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Verlaufsanalyse der Transformation

  • Peter Witt
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 186)

Zusammenfassung

Transformationsprozesse enthalten, wie in den vorhergehenden Kapitel gezeigt, eine Abfolge interdependenter sozialer und technischer Innovationen. In diesem Kapitel wird untersucht, wie sich betriebliche Transformationsprozesse in dieser Hinsicht abbilden und planen lassen.465

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Literatur

  1. 465.
    Zu den Methoden modellgestützter Unternehmensplanung vgl. Homburg (1991).Google Scholar
  2. 466.
    Schwarze (1989), S. 1231.Google Scholar
  3. 467.
    Vgl. Leung (1992); Aderohunmu/Aronson (1993) und Federgruen/Zheng (1993).Google Scholar
  4. 468.
    Vgl. Domschke (1982).Google Scholar
  5. 469.
    Vgl. Czayka (1972).Google Scholar
  6. 470.
    Vgl. Seelbach (1975).Google Scholar
  7. 471.
    Vgl. Küpper/Lüder/Streitferdt (1975); Schwarze (1986) und Hennicke (1991), S. 13–61.Google Scholar
  8. 472.
    Schwarze (1989), S. 1237.Google Scholar
  9. 473.
    Vgl. Rabetge (1991).Google Scholar
  10. 474.
    Ebenda, S. 205.Google Scholar
  11. 475.
    Vgl. de Pay (1995a, 1995b).Google Scholar
  12. 476.
    Thorn (1980), S. 29 und 47.Google Scholar
  13. 477.
    Schwarze (1989), S. 1238.Google Scholar
  14. 478.
    Vgl. Küpper (1984), S. 1343–1344.Google Scholar
  15. 479.
    Hennicke (1991), S. 40–41. Für ein Rechenbeispiel vgl. Homburg (1991), S. 315–322.Google Scholar
  16. 480.
    Vgl. Lüder 1988, S. 314 und Hennicke (1991), S. 41–42.Google Scholar
  17. 481.
    Vgl. Hertrich 1978, S. 23.Google Scholar
  18. 482.
    Elmaghraby (1964).Google Scholar
  19. 483.
    Elmaghraby (1977), S. 325.Google Scholar
  20. 484.
    Pritsker/Happ (1966) und Arisawa/Elmaghraby (1972). Vgl. zu den theoretischen Grundlagen der GERT-Netzplantechnik auch das Buch von Neumann/Steinhardt (1979).Google Scholar
  21. 485.
    Vgl. Hennicke (1991), S. 57–58.Google Scholar
  22. 486.
    Vgl. Albach (1995c), S. 14.Google Scholar
  23. 487.
    Pritsker/Whitehouse (1966).Google Scholar
  24. 488.
    Elmaghraby (1964), S. 509 ff. und Völzgen/Dick (1969).Google Scholar
  25. 489.
    Samli/Bellas (1971).Google Scholar
  26. 490.
    Bellas/Samli (1973) und Helber (1978).Google Scholar
  27. 491.
    Brockhoff (1989) und de Pay (1995a). Eine leistungsfähige Software hatte Brockhoff aber nicht. Die Software von de Pay stammte von Hertrich (1978) und war im Wissenschaftszentrum Berlin weiterentwickelt worden.Google Scholar
  28. 492.
    Vgl. Lüder (1988), S. 315–316.Google Scholar
  29. 493.
    Küpper/Lüder/Streitferdt (1975), S. 304–305; Matthes (1984), S. 1336 und Völzgen/Dick (1969), S. 529–530.Google Scholar
  30. 494.
    Völzgen/Dick (1969), S. 530.Google Scholar
  31. 495.
    Vgl. Elmaghraby (1964), S. 499–501.Google Scholar
  32. 496.
    Samli/Bellas (1971), S. 336.Google Scholar
  33. 497.
    Neumann/Steinhardt (1979), S. 93.Google Scholar
  34. 498.
