 10 Abs. 1 AUG ein Arbeitsverhältnis zwischen der Empfängerkörperschaft und dem abgeordneten Arbeitnehmer zustande (Knur/Schlather, II/StW (Leiharbeitnehmer), IV/StW (Abordnung)).Google Scholar
  802. 802.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 200 (Secondment); Kessler, BB 1991, S. 1869 (1870).Google Scholar
  803. 803.
    Kessler, BB 1991, S. 1869 (1870).Google Scholar
  804. 804.
  805. 805.
    Vgl. Dettling, Ehrenamt in der Bürgergesellschaft, S. 19, der auf Erfahrungswerte aus den USA verweist.Google Scholar
  806. 806.
    BFH GrS, BStBI. II 1984, S. 1639.Google Scholar
  807. 807.
    Vgl. Kessler, BB 1991, S. 1870.Google Scholar
  808. 808.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 200 (Sponsoring).Google Scholar
  809. 809.
    Boochs, in: NWB Fach 3, S. 15252 (15258); Kessler, BB 1991, S. 1869 (1873).Google Scholar
  810. 810.
    Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG Rdnr. 200 (Secondment).Google Scholar
  811. 811.
    Abschn. 1 Abs. 6 UStR.Google Scholar
  812. 812.
    Vgl. dazu sty. v. Wallis, in: Bunjes/Geist, UStG, § 3 Rdnr. 97–99.Google Scholar
  813. 813.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5262).Google Scholar
  814. 814.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5262).Google Scholar
  815. 815.
    R 111 Abs. 1 Satz 5 EStR.Google Scholar
  816. 816.
    BGBl. I 2000, S. 1034 ff.Google Scholar
  817. 817.
    Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12672); Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1591); Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7436).Google Scholar
  818. 818.
    Str. ist, ob § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 5 EStG als lex specialis (so Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1591); ebenso wohl Lex, DStR 2000, S. 1939 (1940)) oder als Ergänzung zu S. 4 für Sachzuwendungen an Stiftungen i.S.v. § 10b Abs. 1 Satz 3 EStG auszulegen ist (so Ley, KÖSDI 2000, S. 12658 (12673); Thiel, DB 2000, S. 392 (396); Eversberg, in: Stiftung and Sponsoring 4/2000, S. 3, 4; im Ergebnis auch Myssen, in: NWB Fach 2, S. 7429 (7436)).Google Scholar
  819. 819.
    Dazu im Einzelnen Abschn. 24b Abs. 3–6 UStR.Google Scholar
  820. 820.
    Abs. lb Satz 1 Nr. 3 wurde mit Wirkung vom 1.4.1999 durch das StEnt1G 1999/2000/2002 in das UStG eingefügt. Die Regelung basiert auf Art. 5 Abs. 6 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie. Zur Umsatzbesteuerung der unentgeltlichen Wertabgaben i.S.d. § 3 Abs. lb Satz 1 Nr. 3 UStG s. im Einzelnen BMF vom 10.7.2000, BStBI. I 2000, S. 1185; Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 ff.Google Scholar
  821. 821.
    Abschn. 24b Abs. 8 UStR.Google Scholar
  822. 822.
    BT-Drs. 14/23, S. 196Google Scholar
  823. 823.
    Rondorf, DStR 1999, S. 615 (618); Billow, in: Vogel/Schwarz, § 3 UStG Rdnr. 70m.Google Scholar
  824. 824.
    Vgl. dazu die Beispiele bei Schneider, DStZ 2000, S. 291 (296 f.); sowie Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 3 Rdnr. 378; Widmann, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 3 Abs. lb, Rdnr. 25 f.Google Scholar
  825. 825.
    BMF vom 13.5.1994, BStBI. I 1994, S. 298 (299); BMF vom 8.6.1999, BStBI. I 1999, S. 581 (584), Rdnr. 14; Rondorf, DStR 1999, S. 615 (617); kritisch zur Verwaltungsauffassung: Bülow, in: Vogel/Schwarz UStG, § 3 Rdnr. 70n.Google Scholar
  826. 826.
    Rondorf, DStR 1999, S. 615 (617).Google Scholar
  827. 827.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5260).Google Scholar
  828. 828.
    Dazu BMF vom 29.5.2000, BStBI. I 2000, S. 819 (821) Rdnr. 7; Hünnekens, in: NWB Fach 7, S. 5101 (5110).Google Scholar
  829. 829.
    Vgl. R 21 Abs. 4 Satz 2 EStR.Google Scholar
  830. 830.
    Erbringt der Empfänger die Gegenleistung in Form einer Gegenlieferung, so handelt es sich um einen Tausch i.S.v. § 3 Abs. 12 Satz 1 UStG. Ist Gegenleistung eine sonstige Leistung, so handelt es sich um einen tauschähnlichen Umsatz i.S.v. § 3 Abs. 12 Satz 2 UStG. Beide Male gilt nach § 10 Abs. 2 Satz 2 UStG der Wert jedes Umsatzes als Entgelt für den anderen. Vielfach kann der Wert der Gegenlieferung oder sonstigen Leistung des Empfängers nur geschätzt werden (dazu näher Rondorf, in: NWB Fach 7,` S. 5259.).Google Scholar
  831. 831.
    Vgl. BFH, BStBI. II 1993, S. 806 (808).Google Scholar
  832. 832.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5260 f.).Google Scholar
  833. 833.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5261.).Google Scholar
  834. 834.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5261); BT-Drs. 14/1576, S. 3.Google Scholar
  835. 835.
    Vgl. BT-Drs. 14/1576, S. 3 f.Google Scholar
  836. 836.
    Vgl. Abschn. 24b Abs. 8 Satz 3 UStR.Google Scholar
  837. 837.
    Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 3 Rdnr. 373, 377.Google Scholar
  838. 838.
    Ammann, UR 2000, S. 149.Google Scholar
  839. 839.
    Abschn. 24a Abs. 3 Satz 4 UStR; BMF vom 10.7. 2000, BStBI. I 2000, S. 1185 (1187 Nr. 8).Google Scholar
  840. 840.
    Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259 (5262).Google Scholar
  841. 841.
    Vgl. dazu OFD Karlsruhe vom 15.3. 2001, StEK UStG 1980 § 1 Abs. 1 Ziff. 1 Nr. 225 sub 2.; ausführlich Klenk, in: Sölch/Ringleb, UStG, § 3 Rdnr. 381 (Sponsoring); sowie Widmann, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 3 Abs. lb Rdnr. 29.Google Scholar
  842. 842.
    Widmann, in: Plückebaum/Malitzky, UStG, § 3 Abs. lb Rdnr. 29.Google Scholar
  843. 843.
    Vgl. Abschn. 24b Abs. 8 UStR; Rondorf, in: NWB Fach 7, S. 5259; von Wallis, in: Bunjes/Geist, UStG, § 3 Rdnr. 41.Google Scholar
  844. 844.
    www.bundesregierung.de“.Google Scholar
  845. 845.
    Hennerkes/Binz/Sorg, in: DB 1986, S. 2217 (2220). — Die Wahl der Rechtsform der Stiftung ist jedoch nicht zwingend. Möglich ist grundsätzlich jede körperschaftliche Organisationsform. Die RobertBosch-“Stiftung” etwa wurde in der Form einer gemeinnützigen GmbH gegründet (www.boschstiftung.de; OLG Stuttgart, NJW 1964, S. 1231 (1232); Pöllath, in: Seifart/v. Campenhausen, § 13 Rdnr. 121). Jedoch werden unternehmensverbundene Körperschaften in der Praxis fast ausschließlich als Stiftung errichtet. Dies gilt v.a. im Rahmen der Unternehmensnachfolge, da mit der Stiftungserrichtung einerseits den Erhalt des Unternehmens als Ganzes gesichert, der Stifterwillen perpetuiert und andererseits die materielle Versorgung der Familie gesichert werden kann (Hennerkes/Schiffer, BB 1992, S. 1940 (1941); Hennerkes/Binz/Sorg, DB 1986, S. 2217 (2220)).Google Scholar
  846. 846.
    Es gibt öffentliche (Verfolgung eines öffentlichen Zwecks, z.B. Förderung der Religion, Kunst, Wissenschaft, Wohltätigkeit, Bildung) und private (Begünstigung eines bestimmten Personenkreises z.B. Familienstiftung) Stiftungen. Hiervon zu unterscheiden ist, ob es sich um eine öffentlich-rechtliche Stiftung (Begründung durch einen auf Gesetz oder Verordnung beruhenden Verwaltungsakt) oder um eine privatrechtliche Stiftung handelt.Google Scholar
  847. 847.
    Allgemein zur Beteiligungsstiftung: Pöllath, in Seifart/v. Campenhausen, § 13 Rdnr. 74 ff.Google Scholar
  848. 848.
    BFH, BStBI. II 1971, S. 753 (754); Abschn. 8 Abs. 5 Satz 4 KStR; AEAO zu § 64 Nr. 3 Satz 3, BStBI. I 1998, S. 630 (671); Lex, DB 1997, S. 349 (350f.); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7538 f.); Kumpel, DStR 1999, S. 1505 (1508); Hennerkes/Binz/Sorg, DB 1986, S. 2217 (2220).Google Scholar
  849. 849.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7539).Google Scholar
  850. 850.
    Vgl. Herfurth/Dehesselles, Reform des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts, S. 32 ff.Google Scholar
  851. 851.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7546).Google Scholar
  852. 852.
    Lex, DB 1997, S. 349 (350 f.); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7538 f.).Google Scholar
  853. 853.
    Gem. § 58 Nr. 5 AO darf bis zur Grenze der Angemessenheit maximal ein Drittel der Erträge an die Familie des Stifters abgeführt werden. AEAO zu § 58 Nr. 7, BStBI. I 1998, S. 630 (663); Tipke, in: Tipke/Kruse, § 58 AO Rdnr. 6.Google Scholar
  854. 854.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7540).Google Scholar
  855. 855.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7540).Google Scholar
  856. 856.
    Bedenken und Diskussionsvorschläge hinsichtlich der Zulässigkeit der Stiftung and Co. KG: Schmidt, DB 1987, S. 261. An der grundsätzlichen Zulässigkeit dieser Gesellschaftsform bestehen aber mittlerweile kaum noch Zweifel (Hennerkes/Schiffer, BB 1992, S. 1940 (1942); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7541, 7543)). Roll/Grochut, WiB 1995, S. 743 (744); Pöllath, in: Seifart/v. Campenhausen, § 13 Rdnr. 85 ff.Google Scholar
  857. 857.
    Weimar/Geitzhaus/Delp, BB 1986, S. 1999 (2006).Google Scholar
  858. 858.
    Schmidt, in: Schmidt, EStG, § 15 Rdnr. 216.Google Scholar
  859. 859.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7545).Google Scholar
  860. 860.
    Kumpel, DStR 1999, S. 1505 (1510); Jost, in: Dötsch, KStG, § 5 Rdnr. 55e.Google Scholar
  861. 861.
    Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7545).Google Scholar
  862. 862.
    Roll/Grochut, WiB 1995, S. 734 (744); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7541).Google Scholar
  863. 863.
    BFH, BStBI. II 1989, S. 762 (763); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7541); Kumpel, DStR 1999, S. 1505 (1507); Schick, DB 1999, S. 1187 (1188).Google Scholar
  864. 864.
    BFH, BStBI. II 1989, S. 762 (763); Götz, in: NWB Fach 2, S. 7533 (7542).Google Scholar
  865. 865.
    BFH, BStBI. II 1989, S. 762 (763).Google Scholar
  866. 866.
    Dettling, Ehrenamt in der Bürgergesellschaft, S. 18.Google Scholar
  867. 867.
    Dettling, Ehrenamt in der Bürgergesellschaft, S. 18.Google Scholar
  868. 868.
    Dettling, Ehrenamt in der Bürgergesellschaft, S. 18.Google Scholar
  869. 869.
    Siehe BFH, BStBI. II 1983, S. 39 ff. zu Vorsorgeuntersuchungen für Führungskräfte, die letztlich der frühzeitigen Erkennung von möglichen Krankheitsausfällen dienen, um betriebliche Störungen möglichst zu vermeiden.Google Scholar
  870. 870.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 28; Stapperfend, in: H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 792, 802, 814.Google Scholar
  871. 871.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 480; Sohn, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 4 Rdnr. E 110 und E 114; Stapperfend, in: H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 806.Google Scholar
  872. 872.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 482.Google Scholar
  873. 873.
    Stapperfend, in H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 813.Google Scholar
  874. 874.
    Bahlau, in: H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 1171.Google Scholar
  875. 875.
    Bahlau, in: H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 1171.Google Scholar
  876. 876.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 530; Bahlau, in: H/H/R, § 4 EStG Rdnr. 1174.Google Scholar
  877. 877.
    BFH, BStB1. II 1975, S. 340 (342); Pflüger, in: H/H/R, § 19 EStG Rdnr. 135 (Gesundheitsfördernde Maßnahmen).Google Scholar
  878. 878.
    Offerhaus, BB 1982, S. 1061 (1068).Google Scholar
  879. 879.
    BFH, BStBI. II 1975, S. 340.Google Scholar
  880. 880.
    BFH, BStBI. II 1983, S. 39.Google Scholar
  881. 881.
    BFH, BStB1. II 1983, S. 39 (41); 1975, S. 340 (342).Google Scholar
  882. 882.
    BFH, BStBI. II 1983, S. 39 (41); 1975, S. 340 (342).Google Scholar
  883. 883.
    BFH, BStB1. II 1983, S. 39 (42); Pflüger, in: H/H/R, § 19 EStG Rdnr. 122; Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 30.Google Scholar
  884. 884.
    Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 3 (Zukunftssicherung).Google Scholar
  885. 885.
    Von Beckerath, in: Kirchhof, EStG, § 3 Rdnr. 91.Google Scholar
  886. 886.
    Altehoefer, in: Lademann, EStG, § 3 Rdnr. 189 k.Google Scholar
  887. 887.
    Abschn. 1 Abs. 3 Sätze 1 — 3 UStR; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 9; Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 10.Google Scholar
  888. 888.
    Abschn. 12 Abs. 1 Satz 1 UStR; Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 86; Bülow, in: Vogel/ Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 181.Google Scholar
  889. 889.
    Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 14; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 9 a.E.Google Scholar
  890. 890.
    Abschn. 103 Abs. 7 Satz 2 UStR.Google Scholar
  891. 891.
    Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 190, 189; Heidner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 10 Rdnr. 124.Google Scholar
  892. 892.
    Der Begriff „Arbeitnehmer“ wurde in Anlehnung an Art. 5 Abs. 6 der 6. EG — Umsatzsteuerrichtlinie durch die Bezeichnung „Personal” ersetzt. Sachliche Änderungen ergeben sich hierdurch nicht (Billow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 3 Rdnr. 70j; Rondorf, DStR 1999, S. 615 (617)). Beide Bezeichnungen werden hier deshalb synonym verwendet.Google Scholar
  893. 893.
    Dazu Abschn. 12 Abs. 3 Sätze 1 und 2 UStR (Abschn. 12 Abs. 3 Satz 1 UStR verweist auf die lohnsteuerrechtliche Definition in R 73 Abs. 1 LStR).Google Scholar
  894. 894.
    Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 3 Rdnr. 38; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 3 Rdnr. 70n.Google Scholar
  895. 895.
    Abschn. 12 Abs. 4 Satz 1 UStR; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 185 und § 3 Rdnr. 70j.Google Scholar
  896. 896.
    Abschn. 12 Abs. 4 Satz 3 Nr. 4 UStR.Google Scholar
  897. Abschn. 12 Abs. 4 Sätze 1 und 2 UStR; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 183, 185.Google Scholar
  898. 898.
    Abschn. 12 Abs. 7 UStR; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 189.Google Scholar
  899. 899.
    Rondorf, DStR 1999, S. 615 (619).Google Scholar
  900. 900.
    FG Köln, EFG 1999, S. 252 (253); Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 90; von Wallis, in: Bunjes/Geist, UStG, § 3 Rdnr. 99; Rondorf, DStR 1999, S. 615 (620).Google Scholar
  901. 901.
    Zeuner, in: Bunjes/Geist, UStG, § 1 Rdnr. 91; Bülow, in: Vogel/Schwarz, UStG, § 1 Rdnr. 192; Rondorf, DStR 1999, S. 615 (620).Google Scholar
  902. 902.
    EuGH, Rs. C-231/94, Slg. 1996, S. I-2395 ff. (Einordnung von Restaurationsleistungen als Dienstleistung i.S.d. Art. 6 Abs. 1 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie und nicht als Lieferung von Gegenständen i.S.d. Art. 5 Abs. 6 der 6. EG-Umsatzsteuerrichtlinie); BFH, BStBI. II 1998, S. 279 (280); 1989, S. 210 (212); Abschn. 25a Abs. 1 Satz 3 UStR; Rondorf, DStR 1999, S. 615 (619).Google Scholar
  903. 903.
    Abschn. 12 Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 UStR.Google Scholar
  904. 904.
    Abschn. 12 Abs. 4 Satz 3 Nr. 7 UStR.Google Scholar
  905. 905.
    Gebel, in: Troll/Gebel/Jülicher, § 7 ErbStG Rdnr. 483.Google Scholar
  906. 906.
    R. 14 Abs. 1 S. 3 ErbStR; Meincke, § 7 ErbStG Rdnr. 11; Gebel, in: Troll/Gebel/Jülicher, § 7 ErbStG Rdnr. 18.Google Scholar
  907. 907.
    Der Freibetrag des § 16 Abs. 1 Nr. 5 ErbStG wird alle zehn Jahre erneut gewährt. Dies wird aus § 14 Abs. 1 ErbStG geschlossen.Google Scholar
  908. 908.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Einleitung, S. 9.Google Scholar
  909. 909.
    Vgl. insoweit zur Kritik am geltenden Recht Lang, DStZ 1988, S. 18 (20 ff.).Google Scholar
  910. 910.
    AO wäre grundsätzlich anzuwenden. Einschränkend Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 98 f. (Beschränkung von Nm. 1–3 AO auf gemeinnützige Empfängerkörperschaften).Google Scholar
  911. 911.
    Das Sondervotum wendet sich gegen die Neubildung der Idealkörperschaft, da sie überflüssig und missverständlich sei. Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 506.Google Scholar
  912. 912.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 164 ff.Google Scholar
  913. 913.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 85 ff., 276 f.Google Scholar
  914. 914.
    Vgl. Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (226 1.) („Konstruktionsfehler“); Lang, S.bJb 1988/89, S. 251 (256); ders., DStZ 1988, S. 18 (20).Google Scholar
  915. 915.
    Vgl. im Einzelnen Lang, StuW 1987, S. 221 (229); ders., Stbib 1988/89, S. 251 (265 f.); ders., DStZ 1988, S. 18 (21); Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 87. — Formaliter konstitutiv wäre die Befreiung im Hinblick auf § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG, wonach die Tätigkeit einer Kapitalgesellschaft stets in vollem Umfang als Gewerbebetrieb gilt. Vgl. dazu aber Anhang 5.Google Scholar
  916. 916.
    Dies gilt auch für die Grundsteuer, die als Sollertragsteuer auf das Grundvermögen einzuordnen ist.Google Scholar
  917. 917.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 97; Das Sondervotum plädiert demgegenüber dafür, ertragsteuerliche Befreiungen für Freizeit-und Geselligkeitsvereine nur unter dem Vorbehalt zu gewähren, dass ihre wirtschaftliche Tätigkeit und Vermögensverwaltung nur von untergeordneter Bedeutung ist (Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, Sondervotum, S. 367 ff., 479 ff., 510); kritisch auch Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (583).Google Scholar
  918. 918.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 167.Google Scholar
  919. 919.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 154.Google Scholar
  920. 920.
    Vgl. dazu Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (582).Google Scholar
  921. 921.
    Zur Problematik von Zweckbetrieben von Freizeitvereinen Herrnkind, DStZ 1988, S. 581.Google Scholar
  922. 922.
    Die Unabhängige Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts hat sich gegen eine Erstattung von Kapitalertragsteuer ausgesprochen (Gutachten, S. 92), geht aber von Steuerbefreiungen im Bereich der Vermögensverwaltung aus (S. 148, 163).Google Scholar
  923. 923.
    So Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 163; a.A. Sondervotum, S. 369:,,aaa Steuerbegünstigung nicht gemeinnütziger Körperschaften, die andere ideelle Zwecke verfolgen, nur vertretbar, wenn die Vermögensverwaltung im Verhältnis zur Verfolgung der ideellen Zwecke nur von untergeordneter Bedeutung ist.“ — Kritisch auch Herrnkind, DStZ 1988, S. 547 (551).Google Scholar
  924. 924.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 369, 484 ff. (Sondervotum); ohne eine Beschränkung für die Vermögensverwaltung das Mehrheitsvotum, Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 88, 90.Google Scholar
  925. 925.
    Vgl. auch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 163.Google Scholar
  926. 926.
    So der Vorschlag von Lang, StuW 1987, S. 221 (251).Google Scholar
  927. 927.
    Lang, StbJb 1988/89, S. 251 (266 f.).Google Scholar
  928. 928.
    Lang, StbJb 1988/89, S. 251 (266 f.).Google Scholar
  929. 929.
    So Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 25.Google Scholar
  930. 930.
    So Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 25 f.Google Scholar
  931. 931.
    So Osterloh, a.a.O., S. 26.Google Scholar
  932. 932.
    So die Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrats, BT-Drs. 11/4305 zu 11/4176, S. 1.Google Scholar
  933. 933.
    So Osterloh, a.a.O.Google Scholar
  934. 934.
    Zu einem Überblick über die wesentlichen Reformvorschläge für eine Neugestaltung des Spendenrechts Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. A 505 ff. m.w.N.Google Scholar
  935. 935.
    a AO letztlich als Danaergeschenk für die Sportvereine erweise, Kaiser, DB 1986, S. 1298 f.Google Scholar
  936. 936.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 148.Google Scholar
  937. 937.
    Lang, StuW 1987, S. 221 (233); ders., DStZ 1988, S. 22 f.; Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 81 f.; möglich wäre auch „Förderung im Interesse der Allgemeinheit“ oder „im allgemeinen Interesse” (Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 9 m.w.N.).Google Scholar
  938. 938.
    Lang, DStZ 1988, S. 18 (21).Google Scholar
  939. 939.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 7. Kolloquium am 6. und 7. September 1999 in Gütersloh, S. 76, 87.Google Scholar
  940. 940.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 5.Google Scholar
  941. 941.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 5.Google Scholar
  942. 942.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 5.Google Scholar
  943. 943.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Protokoll zum 4. Kolloquium der Expertenkommission am 13.4.1999 in Berlin, S. 51.Google Scholar
  944. 944.
    Rupert Graf Strachwitz, Auf dem Weg in die Bürgergesellschaft, Anmerkungen zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, in: Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-SektorForschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 325, 330.Google Scholar
  945. 945.
    Vgl. sty. Isensee, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, 2. Aufl. § 57 Rdnr. 78 ff.Google Scholar
  946. 946.
    Vgl. sty. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 1. Forum am 11.5.1999 in Berlin, S. 59.Google Scholar
  947. 947.
    Vgl. zu diesem Ansatz Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Protokoll zum 1. Kolloquium der Expertenkommission am 7.12.1998 in Berlin, S. 25.Google Scholar
  948. 948.
    So Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 1. Forum der Expertenkommission am 11.5.1999 in Berlin, S. 59.Google Scholar
  949. 949.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 358.Google Scholar
  950. 950.
    Vgl. § 142 SGB V zum Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen.Google Scholar
  951. 951.
    Vgl. Erlass über die Einrichtung eines Rates von Sacherständigen für Umweltfragen bei dem Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Rechtssicherheit vom 10.8.1990, http://www.umweltrat.de/ erlass.htm.Google Scholar
  952. 952.
    Vgl. insoweit zur Charity Commission in Großbritannien Anhang 7.Google Scholar
  953. 953.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Protokoll zum 1. Kolloquium der Expertenkommission am 7.12.1998 in Berlin, S. 25.Google Scholar
  954. 954.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Paqué, Gemeinnützigkeit und Spenden im deutschen Steuerrecht — Einige grundsätzliche Gedanken, S. 110, 114; ders., Philanthropie und Steuerpolitik, S. 349–358.Google Scholar
  955. 955.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Protokoll zum 2. Kolloquium der Expertenkommission am 3.2.1999 in Berlin, S. 34.Google Scholar
  956. 956.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 357 f.Google Scholar
  957. 957.
    Problematisch erscheint dies hinsichtlich von Erbschaft-und Schenkungsteuer, die auf einer anderen Steuerrechtfertigung beruhen.Google Scholar
  958. 958.
    Vgl. auch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 80; Lang, in: Stbib 1988/89, S. 251, 258 f.Google Scholar
  959. 959.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, Sondervotum, S. 348 ff., 409 ff., 412 ff., 506, 508.Google Scholar
  960. 960.
    Zur Kritik auch Brandt, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. 48.Google Scholar
  961. 961.
    Vgl. Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (59 ff.).Google Scholar
  962. 962.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 120 ff.Google Scholar
  963. 963.
    Die Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist nach Nr. 15 Abschn. A Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV besonders förderungswürdig.Google Scholar
  964. 964.
    Die Förderung des Schutzes von Ehe und Familie ist gem. Nr. 16 Abschn. A Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV besonders förderungswürdig.Google Scholar
  965. 965.
    Vgl. EStDV Anl. 1 Abschn. A Nr. 15, 16, 17; BR-Drs. 305/99, S. 10 — Gesetzesantrag BaWü, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Vereinsbesteuerung und zur Förderung des Ehrenamtes.Google Scholar
  966. 966.
    BR-Drs. 668/00.Google Scholar
  967. 967.
    Vgl. jedoch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 122 ff.Google Scholar
  968. 968.
    Die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz ist nach Nr. 13 Abschn. A Anl. 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV besonders förderungswürdig.Google Scholar
  969. 969.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 357.Google Scholar
  970. 970.
    So der Ergänzungsvorschlag des Deutschen Kulturrates zu § 52 Abs. 2 Nr. 2 AO, Jahresbericht Mai 1999 — April 2000, S. 104, sowie eine Forderung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.Google Scholar
  971. 971.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 1. Forum am 11.5.1999 in Berlin, S. 59.Google Scholar
  972. 972.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 6. Kolloquium am 29.6.1999 in Bonn, S. 74.Google Scholar
  973. 973.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 103 f., 278.Google Scholar
  974. 974.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 104 ff.; Sondervotum S. 4 10.Google Scholar
  975. 975.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 110.Google Scholar
  976. 976.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 110 f.Google Scholar
  977. 977.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 114 f.Google Scholar
  978. 978.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 115 f.Google Scholar
  979. 979.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 116 ff.Google Scholar
  980. 980.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 119 f.Google Scholar
  981. 981.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 120.Google Scholar
  982. 982.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 108 f.Google Scholar
  983. 983.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, Sondervotum, S. 410.Google Scholar
  984. 984.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, Sondervotum, s. 410 f.Google Scholar
  985. 985.
    A.A. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 127 ff.Google Scholar
  986. 986.
    A.A. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 144.Google Scholar
  987. 987.
    Der Sport sollte deshalb aus dem Katalog des § 52 Abs. 2 gestrichen werden. Der Sport enthalte zwar auch Elemente der Gemeinnützigkeit, dies gelte jedoch nicht für alle Sportarten gleichermaßen. Zugleich dienten die Sportvereine in einer Weise der Freizeitgestaltung und dem Geselligkeitsbedürfnis ihrer Mitglieder, dass Sportvereine sich nicht wesentlich von anderen Freizeitvereinen unterschieden. Nur soweit Vereine den Sport ausschließlich aus Gründen der Gesundheitspflege betreiben, etwa den Rehabilitations-und den Behindertensport, dient er nach Auffassung der Unabhängigen Sachverständigenkommission der öffentlichen Gesundheitspflege. Die Kommission stellt heraus, dass viele Sportarten nicht ausschließlich der Gesundheit dienten. Nicht wenige wie Boxen, Ringen, Eishockey, Fußball oder Skifahren schädigten die Gesundheit mehr oder weniger nachhaltig. Einige Sportarten beeinträchtigten die Lebensqualität vieler Bürger durch Belastung der Umwelt und durch Lärm. Der Hochleistungssport fördere weder die Gesundheit noch sichere er die Lebensgrundlagen des öffentlichen Gemeinwesens (dazu eingehend m.w.N. Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (599)). Eine Differenzierung nach Sportarten lehnte die Unabhängige Sachverständigenkommission aus Gründen der Verwaltungspraktikabilität ab. — Zur Problematik der Gemeinnützigkeit des Sports sty. etwa Herrn-kind, DStZ 1988, S. 547 (553) m.w.N.Google Scholar
  988. 988.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 321 f.Google Scholar
  989. 989.
    Thesen der Einkommensteuer-Kommission zur Steuerfreistellung des Existenzminimums ab 1996 und zur Reform der Einkommensteuer, in: BB 1994 Beilage 24.Google Scholar
  990. 990.
    Sty. Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 16; Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, Rdnr. B 238.Google Scholar
  991. 991.
    So Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, S. 176, 178.Google Scholar
  992. 992.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Geserich, Privater, gemein-wohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 211, 217; Tipke, Steuerrechtsordnung, Band II, S. 711; ders., StuW 1989, S. 165 (169); Kirchhof, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 10b Rdnr. B 235.Google Scholar
  993. 993.
    Sty. Kirchhof, in: Kirchhof/Sühn, EStG, § 10b Rdnr. B 352.Google Scholar
  994. 994.
    BT-Drs. 11/8459, S. 11.Google Scholar
  995. 995.
    Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (601 f.); Stern, in: FS für Thieme, S. 269 ff. Allgemein zu „Gemeinwohl und Staatsaufgaben“ Bull, Die Staatsaufgaben nach dem Grundgesetz, 2. Aufl. 1977, Isensee, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, § 57 Rdnr. 31, 87, 139, 167.Google Scholar
  996. 996.
    Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (602).Google Scholar
  997. 997.
    Vgl. dazu sty. Steiner, NJW 1991, S. 2729 (2730); Häberle, in: FS für Thieme, S. 25 (47): „Soweit der Sport der Volksgesundheit dient, ist die Staatsaufgabe „Gesundheitsschutz“ Titel für die Staatsaufgabe „Sport”“.Google Scholar
  998. 998.
    Häberle, in: FS für Thieme, S. 25 (47 ff.) m.w.N.Google Scholar
  999. 999.
    Vgl. Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (600).Google Scholar
  1000. 1000.
    A.A. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 143; s. aber etwa Art. 9 Abs. 3 SchlHVerf, Art. 36 Abs. 3 Verf. SachsAnh; vgl. auch Thom, Sportförderung, S. 160 ff.; Heintzen, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band IX, § 218 Rdnr. 89; zur Problemstellung Tettinger, SpuRt 1997, S. 109 (112); Häberle, in: FS für Thieme, S. 25 (40 f.); Stern, in: FS für Thieme, S. 269 (274); Steiner, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, § 86 Rdnr. 26 f.; ders., Kulturauftrag im staatlichen Gemeinwesen, in: VVDStRL 42 (1984), S. 7, 8; Berlit, NVwZ 1994, S. 11 (15), der den Sport gar als wichtigen Kulturteil ansieht.Google Scholar
  1001. 1001.
    Vgl. Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (587); anders Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 143.Google Scholar
  1002. 1002.
    Steiner, in: FS für Stern, S. 509 (516).Google Scholar
  1003. 1003.
    Die Teilnahme am Sport ist zu ermöglichen (Art. 11 Abs. 2 Satz 1 SachsVerf) und dafür sind öffentlich zugängliche Sportstätten zu unterhalten (Art. 11 Abs. 2 Satz 2 SachsVerf).Google Scholar
  1004. 1004.
    So Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (601 ff.).Google Scholar
  1005. 1005.
    Vgl. Art. 140 Abs. 3 BayVerf, Art. 3c BaWüVerf, Art. 6 NdsVerf, Art. 18 Abs. 3 NWVerf, Art. 40 Abs. 4 RhPfVerf, Art. 1 Abs. 1 u. 2 SächsVerf, Art. 36 Abs. 1 SachsAnhVerf, Art. 9 Abs. 1 SchlHVerf und Art. 30 Abs. 3 ThürVerf.Google Scholar
  1006. 1006.
    Heintzen, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band IX, § 218 Rdnr. 89.Google Scholar
  1007. 1007.
    Steiner, in: FS für Stern, S. 509 (516).Google Scholar
  1008. 1008.
    BFH, BStB1. II 1982, S. 148 (149).Google Scholar
  1009. 1009.
    Vgl. Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (212).Google Scholar
  1010. 1010.
    So Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (221).Google Scholar
  1011. 1011.
    Dazu sty. Stern, in: FS für Thieme, S. 269 (277 ff.) m.w.N.Google Scholar
  1012. 1012.
    Vgl. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 52 AO Rdnr. 29 m.w.N.; Arndt/Immel, BB 1987, S. 1153 (1155).Google Scholar
  1013. 1013.
    BFH, BStBI. II 1979, S. 482 (484).Google Scholar
  1014. 1014.
    Vgl. ausgehend von der Einordnung des Gemeinnützigkeitsrechts als steuerliches Subventionsrecht auch Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (222).Google Scholar
  1015. 1015.
    Anders im Ansatz Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (222 ff.).Google Scholar
  1016. 1016.
    Vgl. aber Kommissionsgutachten, S. 141 f.Google Scholar
  1017. 1017.
    Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (603); zur Kommerzialisierung des Sports Niese, SpuRt 1996, S. 126 f.Google Scholar
  1018. 1018.
    Fischer, in: FS für Offerhaus, S. 597 (603).Google Scholar
  1019. 1019.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 365 ff. (Sondervotum).Google Scholar
  1020. 1020.
    So sty. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Geserich, Privater, gemeinwohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 211, 217 m.w.N.Google Scholar
  1021. 1021.
    Vgl. plakativ Purwin, www.tauschring.de „Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement sind gesellschaftlich sinnvoll und gewollt, so dass sie grundsätzlich Steuer-und versicherungsfrei ist.“Google Scholar
  1022. 1022.
    BR-Drs. 668/00.Google Scholar
  1023. 1023.
    BR-Drs. 668/00, S. 6.Google Scholar
  1024. 1024.
    BR-Drs. 668/00, S. 5.Google Scholar
  1025. 1025.
    So Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 (831).Google Scholar
  1026. 1026.
    Isensee, in: FS für Dürig, S. 33 (54 ff.).Google Scholar
  1027. 1027.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Rupert Graf Strachwitz, Auf dem Weg in die Bürgergesellschaft, Anmerkungen zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, S. 325, 330.Google Scholar
  1028. 1028.
    Isensee, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III, § 57 Rdnr. 60 ff.Google Scholar
  1029. 1029.
    Sty. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Geserich, Privater, gemeinwohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 218.Google Scholar
  1030. 1030.
    Vgl. auch Kröger, DStZ 1986, S. 419 (426).Google Scholar
  1031. 1031.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Geserich, Privater, gemein-wohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 218.Google Scholar
  1032. 1032.
    Kießling/Buchna, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, S. 13; Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Geserich, Privater, gemeinwohlwirksamer Aufwand im System der deutschen Einkommensteuer und des europäischen Rechts, S. 218.Google Scholar
  1033. 1033.
    Sty. Krüger, DStZ 1986, S. 419 (426) m.w.N.Google Scholar
  1034. 1034.
    Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 17; Myssen, in: NWB Fach 3, S. 10979 (10990).Google Scholar
  1035. 1035.
    Vgl. BR-Drs. 418/99, S. 16 — Förderung des Naturschutzes im Ausland als Förderung des Umweltschutzes.Google Scholar
  1036. 1036.
    Zur Problemstellung s. auch Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 17.Google Scholar
  1037. 1037.
    BFH, BStBI. II 1995, S. 499 (501 f.).Google Scholar
  1038. 1038.
    Str., a.A. Jost, DB 2000, S. 1248 (1250 f.)Google Scholar
  1039. 1039.
    So zutreffend Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 17.Google Scholar
  1040. 1040.
    BFH, BStB1. II 1995, S. 499 (501 f.).Google Scholar
  1041. 1041.
    BR-Drs. 418/99, S. 18.Google Scholar
  1042. 1042.
    Dazu Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 431, 432.Google Scholar
  1043. 1043.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 82 f., 95 f., 348, 418; ebenso Lang, in: StbJb 1988/89, S. 251, 261.Google Scholar
  1044. 1044.
    Zur Problemstellung Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 430. — Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMFSchriftenreihe Heft 40, S. 278: „Danach kann z.B. der Sport künftig nicht mehr dem vorgeschlagenen engeren Begriff der Gemeinnützigkeit zugeordnet werden. Aber auch solche Körperschaften, die dem Grunde nach gemeinnützige Zwecke — z.B. die Kunst oder die Heimatpflege — fördern, dienen nicht selbstlos dem Gemeinwohl, wenn sie zugleich mehr als in unwesentlichem Umfang eigennützigen Zwecken ihrer Mitglieder — z.B. der Freizeitgestaltung oder Geselligkeit — dienen.“.Google Scholar
  1045. 1045.
    Vgl. auch Tipke, in: Tipke/Kruse, § 55 AO Rdnr. 1.Google Scholar
  1046. 1046.
    Vgl. dazu die ablehnende Begr. zum Gesetzesantrag des Landes BaWü, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Vereinsbesteuerung und zur Förderung des Ehrenamtes, BR-Drs. 305/99, S. 6.Google Scholar
  1047. 1047.
    Hiergegen zutreffend Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 201 f.Google Scholar
  1048. 1048.
    BR-Drs. 305/99, S. 6 f.Google Scholar
  1049. 1049.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 171 ff., 175 ff. 189 f., 284.Google Scholar
  1050. 1050.
    Der entsprechende Formulierungsvorschlag der Unabhängigen Sachverständigenkommission lautet wie folgt (Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 189 f.: Die folgenden wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe gemeinnütziger Körperschaften sind als Zweckbetriebe anzuerkennen, ohne dass die Voraussetzungen des §aaa Nr. 3 erfüllt sein müssen: 1. Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, wenn mindestens zwei Drittel ihrer Leistungen den in § 53 genannten Personen zugute kommen, 2. Krankenhäuser, wenn mindestens 40 vom Hundert der jährlichen Pflegetage auf Patienten entfallen, bei denen für Krankenhausleistungen keine höheren als die in der Bundespflegesatzverordnung bestimmten Entgelte berechnet werden, 3. a) Alten-, Altenwohn-und Pflegeheime, Erholungsheime, Mahlzeitendienste, wenn mindestens zwei Drittel ihrer Leistungen den in § 53 genannten Personen zugute kommen, b) Kindergärten, Privatschulen, Kinder-, Jugend-und Studentenheime, Schullandheime und Jugendherbergen, 4. a) landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien, die der Selbstversorgung der Körperschaften dienen und dadurch die sachgemäße Ernährung und ausreichende Versorgung von Anstaltsangehörigen sichern, b) andere Einrichtungen, die für die Selbstversorgung der Körperschaften erforderlich sind, wie Tischlereien, Schlossereien, soweit diese Einrichtungen keine Leistungen an Außenstehende erbringen, 5. Werkstätten für Behinderte, die nach den Vorschriften des Arbeitsförderungsgesetzes förderungsfähig sind und Personen Arbeitsplätze bieten, die wegen ihrer Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, sowie Einrichtungen für Beschäftigungs-und Arbeitstherapie, die der Eingliederung von Behinderten dienen, 6. Einrichtungen, die zur Förderung der Blindenfürsorge und zur Durchführung der Fürsorge für Körperbehinderte unterhalten werden, 7. Einrichtungen der Fürsorgeerziehung und der freiwilligen Erziehungshilfe, 8. kulturelle Einrichtungen, wie Museen und Theater, 9. Volkshochschulen und andere Einrichtungen, soweit sie selbst Vorträge, Kurse und andere Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art durchführen.Google Scholar
  1051. 1051.
    Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (227).Google Scholar
  1052. 1052.
    Tipke, in: Tipke/Kruse, § 64 AO Rdnr. 13; Gegen eine Steuerfreiheit der für gemeinnützige Zwecke verwendeten Mittel des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in den Grenzen von § 10b EStG Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 169 f.Google Scholar
  1053. 1053.
    Vom 12.5. 1999, BR-Drs. 305/99.Google Scholar
  1054. 1054.
    Vgl. Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (226).Google Scholar
  1055. 1055.
    Vgl. Trzaskalik, StuW 1986, S. 219 (227).Google Scholar
  1056. 1056.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 156 ff.Google Scholar
  1057. 1057.
    Vgl. sty. auch Fischer, in: H/H/Sp, § 64 AO Rdnr. 9 f. m.w.N. zum Streitstand.Google Scholar
  1058. 1058.
    BVerwGE 95, S. 15 (20).Google Scholar
  1059. 1059.
    Jarass, DÖV 2000, S. 753 (755).Google Scholar
  1060. 1060.
    EuGH, Rs. C-275/92, Sig. 1994, S. I-1039 Rdnr. 27 ff.; ebenso Voßkuhle, VerwArch 87 (1996), S. 395 (417).Google Scholar
  1061. 1061.
    Sty. BVerwG, GewArch 1998, S. 416; 1995, S. 152 (154). — Abzulehnen ist die These, dass die Tätigkeit eines gemeinnützigen Vereins definitionsgemäß keine berufliche Aktivität sei (Manssen, in: v. M/K/S, Das Bonner Grundgesetz, Band I 1999, Art. 12 Rdnr. 37; Wieland, JZ 1995, S. 96 (97)). Maßgeblich abzustellen ist auf die Ausrichtung einer Beschäftigung auf Erwerb. Demgegenüber ist die Eigenart der späteren Verwendung des Erlangten unerheblich (Jarass, DÖV 2000, S. 753 (755)).Google Scholar
  1062. 1062.
    BR-Drs. 305/99.Google Scholar
  1063. 1063.
    Vom 12.5. 1999, BR-Drs. 305/99.Google Scholar
  1064. 1064.
    Vgl. Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 197.Google Scholar
  1065. 1065.
    Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 192.Google Scholar
  1066. 1066.
    Vgl. Hüttemann, Wirtschaftliche Betätigung und steuerliche Gemeinnützigkeit, S. 197.Google Scholar
  1067. 1067.
    Vom 15.6. 1999, BT-Drs. 14/1145.Google Scholar
  1068. 1068.
    Vom 1.12. 1998, BR-Drs. 950/98.Google Scholar
  1069. 1069.
    Vom 12.5. 1999, BR-Drs. 305/99.Google Scholar
  1070. 1070.
    Vgl. Begründung zum Gesetzesentwurf BaWü, BR-Drs. 305/99, S. 12.Google Scholar
  1071. 1071.
    So Anfrage der Abgeordneten Klaus Riegert u.a. und der Fraktion der CDU/CSU, BT-Drs. 14/3680, S. 9.Google Scholar
  1072. 1072.
    So sty. eine Stellungnahme des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen vom 8.5.2001 gegenüber der Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements.Google Scholar
  1073. 1073.
    Vgl. dazu oben B. I. 2. a); c).Google Scholar
  1074. 1074.
    AEAO zu § 55 Nr. 8 S. 5, BStBI. I 1998, S. 630 (657).Google Scholar
  1075. 1075.
    Die Unabhängige Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts (vgl. Gutachten, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 266, 317) hat folgende sachgerechte Regelung zur Aufnahme in die AO vorgeschlagen: „(1) Steuervergünstigungen wegen Gemeinnützigkeit können nur beansprucht werden, wenn die Körperschaft durch Bescheid als gemeinnützig anerkannt worden ist. Der Bescheid enthält die gesonderte Feststellung einer Besteuerungsgrundlage im Sinne des § 179 Abs. 1; er kann unter Vorbehalt der Nachprüfung (§ 164) erteilt werden. (2) Der Anerkennungsbescheid nach Absatz 1 ist nur auf Antrag zu erteilen. Der Antrag ist nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck zu stellen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß nach bestem Wissen und Gewissen zu machen. Dies ist schriftlich zu versichern. Dem Antrag ist die Satzung beizufügen. (3) Entfallen die Voraussetzungen, die zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit geführt haben, so hat die Körperschaft dies dem Finanzamt unverzüglich mitzuteilen.“ Das Sondervotum (S. 433 ff.) sieht folgende vorzugswürdige, da stärker auf die praktischen Verfahrensfragen eingehende, Alternativregelung zum Anerkennungsverfahren vor: „(1) Eine Körperschaft erhält Steuervergünstigungen, wenn sie durch Feststellungsbescheid nach § 179 als gemeinnützig anerkannt worden ist. (2) Der Feststellungsbescheid wird auf Antrag der Körperschaft erteilt, wenn a) sich aus der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung (Satzung im Sinne dieser Vorschriften) ergibt, dass der Zweck der Körperschaft den Anforderungen der §§ 52 bis 56 entspricht und dass er ausschließlich und unmittelbar verfolgt wird, b) die Satzung den Zweck, die Art seiner Verwirklichung und die gemeinnützige Vermögensbindung (§ 60) so genau bestimmt, dass auf Grund der Satzung geprüft werden kann, ob die satzungsmäßigen Voraussetzungen für die Steuervergünstigungen gegeben sind, c) und die Körperschaft die Gewähr dafür bietet, dass ihre tatsächliche Geschäftsführung den gesetzlichen Vorschriften und den Satzungsbestimmungen entspricht. (3) Entfallen die Voraussetzungen, auf denen die Anerkennung der Gemeinnützigkeit gründet, so hat die Körperschaft das Finanzamt unverzüglich zu unterrichten.”Google Scholar
  1076. 1076.
    So der Vorschlag des Deutschen Kulturrates, Jahresbericht Mai 1999 — April 2000, S. 105, 110.Google Scholar
  1077. 1077.
    Vgl. BR-Drs. 305/99, S. 13 f.Google Scholar
  1078. 1078.
    Vgl. Scholtz, in: Koch/Scholtz, AO, § 67a Rdnr. 1; Cisseé, in: Bunjes/Geist, UStG, § 23a Rdnr. 1.Google Scholar
  1079. 1079.
    Stellungnahme des Deutschen Sportbundes zum Entwurf eines Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften (Steuerbereinigungsgesetz 1999) vom 24.9.1999 sub 2.Google Scholar
  1080. 1080.
    Vom 1.12. 1998, BR-Drs. 950/98.Google Scholar
  1081. 1081.
    Vom 15.6. 1999, BT-Drs. 14/1145.Google Scholar
  1082. 1082.
    Vom 12.5. 1999, BR-Drs. 305/99.Google Scholar
  1083. 1083.
    Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage BT-Drs. 14/3680, in: BT-Drs. 14/5445, S. 18.Google Scholar
  1084. 1084.
    Dazu Strahl, KÖSDI 2000, S. 12527.Google Scholar
  1085. 1085.
    Vgl. im Einzelnen Werner, Inf. 2000, S. 689 ff.Google Scholar
  1086. 1086.
    BR-Drs. 305/99, S. 14.Google Scholar
  1087. 1087.
    Vgl. dazu sty. Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (585).Google Scholar
  1088. 1088.
    Vgl. BT-Drs. 13/5674, S. 23; Begründung Vereinsförderungsgesetz vom 18.12. 1989, BR-Drs. 76 /89, S. 21.Google Scholar
  1089. 1089.
    Dazu, dass die Gewichtigkeitsgrenze nicht zu empfindlichen Wettbewerbsnachteilen für andere Anbieter führen darf, Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 213 ff.Google Scholar
  1090. 1090.
    In der parallelen Situation — bezogen auf die bürgerschaftlich engagierte Person — beim erweiterten sog. Übungsleiterfreibetrag (dazu sub C. II. 1. c)) bedarf es des Korrektivs der Freigrenze anstatt eines Freibetrags nicht, da die ehrenamtliche Tätigkeit hier nebenberuflich ausgeübt werden muss.Google Scholar
  1091. 1091.
    Von Twickel, in: Blümich, § 24 KStG Rdnr. 3.Google Scholar
  1092. 1092.
    Eversberg, in: Ddtsch, KStG, § 24 Rdnr. B.Google Scholar
  1093. 1093.
    BR-Drs. 132/85.Google Scholar
  1094. 1094.
    Dazu BT-Drs. 132/85, S. 9.Google Scholar
  1095. 1095.
    Dazu im Einzelnen Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 206 ff.Google Scholar
  1096. 1096.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 211.Google Scholar
  1097. 1097.
    Vom 12.5. 1999, BR-Drs. 305 /99, S. 4.Google Scholar
  1098. 1098.
    Kritisch insoweit Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BIVIF-Schriftenreihe Heft 40, S. 212.Google Scholar
  1099. 1099.
    AEAO zu § 67a Nr. 8, BStB1. I 1998, S. 630 (681).Google Scholar
  1100. 1100.
    Vom 1.12. 1998, BR-Drs. 950/98.Google Scholar
  1101. 1101.
    BR-Drs. 132/85.Google Scholar
  1102. 1102.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 195 ff., 199.Google Scholar
  1103. 1103.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 195.Google Scholar
  1104. 1104.
    Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, in: Bertelsmann-Stiftung/Maecenata-Institut für Dritter-Sektor-Forschung, Materialien, S. 181.Google Scholar
  1105. 1105.
    Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, in: Bertelsmann-Stiftung/Maecenata-Institut für Dritter-Sektor-Forschung, Materialien, S. 181.Google Scholar
  1106. 1106.
    FAZ vom 26.6.2000.Google Scholar
  1107. 1107.
    Siehe dazu die Definition des Ehrenamtes in den Niederlanden sub Anhang 7.Google Scholar
  1108. 1108.
    Jauernig, BGB-Kommentar, § 670 Rdnr. 2.Google Scholar
  1109. 1109.
    R 13 Abs. 3 Satz 3 Nr. 2 LStR.Google Scholar
  1110. 1110.
    Vgl. BVerfGE 99, S. 280 ff.Google Scholar
  1111. 1111.
    BVerfGE 99, S. 280 (294); Bergkemper, FR 1999, S. 517 (518); ders., in: WHIR, § 3 Nr. 12 EStG Rdnr. 18.Google Scholar
  1112. 1112.
    Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rdnr. 135; Bergkemper, in: H/H/R, § 3 EStG Allg. Anm. 21, 22.Google Scholar
  1113. 1113.
    Zur Anwendung typisierender Verwaltungsvorschriften im Steuerrecht grundsätzlich Jachmann, StuW 1994, S. 347 ff.Google Scholar
  1114. 1114.
    BVerfG, StuW 1994, S. 354 f.Google Scholar
  1115. 1115.
    Vgl. zur Parallele im Bereich staatlicher Risikovorsorge Di Fabio, Risikoentscheidungen im Rechtsstaat, 1994, S. 372 f.Google Scholar
  1116. 1116.
    Vgl. dazu auch BFH, FR 1990, S. 611 (612 f.), BStBI. II 1986, S. 200 (204 f.), wo die Zulässigkeit der Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen auch daraus abgeleitet wird, dass der durch das EStRG 1975 neu geschaffene § 9 Abs. 4 EStG sich darauf beschränkt hat, die Bundesregierung (mit Zustimmung des Bundesrates) zur Feststellung von Höchstbeträgen für Verpflegungsmehraufwendungen zu ermächtigen, ohne die auf diesem Gebiet seit langem bestehenden Pauschbetragsregelungen der Verwaltung anzutasten.Google Scholar
  1117. 1117.
    Dazu Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 217 ff.Google Scholar
  1118. 1118.
    Für eine Ausdehnung des Personenkreises unter Aufgabe des Erfordernisses des Übungsleiters Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (587); Kröger, DStZ 1986, S. 419 (430) (für den karitativen Bereich).Google Scholar
  1119. 1119.
    Ob diese Tätigkeiten derzeit unter den Begriff des Betreuers fallen, erscheint zumindest nicht eindeutig, wenngleich vertretbar.Google Scholar
  1120. 1120.
    Vgl. Igl, Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements, S. 99.Google Scholar
  1121. 1121.
    BFH, BStBI. II 1994, S. 944 (945); vgl. BVerfG, StEd 1995, S. 158 (Nichtannahmebeschluss); BVerfG, DStR 1991, S. 1656.Google Scholar
  1122. 1122.
    Vgl. Gaul, DStR 1993, S. 1169 (1172); Wagner, FR 1991, S. 683 (689); Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 26 EStG Rdnr. 3; Scholtz, in: Bordewin/Brandt, EStG, § 3 Rdnr. 38g.Google Scholar
  1123. 1123.
    Gaul, DStR 1993, S. 1169 (1172).Google Scholar
  1124. 1124.
    Gaul, DStR 1993, S. 1169 (1172); Wagner, FR 1991, S. 683; Bergkemper, in: H/H/R, § 3 Nr. 26 EStG Rdnr. 3.Google Scholar
  1125. 1125.
    Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (587).Google Scholar
  1126. 1126.
    Vom 1.12. 1998, BR-Drs. 950/98.Google Scholar
  1127. 1127.
    BR-Drs. 305/99, S. 9.Google Scholar
  1128. 1128.
    Vgl. vor dem Hintergrund einer Einordnung der Übungsleiterpauschale als Steuersubvention Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 219 f.Google Scholar
  1129. 1129.
    Vgl. auch Erlinghagen, Schriftliche Stellungnahme zu der öffentlichen Anhörung zum Gesetzentwurf der Fraktion der CDU/CSU Entwurf eines Gesetzes zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit, BT-Drs. 14/3778, S. 22, 23 f.Google Scholar
  1130. 1130.
    Relevant würde dies v.a. hinsichtlich der freien Wohlfahrtspflege (vgl. Igl, Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements, S. 99).Google Scholar
  1131. 1131.
    BFH, BStBI. II 1976, S. 355 (356).Google Scholar
  1132. 1132.
    KStG grundsätzlich als Hoheitsbetriebe anzusehen sind, BFH, BStBI. II 1976, S. 355 ff.Google Scholar
  1133. 1133.
