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Zusammenfassung

Für die Steuerung von Motorenfertigungen wird in diesem Kapitel exemplarisch ein Produkt-Center als Anwendungsfall aus der Automobilindustrie beschrieben und dessen organisatorische Eingliederung im Konzern sowie in der Binnenorganisation der Motorenfertigung dargestellt. Aus den spezifischen Dimensionen für die Steuerung der Motorenfertigung (Ziele, Steuerungsgrößen und Steuerungsphilosophie) werden schließlich wesentliche Steuerungsmerkmale ausgewählt und mit Motorenfertigungen anderer Automobilunternehmen verglichen.

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Reference

  1. 21.
    Unter Konzern wird hier die Gesamtunternehmung Volkswagen verstandenGoogle Scholar
  2. 22.
    Der Konzernverbund zeigt die horizontalen und vertikalen Verbindungen in der Konzernstruktur aufGoogle Scholar
  3. 23.
    Der Begriff Aggregate bezeichnet für die Fahrzeugproduktion benötigte Getriebe und MotorenGoogle Scholar
  4. 24.
    Komponenten sind Bestandteile von Fahrzeugen und Aggregaten, wie beispielsweise Lenkungen andererseits über Zukäufe von externen Lieferanten (z.B. Einspritzpumpen).Google Scholar
  5. 25.
    Eine Prozeßkette ist eine dem Geschäftsprozeß unmittelbar dienende, an der Außenhaut der Unternehmung beginnende und endende Prozeßfolge. Vgl. Fischer, J., (1997), Prozeßorientiertes Controlling — ein notwendiger Paradigmenwechsel ?!, in: Dezentrale controllinggestützte (Auftrags-)Steuerungskonzepte für mittelständische Unternehmen, Fortschrittsberichte VDI, Reihe 16: Technik und Wirtschaft, Nr. 92, S. 35, Düsseldorf 1997Google Scholar
  6. 26.
    Der Begriff Werk ist historisch begründet (z.B. Vorwerk, Volkswagenwerk AG, Werk Salzgitter) und wird im Text dort synonym für Business Unit verwendet, wo eine Differenzierung nicht erforderlich erscheintGoogle Scholar
  7. 27.
    Volkswagen verkauft seine Fahrzeuge an die Händlerorganisation und nicht an die EndkundenGoogle Scholar
  8. 28.
    Mit Motorenstandort ist der geographische Platz der Motorenfertigung gemeint (z.B. Salzgitter)Google Scholar
  9. 29.
    Die Spezialisierung weist die Unterschiede in den Motorenstandorten aus, die sich auf unter schiedliche Motorensorten bezieht, und/oder auf die Fertigungstiefe bei der TeilefertigungGoogle Scholar
  10. 30.
    Unter Geschäftsprozeß versteht man unmittelbar mit der Gesamtaufgabe der Unternehmung und deren strategischen Zielen verknüpfte Aktivitäten, die eine Marktleistung erzeugen. Vgl. FischerGoogle Scholar
  11. 31.
    S. 35. Zur globalen Anwendung des Geschäftsprozesses vgl. Volkswagen AG, Geschäftsbericht 1998, Wolfsburg, S. 65Google Scholar
  12. 32.
    Investitionsausgaben beziehen sich hier auf Ausgaben für Bauten, Maschinen und Anlagen In Abb. 2.1.1 ist die Eingliederung für das Motorenwerk 1 in die Input-Output-Struktur des Konzerns beispielhaft dargestellt: Das Motorenwerk fertigt Motoren, welche an verschiedene Fahrzeugwerke innerhalb des Konzerns ausgeliefert werden (interne Kunden) und zusätzlich Motoren und Motorenteile, die für externe Kunden bestimmt sind Zwischen den Motorenwerken werden im Lieferverbund Rumpfmotoren32 und Motorenteile ausgetauscht Die Vormaterialien wie Grundstoffe RHB und Fertigteile bezieht das Motorenwerk aus dem Konzern33 bzw von externen Lieferanten. Rumpfmotoren haben einen Bauzustand bei dem die sogenannten Anbauteile, wie beispielsweise Saugrohre und Abgaskrümmer fehlen.Google Scholar
  13. 33.