    In dem in dieser Arbeit verwendeten Simulationsprogramm GERTSIM läßt sich die Anzahl der maximal zulässigen Wiederholungen sehr einfach festlegen. Vgl. Schmidt (1994).Google Scholar
  35. 499.
    In der Modellierung und in der Simulation von GERT-Netzplänen können beide Phänomene aber berücksichtigt werden, indem man die rückführende Aktivität in einen anderen, neu definierten Zweig des Netzplans führt.Google Scholar
  36. 500.
    Vgl. de Pay (1995a), S. 49, obwohl dort der Knotentyp 3 fehlerhaft dargestellt wird. Manche Autoren sehen allerdings keine Exklusion bei Ausgangsvorgängen vor, es ergeben sich dann nur die Knotentypen eins bis sechs. Vgl. Neumann/Steinhardt (1979), S. 22.Google Scholar
  37. 501.
    Vgl. zur Modellierung von Entscheidungsknoten in Netzplänen Hennicke (1991), insbesondere S. 79–84.Google Scholar
  38. 502.
    Cehic/Schwarz (1995) sprechen von Entscheidungsknoten im GERT-Netzplan (S. 2 und insbesondere S. 8 f.). Man spricht auch von Verzweigungsknoten, also Knoten mit verschiedenen, sich gegenseitig ausschließenden Anschlußvorgängen, für die jeweils Wahrscheinlichkeiten formuliert werden.Google Scholar
  39. 503.
    Völzgen/Dick (1969), S. 521.Google Scholar
  40. 504.
    Ein solcher Versuch wurde gemacht in Witt (1993c).Google Scholar
  41. 305.
    Vgl. Lüder (1988), S. 318 und Schwarze (1989), S. 1243.Google Scholar
  42. 506.
    Die PERT-Methode kann stochastische Vorgangsdauern modellieren, nicht aber stochastische Vorgangsfolgen, sogenannte ablaufstochastische Netzpläne. Vgl. Schwarze (1989) und Matthes (1984), S. 1336.Google Scholar
  43. 307.
    Vgl. Albach/Witt (1993).Google Scholar
  44. 508.
    So existieren beispielsweise detaillierte GERT-Netzpläne des Transformationsprozesses der Warnow-Werft, vgl. Karl (1993), der Thüringer Teppichfabrik, vgl. Kathrin Schmidt (1993), und der LEW Henningsdorf, vgl. Uckel (1993).Google Scholar
  45. 509.
    Vgl. Harrison (1977) und Wallsten/Budescu/Zwick (1993).Google Scholar
  46. 510.
    Ein Beispiel einer solchen “Calibration Curve” findet sich in Wallsten/Budescu/Zwick (1993), S. 186.Google Scholar
  47. 511.
    Vgl. Albach (1994i), S. 29.Google Scholar
  48. 512.
    de Pay (1989a), S. 5.Google Scholar
  49. 513.
    Das Problem stellt sich beispielsweise bei der Arbeit von Cehic/Schwarz (1995). Dort werden Zeit- und Strukturparameter verwendet, die sich aus Fallstudien ergeben haben (vgl. S. 2 und 3). Es wird aber an anderer Stelle darauf hingewiesen, daß die gewählten Parameter auch auf Expertenschätzungen beruhen (S. 19). Die Simulation des Netzplans wird mit 12.354 Durchläufen berechnet, weil das der Zahl der zu transformierenden ostdeutschen Unternehmen entspricht. Wäre es um die Validierung von Expertenschätzungen gegangen, hätte man die halbe Zahl an Durchläufen berechnen und mit den Ergebnissen die Expertenschätzungen kalibrieren können. Dann hätte die zweite Hälfte der 12.354 Simulationsdurchläufe der Realität besser entsprechen müssen als die erste Hälfte. Wenn die Netzplanparameter allerdings wie bei der Arbeit von Cehic und Schwarz aus der aus Fallstudien verfügbaren empirischen Basis abgeleitet sind, kann man nicht mehr kalibrieren.Google Scholar
  50. 514.
    Vgl. Albach (1993a), S. 11 und Sinn/Sinn (1993), S. 6–20.Google Scholar
  51. 515.
    Die Volkseigenen Betriebe der ehemaligen DDR wurden zu Kapitalgesellschaften, also zu GmbHs oder AGs.Google Scholar
  52. 516.
    Bereits diese Aktivität enthält bei sorgfältigerer Analyse mehrere Teilaktivitäten mit möglichen Rückkopplungseffekten. Auf sie soll an anderer Stelle noch genauer eingegangen werden.Google Scholar
  53. 517.
    Albach (1992a), S. 7.Google Scholar
  54. 518.
    Eine Exklusion am Knoteneingang vor der zu wiederholenden Aktivität schließt mehrere zu erfüllende Vorgängeraktivitäten aus. Eine Konjunktion am Knoteneingang macht eine Rückkopplungsschleife unmöglich, da der nachfolgende Vorgang nicht ausgelöst werden könnte, bis nicht auch die Rückkopplungsschleife am Knoteneingang realisiert ist. Die Rückkopplungsschleife kann aber erst nach erfolgtem Durchlauf der Aktivität ausgelöst werden.Google Scholar
  55. 319.
    Picot (1982), S. 269.Google Scholar
  56. 520.
    Vgl. Kigyóssy-Schmidt (1993), S. 161.Google Scholar
  57. 321.
    Sinn/Sinn (1993), S. 30.Google Scholar
  58. 322.
    Lundgren (1995), S. 85.Google Scholar
  59. 523.
    Vgl. Cehic (1993).Google Scholar
  60. 524.
    Die Transformation der Lacufa wurde durch Probleme mit der Produktzulassung deutlich verzögert. Vgl. Wellershoff/Weitzel/Wolff (1993). Die ostdeutschen Arzneimittelhersteller durchliefen den Transforma-tionsprozeß dagegen wegen des besonderen Nachzulassungsverfahrens sehr schnell. Vgl. Schuster (1993), Quarg/Wendler/Burchert (1993) und Klein (1994).Google Scholar
  61. 525.
    Vgl. Albach (1992a), S. 12.Google Scholar
  62. 326.
    Recht auf Arbeit konnte die DDR nur durch Einschränkungen der Berufs- und Arbeitsplatzwahl und durch die Verpflichtung von Staatsbetrieben, Mitarbeiter ohne Rücksicht auf Effizienz zu beschäftigen, erreichen. Folglich entstand verdeckte Arbeitslosigkeit. Vgl. Himmelreich (1992), S. 15 und Albach (1994g), S. 146.Google Scholar
  63. 527.
    Himmelreich (1992), S. 17–20.Google Scholar
  64. 528.
    Vgl. Treuhandanstalt (1991); Lingnau (1991); Sievert (1992); Sinn/Sinn (1993), S. 121–124 und Witt (1994), S. 25–28.Google Scholar
  65. 529.
    Die Treuhandanstalt hatte eine Zentrale in Berlin und 15 regional zuständige Niederlassungen in den ehemaligen Bezirksstädten. Nach Größenmerkmalen, z.B. die Beschäftigtenzahl, wurden die ehemals Volkseigenen Betriebe von der Zentrale (“Z-Betriebe”) oder der regional zuständigen Niederlassung (“N-Betriebe”) verwaltet und privatisiert. Vgl. Lingnau (1991) und Treuhandanstalt (1991).Google Scholar
  66. 530.
    Vgl. Heins (1991), S. 26–28.Google Scholar
  67. 531.
    Vgl. Samli/Bellas (1971), S. 336; Witt (1993c), S. 4–5 und Schmidt (1994), S. 9–11.Google Scholar
  68. 532.