    Gesetzesentwurf der CDU/CSU Fraktion vom 15.6. 1999, BT-Drs. 14/1145; Gesetzesantrag des Landes BaWü, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Vereinsbesteuerung und zur Förderung des Ehrenamtes, BR-Drs. 305/99. Der Gesetzesantrag des Landes Hess., Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Verbesserung der Vereinsbesteuerung und der Besteuerung des ehrenamtlich Tätigen (BR-Drs. 950/98) sah zwar keine Erhöhung der Übungsleiterpauschale, allerdings eine Ausdehnung der begünstigten Tätigkeiten auf die Tätigkeiten als „Vorstandsmitglied“ und „Funktionsträger” vor.Google Scholar
  1134. 1134.
    Vom 15.6. 1999, BT-Drs. 14/1145.Google Scholar
  1135. 1135.
    Vgl. dazu Kleine Anfrage der F.D.P.-Fraktion zur Besteuerung ausländischer Künstler und Sportler im Inland vom 6.12. 2000, BT-Drs. 14 /4951; 5039.Google Scholar
  1136. 1136.
    Pressemitteilung vom 21.2.2001; Stellungnahme vom 14.2.2001, Deutscher Kulturrat aktuell, März 2001, S. 2. Vgl. auch folgenden Vorschlag des IDKV-Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft e.V. (http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?NewsaaaewsandChannel-MusikandBiz.musicbizandPremium N.): Der Steuersatz gem. § 50a Abs. 4 Satz 2 EStG wird von 25 v.H. auf 15 v.H. reduziert. In die Vorschriften der §§ 50 bzw. 50a EStG ist ein dem § 32a EStG entsprechender Grundfreibetrag zu integrieren. Die gesetzlichen Regelungen des sog. Kulturorchestererlasses vom 20. Juli 1983 werden dahingehend konkretisiert, dass grundsätzlich jeder aus öffentlichen Mitteln subventionierte Auftritt eines Künstlers (auch eines Solisten) von der inländischen Besteuerung ausgenommen wird. Ferner wird auf das Erfordernis der Unmittelbarkeit der öffentlichen Förderung verzichtet. Die Umsatzsteuer wird von der Bemessungsgrundlage der gem. § 50a Abs. 4 Satz 2 EStG abzuführenden Steuer ausgenommen.Google Scholar
  1137. 1137.
    Der Deutsche Kulturrat fordert nun eine Anpassung der Bemessungsgrundlage entlang der realen Kostenstruktur. Aktuelles Zahlenmaterial aus den Niederlande belege, dass ausländische Künstler im Durchschnitt Kosten i.H.v. 75 v.H. hätten, d.h. nur ein Gewinn von 25 v.H. verbleibe (Resolution vom 26.9.2001, Deutscher Kulturrat aktuell, November 2001, S. 7; Pressemitteilung vom 8. 11. 2001 ).Google Scholar
  1138. 1138.
    Gesetzentwurf von 17.5. 2001, BT-Drs. 14/6111.Google Scholar
  1139. 1139.
    Dazu kritisch insbesondere Grams, Besteuerung von beschränkt steuerpflichtigen Künstlern, insbesondere S. 47, 84, 113.Google Scholar
  1140. 1140.
    Zur Kritik sty. Maßbaum, in: H/H/R, § 50a EStG Rdnr. 126; Nieland, in: Lademann, EStG, § 50a Rdnr. 161 ff.Google Scholar
  1141. 1141.
    Vgl. FG Nds., EFG 1998, S. 473 f.; Schaumburg, Internationales Steuerrecht, Rdnr. 5.123; a.A. Grams (Besteuerung von beschränkt steuerpflichtigen Künstlern, insbes. S. 47, 385; ders., DB 1996, S. 907 ff.), der die Abzugsteuer als USt qualifiziert und einen Verstoß gegen die 6. EGUmsatzsteuerrichtlinie annimmt.Google Scholar
  1142. 1142.
    Vgl. zu europarechtlichen Bedenken gegen § 50 Abs. 3 Satz 2 EStG BFH, DStR 2001, S. 485 ff. („Es ist ernstlich zweifelhaft, obaaa der in § 50 Abs. 3 Satz 2 EStG bestimmte Mindeststeuersatz für beschränkt Steuerpflichtige mit dem Diskriminierungsverbot in Art. 52 ff. EG (= Art. 43 ff. EG i.d.F. des Vertrages von Amsterdam) vereinbart werden kann), m.w.N. S. 486; Fehrenbacher, DB 2001, S. 1774 ff.; Schaumburg, Internationales Steuerrecht, Rdnr. 5. 141.Google Scholar
  1143. 1143.
    Dazu, dass die Durchbrechung des subjektiven Nettoprinzips im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht grundsätzlich nicht gleichheitsrechtlich zu beanstanden ist, Schaumburg, Internationales Steuerrecht, Rdnr. 5. 138.Google Scholar
  1144. 1144.
    Vgl. zu europarechtlichen Bedenken gegen § 50 Abs. 3 Satz 2 EStG BFH, DStR 2001, S. 485 („Es ist ernstlich zweifelhaft, ob.. der in § 50 Abs. 3 Satz 2 EStG bestimmte Mindeststeuersatz für beschränkt Steuerpflichtige mit dem Diskriminierungsverbot in Art. 52 ff. EG (= Art. 43 ff. EG i.d.F. des Vertrages von Amsterdam) vereinbart werden kann), m.w.N. S. 486; Schaumburg, Internationales Steuerrecht, Rdnr. 5. 141.Google Scholar
  1145. 1145.
    Schaumburg, Internationales Steuerrecht, Rdnr. 5.283, 5.125 ff.Google Scholar
  1146. 1146.
    Vgl. FG Hamburg, EFG 2001, S. 1553 (1555): Auf Grund der Berücksichtigung von Betriebsausgaben im Rahmen der Erstattung der Abzugssteuer muss es nicht zu einer Mindestbesteuerung von 25 v.H. kommen, so dass der Steuerabzug nach § 50a Abs. 4 EStG nicht gemeinschaftsrechtswidrig ist.Google Scholar
  1147. 1147.
    So Gesetzentwurf der PDS vom 17.5. 2001, BT-Drs. 14 /6111, S. 4.Google Scholar
  1148. 1148.
    Vgl. BFH/NV 1994, S. 864 ff.; grundlegend Engelschalk, Die Besteuerung von Steuerausländern auf Bruttobasis, 1988, S. 75 ff.; Wassermeyer, DStJG 8 (1985), S. 49 (69).Google Scholar
  1149. 1149.
    Der Deutsche Kulturrat begrüßt diese Regelung, mit der vor allem der sog. „kleine“ Kulturaustausch gefördert wird (Pressemitteilung vom 8.11.2001, www.kulturrat.de/publik/presse08–11–01.htm).Google Scholar
  1150. 1150.
    So eine Stellungnahme des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen vom 8.5.2001 gegenüber der Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements.Google Scholar
  1151. 1151.
    Zu Vorschlägen einer Ausweitung der §§ 33, 33a EStG Kroger, DStZ 1986, S. 419 (426 f.).Google Scholar
  1152. 1152.
    Vgl. auch Igl, Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements, 1996, S. 95.Google Scholar
  1153. 1153.
    Sty. Hüttemann, NJW 2000, S. 638 (640); Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1816); Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1812) m.w.N.Google Scholar
  1154. 1154.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 234 ff.; a.A. BFH, BStBI. II 1987, S. 814 m.w.N.Google Scholar
  1155. 1155.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 285.Google Scholar
  1156. 1156.
    Zweifelnd an der rechtsstaatlichen Bestimmtheit auch der Regelung seit 1.1.2000 Wolsz- tynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1817); anders Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 4 f.Google Scholar
  1157. 1157.
    Dazu Starke, in: H/H/R, § 10b EStG, Rdnr. R 6.Google Scholar
  1158. 1158.
    BFH, BStB1. II 1994, S. 683 (685).Google Scholar
  1159. 1159.
    Kirchhof, in: Kirchhof, EStG, § 10b Rdnr. 4.Google Scholar
  1160. 1160.
    Vgl. im Ergebnis Osterloh, Sport, Spaß und Allgemeinwohl, S. 25; Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMFSchriftenreihe Heft 40, S. 409 ff.Google Scholar
  1161. 1161.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, S. 178.Google Scholar
  1162. 1162.
    Sty. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeitsund Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 282; Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Paqué, Gemeinnützigkeit und Spenden im deutschen Steuerrecht — Einige grundsätzliche Gedanken, S. 117.Google Scholar
  1163. 1163.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, 7. Kolloquium am 6. und 7. September 1999 in Gütersloh, S. 76, 87.Google Scholar
  1164. 1164.
    Wolsztynski/Hüsgen, BB 2000, S. 1809 (1812).Google Scholar
  1165. 1165.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Paqué, Gemeinnützigkeit und Spenden im deutschen Steuerrecht — Einige grundsätzliche Gedanken, S. 110, 123.Google Scholar
  1166. 1166.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, S. 179.Google Scholar
  1167. 1167.
    Vgl. auch schon Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 232 f., 251 ff.Google Scholar
  1168. 1168.
    Vgl. auch Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 251 ff., 282.Google Scholar
  1169. 1169.
    Zur Kritik sty. Jost, DB 2000, S. 1248 (1249).Google Scholar
  1170. 1170.
    Vgl. sty. den Vorschlag des Deutschen Kulturrates (Jahresbericht Mai 1999 — April 2000), den Spendenrahmen einheitlich für alle steuerbegünstigten Zwecke auf 20 v.H. des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 4 v.T. der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter anzuheben. S. auch Mecking, NJW 2001, S. 203 (204).Google Scholar
  1171. 1171.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 258 ff.Google Scholar
  1172. 1172.
    Vgl. Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, S. 357 f.Google Scholar
  1173. 1173.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, S. 180.Google Scholar
  1174. 1174.
    Religionsgemeinschaften wären dem privaten Sektor zuzurechnen.Google Scholar
  1175. 1175.
    So schon de lege lata Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 6 Rdnr. 40 m.w.N. zum Streitstand.Google Scholar
  1176. 1176.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Hüttemann, Thesen zur Reform des Spendenrechts, S. 180.Google Scholar
  1177. 1177.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Paqué, Gemeinnützigkeit und Spenden im deutschen Steuerrecht — Einige grundsätzliche Gedanken, S. 110, 114 f.Google Scholar
  1178. 1178.
    Bertelsmann-Stiftung/Maecenata Institut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.), Expertenkommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Paqué, Gemeinnützigkeit und Spenden im deutschen Steuerrecht — Einige grundsätzliche Gedanken, S. 115.Google Scholar
  1179. 1179.
    Vgl. Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 258.Google Scholar
  1180. 1180.
    Vgl. Mohl, KStZ 2000, S. 111 (112).Google Scholar
  1181. 1181.
    VgI. zur Problemstellung Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1592).Google Scholar
  1182. 1182.
