Advertisement

Kritisches Sprachbewußtsein auf dem Prüfstand

  • Matthias Jung

Zusammenfassung

Die sachlichen Mängel kritischer Thematisierungen von nuklearen Termini wurden im Verlauf der bisherigen Untersuchung bereits an vielen Stellen deutlich. Im vorliegenden Kapitel sollen Formen und Argumente dieser Kritik an Beispielen systematisch dargelegt, ihre Irrtümer aufgedeckt und die Kritik der Kritik empirisch wie theoretisch begründet werden. Aufgrund des unterschiedlichen Anspruchs von linguistischer und nicht-linguistischer Sprachanalyse erfolgt die Auseinandersetzung mit beiden Formen getrennt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Gründler 1977, S. 73f. bzw. S. 89.Google Scholar
  2. 1.
    Atw 1968, S. 231. Folgendes Zitat: Schwab 1968, S. 157f.Google Scholar
  3. 2.
    Schau 1985, S. 56; Dreyer/ Vinke 1977, S. 87. Entsprechende Thematisierungen von Atommüll: Bachem 1979, S. 49, Clyne 1984, S. 157, Schwenger 1984, S. 90.Google Scholar
  4. 3.
    Gründler 1977, S. 71; Schmitt 1985, S. 185.Google Scholar
  5. 1.
    Fleischer 1989; llannappel/Melenk 1979, S. 261; Gründler 1977, S. 73.Google Scholar
  6. 2.
    Gründler 1977, S. 80; Beleg für Strahlenbelastung aus dem Jahr 1957 in Erichsen 1962, S. 102; vgl. außerdem Erichsen 1962, S. 122.Google Scholar
  7. 3.
    Cube 1976, S. 65 (ironisch); Dieterich 1986, S. 23; Köppers 28.3.1992.Google Scholar
  8. 1.
    Dahl 1977, S. 39 (ähnlich auch Gründler 1977, S. 83); Dahl 1977a, S. 20. Zur genauen Abgrenzung von Störfall und Unfall bzw. zur Entstellung von Gau vgl. Kap. 5.4.Google Scholar
  9. 2.
    I laß 1989a, S. 159.Google Scholar
  10. 3.
    Ökologiegruppe 1977, S. 139 (I lervorhebung MJ).Google Scholar
  11. 1.
    Gründler 1977, S. 73; Dahl 1977, S. 39. Ein alter Beleg für Kernkraft in diesem Sinne soll nicht verschwiegen werden, zeigt aber vielleicht am besten, wie absurd diese Assoziation heute wirkt: 1918 ist mit der Kernkraft Deutschlands eine „auserlesene Schar […] aus Deutschlands Jugend bestehend“ gemeint (zit. nach Käthe Kollwitz, Bekenntnisse, Leipzig: Reclam, 1981).Google Scholar
  12. 2.
    Schmitt 1985, S. 193, Schöler 1986; Ökologiegruppe 1977, S. 139. Folgendes Zitat: Kkw-Fibel 1977, S. 111 (Hervorhebungen MJ). Brutreaktoren erlauben theoretisch eine bessere Ausnutzung des Natururans, da sie das am häufigsten vorkommende, nicht spaltbare Isotop U278 in spaltbares Plutonium verwandeln.Google Scholar
  13. 3.
    Dahl 1977a, S. 16; Wagner 1964, S. 307; vgl. auch Graeub 1972, S. 48.Google Scholar
  14. 1.
    Cube 1976, S. 60; Arbeitsgruppe 1977, S. 2; Faz 17.2.77, S. 19; FR 27.4.82, S. 3.Google Scholar
  15. 2.
    Löwenthal /Hausen 1956, S. 169 bzw. S. 278, S. 248 u. S. 215; zu Kettenreaktion als Metapher vgl. Stave 1955 bzw. Ischreyt 1958, S. 66.Google Scholar
  16. 1.
    Wilss 1989, S. 72. Zum ursprünglichen Verständnis von Entsorgung vgl. Kap. 5.4.Google Scholar
  17. 2.