    Heins (1991), S. 34–40.Google Scholar
  69. 533.
    Vgl. Albach (1992a), S. 12 und Tiedge (1994).Google Scholar
  70. 534.
    Vgl. Sievert (1992), S. 32–42.Google Scholar
  71. 535.
    Vgl. Holz (1994), S. 15–22.Google Scholar
  72. 536.
    Vgl. dazu das bereits vorgestellte Grundmodell betrieblicher Transformation.Google Scholar
  73. 537.
    Die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden kann den zeitlichen Fortschritt des Transformationsprozesses also beschleunigen oder verzögern. Die bisherigen Erfahrungen aus Fallstudien sprechen eher für eine beschleunigende und forderliche Wirkung. Vgl. Albach (1992a), S. 9 und Holz (1994), S. 49–61.Google Scholar
  74. 538.
    Bowman (1995), S. 59.Google Scholar
  75. 339.
    Vgl. Albach (1994i), S. 19 und Witt (1993c), S. 16–18.Google Scholar
  76. 540.
    In dieser Arbeit werden vornehmlich Zeitdauern der Transformation untersucht. Kostenbetrachtungen bleiben außen vor. Das liegt einmal daran, daß Kosten einzelner Vorgänge oder gar ganzer Prozesse firmenspezifisch sehr unterschiedlich sind. Zum anderen sind die Kosten von Transformationsvorgängen in vielen Fällen schlicht nicht zu ermitteln.Google Scholar
  77. 541.
    Insbesondere können natürlich die ostdeutschen Erfahrungen genutzt werden, um betriebliche Transformationsprozesse in Osteuropa zu beschleunigen.Google Scholar
  78. 542.
    Es kann sich nur um eine grobe Richtschnur handeln, da in anderen Ländern unter Umständen ganz andere Rahmenbedingungen und ganz unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen gelten.Google Scholar
  79. 543.
    In diesem Fall werden Lerneffekte genutzt, so daß die betreffende Aktivität zwar wiederholt werden muß, dafür aber die wiederholte Durchführung schneller erfolgen kann als der erste Versuch.Google Scholar
  80. 544.
    Vgl. Albach (1995a), S. 82.Google Scholar
  81. 545.
    Albach (1994i), S. 3.Google Scholar
  82. 546.
    Vgl. Albach (1994i) und Witt (1993c).Google Scholar
  83. 547.
    Bowman (1995), S. 59.Google Scholar
  84. 548.
    Den eher konstruierten Fall, daß der Transformationsprozeß vor seinem eigentlichen Beginn geplant und am Reißbrett optimiert werden kann, hat es in Ostdeutschland nicht gegeben. Der Fall ist aber vorstellbar in anderen Ländern, in denen Transformationsprozesse nicht über die Volkswirtschaft “hereinbrechen”, sondern mit einem gewissen Planungsvorlauf durchgeführt werden.Google Scholar
  85. 549.
    Vgl. Schwarze (1986), S. 196–197.Google Scholar
  86. 550.
    Vgl. Hennicke (1991), S. 173 und Rabetge (1991), S. 128–129.Google Scholar
  87. 551.
    Vgl. Brose (1982), S. 290 und Matthes (1988), S. 1335–1338.Google Scholar
  88. 552.
    Vgl. Brose (1982), S. 288–291.Google Scholar
  89. 553.
    Ebenda, S. 291.Google Scholar
  90. 554.
    Vgl. Völzgen/Dick (1969); Samli/Bellas (1971); Bellas/Samli (1973); Helber (1978); Hertrich (1978); Witt (1993c) und de Pay (1995a, 1995b). Sawitzki (1970) ist dagegen ein Beispiel für eine industrielle Anwendung der GERT-Netzplantechnik. Häufiger angewendet wird wohl die PERT-Netzplantechnik, Vgl. Chachra/Ghare/Moore (1979), S. 143–166.Google Scholar
  91. 555.
    Vgl. Brockhoff (1989), S. 222.Google Scholar
  92. 556.
    Vgl. Albach/Witt (1993), S. 43–153 und Albach (1994i), S. 29.Google Scholar
  93. 537.
    Vgl. Schwarze (1986), S. 196.Google Scholar
  94. 558.
    Man könnte zum Beispiel ein Jahr als Zeiteinheit wählen. Der Netzplan stellt dann den Übergang vom Netzwerk im Jahr t zum Netzwerk in Jahr t+1 dar.Google Scholar
  95. 559.
    Wenn der betrachtete Zeitraum beispielsweise ein Jahr ist, dann liegen zwischen den Anfangs- und den Endpunkten des Netzplans zwölf Monate oder 365 Tage, in denen betriebliche oder außerbetriebliche Aktivitäten mit Netzwerkeffekten stattfinden.Google Scholar
  96. 560.
    Man kann durch mehrere Durchläufe des Netzplans annehmen, daß verschiedene Mitarbeiter parallel Aktivitäten zur Veränderung der Netzwerkposition durchführen. Jede dieser Maßnahmenketten muß aber innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.Google Scholar
  97. 561.
    In der vorgestellten Version mißt das Modell beispielsweise die Zahl der direkten Verbindungen im Netzwerk. Das entspricht in einem Informationsnetzwerk genau der Zentralität nach Nieminen.Google Scholar
  98. 562.
    Es gibt bereits GERT-Netzpläne die Zeit-, Kosten- und Kapazitätsgrößen als Kontrollparameter an den einzelnen Knoten erheben. Vgl. z. B. Hertrich (1978). Das Simulationsprogramm GERTSIM verarbeitet allerdings in der bisher verfügbaren Version nur Zeitparameter. Vgl. Schmidt (1994).Google Scholar
  99. 563.
    Das gilt natürlich nur, wenn auch die anderen Teilnehmer des Netzwerks ihrerseits die Verbindungen zum betreffenden Unternehmen beibehalten.Google Scholar
  100. 564.
    Es handelt sich folglich nicht um ein stetiges, sondern ein diskretes dynamisches Modell.Google Scholar
  101. 565.
    Die Aktivitäten 1 bis 5 sind die eigentlichen Managementaktivitäten, 6 bis 12 sind nur Scheinaktivitäten, also mögliche Ergebnisse der Managementaktivitäten.Google Scholar
  102. 566.
    Es fällt vielleicht auf, daß es keine Aktivität gibt, die die Knoten 5 und 6 verbindet. Im Modell ist es also nicht möglich, daß die Zahl der Austauschpartner trotz der Verfolgung einer offensiven Strategic zurückgeht. Man könnte die betreffende Aktivität aber auch einzeichnen und mit der Wahrscheinlichkeit null versehen.Google Scholar
  103. 561.
    Ebenso denkbar ist es, den Netzplan des nächsten Betrachtungszeitraums mit drei Anfangsknoten beginnen zu lassen. Die Darstellung wird dann aber schnell unübersichtlich.Google Scholar
  104. 562.
    Es gibt bereits GERT-Netzpläne die Zeit-, Kosten- und Kapazitätsgrößen als Kontrollparameter an den einzelnen Knoten erheben. Vgl. z. B. Hertrich (1978). Das Simulationsprogramm GERTSIM verarbeitet allerdings in der bisher verfügbaren Version nur Zeitparameter. Vgl. Schmidt (1994).Google Scholar
  105. 563.
    Das gilt natürlich nur, wenn auch die anderen Teilnehmer des Netzwerks ihrerseits die Verbindungen zum betreffenden Unternehmen beibehalten.Google Scholar
  106. 564.
    Es handelt sich folglich nicht um ein stetiges, sondern ein diskretes dynamisches Modell.Google Scholar
  107. 565.
    Die Aktivitäten 1 bis 5 sind die eigentlichen Managementaktivitäten, 6 bis 12 sind nur Scheinaktivitäten, also mögliche Ergebnisse der Managementaktivitäten.Google Scholar
  108. 566.
    Es fällt vielleicht auf, daß es keine Aktivität gibt, die die Knoten 5 und 6 verbindet. Im Modell ist es also nicht möglich, daß die Zahl der Austauschpartner trotz der Verfolgung einer offensiven Strategie zurückgeht. Man könnte die betreffende Aktivität aber auch einzeichnen und mit der Wahrscheinlichkeit null versehen.Google Scholar
  109. 567.
    Ebenso denkbar ist es, den Netzplan des nächsten Betrachtungszeitraums mit drei Anfangsknoten beginnen zu lassen. Die Darstellung wird dann aber schnell unübersichtlich.Google Scholar
  110. 568.
    Vgl. Witte (1993), S. 3837.Google Scholar
  111. 369.
    Vgl. Hertrich (1978), S. 39.Google Scholar
  112. 570.
    Elmaghraby (1977), S. 358.Google Scholar
  113. 571.
    Bowman (1995), S. 58.Google Scholar
  114. 572.
    Vgl. Witte (1993), S. 3839.Google Scholar
  115. 573.
    Vgl. Matthes (1984), S. 1337.Google Scholar
  116. 574.
    Vgl. Völzgen/Dick (1969), S. 526.Google Scholar
  117. 575.
    Samli/Bellas (1971), S. 339.Google Scholar
  118. 576.
    Vgl. Brockhoff (1989).Google Scholar
  119. 377.
    Vgl. Fairtlough (1994) und Hinterhuber/Levin (1994).Google Scholar
  120. 578.
    Pritsker/Whitehouse (1966); Elmaghraby (1977), S. 358–359 und Pritsker (1986).Google Scholar
  121. 579.
    Hertrich (1978).Google Scholar
  122. 580.
    Ebenda, S. 52–53.Google Scholar
  123. 581.
    Vgl. de Pay (1995a, 1995b).Google Scholar
  124. 582.
    Vgl. Hertrich (1978), S. 70.Google Scholar
  125. 583.
    Vgl. Bellas/Samli (1973).Google Scholar
  126. 584.
    Vgl. de Pay (1995a, 1995b).Google Scholar
  127. 585.
    Vgl. Witt (1993c), S. 15–20.Google Scholar
  128. 586.
    Samli/Bellas (1971), S. 336.Google Scholar
  129. 587.
    Pritsker (1986) und Pritsker/Rolston/Floss (1986). Vgl. auch Witte/Claus/Helling (1994).Google Scholar
  130. 588.
    Am Lehrstuhl von Prof. Th. Witte (Osnabrück) wird SLAM in Vorlesungen zur Produktionsplanung eingesetzt, es wird aber nicht für die Forschung verwendet. Am Lehrstuhl von Frau Prof. Werners (Bochum) wird SLAM zwar für die Forschung genutzt, es zeigten sich jedoch Rechenprobleme bei bestimmten Verteilungstypen.Google Scholar
  131. 589.
    Es kostet für die akademische Nutzung 3.500,- DM und ist zu beziehen bei der ExperTeam SimTec GmbH in Dortmund. Die Schröder GmbH in Düsseldorf, von der die Universität Bochum SLAM bezogen hat, vertreibt das Programm mittlerweile nicht mehr.Google Scholar
  132. 590.
    Vgl. Schmidt (1994).Google Scholar
  133. 591.
    Ebenda, S. 1–2.Google Scholar
  134. 592.
    Ebenda, S. 7–11.Google Scholar
  135. 593.
    Vgl. Matthes (1984), S. 1336; Völzgen/Dick (1969), S. 529–530 und Witt (1993c), S. 3.Google Scholar
  136. 594.
    Vgl. Schmidt (1994), S. 14.Google Scholar
  137. 595.