    Das Motorenwerk Salzgitter bezieht innerhalb des Konzerns seine Gußteile hauptsächlich aus den Werken Hannover und KasselGoogle Scholar
  14. 34.
    Im Industrial Engineering wird die Zeitwirtschaft und Arbeitsbewertung der Motorenfertigung durchgeführtGoogle Scholar
  15. 35.
    TPM = Total Production MaintenanceGoogle Scholar
  16. 36D.
    ie Aufgaben des Werkzeugbaus bestehen in der Anfertigung und Beschaffung von Werkzeugen und Vorrichtungen, sowie im Scharfschleifen der WerkzeugeGoogle Scholar
  17. 37.
    Vom Anlagenservice werden Reparaturen durchgeführt und Maschinenteile beschafft Die Werkplanung führt die Planungen und Umsetzungen für die Infrastruktur durchGoogle Scholar
  18. 38.
    Zu den Aufgaben der Werktechnik gehört die Ver-und Entsorgung von Maschinen und Anlagen und der Werksinfrastruktur, sowie die Umsetzung der UmweltschutzmaßnahmenGoogle Scholar
  19. 40.
    Die Serienplanung war bis 1998 zentral im Werk organisiert und ist mit der Einführung der Produkt Center in diese dezentralisiert worden. Zu den Aufgaben der Serienplanung gehört die Planung von Maschinen und Anlagen für Serienprodukte, einschließlich der Beantragung von Investitionsmitteln und der betriebsfertigen Übergabe, wie sie beispielsweise bei Kapazitätserhöhungen und Ersatzbeschaffungen erforderlich werden.Google Scholar
  20. 41.
    Vermarktet werden Fahrzeug- Motoren an andere Automobilunternehmen (MB und VOLVO) und Industriemotoren. Bei Industriemotoren handelt es sich um abgewandelte Motoren aus dem Kraftfahrzeugbau, die durch kundenspezifische Anbauteile für industrielle Anwendungen einsetzbar sind (z.B. Gabelstapler)Google Scholar
  21. 42.
    Forward Sourcing legt zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozeß die Entwicklungsund Serienlieferanten für Neuteile fest. Das Entscheidungsgremium für die Auswahl der Lieferanten ist das Sourcing Committee (CSC)Google Scholar
  22. 43.
    Vgl. Geschäftsbericht 1998 der Volkswagen AG, S. 47Google Scholar
  23. 44.
    In der Endmontage wird der Rumpfmotor mit Anbauteilen (z.B. Saugmodul) zum Komplettmotor aufgerüstetGoogle Scholar
  24. 45.
    Der Komplettmotor ist für die Fahrzeugwerke ein einbaufähiger Motor, welcher mit dem Getriebe zum Triebwerksatz vereint, in das Fahrzeug eingebaut wirdGoogle Scholar
  25. 46.
    Kernteile einer Motorenfertigung sind: Zylinderkopf (ZK), Zylinderkurbelgehäuse (ZKG), Kurbelwelle (KW), Nockenwelle (NW) und PleuelGoogle Scholar
  26. 47.
    Rundtischmaschinen führen im Gegensatz zu herkömmlichen Bearbeitungsmaschinen mit dem Werkstücktisch keine translatorische, sondern eine rotatorische Bewegung aus. Vgl. Weck, M., (1979), Werkzeugmaschinen Band 1, Düsseldorf 1979, S. 129 f.Google Scholar
  27. 48.
    Bearbeitungszentren ermöglichen unterschiedliche Bearbeitungsoperationen (Bohren, Fräsen, Reiben usw.) während einerAufspannung des Werkstücks. Vgl. Ebenda, S. 124Google Scholar
  28. 49.
