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Modellierungskonzept zur umfassenden Berücksichtigung des Lebenszyklus-Ansatzes

  • Miriam O’Shea
Part of the Betriebswirtschaftliche Forschung zur Unternehmensführung book series (BFUDUV, volume 41)

Zusammenfassung

In Abschnitt 4.3 wurde aus der zuvor durchgeführten Literaturanalyse bestehender Modellierungsansätze die Begründung abgeleitet, ein neues umfassendes Modellierungskonzept zur Abbildung des Lebenszyklus-Ansatzes zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Literaturanalyse sollen im folgenden einen Rahmen für das zu entwickelnde Modellierungskonzept darstellen. Darüber hinaus wird dessen Detaillierung durch die Erarbeitung eines theoretischen Grundlagenfundamentes, das über die reine Betrachtung bestehender Modellierungsansätze hinausgeht, ermöglicht. Aus diesem Grund teilt sich die Mehrzahl der folgenden Abschnitte in die Herleitung der benötigten Grundlagen und die Erarbeitung der Umsetzung dieser — in Kombination mit den Erkenntnissen der Literaturanalyse — in das neue Modellierungskonzept auf. In diesem Rahmen werden die Aspekte der Produktrepräsentation und weiterer Entscheidungsvariablen, der Kundenzufriedenheit, des fertigungsgerechten, ökologiegerechten und kostengerechten Designs sowie sonstiger Restriktionen untersucht.

