Advertisement

Deutungen 1996

Chapter
  • 25 Downloads
Part of the Schriftenreihe Interdisziplinäre Organisations- und Verwaltungsforschung book series (IOUV, volume 3)

Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel wird gezeigt, daß sich das Selbstverständnis der interviewten Kommunalverwalter im Umgang mit dem Bürger nicht verändert hat: Wie schon 1992 betonen die Interviewten auch vier Jahre später, daß das Engagement für den Bürger im Zentrum ihres Selbstverständnisses stehe. Für die Beschreibungen von Selbstbildern sind die kollektiv verwendeten Vergleichshorizonte von entscheidender Bedeutung (vgl. Kapitel 1). Auch 1996 benutzen die Verwalter dieselben Horizonte, um ihr Selbstbild davon abzuheben: Das Bild des distanzierten und nur auf die korrekte Anwendung seiner Vorschriften bedachten Verwalters aus den alten Bundesländern dient den Interviewten als Kontrast, vor dem sich ihr Selbstbild als auf den Bürger orientierte Verwalter positiv abhebt. Wie 1992 knüpfen die Interviewten auch vier Jahre später an DDR-Zeiten an: Die Orientierung auf den Bürger seien sie aus DDR-Zeiten gewohnt. Wie 1992 befürchten die interviewten Verwalter auch 1996 eine zunehmende Angleichung an das Bild, das sie von den Kollegen in den alten Bundesländern haben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

  1. 73.
    Bedenkt man, daß die Interviews von einem präsumtiven „Wessi“ geführt wurden, überrascht diese Offenheit um so mehr.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations