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Institutionelle und soziale Bedingungen schulischen Lernens

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Zusammenfassung

Im Rahmen von PISA 2000 wurden auch die Lebens- und Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler in Familie, Schule und Freizeit relativ gründlich untersucht (vgl. Baumert u.a., 2001, Kap. 9). Das vorliegende Kapitel beschränkt sich darauf, einige zentrale Kontextbedingungen des schulischen Lernens zu behandeln. Dabei interessieren natürlich vor allem solche Merkmale, bei denen Unterschiede zwischen den Ländern der Bundesrepublik festgestellt werden konnten. Dass dies nur bei einer Minderheit der Kontextbedingungen der Fall ist, gehört zu den wichtigen Ergebnissen des Ländervergleichs, die vorab mitzuteilen sind: Gleichgültig, ob das Schulklima, die Schüler-Lehrer-Beziehungen oder die Einschätzung der Unterrichtsqualität durch die Jugendlichen betrachtet werden, die Unterschiede zwischen den Ländern sind in all diesen Punkten minimal. Auch was institutionelle Bedingungen schulischen Lernens wie beispielsweise Klassenfrequenzen oder die Einhaltung der Stundenpläne angeht, sind die Ähnlichkeiten zwischen den Ländern wesentlich größer als die Unterschiede zwischen ihnen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    In Tabelle 7.2 wird dieser Befund nach Ländern aufgeschlüsselt.Google Scholar
  2. 2.
    Der Anteil ist niedriger als die Summe der Zurückgestellten und der Wiederholer, da rund 2 Prozent zu jeder der beiden Gruppen gehören.Google Scholar
  3. 3.
    Kriterium für die ethnische Herkunft ist, ob die Muttersprache der Kinder Deutsch oder eine andere Sprache ist.Google Scholar
  4. 4.
    Wie Ergebnisse logistischer Regressionsanalysen zu interpretieren sind, ist in Abschnitt 6.2.1 ausführlich dargestellt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

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