    Splieth 1987, S. 126; FR 16.5.86; SZ 20.8.1987, S. 6. Daß der Umweltminister im letzten Beleg die Vorwurfsvokabel aufnimmt, um die implizite Anschuldigung zurückzuweisen, ist ein Indiz ftlr die diskursive Wirkung kritischer Anspielungen auf die Nuklearsprache.Google Scholar
  18. 3.
    SZ 13./14.12.86, S. 4; Wilss 1989, S. 47; Ilcnscheid 1985 (Stichwort Entsorgung).Google Scholar
  19. 4.
    SZ 17.2.1988, S. 48; Wilss 1989, S. 13f.Google Scholar
  20. 1.
    FR 19.12.87, S. 13; Zeit 15.4.88, S. 68; Express 5.11.86, S. 2; Faz 15.8.87. Zu Störfall als politisches Schimpfwort vgl. S. 137.Google Scholar
  21. 2.
    Zit. nach Glaser 1989, S. 89; zit. nach Stern 15.5.86; zit. nach Spiegel 1.9.86, S. 44.Google Scholar
  22. 3.
    Zeit 17.5.85; Habermas 1985, S. 261 ff; Zeit 26.12.86, S. 8; SZ 4.12.86; vgl. Wiesbadener Kurier 5.12.86, S. 2. Zu diesen und den folgenden Beispielen: Der Sprachdienst 1987, S. 4.Google Scholar
  23. 1.
    FR 7.9.87, S. 19; Zeit 7.11.86, S. 1; Zeit 12.2.88, S. 60 (Schlagzeile).Google Scholar
  24. 2.
    Spiegel 8.6.87 bzw. 29.6.87.Google Scholar
  25. 3.
    Zit. nach Manstein 1961, S. 323; Taz 3.5.86, S. I. vgl. Dahl 1977, S. 55, bzw. Jungk 1977, S. 34; Taz 5.10.79.Google Scholar
  26. 4.
    RP 11.2.55; Wilss 1989, S. 20. Zur Bewunderung der Atombombe vgl. Kap. 3.2.Google Scholar
  27. 1.
    RP 11.4.75; Spiegel 1.8.77, S. 40; RP 12.4.75; vgl. Röthlein 1979, S. 68 u. 71.Google Scholar
  28. 2.
    Rucht 1980, S. 13, bzw. Zeit-Serie ab Ausgabe 12/1977; vgl. Der Sprachdienst 1987, S. 2; zit. nach SZ 16.7.86, S. 5, bzw. FR 9.7.86, S. 11; Radkau 1986, S. 50; SZ 12.1.87.Google Scholar
  29. 3.
    Waegner 1984, S. 45.Google Scholar
  30. 4.
    Radkau 1987, S. 321; Eppler 1989, S. 173.Google Scholar
  31. 1.
    Zeit 17/1984, S. 19; Stern 12.6.86, S. 137; BT 4.6.1987, S. 1016; Zeit 29.3.91, S. 23; vgl. auch „Die Brut des Schnellen Brüters“ (Kkw-Fibel 1977). Vgl. außerdem Schmitt 1985, S. 198.Google Scholar
  32. 2.
    Klipper 1982, S. 2263; SZ 4.7.86, S. 12; SZ 14.7.86, S. 27; Der Sprachdienst 1987, S. 3.Google Scholar
  33. 3.
    Strecker 1983, S. 8.Google Scholar
  34. 1.
    Bachem 1979, S. 164; Polenz 1990, S. 24; Carstensen I986a, S. 31.Google Scholar
  35. 2.
    Mattheier 1987, S. 289; Trampe 1991, S. 144. Weitere Beispiele: Drosdowski 1990, S. 9; Burkhardt 1984h, S. 78; Dörner 1991b, S. 7; Seibicke 1993, S. 321 u.v.a.m.Google Scholar
  36. 3.
    Haß 1991, S. 331; 1989, S. 467; 1989a, S. 159. Zur Deutung der Seltenheit von Entsorgungspark vgl. auch 11aß 1987.Google Scholar
  37. 4.