    Der Begriff Produktion erstreckt sich allgemein auf alle Vorgänge, bei denen mit Hilfe von Sachgütern und Dienstleistungen andere Sachgüter und Dienstleistungen hergestellt werden. Vgl. Fandel, G., (1989), Produktion I, Produktions-und Kostentheorie, Heidelberg, 1989, S. 2Google Scholar
  29. 50 V.
    orgegebene Bestimmungsgrößen sind beispielsweise Qualitätsanforderungen bezüglich Toleranzen und HaltbarkeitGoogle Scholar
  30. 51 Z.
    um Fertigungsbegriff vgl. Dolezalek, C., M., (1963), Zur Automatisierung in der industriellen Produktionstechnik, in: Werkstattechnik und Betrieb 53, 1963, 3, S. 102Google Scholar
  31. 52.
    Vgl. Fandel, G., (1989), S. 223Google Scholar
  32. 53.
    Da der Automatisierungsgrad eine Folge des Fertigungstyps bzw. der Fertigungsart ist, kann man sich auf diese beiden Aspekte beschränken. Ebenda, S. 223Google Scholar
  33. 54.
    Vgl. Hahn, G., (1980), Organisationstypen der Fertigung, in: Grochla, E., (Hrsg.): HDO, 2. Auflage, Stuttgart 1980, Sp. 694Google Scholar
  34. 55.
    Vgl. Fandel, G., (1988), Industriebetriebslehre- Sonderprobleme der Produktionstheorie I, Kurseinheit 3: Organisation der Fertigung, FernUniversität Hagen, Hagen 1988, S. 38Google Scholar
  35. 56.
    Unter einer Variante versteht man die Abweichung von einem Standard. Vgl. Autorenkollektiv, (1974), Duden-Fremdwörterbuch Bd. 5, Bibliographisches Institut Mannheim, Wien, Zürich, 3. Aufl., 1974Google Scholar
  36. 57.
    Als Kleinserie wird hier eine Fertigung mit Fertigungsstückzahlen < 100 Motoren pro Tag bezeichnetGoogle Scholar
  37. 58.
    Fließfertigung liegt bei der Fließbandarbeit vor, bei der vollautomatischen Fertigung in Transferstraßen oder taktenden Maschinen und bei den Transfer-oder Rundtaktmaschinen, bei denen die Arbeitsgänge selbsttätig geschehen. Vgl. Wiendahl, H.- P., (1975), Einfluß der Produkte auf Fertigung und Montage, in: Handbuch der modernen Fertigung und Montage, München, 1975, S. 71Google Scholar
  38. 59.
    Transferstraßen bestehen aus einer Vielzahl hintereinandergereihter Bearbeitungsstationen (Dreh-, Bohr-, Fräsmaschinen usw.), die durch eine automatische Werkstücktransporteinrichtung räumlich und zeitlich fest miteinander verkettet sind. Vgl. Weck, M., (1979), S, 131Google Scholar
  39. 60.
    Bei der Werkstättenfertigung werden Arbeitssysteme eines Betriebes mit gleichen oder ähnlichen Arbeitsaufgaben (Verrichtungen) räumlich zusammengefaßt. Vgl. Wiendahl, H.-P., (1975), S.68Google Scholar
  40. 61.
    Vgl. Spur, G., Mertins, K, (1981), Flexible Fertigungssysteme, Produktionsanlagen der flexiblen Automatisierung, in: ZWF 76, 1981, 9, S. 441Google Scholar
  41. 62.
    NC- Maschinen („numerical controlled”) werden von Hand gesteuert, während CNC- Maschinen („computer numerical controlled”) mit frei programmierbaren Steuerungen ausgestattet sind Vgl. Spur, G., Mertins, K., (1981), S. 441Google Scholar
  42. 63.
    Unter Flexibilität in der Fertigung ist die Anpassung des Kapazitätsangebots nach Art und Menge zu verstehen. Vgl. Schaefer, F.-W., (1980), System zur Planung und Nutzung der Flexibilität in der Fertigung, Diss., RWTH Aachen, 1980.Google Scholar
  43. 64 A.
    ls Automaten werden hier Drehmaschinen bezeichnet, die mit Stangenmaterial versorgt werden und für ein bestimmtes Teilespektrum vorgesehen sindGoogle Scholar
  44. 68.