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Literatur

  1. 53.
    Stellen die Qualitätsmerkmale die Entscheidungsvariablen dar, wird nicht das Produktkonzept sondern vielmehr das Qualitätsniveau im Sinne einer Produktpositionierung bestimmt.Google Scholar
  2. 54.
    Nähere Erläuterungen zur Bedeutung und Einbindung der Kano-Kategorien befinden sich in Abschnitt 5.4.5.Google Scholar
  3. 55.
    Ausgehend von der tabellarischen Darstellung der (aggregierten) Produktfunktionen die zuoberst stehende ProduktfunktionGoogle Scholar
  4. 56.
    In dieser Form wird kein Verbinder ausgewählt; soil dennoch die Auswahl möglich sein muß die Restriktion kleiner oder gleich 2 gesetzt werden.Google Scholar
  5. 57.
    Eine Einschränkung ergibt sich bei dieser Formulierung dadurch, daß Nullwerte von Designmerkmalen keiner Funktionserfüllung entsprechen dürfen.Google Scholar
  6. 58.
    Anstelle einer großen Zahl M kann bei Vorhandensein einer Obergrenze der kontinuierlichen Variable diese verwendet werden. Im EA ließe sich derselbe Sachverhalt über IF…THEN…ELSE-Anweisungen umsetzenGoogle Scholar
  7. 60.
    Farmer, L (University of New South Wales, Sydney, Australien); GesprächGoogle Scholar
  8. 61.
    Hierunter sind auch die Modellierungsansät e basierend auf der MDS-Theorie zu fassen.Google Scholar
  9. 62.
    In der vorliegenden Arbeit wird dieser Punkt nicht vertiefend weiterverfolgt, da er sich zumeist auf die Gestaltung bzw. die Auswirkungen der Zeit auf die Anforderungsstruktur bei Anderungskonstruktionen bezieht.Google Scholar
  10. 63.
    Wie oben erläutert, wird auf eine separate Ausführung der funktionalen und verbindenden Konfigurationselemente aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Dieses gilt auch für die folgenden Modellierungszusammenhänge.Google Scholar
  11. 64.
    Die folgenden Betrachtungen beziehen sich sämtlich auf eine einzelne homogene Kundengruppe gleicher Anforderungsstruktur. Eine Erweiterung auf den Fall mehrerer Kundengruppen und damit auf die Berücksichtigung inhomogener Anforderungsstrukturen ist jedoch problemlos möglich, indem die Ermittlung der Kundenzufriedenheit für jede Kundengruppe vorgenommen wird und die Ergebnisse anschließend z.B. über das arithmetische Mittel aggregiert werden.Google Scholar
  12. 65.
    Dieses Konstrukt wird auch als SOS vom Typ 2 bezeichnet (vgl. Preßmar 1986, S. 29).Google Scholar
  13. 66.
    Siehe hierzu die Arbeiten zur Produktkonversion, u.a. Kehrmann (1972) und Eßmann (1995)Google Scholar
  14. 70.
    Die hier genannten Leistungsdaten müssen auf den oben ermittelten Kostensatz bezogen werden und damit Idealwerte darstellen.Google Scholar
  15. 71.
    Diese Vereinfachung ist zulässig, da die Definition der Verfahren (siehe Abschnitt 5.5.4.2) die Unterscheidung nach Maschinen bzw. Maschinentypen bereits berücksichtigte.Google Scholar
  16. 72.
    Die Untergliederung eines Konfigurationselementes in mehrere Einzelteile bedingt die Übertragung der Aktivierungsinformation: KE; g ,= KE, a Vr, g, t. Die Designmerkmale bleiben unverändert den KE,9 zugeordnet.Google Scholar
  17. 73.
    Wiederum gilt, daß eine separate Darstellung der funktionalen und der verbindenden Konfigurationselemente aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht vorgenommen wird.Google Scholar
  18. 74.
    Hinweise auf die möglichen Beziehungstypen gibt Tabelle 5–5.Google Scholar
  19. 75.
    Für diesen vereinfachten Fall entfällt die Auswahl der Fertigungsfolge über die EntscheidungsvariableGoogle Scholar
  20. 76.
    Lediglich im Bereich des Recyclings bestehen erste Ansätze einer Integration in Planungsmodelle (siehe Abschnitt 5.7.4).Google Scholar
  21. 77.
    Sowohl im Bereich der Ökologieverträglichkeit der Nutzung als auch der Entsorgung, haben die Entscheidungsvariablen der Herstellung keinen Einfluß, so daß sie bei der Formulierung der Restriktionen der Nutzung und Herstellung keine Verwendung finden.Google Scholar
  22. 78.
    Bei dieser Modellkonstruktion wird die binäre Variable LPk dann mit dem Wert 1 belegt, wenn mindestens ein Konfigurationselement oder Bauteil dessen diesen Materialtyp k beinhaltet, was Vm r 0,> 0 bzw. Vm,etk > 0 entspricht. Die Summe über alle Materialtypen kergibt dann die Anzahl unterschiedlicher Materialtypen.Google Scholar
  23. 79.
    Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz fallen diese Kosten u.U. auf den Hersteller zurück. Genauere Erläuterungen dazu finden sich im Abschnitt Entsorgungskosten.Google Scholar
  24. 80.
    Die Instrumente zur Unterstützung des Target Costing-Ansatzes werden u.a. in Monden (1999), S. 177 ff. und S. 247 ff., Kavandi (1998), S. 30 ff., Tani et al. (1996), S. 85 ff., Hagenloch (1997), S. 320 ff. vorgestellt.Google Scholar
  25. 81.
    Kann ein solches Kalkulationsverfahren aufgrund fehlender Daten oder der Größe des zu untersuchenden Objektes nicht vertreten werden, sollte auf ein Verfahren auf der Basis von Gesetzmäßigkeiten oder Vergleichskalkulationen ausgewichen werden.Google Scholar
  26. 82.
    Wiederum ohne Unterscheidung in funktionale und verbindende Konfigurationselemente dargestellt. Die Definitionen (5.7.1) bis (5.7.5) gelten analog für die verbindenden Konfigurationselemente.Google Scholar
  27. 83.
    Bei Vorliegen einer Auslastung wird dem Parameter vaus/ h ein Wert entsprechend der Stufe der Auslastung (manuell) zugewiesen.Google Scholar
  28. 84.
    Die Summe umfaßt sowohl funktionale als auch verbindende Konfigurationselemente.Google Scholar
  29. 85.
    Die Bezugs-und Transaktionskosten des Fremdbezugs sind hier als Parameter angenommen; diese können jedoch auch in Abhängigkeit der Designmerkmale des zu beziehenden Konfigurationselementes variabel formuliert werden.Google Scholar
  30. 86.
    Auch hier kann die Aufteilung eines Konfigurationselementes in verschiedene Teile erfolgen. Es sei hier auf eine explizite Darstellung verzichtet. Bei Bedarf ist KE,,durch KE r,yt zu ersetzen. Des weiteren können in Einzelfällen auch die Häufigkeiten in Abhängigkeit der Entscheidungsvariablen zu formulieren sein.Google Scholar
  31. 87.
    Einzelne Ansätze lassen sich in der Planung der Lebenszykluskosten bzw. der Demontage bei Spengler (1996 bzw. 1994) finden, die jedoch keine darüber hinaus gehenden Elemente z.B. der Produktkonzeption umfassen.Google Scholar
  32. 88.
    Wenn es sich dabei um ein Zukaufteil handelt, geht der Recyclingwert bzw. die Entsorgungskosten in die Fertigteilekosten FTK ein.Google Scholar
  33. 89.
    Für die detaillierte Darstellung der Ermittlung der V om wird auf Abschnitt 6.2.6.6 verwiesen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Miriam O’Shea

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