    So Bundesverband deutscher Stiftungen, Standpunkt zur Weiterentwicklung des Stiftungs-und Stiftungssteuerrechts, abgedruckt in den Anlagen der Loseblatt-Sammlung Experten-Kommission zur Reform des Stiftungs-und Gemeinnützigkeitsrechts, Materialien, Bertelsmann-Stiftung, MaecenataInstitut für Dritter-Sektor-Forschung (Hrsg.); s. auch den Vorschlag des Deutschen Kulturrates zur Ergänzung von § 16 EStG durch einen Abs. 5 (Jahresbericht Mai 1990 — April 2000, S. 106, 111 f.): „Der Veräußerungsgewinn wird nicht zur Einkommensteuer herangezogen, soweit der Veräußerungserlös im Anschluss an die Veräußerung einer steuerbegünstigten Stiftung zugewendet wird. Entsprechendes gilt im Falle der Aufgabe des Gewerbebetriebs, wenn die Wirtschaftsgüter im Anschluss an die Aufgabe einer steuerbegünstigten Stiftung zugewendet werden.“Google Scholar
  1183. 1183.
    Hüttemann, in: Deutsche Stiftungen 3/1999, S. 33 (35).Google Scholar
  1184. 1184.
    Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 262 ff., 286.Google Scholar
  1185. 1185.
    Dazu Jachmann, BB 2000, S. 1432 ff.Google Scholar
  1186. 1186.
    Vgl. sty. Süssmuth, Der Städtetag 2000, S. 18 (20).Google Scholar
  1187. 1187.
    Herrnkind, DStZ 1988, S. 581 (588).Google Scholar
  1188. 1188.
    Kröger, DStZ 1986, S. 419 (428, 430).Google Scholar
  1189. 1189.
    Für eine sog. Zeitspende sty. Schewe, Die rechtlichen Hindernisse ehrenamtlicher sozialer Tätigkeit und Möglichkeiten zu deren Abbau, S. 262; a.A. Igl, Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements, S. 93; vermittelnd Gutachten der Unabhängigen Sachverständigenkommission zur Prüfung des Gemeinnützigkeits-und Spendenrechts, BMF-Schriftenreihe Heft 40, S. 256.Google Scholar
  1190. 1190.
    Die Fraktion Die Grünen hatte im Zuge des Erlasses des Vereinsförderungsgesetzes die Einführung eines Steuerabzugsbetrags der unentgeltlichen Pflegeleistungen i.H.v. 5 DM pro Pflegestunde bis zum Höchstbetrag von 1.200 DM/2.400 DM (AlleinstehendeNerheiratete) verlangt (BT-Drs. 11/5582, S. 4).Google Scholar
  1191. 1191.
    BVerfGE 61, S. 319 (345 f.).Google Scholar
  1192. 1192.
    Vgl. auch Helmke, in: Berlebach, Familienleistungsausgleich, A. I., § 32 Rdnr. 86; Seewald/Felix, Kindergeldrecht, § 63 Rdnr. 227.Google Scholar
  1193. 1193.
    FG Hess., EFG 1998, S. 374.Google Scholar
  1194. 1194.
    BT-Drs. 12/4716, S. 9.Google Scholar
  1195. 1195.
    BT-Drs. 12/4716, S. 11.Google Scholar
  1196. 1196.
    R 180c Satz 2 EStR 1999.Google Scholar
  1197. 1197.
    Jachmann, in: Kirchhof/Söhn, EStG, § 32 Rdnr. A 48.Google Scholar
  1198. 1198.
    Sty. Jakob, Umsatzsteuer, § 5 Rdnr. 16.Google Scholar
  1199. 1199.
    Vgl. BT-Drs. 14/1576, S. 3 f.Google Scholar
  1200. 1200.
    Art. 5 Lieferung von Gegenständen, Abs. 6: Einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt wird die Entnahme eines Gegenstands durch einen Steuerpflichtigen aus seinem Unternehmen für seinen privaten Bedarf, für den Bedarf seines Personals oder als unentgeltliche Zuwendung oder allgemein für unternehmensfremde Zwecke, wenn dieser Gegenstand oder seine Bestandteile zu einem vollen oder teilweisen Abzug der Mehrwertsteuer berechtigt haben. Jedoch fallen Entnahmen für Geschenke von geringem Wert und für Warenmuster zu Zwecken des Unternehmens nicht darunter.Google Scholar
  1201. 1201.
    BT-Drs. 14/1576, S. 3 f.Google Scholar
  1202. 1202.
    Birkenfeld/Forst, Das Umsatzsteuerrecht im Europäischen Binnenmarkt, S. 155; EuGH, Rs. 203/87, Slg. 1989, S. 371.Google Scholar
  1203. 1203.
    Birkenfeld/Forst, Das Umsatzsteuerrecht im Europäischen Binnenmarkt, S. 155; EuGH, Rs. C-60/96, Sig. 1997, S. I - 3827.Google Scholar
  1204. 1204.
    Vgl. dazu sty. Tipke, in: Tipke/Kruse, § 89 AO Rdnr. 3.Google Scholar
  1205. 1205.
    BGBl. I 2000, S. 1034.Google Scholar
  1206. 1206.
    Vgl. Hüttemann, DB 2000, S. 1584 (1591).Google Scholar
  1207. 1207.
    Für die bisher nicht gemeinnützigen Idealkörperschaften weitgehend deklaratorisch, weil auch bei diesen Vereinen nur die im Rahmen einer Einkunftsart i.S.d. § 2 EStG erzielten Einkünfte versteuert werden (nicht z.B. echte Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse der öffentlichen Hand), ein erheblicher Teil der Vereine bereits nach anderen Vorschriften des § 5 KStG steuerbefreit ist (z.B. politische Parteien und freie Wählervereinigungen, Berufsverbände) und bei grundsätzlich steuerpflichtigen Einkünften der Freibetrag von 3.835 Euro bei der Körperschaft-und Gewerbesteuer gewährt wird.Google Scholar
  1208. 1208.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825.Google Scholar
  1209. 1209.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825.Google Scholar
  1210. 1210.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825.Google Scholar
  1211. 1211.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825.Google Scholar
  1212. 1212.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 f.Google Scholar
  1213. 1213.
    Brandenstein/Corino/Petri, NJW 1997, S. 825 (826) m.w.N.Google Scholar
  1214. 1214.
    Vgl. demgegenüber Becker/Urbahns (Inf. 1998, S. 549), die auch eine lediglich vermittelnde GbR in Betracht ziehen.Google Scholar
  1215. 1215.
    Purwin, www.tauschring.de.Google Scholar
  1216. 1216.
    Purwin, www.tauschring.de.Google Scholar
  1217. 1217.
    BGBl. I S. 1085.Google Scholar
  1218. 1218.
    Marschall, Bekämpfung illegaler Beschäftigung. Schwarzarbeit, illegale Ausländerbeschäftigung und illegale Arbeitnehmerüberlassung, S. 167.Google Scholar
  1219. 1219.
    BGBl. I 2000, S. 1034; dazu Httttemann, DB 2000, S. 1584 ff.Google Scholar
  1220. 1220.
    BT-Drs. 14/2340.Google Scholar
  1221. 1221.
    BT-Drs. 14/3013–3016.Google Scholar
  1222. 1222.
    BR-Drs. 232/00.Google Scholar
  1223. 1223.
    Nachdem das Stiftungssteuerrecht verbessert wurde, sollen nun auch die privatrechtlichen Bestimmungen zur Gründung einer Stiftung reformiert werden (BT-Drs. 14/5811). Kernpunkt ist dabei, bürokratische Hindernisse bei der Entstehung neuer Stiftungen abzubauen.Google Scholar
  1224. 1224.
    Nolde, in: H/H/R, § 12 EStG Rdnr. 150 (Ehrenamt).Google Scholar
  1225. 1225.
    BFH, BStB1. II 1993, S. 53 (54).Google Scholar
  1226. 1226.
    Dazu sty. Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 60 (Unfallkosten).Google Scholar
  1227. 1227.
    Im Einzelnen BMF vom 17.7.2000, DStR 2000, S. 1262 f.; Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 19 Rdnr. 60 (Versicherungsbeiträge).Google Scholar
  1228. 1228.
    Sty. Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 12 Rdnr. 25 (Persönlichkeitsentfaltung) m.w.N.Google Scholar
  1229. 1229.
    FG Hess., EFG 1986, S. 72.Google Scholar
  1230. 1230.
    Die Lebensführung meint die Gesamtheit der Privathandlungen. Vgl. Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rdnr. 242.Google Scholar
  1231. 1231.
    Vgl. nur Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 12 Rdnr. 10 m.w.N.Google Scholar
  1232. 1232.
    Vgl. dazu Tipke, StuW 1979, S. 193 (202); Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 12 Rdnr. 10.Google Scholar
  1233. 1233.
    Zum Streitstand Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 12 Rdnr. 11, 14 f. m.w.N.; Lindberg, in: Blümich, § 12 EStG Rdnr. 42.Google Scholar
  1234. 1234.
    S. nur BFH, BStBI. II 1993, S. 519; 1993, S. 837; 1990, S. 49; 1990 S. 306; 1989, S. 972 (973); 1987, S. 208 (209); BFH/NV 1992, S. 725 (726); 1991, S. 234; 1986, S. 281; dazu m.w.N. Drenseck, in: Schmidt, EStG, § 12 Rdnr. 11 ff.; Heinicke, in: Schmidt, EStG, § 4 Rdnr. 622.Google Scholar
  1235. 1235.
    BFH, BStBI. II 1987, S. 262 (264).Google Scholar
  1236. 1236.
    Zu Einzelheiten vgl. Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rdnr. 250 ff. m.w.N.Google Scholar
  1237. 1237.
    Zur Kritik an der Rechtsprechung des BFH insbes. Kottke, DStR 1992, S. 129; Drenseck, DB 1987, S. 2483 ff. jeweils m.w.N.Google Scholar
  1238. 1238.
    Ruppe, in: Söhn (Hrsg.), Die Abgrenzung der Betriebs-oder Berufssphäre von der Privatsphäre im Einkommensteuerrecht, DStJG 3 (1980), S. 103, 124, 141; Söhn, ebenda, S. 13, 49 ff.Google Scholar
  1239. 1239.
    Lang, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rdnr. 243, 250 ff. m.w.N.; vgl. auch Arndt, in: Kirchhof/Sohn, EStG, § 12 Rdnr. A 81, B 15.Google Scholar
  1240. 1240.
    BFH, NJW 1997, S. 2004; BStBI. II 1997, S. 548.Google Scholar
  1241. 1241.
    Dazu im Überblick Achenbach, in: Dötsch, KStG, vor § 8 Rdnr. 13; § 8 Rdnr. 23; Wrede, in: H/H/R, § 8 KStG, Rdnr. 31 f., jeweils m.w.N.Google Scholar
  1242. 1242.
    Dazu im Einzelnen Pezzer, StuW 1998, S. 76 ff. m.w.N. zum Streitstand.Google Scholar
  1243. 1243.
    Jachmann, Steuergesetzgebung zwischen Gleichheit und wirtschaftlicher Freiheit, S. 132.Google Scholar
  1244. 1244.