    EA bedeutet Entwicklungs-Auftrag, 390 ist eine gewählte Ziffernfolge, V 6 steht für einen 6 Zylinder Motor in V-Form, Otto bezeichnet die Konstruktions-und Kraftstoffart und 2V (4V) steht für 2 Ventiler (4 Ventiler)Google Scholar
  45. 69.
    Die Haupteigenschaften sind der jeweilige Entwicklungs-Auftrag, die Motorform (z.B. V-Form) und die ZylinderanzahlGoogle Scholar
  46. 70 E.
    in Motor hat ca. 500 Teile, davon sind ca. 350 Teile unterschiedlichGoogle Scholar
  47. 71.
    Mit Anpassung der Kapazitäten ist in diesem Zusammenhang die zeitliche Anpassung der Maschinenkapazitäten (Maschinenlaufzeiten) und die quantitative Anpassung der Maschinenkapazitäten (Anzahl der Maschinen) für die Fertigung von Motoren gemeint. Zu den verschiedenen Anpassungsformen vgl. Gutenberg, E., (1983), Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1, Die Produktion, Berlin, Heidelberg, New-York, 1983Google Scholar
  48. 72.
    Mit der Beschäftigung ist der erforderliche Bedarf an Mitarbeitern nach Quantität und Qualifikation gemeintGoogle Scholar
  49. 73.
    Die Ermittlung der Motorenprogramme erfolgt auf Basis von Fahrzeugprogrammen der Marken des Volkswagen Konzerns mit den Einbauraten (Motorensorten) des VertriebsGoogle Scholar
  50. 74.
    Prognosegetriebene Planungssysteme sind ein Kennzeichen der europäischen und amerikanischen Automobilindustrie. Vgl. Zäpfel, G., (1996), Auftragsgetriebene Produktion zur Bewältigung der Nachfrageungewißheit, in: ZfB, 66. Jg., H. 7, 1996, S. 861 ff. Japanische Automobilproduzenten tendieren dagegen zu den auftragsgetriebenen Planungssystemen. Vgl. Raab, H.-H., (1993), Shigeo Shingo — Das Erfolgsgeheimnis der Toyota Produktion, Hesse, R., (Hrsg.), 2. Aufl., Landsberg/Lech, 1993, S. 67, ff.Google Scholar
  51. 75.
    Konkurrenzstandorte sind in diesem Kontext Motorenwerke im Volkswagen Konzern, die in der Lage sind die im Motorenprogramm enthaltenen Motorensorten vollständig, oder zum Teil zu fertigenGoogle Scholar
  52. 76.
    Quelle: In Anlehnung an die Verfahrensanweisung, Programmplanung von Serienmotoren der Logistik Volkswagen Salzgitter erstellt, Salzgitter, 09.09.1998, S. 1 ff.Google Scholar
  53. 78.
    Die Modellvielfalt ist eine Maßnahme der Wachstumsstrategien, mit der die Automobilhersteller mit einem breiten Modell-und Markenportfolio den gesamten Automobilmarkt abzudecken gedenken. Vgl. o.A., (1999), Riskante Tour, manager magazin, 10/99, 1999Google Scholar
  54. 79.
    Der Eigenanteil wird auch als Fertigungstiefe bezeichnet. Die Fertigungstiefe von ca. 30% ergibt sich aus der Relation des Kostenanteils der Business Unit zu den Herstellkosten der Motoren (= Kosten der Business Unit zuzüglich der Kosten für bezogenes Fertigungsmaterial)Google Scholar
  55. 80.
    Die kürzeren Innovationszeiten in der Motorenentwicklung lassen sich aus der Zunahme der Motorenvarianten und Motoren-Neuteile (1998 ca. 1960 Neuteile, Prognose für 2000 ca. 2930 Neuteile) erkennen. Der Einsatz gleicher Plattform-Bauteile (z.B. Bodengruppe und Antriebsstrang) verhilft den Konzernmarken von Volkswagen zu kürzeren Produktentstehungszeiten. Vgl. o.A., (1999), Riskante Tour, manager magazin, 10/99, 1999Google Scholar
  56. 81.
