Advertisement

PR-Kampagnen pp 195-206 | Cite as

Politisches Parfüm

Die visuelle Vermarktung des Immateriellen
  • Marion G. Müller
Chapter
  • 88 Downloads

Zusammenfassung

Politik ist wie Parfüm — es gibt gute und schlechte Marken, wohlriechende und penetrante, den Duft des Alltags und den für besondere Gelegenheiten. Gute Politik ist wie gutes Parfüm. Beide richten sich an bestimmte Zielgruppen und werden trotz ihrer Immaterialität als Ware vermarktet. Warencharakter und sinnliches Moment fallen zusammen. Der Vergleich trägt jedoch nur an der Oberfläche, denn der Markenwechsel der Politik fällt nicht so leicht wie der der Geruchsstoffe. Auch die Auswahl ist bei ersterer begrenzter, wenn auch die „Schadensfahne“ vergleichbar intensiv ausfallen kann.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Baringhorst, Sigrid (1994): Protest und Mitleid — Politik als Kampagne. In: Claus Leggewie (Hg.): Wozu Politikwissenschaft? Über das Neue in der Politik. Darmstadt: 179–190Google Scholar
  2. Baringhorst, Sigrid (1995): Öffentlichkeit als Marktplatz — Solidarität durch Marketing? In: Vorgänge, 34. Jg., Nr. 4: 55–67Google Scholar
  3. Beyme, Klaus von (1995): Trouble in Paradise. Brent Spar — kommt eine neue internationale Politik in Sicht? In: Vorgänge, 34. Jg., Nr. 4: 68–71Google Scholar
  4. Dreher, Klaus (1994): Kohls erstes ‘Werbe-Poster’. Neidische Blicke der Konkurrenz. In: Süddeutsche Zeitung, 576.3: 6Google Scholar
  5. Geese, Uwe/Harald Kimpel (Hg.) (1986): Kunst im Rahmen der Werbung, MarburgGoogle Scholar
  6. Greven, Michael Th. (1995): Kampagnenpolitik. In: Vorgänge, 34. Jg., Nr. 4: 40–54Google Scholar
  7. Grosser, Alfred/Konrad R. Müller (1992): Die Kanzler, Bergisch GladbachGoogle Scholar
  8. Guggenberger, Bernd (1994): Das Verschwinden der Politik. In: Die Zeit, 7.10: 65Google Scholar
  9. Jarren, Otfried/Heribert Schatz/Hartmut Weßler (Hg.) (1996): Medien und politischer Prozeß. Politische Öffentlichkeit und massenmediale Politikvermittlung im Wandel, OpladenGoogle Scholar
  10. Kramer, Jane (1993): Letter From Europe. Bad Blood. In: The New Yorker, 11.10.: 74–95Google Scholar
  11. Leggewie, Claus (Hg.) (1994): Wozu Politikwissenschaft? Über das Neue in der Politik, DarmstadtGoogle Scholar
  12. Lippmann, Walter (1922): Public Opinion, New YorkGoogle Scholar
  13. Mannheim, Karl (1985): Ideologie und Utopie, Frankfurt/MainGoogle Scholar
  14. Müller, Marion G. (1996): Das visuelle Votum. Politische Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. In: Jarren/Schatz/Weßler (Hg.): Medien und politischer Prozeß. Politische Öffentlichkeit und massenmediale Politikvermittlung im Wandel, Opladen: 231–250Google Scholar
  15. Mittig, Hans-Ernst (1975): Historisierende Reklame. In: Kritische Berichte, Nr. 2/3: 68–88Google Scholar
  16. Rosenstiel, Tom (1993): Strange Bedfellows. How Television and the Presidential Candidates Changed American Politics, 1992, New YorkGoogle Scholar
  17. Rutschky, Michael (1994): Nichts als Helden. Der Mann hat die Werbung erobert -heroisch, martialisch, nackt. Mehr als nur ein Zufall? In: Zeitmagazin, Nr. 10, 4.3: 12–17Google Scholar
  18. Sarcinelli, Ulrich (1987): Symbolische Politik. Zur Bedeutung symbolischen Handelns in der Wahlkampfkommunikation der Bundesrepublik Deutschland, OpladenGoogle Scholar
  19. Sarcinelli, Ulrich (1992): Massenmedien und Politikvermittlung — Eine Problem-und Forschungsskizze. In: Gerhard W. Wittkämper (Hg.): Medien und Politik. Darmstadt: 37–62Google Scholar
  20. Toscani, Oliviero (1996): Die Werbung ist ein lächelndes Aas, MannheimGoogle Scholar
  21. Wittkämper, Gerhard W. (Hg.) (1992): Medien und Politik, DarmstadtGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Marion G. Müller

There are no affiliations available

Personalised recommendations