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Dieter Roth und das Politbarometer

  • Andreas M. Wüst

Zusammenfassung

Als Dieter Roth zum Wintersemester 1960/61 sein Studium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg aufnahm, hatte er bereits wichtige Erfahrungen im Berufsleben gesammelt. Bankkaufmann zu sein langweilte ihn zwar zusehends, aber vom ersten Tag seines Arbeitslebens an war er gezwungen, präzise, diszipliniert und verantwortungsvoll zu arbeiten. Diese Eigenschaften wurden zu Erfolgsgaranten des späteren Wahlforschers. Zunächst eröffnete das Studium der Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft neue Einsichten und führte in Verbindung mit den Tugenden des beruflichen Vorlebens schnell zu solidem Grundwissen. Dabei nutzte Dieter Roth die akademische Freiheit auch dazu, sich umzusehen. Während seiner Heidelberger Zeit studierte er ein Semester in Frankfurt am Main (1962/63) und unmittelbar nach Studienabschluss (Diplom-Volkswirt) ging er, gemeinsam mit seiner Frau Gisela, 1966/67 für ein Jahr als Stipendiat an die Cornell University nach Ithaca im US-Bundesstaat New York. Dieses Auslandsjahr hatte es in sich. Zum einen traf Dieter Roth auf Rudolf Wildenmann, der ihn sogleich an die Universität Mannheim abwarb. Zum anderen wurde zu Ende des Austauschjahres in Ithaca Tochter Nicola geboren — nicht nur, aber vielleicht auch deshalb entwickelte sich ein bis heute anhaltendes Interesse an den USA, das auch in eine ganze Reihe Kontakte und Freundschaften mündete (siehe stellvertretend die Beiträge der „Deutsch-Amerikaner“ Helmut Norpoth, Manfred Kuechler, Jackson Janes und Dieter Dettke in diesem Buch).

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Andreas M. Wüst
    • 1
  1. 1.MannheimDeutschland

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