    Unter den Vorgaben der Gesetzgeber fallen beispielsweise der zu reduzierende Kraftstoffverbrauch und die vorgegebenen AbgasgrenzwerteGoogle Scholar
  57. 82.
    Eine Fertigung von Motorenteilen erweist sich als unwirtschaftlich, wenn sie mit einem unvertretbar hohen Umrüstaufwand einhergeht und damit einen hohen Verlust an Serienstückzahlen verursachtGoogle Scholar
  58. 83.
    Ein zeitlich begrenzter Kapazitätsengpaß kann durch längere Maschinenausfallzeiten oder Maschinenumbauten und -einrüstungen verursacht worden seinGoogle Scholar
  59. 84.
    Vgl. Fandel, G, (1988), S. 36Google Scholar
  60. 85.
    Der „Lernkurveneffekr gilt als empirisch gestützte Hypothese, wonach die auf die Wertschöpfung bezogenen Stückkosten eines Produktes bei jeder Verdoppelung der kumulierten Produktmengen potentiell um 20–30% sinken.Google Scholar
  61. 86.
    Mit der Einführung der Business Unit- Organisation hat der Vorstand gleichzeitig den Einsatz ei-er Ergebnisrechnung für die ehemaligen Werke der Volkswagen AG empfohlen.Google Scholar
  62. 87.
    Die Business Unit wird auf absehbare Zeit nicht alle Funktionen ausüben, die üblicherweise zu einem selbständigen Unternehmen gehören (z.B. Vertrieb, Beschaffung).Google Scholar
  63. 88.
    Im Produkt Strategie Komitee (PSK) entscheidet der Vorstand die Produktpolitik des Konzerns Die systematische Herstellkosten-Reduzierung ist ein Programm der Kostenverbesserung für Serienmotoren und für künftige Motoren.Google Scholar
  64. 89.
    TPM = Total Productive Maintenance hat als allumfassende produktive Instandhaltung die Maximierung der Effektivität der Produktionsanlagen zum Ziel. Entnommen aus dem TPM-Konzept des Volkswagenwerkes SalzgitterGoogle Scholar
  65. 90.
    TQM = Total Quality ManagementGoogle Scholar
  66. 92.
    Vgl. Kap. 2.2.3Google Scholar
  67. 93.
    Die Kennzahl Qualitätsgrad drückt die Höhe der Anzahl fehlerfrei gefertigter Motoren in % zu der gesamt gefertigten Anzahl ausGoogle Scholar
  68. 94.
    Beispielsweise mit der Kennzahl: Maximal x Fehler pro 1000 Motoren vor KundeGoogle Scholar
  69. 95.
    Die Kostenproduktivität ergibt sich als Quotient aus den budgetierten Nettosteuerungskosten zu der budgetierten Motorenstückzahl und weist damit die Kosten eines statistischen Durchschnitts-Motors ausGoogle Scholar
  70. 96.
    Vgl. Horvath, P., (1990), Controlling, 3. Auflage, München, 1990, S. 524Google Scholar
  71. 97.
    Vgl. Wullenkord, A., (1996), Kosten-und Erfolgsrechnung im Konzern, München, 1996, S. 163Google Scholar
  72. 98.
    Vgl. Schneider, W., Wollkowski, (1997), Einrichtung/Abrechnung Business-/Product Units, Ideensammlung, VW, 1996Google Scholar
  73. 99.
    Geschäftsprozesse sind unmittelbar mit der Gesamtaufgabe der Unternehmung und deren strategischen Zielen verknüpfte Aktivitäten, die eine Marktleistung erzeugen, vgl. Fischer, J.,(1997), Prozeßorientiertes Controlling — ein notwendiger Paradigmawechsel !?, in: Dezentrale controllinggestützte (Auftrags-)Steuerungs-Konzepte für mittelständische Unternehmen, Fortschrittsberichte VDI, Reihe 16: Technik und Wirtschaft, Nr. 92, Düsseldorf, 1997, S. 35Google Scholar
  74. 100.