    Pezzer, StuW 1998, S. 76 (79).Google Scholar
  1245. 1245.
    Im Einzelnen dazu Pezzer, StuW 1998, S. 76 (78 ff.).Google Scholar
  1246. 1246.
    Pezzer, StuW 1998, S. 76 (80) m.w.N.Google Scholar
  1247. 1247.
    So insbesondere auch Achenbach, in: Dötsch, KStG, § 8 Rdnr. 24.Google Scholar
  1248. 1248.
    BFH GrS, BStB1. II 1984, S. 757 (766).Google Scholar
  1249. 1249.
    Brede, in: H/H/R, § 10 KStG, Rdnr. 25.Google Scholar
  1250. 1250.
    BFH, BStBI. II 1988, S. 75 (76).Google Scholar
  1251. 1251.
    Dies ist nunmehr durch das Urteil vom 4.12.1996, NJW 1997, S. 2004, 2006 klargestellt.Google Scholar
  1252. 1252.
    BFH, BStBI. III 1967, S. 116.Google Scholar
  1253. 1253.
    BFH, BStBI. II 1977, S. 175; 1975, S. 596.Google Scholar
  1254. 1254.
    Dazu OFD Hannover vom 15.6.2001, BB 2001, S. 1724; Jost, in: Dötsch, KStG, § 5 Abs. 1 Nr. 9 Rdnr. 61a; Geserich, Spende und Schulgeld im Steuerrecht, Rdnr. 156 ff. m.w.N.Google Scholar
  1255. 1255.
    Sty. Schauhoff, in: Schauhoff (Hrsg.), Handbuch der Gemeinnützigkeit, § 8 Rdnr. 26.Google Scholar
  1256. 1256.
    OFD Düsseldorf vom 18.6.1997, DStR 1997, S. 1492 (1493); OFD Frankfurt/M. vom 11.12.1996, FR 1997, S. 194.Google Scholar
  1257. 1257.
    OFD Hannover vom 15.6.2001, BB 2001, S. 1724. — Durch den Abzug nach § 10b EStG ist aber die als besonders förderungswürdig anerkannte Förderung der Denkmalpflege (Nr. 3 Buchst. c der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV) und der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege (Nr. 5 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV) nur begünstigt, wenn sie im Inland verwirklicht werden.Google Scholar
  1258. 1258.
    Schleder, Steuerrecht der Vereine, Rdnr. 139.Google Scholar
  1259. 1259.
    OFD Düsseldorf vom 18.6. 1997, DStR 1997, S. 1492 Tz. 1.Google Scholar
  1260. 1260.
    OFD Düsseldorf vom 18.6.1997, DStR 1997, S. 1492 (1493); BT-Drs. 14 /4626, S. 7.Google Scholar
  1261. 1261.
    FG Köln, EFG 1984, S. 83; OFD Frankfurt/M. vom 11.12.1996, FR 1997, S. 194.Google Scholar
  1262. 1262.
    OFD Rostock vom 10.3.1997, WPg 1997, S. 269; Orth, in: Stiftungen in Deutschland und Europa, S. 319 (341).Google Scholar
  1263. 1263.
    Vgl. OFD Hannover vom 15.6.2001, BB 2001, S. 1724 (1725).Google Scholar
  1264. 1264.
    OFD Hannover vom 15.6.2001, BB 2001, S. 1724; OFD Düsseldorf vom 18.6.1997, DStR 1997, S. 1492 Rdnr. 1, 2.Google Scholar
  1265. 1265.
    Voraussetzung ist aber, dass es sich bei den Zwecken um solche i.S.d. deutschen Rechts handelt (Abschn. 49 Abs. 1 ErbStR).Google Scholar
  1266. 1266.
    Jülicher, in: Troll/Geber/Jtilicher, ErbStG, § 13 Rdnr. 223; Kapp/Ebeling, ErbStG, § 13 Rdnr. 168.Google Scholar
  1267. 1267.
    Vgl. Mitteilung der Europäischen Kommission, Promoting the Role of Voluntary Organizations and Foundations in Europe, 1997.Google Scholar
  1268. 1268.
    S. dazu Teixeira, Gloria, Non-Gouvernmental-Organizations: Some Tax Considerations, International Tax Review (Intertax), 28. Jhrg. 2000, Heft 4, S. 148–152.Google Scholar
  1269. 1269.
    Vgl. im Überblick Widmayer, DB 2000, S. 2289.Google Scholar
  1270. 1270.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Belgien, S. 38Google Scholar
  1271. 1271.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Belgien, Rdnr. 194.Google Scholar
  1272. 1272.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Belgien, Rdnr. 272.Google Scholar
  1273. 1273.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Belgien, Rdnr. 62, 136.Google Scholar
  1274. 1274.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Belgien, Rdnr. 205.Google Scholar
  1275. 1275.
    Mitteilung der Europäischen Kommission, Anhang III — Dänemark, S. 41.Google Scholar
  1276. 1276.
    Muuss, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Dänemark, Rdnr. 112.Google Scholar
  1277. 1277.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, Danemark Rdnr. 5130.Google Scholar
  1278. 1278.
    Muuss, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Dänemark, Rdnr. 191.Google Scholar
  1279. 1279.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, Danemark Rdnr. 6000.Google Scholar
  1280. 1280.
    Muuss, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Dänemark, Rdnr. 75.Google Scholar
  1281. 1281.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, Danemark Rdnr. 6110.Google Scholar
  1282. 1282.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Finnland, S. 77.Google Scholar
  1283. 1283.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Finnland, S. 77.Google Scholar
  1284. 1284.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Finnland, S. 77.Google Scholar
  1285. 1285.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (204).Google Scholar
  1286. 1286.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (206).Google Scholar
  1287. 1287.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (204).Google Scholar
  1288. 1288.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (208).Google Scholar
  1289. 1289.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Frankreich, S. 57.Google Scholar
  1290. 1290.
    Tillmanns, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Frankreich, Rdnr. 209.Google Scholar
  1291. 1291.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Frankreich, 56.Google Scholar
  1292. 1292.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (211).Google Scholar
  1293. 1293.
    Tillmanns, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Frankreich, Rdnr. 419.Google Scholar
  1294. 1294.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (208).Google Scholar
  1295. 1295.
    Tillmanns, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Frankreich, Rdnr. 421.Google Scholar
  1296. 1296.
    Häusler, ZögU 1993, S. 203 (211).Google Scholar
  1297. 1297.
    Tillmanns, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Frankreich, Rdnr. 171.Google Scholar
  1298. 1298.
    Tillmanns, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Frankreich, Rdnr. 233.Google Scholar
  1299. 1299.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, France Rdnr. 6200.Google Scholar
  1300. 1300.
    Euro-Volunteer Information Pool, Rechtliche Regelungen zum Ehrenamt, Issue 2, Frankreich.Google Scholar
  1301. 1301.
    Hierzu Euro-Volunteer Information Pool, Rechtliche Regelungen zum Ehrenamt, Issue 2, Frankreich.Google Scholar
  1302. 1302.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, Grèce Rdnr. 5130.Google Scholar
  1303. 1303.
    Groos, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Griechenland, Rdnr. 150.Google Scholar
  1304. 1304.
    Groos, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Griechenland, Rdnr. 162.Google Scholar
  1305. 1305.
    Groos, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Griechenland, Rdnr. 241.Google Scholar
  1306. 1306.
    Groos, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Griechenland, Rdnr. 35, 91.Google Scholar
  1307. 1307.
    Pantenburg, ZögU 1993, S. 289 (290).Google Scholar
  1308. 1308.
    Pantenburg, ZögU 1993, S. 289 (292).Google Scholar
  1309. 1309.
    www.inlandrevenue.gov.uk/charities/index.htm, Chapter 2.Google Scholar
  1310. 1310.
    www.inlandrevenue.gov.uk/index.htm.Google Scholar
  1311. 1311.
    www.inlandrevenue.gov.uk/charities/index.htm, Chapter 2.Google Scholar
  1312. 1312.
    www.legislation.hmso.gov.uk/acts/acts 1993/Ukpga_19930010_en_l. htm.Google Scholar
  1313. 1313.
    www.charity-commission.gov.uk/.Google Scholar
  1314. 1314.
    Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Großbritannien, Rdnr. 208.Google Scholar
  1315. 1315.
    Pantenburg, ZögU 1993, S. 289 (296).Google Scholar
  1316. 1316.
    Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Großbritannien, Rdnr. 317.Google Scholar
  1317. 1317.
    Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Großbritannien, Rdnr. 318.Google Scholar
  1318. 1318.
    Müssner, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Großbritannien, Rdnr. 152.Google Scholar
  1319. 1319.
    Pantenburg, ZögU 1993, S. 289 (297).Google Scholar
  1320. 1320.
    Pantenburg, ZögU 1993, S. 289 (298).Google Scholar
  1321. 1321.
    JanningBartjes, Ehrenamt und Wirtschaft, S. 26.Google Scholar
  1322. 1322.
    Dechamps, Volunteers und ehrenamtliche Helfer, S. 20.Google Scholar
  1323. 1323.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, La République d’ Irlande Rdnr. 1040.Google Scholar
  1324. 1324.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Irland, S. 60.Google Scholar
  1325. 1325.
    Alfandari/Nardone, Associations et Fondations en Europe, La République d’Irlande Rdnr. 5100.Google Scholar
  1326. 1326.
    Fischer-Zernin/Medlar, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Irland, Rdnr. 203.Google Scholar
  1327. 1327.
    Fischer-Zernin/Medlar, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Irland, Rdnr. 317.Google Scholar
  1328. 1328.
    Fischer-Zernin/Medlar, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Irland, Rdnr. 328.Google Scholar
  1329. 1329.
    Fischer-Zernin/Medlar, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Irland, Rdnr. 135.Google Scholar
  1330. 1330.
    Gudera/Santuari; ZögU 1996, S. 127 (128).Google Scholar
  1331. 1331.
    Gudera/Santuari; ZögU 1996, S. 127 (130).Google Scholar
  1332. 1332.
    Lobis, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Italien, Rdnr. 143.Google Scholar
  1333. 1333.
    Gudera/Santuari, ZögU 1996, S. 127 (134).Google Scholar
  1334. 1334.
    Gudera/Santuari, ZögU 1996, S. 127 (139).Google Scholar
  1335. 1335.
    Lobis, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Italien, Rdnr. 264.Google Scholar
  1336. 1336.
    Lobis, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Italien, Rdnr. 95.Google Scholar
  1337. 1337.
    Gudera/Santuari, ZögU 1996, S. 127 (142).Google Scholar
  1338. 1338.
    Mitteilung der Kommission, Anhang III — Luxemburg, S. 64.Google Scholar
  1339. 1339.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Luxemburg, Rdnr. 246, 249.Google Scholar
  1340. 1340.
    Fort, in: Mennel/Förster, Steuern in Europa, Amerika und Asien, Luxemburg, Rdnr. 405.Google Scholar
  1341. 1341.
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