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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

Abschließend sei noch einmal die leitende Frage dieser Untersuchung nach den Bedingungen der Möglichkeit des Protestes in der DDR aufgenommen und der Frage nachgegangen, inwieweit die Ansätze der westlichen Bewegungsforschung in der Lage sind, zur Beantwortung dieser Frage beizutragen (1.). Außerdem soll das Phänomen der politisch alternativen Protestgruppierungen noch einmal in den soziopolitischen Kontext der DDR-Gesellschaft hineingestellt und auf die in Kapitel 1.1. entwickelten Konstruktionslinien der Organisationsgesellschaft DDR bezogen werden (2.).

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Literatur

  1. 290.
    Vgl. oben S. 90, 123, 155f., 165, 197ff.Google Scholar
  2. 291.
    Das sehen auch Neidhardt (1985: 198) und Rucht (1994: 340).Google Scholar
  3. 292.
    Der in den oppositionellen Gruppen geführte Diskurs wanderte erst in die Gesellschaft ein, als die Massendemonstrationen bereits in vollem Gange waren. Erst als sich die Medienlandschaft in der DDR liberalisierte, hatte die Opposition eine Chance, von der Bevölkerung gehört zu werden. Vgl. oben S. 217, Anm. 249, 245f.Google Scholar
  4. 293.
    Der gesellschaftliche Problemdruck war auch entscheidend für die Entstehung der ‘Friedensbewegung’. Vgl. oben S. 79f.Google Scholar
  5. 294.
    Vgl. oben S. 35f.Google Scholar
  6. 295.
    Vgl. oben S. 93.Google Scholar
  7. 296.
    Vgl. oben S. 99ff.Google Scholar
  8. 297.
    Vgl. obenS. 144f., 153, 168.Google Scholar
  9. 298.
    Dafür spricht auch, daß sich nach dem Untergang der DDR das Phänomen der politisch alternativen Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen fast vollständig aufgelöst und grundlegend transformiert hat. Zu den Transformationsprozessen vgl. Wielgohs 1993; Findeis/ Pollack/Schilling 1994; Pollack 1995; Rucht/Blattert/Rink 1997. Daß Wielgohs/ Schulz (1991: 386) die Bürgerrechts-, Umwelt-, Friedens- und Frauengruppen in der DDR stärker in die Nähe der neuen sozialen Bewegungen des Westens als in die der osteuropäischen Opposition bringen, begründen sie damit, daß im ostdeutschen Gruppenmilieu zum einen deutlich stärkere Ansätze einer neuen Frauenbewegung erkennbar waren als in den meisten osteuropäischen Ländern und daß in ihm zum andern nationale Emanzipationsansprüche gegenüber der sowjetischen Hegemonie weitaus weniger ausgeprägt waren als in Polen, der CSSR oder Ungarn (387). Den zuletzt genannten Tatbestand wird man vorrangig aber nicht auf postmaterialistische Orientierungen, sondern auf die politische, nicht zuletzt die innenpolitische Brisanz der deutschen Frage und die Belastung des Nationalgedankens durch die deutsche Geschichte zurückzuführen haben. Und bezüglich der Frauenfrage wird darauf hinzuweisen sein, daß auch in der DDR der Anteil der Frauengruppen nicht allzu hoch war und sich ihre Bedeutung nicht mit der ihrer westlichen Pendants vergleichen läßt. Der Staatssicherheitsdeinst hat unter den 160 von ihm gezählten oppositionellen Gruppen 7 Frauengruppen ausfindig gemacht (Mitter/ Wolle 1990: 47). Wie unterschiedlich geprägt die Frauengruppen in Ost- und Westdeutschland waren, läßt sich übrigens auch an den Verständigungsproblemen der ost- und westdeutschen Frauengruppen nach der Wiedervereinigung ablesen.Google Scholar
  10. 299.
    Vgl. oben S. 92ff., 203.Google Scholar
  11. 300.
    Vgl. oben S. 98ff., 123f.Google Scholar
  12. 301.
    Vgl. oben S. 96ff., bes. 98, 121f.Google Scholar
  13. 302.
    Vgl. oben S. 217f.Google Scholar
  14. 303.
    Vgl. oben S. 175ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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