    Vgl. Schukart, (1997), VW-Workshop-Diskussion, 1997Google Scholar
  75. 101.
  76. 102.
    Vgl. Schmalenbach, E., (1929), Der Kontenrahmen, 2. Auflage, 1929, S. 11Google Scholar
  77. 103.
    Vgl. Heigl, A., (1989), Controlling-Interne Revision, 2. Aufl., Nürnberg, 1989, S. 158Google Scholar
  78. 104.
    Vgl. Kap. 2.2.2, Abb. 2.2.2/1Google Scholar
  79. 105.
    Vgl. Hahn, D., (1994), PuK-Controllingkonzepte, 4. Aufl., Wiesbaden, 1994, S. 609 f.Google Scholar
  80. 106.
    Vgl. Mann, R., (1989), Die Praxis des Controlling, München, 1989, S. 86 f.Google Scholar
  81. 107.
    Vgl. Leidig, G., (1996), Sparten-und Profitcenterrechnung in der Druckindustrie, in: controller magazin, 4/96, S. 252 ff.Google Scholar
  82. 108.
    Vgl. Tanew, G., (1980), Profit-Center, Materialwirtschaft, in: controller magazin, 05/80, S. 215 ff.Google Scholar
  83. 109.
    Der Kundennutzen soll durch schnellere Auslieferzeiten der Fahrzeuge, bessere Qualität und niedrigere Preise erzeugt werden. Vgl. Claassen, U., Hilbert, H., (1995), Qualität, Kosten und Termine — Prozeßcontrolling am Beispiel der Volkswagen AG -, Sonderdruck aus: Steinle, C., Bruch, H., Lawa, D. (Hrsg.), Projektmanagement, Instrument moderner Dienstleistung, FAZ GmbH, S. 152Google Scholar
  84. 110.
    Qualitätsverbesserungen in der Motorenfertigung beziehen sich auf die Fehlerverhütung und -behebung, sowie die Verbesserung der Prozeßfähigkeit. Die Steuerung der Qualität geschieht über Fehlerquoten, Ausschuß-und Nacharbeitsdaten sowie in einem Vergleich der realen Abläufe und Verfahren mit den Forderungen des VDA Bandes 6, Teil 1Google Scholar
  85. 111.
    Der Begriff Zeitlöhner wurde für diejenigen Mitarbeiter gewählt, die außerhalb des eigentlichen Leistungsprozesses der Fertigung, Lohntätigkeiten ausüben (z.B. Maschineninstandhaltung)Google Scholar
  86. 112.
    Das Entstehungsprinzip verrechnet die Kosten nach fachlicher VerantwortungGoogle Scholar
  87. 113.
    Der Kennwert Kosten /Einheit ist ein Durchschnittswert, welcher sich als statistisches Mittel über alle Motoren in der Business Unit ergibt.Google Scholar
  88. 114.
    Umsatzerlöse aus Motorenteilen werden für Umsätze an Externe und Konzerngesellschaften erzieltGoogle Scholar
  89. 115.
    Änderungsanträge lösen konstruktive Änderungen aus, die Kostenveränderungen verursachen und im Konzernverrechnungspreis berücksichtigt werden könnenGoogle Scholar
  90. 116.
    Das Target-Costing-Prinzip wird in Kap. 3 erläutert. Targetadjustierung werden für preisrelevante Produktänderungen vorgenommenGoogle Scholar
  91. 117.
    Für innerbetriebliche Steuerungszwecke erstellt die Volkswagen AG eine interne GuV nach dem Umsatzkostenverfahren, welche auch einen Ergebnisbeitrag ausweist. Vgl. Melching, H: G., (1997), Internationales Rechnungswesen und Ergebniskontrolle bei der Volkswagen AG, in: CONTROLLING, Heft 4, Juli/August, 1997, S. 248Google Scholar
  92. 118.
    Bei den abgebenden Umlagen werden die Gemeinkosten der zentralen Marken-und Konzernstellen, auf die Leistungen empfangenden Kostenstellen verrechnetGoogle Scholar
  93. 119.
