Advertisement

Politbarometer pp 125-142 | Cite as

Wahl ohne Auswahl Die Parteien und nicht die Bürger bestimmen die Abgeordneten

  • Hans Herbert von Arnim

Zusammenfassung

Mit Dieter Roth fühle ich mich seit dem gemeinsamen Volkswirtschaftsstudium vor nunmehr 40 Jahren in Heidelberg freundschaftlich verbunden. Unsere vielen Gespräche ließen Fragen der Wahlforschung natürlich nicht aus. Zudem blieb ich durch die Lektüre von Dieter Roths einschlägigen Veröffentlichungen, insbesondere seines 1998 vorgelegten Standardwerks „Empirische Wahlforschung“, mit der Thematik vertraut. Der regelmäßige Bezug der Berichte der Forschungsgruppe Wahlen tat ein Übriges. Auch die Entwicklung der Methode zur Ermittlung sicherer Wahlkreise und sicherer Listenplätze, die in diesem Beitrag behandelt werden, förderte Dieter Roth mit manchem wichtigen Hinweis.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Arnim, Hans Herbert von: Das System. München: Droemer, 2001.Google Scholar
  2. Arnim, Hans Herbert von: Die Besoldung von Politikern. In: Zeitschrift für Rechtspolitik 2003 (7), S. 235–241.Google Scholar
  3. Arnim, Hans Herbert von: Wählen wir unsere Abgeordneten unmittelbar? Juristenzeitung 57 (12), 2002, S. 578–588.Google Scholar
  4. Bundesverfassungsgericht (BVerfGE) 41, 399 (418), 1976.Google Scholar
  5. Dürig, Günter/Thomas Ellwein/Erwin K. Scheuch: Besondere Stellungnahme der Professoren Dürig, Ellwein und Scheuch zur Einführung einer Vorwahl (Primary) für die Kandidatenaufstellung. In: Beirat für Fragen der Wahlrechtsreform: Zur Neugestaltung des Bundestagswahlrechts: Bericht des vom Bundesminister des Inneren eingesetzten Beirats für Fragen der Wahlrechtsreform. Bonn: BMI, 1968, S. 63–67.Google Scholar
  6. Forschungsgruppe Wahlen e.V.: Bundestagswahl 1998. Eine Analyse der Wahl vom 27. September 1998. Mannheim: FGW, 1998.Google Scholar
  7. Forschungsgruppe Wahlen e.V.: Wahlergebnisse in Deutschland 1946–2000. Mannheim: FGW, 2000.Google Scholar
  8. Forschungsgruppe Wahlen e.V.: Bundestagswahl: Eine Analyse der Wahl vom 22. September 2002. Mannheim: FGW, 2002.Google Scholar
  9. Guha, Anton: Seiteneinsteiger oder die ungenutzte Chance der Parteien zur Regeneration. Vorgänge 1998, S. 54–61.Google Scholar
  10. Ochsentour, Seiteneinsteiger oder ungenutzte Chance der Parteien. In: Arnim, Hans-Herbert von (Hrsg.): Reform der Parteiendemokratie. Berlin: DunckerandHumblot, 2003, S. 31–40.Google Scholar
  11. Herzog, Roman: Fünfzig Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Bulletin der Bundesregierung, 1999, S. 345–349.Google Scholar
  12. Hübner, Emil: Das bayerische Landtagswahlrecht. In: Bocklet, Reinhold L. (Hrsg.): Das Regierungssystem des Freistaats Bayern. Bd. 2, München: Vögel, 1979, S. 279–294.Google Scholar
  13. Kaack, Heino: Wahlkreisgeographie und Kandidatenauslese. Köln: Westdeutscher Verlag, 1969a.Google Scholar
  14. Kaack, Heino: Wer kommt in den Bundestag? Abgeordnete und Kandidaten. Opladen: Leske, 1969b.Google Scholar
  15. Klages, Wolfgang: Republik in guten Händen? Würzburg: Deutscher WissenschaftsVerlag, 2001.Google Scholar
  16. Magiera, Siegfried: Die Vorwahlen (Primaries) in den Vereinigten Staaten. Demokratisierung von Wahlen und Parteien. Frankfurt: Athenäum, 1971.Google Scholar
  17. Magiera, Siegfried: Vorwahlen und demokratische Kandidatenaufstellung im modernen Parteienstaat. In: Jahrbuch des Öffentlichen Rechts der Gegenwart 1973, S. 621–662.Google Scholar
  18. Müller-Wigley, Ute: Primary Wahlen in der Bundesrepublik. Politische Studien 1971, S. 337–358.Google Scholar
  19. Paprotny, Ralf: Der Alltag der niedersächsischen Landtagsabgeordneten. Hannover: Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, 1995.Google Scholar
  20. Pfeiffer, Ulrich: Eine Partei der Zeitreichen und Immobilien. In: Die Neue Gesellschaft — Frankfurter Hefte 1997, S. 392–394.Google Scholar
  21. Popper, Karl Raimund: The open society and its enemies revisited. The Economist, April 23, 1988, S. 25–28.Google Scholar
  22. Popper, Karl Raimund: Über das Problem der Demokratie. In: Manfred Lahnstein/Hans Matthöfer (Hrsg.), Leidenschaft zur praktischen Vernunft. Festschrift für Helmut Schmidt zum 70. Geburtstag. Berlin: Siedler, 1989, 391–398.Google Scholar
  23. Roth, Dieter: Empirische Wahlforschung. Opladen: Leske+Budrich, 1998.CrossRefGoogle Scholar
  24. Schmitt-Beck, Rüdiger: Denn sie wissen nicht, was sie tun… Zum Verständnis des Verfahrens der Bundestagswahl bei westdeutschen und ostdeutschen Wählern. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 24, 1993, S. 393–415.Google Scholar
  25. Sven T. Siefken, Vorwahlen in Deutschland? In: Zeitschrift für Parlamentsfragen 2002, S. 531–550.Google Scholar
  26. Zeuner, Bodo: Wahlen ohne Auswahl — Die Kandidatenaufstellung zum Bundestag. In: Winfried Steffani (Hrsg.): Parlamentarismus ohne Transparenz. Opladen: Westdeutscher Verlag 1971, S. 165–191.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Hans Herbert von Arnim

There are no affiliations available

Personalised recommendations