    Vgl. Albach (1994i), S. 15. Zu anderen Definitionen von Aktivitäten im Transformationsprozeß vgl. Witt (1993b), S. 16–17 und Witt (1993c), S. 12–13.Google Scholar
  138. 596.
    Solche Wartezeiten lassen sich aber sehr leicht modellieren, indem man die rückführende Aktivität, also die Rückkopplungsschleife, mit einer positiven erwarteten Dauer versieht.Google Scholar
  139. 597.
    Neben der erwarteten Dauer ist natürlich auch die Verteilung wichtig. Daher wird immer auch die Standardabweichung der Dauer mitangegeben, σ D(E) und σ D(L)).Google Scholar
  140. 398.
    Da die untersuchten Netzpläne in dieser Arbeit immer nur zwei mögliche Ausgänge haben, die erfolgreiche Transformation oder die Liquidation, reicht es aus, nur die Erfolgswahrscheinlichkeit P(E) anzugeben. Für die Liquidationswahrscheinlichkeit gilt: P(L) = 1 — P(E).Google Scholar
  141. 599.
    Geringe Abweichungen können natürlich trotzdem durch den Zufallszahlengenerator entstehen, besonders bei einer geringen Zahl von Simulationsläufen. In dieser Arbeit wurden daher bei allen Simulationen 10.000 Durchläufe berechnet. Die Ergebnisse sind den bisherigen Erfahrungen nach ab einer Zahl von 1.000 Durchläufen stabil.Google Scholar
  142. 600.
    Das gilt analog für Strukturparametervariationen: Nicht jede mögliche Erhöhung der Wiederholungswahrscheinlichkeit eines Vorgangs ist von Interesse, wenn bereits eine oder wenige Variationen die Wirkung auf die Ergebnisgrößen zeigen.Google Scholar
  143. 601.
    Dieses Ergebnis wird durch die Erfahrungen aus den untersuchten Fallstudien unterstützt. Die berechneten Dauern bis zum erfolgreichen Ende des Transformationsprozesses betrugen 40 Monate bei der Lacufa, 65 Monate bei der Thüringer Teppichfabrik, 71 Monate bei LEW Henningsdorf und 74 Monate bei der Warnow Werft.Google Scholar
  144. 602.
    Insofern sind im Netzplan keine Abbruchsmöglichkeiten im Anschluß an diese Innovationskette vorgesehen.Google Scholar
  145. 603.
    Vgl. Abb. 3–6, Knoten K18.Google Scholar
  146. 604.
    Im Grundmodell ist ein Rückgang um 50 Prozent angenommen, vgl. Abb. 3–6, Knoten K25.Google Scholar
  147. 605.
    Vgl. Albach (1995c), S. 12.Google Scholar
  148. 606.
    Vgl. Abb. 3–6, Knoten KU.Google Scholar
  149. 607.
    Albach hat wiederholt auf die kritische Bedeutung der Investitionen im betrieblichen Transformations-prozeß hingewiesen, vgl. Albach (1991b), S. 34 und Albach (1992a), S. 7.Google Scholar
  150. 608.
    Vgl. zum folgenden auch Albach (1994i), S. 17ff.Google Scholar
  151. 609.
    Das geschieht bei der Formulierung des “Idealmodells” der betrieblichen Transformation.Google Scholar
  152. 610.
    Vgl. Holz (1994).Google Scholar
  153. 611.
    Abhängig von der jeweiligen Person und ihres Werdegangs wird entweder die Funktion des Fach-, oder die des Machtpromotors stärker ausgeprägt sein.Google Scholar
  154. 612.
    Vgl. die fünfzehnbändige Dokumentation der Arbeit der Treuhandanstalt (1994).Google Scholar
  155. 613.
    Änderungen der Natur der Innovationsketten, also Variationen der Vorgänger-Nachfolger-Struktur im Netzplan werden erst in einem späteren Abschnitt zusätzlich untersucht.Google Scholar
  156. 614.
    Auch die Interdependenz von Lernprozessen bei Unternehmen und Staat, die in Transformationsprozessen beobachtbar ist, erfordert strenggenommen eine Modellierung mit bedingten Netzplänen. Die Parameter bestimmter Aktivitäten hängen dann von den Parametern vorausgehender Aktivitäten und Ereignisse ab. Vgl. Albach (1995c), S. 14.Google Scholar
  157. 615.
    In den Simulationsrechnungen werden die Zeitparameter dann zum Teil abgeändert werden, um Lern- oder Verzögerungseffekte beim wiederholten Versuch der Durchführung einer Aktivität zu modellieren.Google Scholar
  158. 616.
    Dabei ist allerdings die Annahme getroffen worden, daß jede Wiederholung nur maximal einmal stattfinden kann.Google Scholar
  159. 617.
    Albach (1995c), S. 14.Google Scholar
  160. 618.
    Die erwarteten Dauern der Vorgänge 111, 151, 181 und 201 sind jeweils um 50 % kürzer als die der erstmaligen Durchführung der betreffenden Aktivitäten.Google Scholar
  161. 619.
    Vgl. Kapitel 3.2.3.1.Google Scholar
  162. 620.
    Vorgangsübergreifende Lerneffekte, die bewirken, daß die Erfahrungen in der Abwicklung einer Aktivität zur Beschleunigung oder Optimierung nachfolgender Aktivitäten genutzt werden, können in Modell 1 nicht erfaßt werden. Solche Lerneffekte erfordern bedingte GERT-Netzpläne, die es bisher nicht gibt. Vgl. Albach (1995c), S. 14.Google Scholar
  163. 621.
    Beispielsweise könnte man annehmen, daß die erste Wiederholung wegen der Lerneffekte schneller geht, eine zweite Wiederholung aber wegen der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage mehr Zeit als im Ausgangsfall erfordert.Google Scholar
  164. 622.
    Vgl. Albach (1994i), S. 22; Cehic (1993) und Sinn/Sinn (1993).Google Scholar
  165. 623.
    Vgl. Cehic (1993) und Cehic/Schwarz (1995).Google Scholar
  166. 624.
    Die Verteilungen der Dauern der Vorgänge im Unternetzplan sind von Cehic (1993) empirisch ermittelt worden.Google Scholar
  167. 625.
    Vgl. de Pay (1995b).Google Scholar
  168. 626.
    Die Aktivitäten 210 (Beibehaltung des bisherigen Beschäftigungsstandes), 220 (Beibehaltung des bestehenden Humankapitals) und 230 (Beibehaltung der bisherigen Produkte und Prozesse) kommen im Idealmodell der betrieblichen Transformation allerdings nicht mehr vor. Sie verhindern die betriebliche Anpassung an das marktwirtschaftliche Umfeld, blockieren weitere Innovationen in entsprechenden Innovationsketten und sind daher keine erfolgversprechenden Alternativen.Google Scholar
  169. 627.
    Es handelt sich um dieselben Verkürzungen wie in Fall 1 des Grundmodells.Google Scholar
  170. 628.
    Folgt man dem strengen Wortsinn, ergibt sich erst jetzt der “Ideal ablau F des Prozesses. Der Begriff “Idealmodel 1” bezeichnete bisher nur eine optimale Vorgänger-Nachfolger-Struktur, also die ideale Anordnung der Innovationsketten.Google Scholar
  171. 629.
    Vgl. Hertrich (1978), S. 70.Google Scholar
  172. 630.
    Im Grunde werden statt der Wiederholungen ja nur neue Aktivitäten gleichen Inhalts eingefügt. Die Zeitparameter dieser eingefügten Vorgänge müssen aber ebenfalls ex ante bestimmt werden.Google Scholar
  173. 631.
    Albach (1995c), S. 14.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Peter Witt

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