    Als Umlaufstunden werden die abgerechneten Fertigungszeiten für bearbeitete Motorenteile im Umlauf bezeichnetGoogle Scholar
  94. 120.
    PC = Personal ComputerGoogle Scholar
  95. 121.
    Fertigungspläne beschreiben detailliert die Arbeitsausführung in einem Arbeitssystem (z.B. an einer Transferstraße).Google Scholar
  96. 122.
    Der Personalbedarf ergibt sich aus der Beschäftigungssituation (Höhe des Motorenprogramms und der Teilefertigung)Google Scholar
  97. 123.
    Das IE ist als Stabsabteilung der Werkleitung zuständig für die Ermittlung und Pflege der Fertigungszeiten und die PersonalbedarfsermittlungGoogle Scholar
  98. 124.
    Fertigungszeiten sind Zeiteinheiten für die Fertigung von Motorenteilen und Motoren, welche für die kleinste Arbeitseinheit als Arbeitsfolge, das einzelne Motorenteil und den gesamten Motor ermittelt werdenGoogle Scholar
  99. 125.
    Die angesparte Mehrarbeit, welche auf den sog. Zeitkonten der Mitarbeiter vermerkt ist, kann als Freizeit entnommen werdenGoogle Scholar
  100. 126.
    Unter einem Arbeitszeitmodell ist die Gestaltung der Arbeitszeiten und Pausen für die Mitarbeiter zu verstehenGoogle Scholar
  101. 127.
    EDV = Elektronische DatenverarbeitungGoogle Scholar
  102. 128.
    Die Investitionen werden in der Planungsrunde nach Investitionsmotiven und Investitionsarten spezifiziert. Investitionsmotive bezeichnen den Einsatzfall der Investitionen (z.B. Investitionen für neue Produkte, Modellpflege und Ersatzbeschaffungen)Google Scholar
  103. 129.
    Der Bewilligungsantrag ist ein Dokument für die Beantragung von Investitionen. Dieser enthält den beantragten Investitionsbetrag, das Investitionsmotiv, die sachliche und technische Rechtfertigung, sowie die WirtschaftlichkeitsrechnungGoogle Scholar
  104. 130.
    Der Investitionsausschuß entscheidet über die beantragten Investitionen im WerkGoogle Scholar
  105. 131.
    Preise für Dienstleistungsvereinbarungen werden auf Basis der Vollkosten von den leistungsab- gebenden Organisationseinheiten weiter verrechnetGoogle Scholar
  106. 132.
    Unter dem Begriff Dritte werden alle externen Unternehmen definiert, für welche die Business Unit /Produkt-Center Leistungen erbringenGoogle Scholar
  107. 133.
    Spezielle Leistungen für Dritte liegen vor, wenn diese beispielsweise fehlerhafte Teile ausliefem, welche in der Business Unit zu Sortieraktionen oder Umrüstaktionen führenGoogle Scholar
  108. 134.
    Die vom Werkzeugbau hergestellten Sachanlagen sind meist Spezial-Betriebsmittel (z.B. Vorrichtungen)Google Scholar
  109. 135.
    Dies sind bei Verlassen der Werksgrenze gezählte EinheitenGoogle Scholar
  110. 136.
    Die Mengen sind im Motorenprogramm zentral vorgegeben (vgl. Kap. 2.1.3.5)Google Scholar
  111. 137.
    Target-Costs werden für wichtige Motorenfamilien (sog. Berichtsmotoren) gebildetGoogle Scholar
  112. 138.
    Das Target-Costing-Konzept dient dazu, bei steigender Wettbewerbsintensität über eine zielorientierte Kostenbeeinflussung Wettbewerbsvorteile zu halten bzw. zu schaffen. Vgl. Seidenschwarz, W., (1993), Target Costing, Diss., München, 1993, S. 5 ff.Google Scholar
  113. 139.
    Targetableitungen werden auf Basis von Marktpreisen durchgeführtGoogle Scholar
  114. 140.
    Mischbezugsteile werden von der Fertigung selbst bearbeitet (Eigenfertigung), jedoch aus Kapazitätsgründen temporär von externen Lieferanten bezogenGoogle Scholar
  115. 141.
    Der Konzern-Produktions-Programm-Ausschuß (K-PPA) entscheidet u.a. bei temporären Kapazitätsengpässen die Bezugsart der EngpaßteileGoogle Scholar
  116. 142.
    Die Betriebsmittelanforderung ist ein Formular, das eine Beschaffung auslöst (z.B. temporärer Zukauf)Google Scholar
  117. 143.
    Der Leistungsnachweis (LNW) ist ein Instrument der Leistungs-Steuerung. Im LNW, welcher monatlich erstellt wird, sind die sog. Leistungsstunden und die sog. unproduktiven Stunden für die einzelnen Kostenstellen der Fertigung ausgewiesenGoogle Scholar
  118. 144.
    Vgl. Geschäftsbericht der Volkswagen AG 1998Google Scholar
  119. 145.
    Modellreihen: Lupo-, Polo-, Golf-, Passat-, A6-, D1-, RR/Bentley- Reihe, unter der eigenen Setzung, daR die RR/Bentley-Reihe in der obersten Reihe angesiedelt sindGoogle Scholar
  120. 146.
    Vgl. BMW Geschäftsbericht 1998Google Scholar
  121. 147.
    Vgl. Motoren-Fertigung, Standorte: Pkw-Motorenwerke, in: AUTOMOBIL- PRODUKTION, April 1999, S. 140Google Scholar
  122. 148.
    Die Höhe der Jahreskapazität ist aus FN 147 übernommen. Diese ist jedoch abhängig von der Anzahl der Schichten pro Arbeitstag, der jeweiligen Arbeitszeit und den Arbeitstagen im JahrGoogle Scholar
  123. 149.
    Vgl. Motoren-Fertigung, Standorte: Pkw-Motorenwerke, S. 140Google Scholar
  124. 150.
    Quelle: Präsentationsunterlagen Volkswagen Salzgitter, Salzgitter, 2000Google Scholar
  125. 151.
    Quelle: Daten für MB und BMW, vgl. Motoren-Fertigung, Standorte: Pkw-Motorenwerke, S. 140; für VW aus UnternehmensdatenGoogle Scholar
  126. 152.
    Vgl. Motoren-Fertigung, Standorte: Pkw-Motorenwerke, S. 140Google Scholar
  127. 153.
    Mit dem Programmplanungssystem erfolgt eine Festlegung darüber, welche Erzeugnisse in welchen Mengen unter Einsatz welcher Produktionsprozesse im Planungszeitraum zu produzieren sind. Vgl. Adam, D., (1992), Fertigungssteuerung-Grundlagen und Systeme, in: Schriften zur Unternehmensführung, 38/39, Wiesbaden, 1992, S. 356Google Scholar
  128. 154.
    Vgl. Zäpfel, G., (1996), Auftragsgetriebene Produktion zur Bewältigung der Nachfrageungewißheit, in: ZfB, 66. Jg., 1996, H. 7, S. 863.Google Scholar
  129. 155.
    Prognosegetriebene Programmplanungssysteme werden meist in der europäischen und amerikanischen Automobilindustrie eingesetzt. Vgl. Raab, H.-H., (1993), SHIGEO SHINGO- Das Erfolgsgeheimnis der Toyota Produktion, Hrsg., Hesse, R., 2. Aufl., Landsberg/Lech, (1993), S. 67, ff. EbendaGoogle Scholar
  130. 156.
    Vgl. Heinemeyer, W., (1992), Die Planung und Steuerung des logistischen Prozesses mit Fortschrittskennzahlen, in: Adam, D., (Hrsg.), Fertigungssteuerung — Grundlagen und Systeme — Schriften zur Unternehmensführung, 38/39, Wiesbaden, 1992, S. 161–188Google Scholar
  131. 157.
    Vgl. Maye, E., Weber, J., (1990), Handbuch Controlling, Stuttgart, 1990, S. 214Google Scholar
  132. 158.
    Vgl. Mayer, E., Weber, J., (1990), S. 214 ff.Google Scholar
  133. 159.
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Manfred Heuser

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