    Haß 1989a, S. 173; Brauns 1986, S. 89. Diese Schlußfolgerungen, die Ulrike Haß 1989 u. 1989a aus Sekundärliteratur zum Thema,Nuklearsprache’ (Ischreyt 1958, Höcker 1957) zieht, sind äußerst gewagt zu nennen. Beide Quellen aus den 50er Jahren zeigen im Gegenteil, wie fern „Akzeptanz“-Überlegungen zur damaligen Zeit liegen. In der Literatur, die eine Manipulationsabsicht belegen soll, „so Röthlein 1979, 68” (Haß 1989a, S. 173), sucht man an der angegebenen Stelle vergeblich, Zur tatsächlichen Entstehung und Verbreitung von Kern vgl. oben insbesondere Kap. 2.3. und Kap. 5.1, S. 32ff. bzw. S. 65ff.Google Scholar
  38. 1.
    Haß 1989, S. 470 u. 472; Gerwin I978a, S. 112 bzw. llaß 1989, S. 474; Pörksen 1988, S. 105f. Zur Verwendung von Super-Gau durch die Atomgegner vgl. S. 109 bzw. S. 127EGoogle Scholar
  39. 2.
    Haß 1989, S. 456f. Mein Erstbeleg für Brennstoffkreislauf stammt aus dem Bundestag von Forschungsminister Stoltenberg (BT 27.4.67, S. 4959). Es gibt aber mit Sicherheit frühere Belege. R. Hossner (18.12.91) meint, in der Technik greife man gerne zu Darstellungen in Form von Kreisläufen. „Das Wort ist also einem Maschinenbauer sehr geläufig und ich könnte mir denken, daß das nicht der Verniedlichung diente, das war schon sehr früh vorhanden und technisch motiviert.“Google Scholar
  40. 3.
    Kkw-Fibel 1977, S. 125 u. 124.Google Scholar
  41. 1.
    Clyne 1984, S. 157. Das Schwanken ist in Schriften der 50er Jahre vielfach nachzuweisen. Zum amerikanischen Ursprung vgl. Radkau 1983, S. 537, Fn 685. Aufarbeitung ist schon in Müller 1959 lexikalisiert; weitere Archivbelege zu Aufarbeitung bzw. Aufbereitung zwischen 1954 und 1957 bei Radkau 1983, S. 292. Der Neologismus Wiederaufarbeitung hat sich schließlich fachsprachlich gegenüber dem älteren Wiederaufbereitung zum Beispiel von Wasser durchgesetzt.,Laien` — ob Gegner oder Befürworter— neigen dagegen heute noch zu dem,vertrauteren` Wiederaufbereitung (vgl. dazu auch das Zitat Kap. 13.4, S. 238).Google Scholar
  42. 2.
    Eine ähnliche individuelle Eigenheit stellt die Behauptung von Pörksen 1986, S. 36f., dar, Atomstaat stamme aus der Fachsprache und sei erst beim Übergang in die Allgemeinsprache negativ konnotiert worden. (Zur Entstehung von Atomstaat als von Anfang an negativ gemeintes Schlagwort vgl. Kap. 7.4, S. 103f.).Google Scholar
  43. 3.
    Pörksen 1985, S. 160; Pörksen 1986, S. 34; Schau 1985, S. 56.Google Scholar
  44. 4.
    Pörksen 1986, S. 34 bzw. 37; ähnlich auch 1990, S. 80f., u. Schmitt 1985, S. 185. Hier zeigt sich übrigens der große Einfluß, den Gründlers Aufsatz von 1977 gehabt hat, wenn Linguisten ausgerechnet die Beispiele Atommüll und Atommeiler aufgreifen, bei denen Gründler mit seiner Kritik ansonsten ziemlich alleine steht. Burkhardt 1984, S. 70.Google Scholar
  45. 1.
    Atomuhren beruhen auf der Eigenschwingung bestimmter Atome und erlauben eine Zeitmessung mit sehr großer Präzision, die man pedantischer auch Atomschwingungsuhren nennen könnte.Google Scholar
  46. 2.
    Burkhardt 1984, S. 72; Stötzel 1980, S. 140. Massenvernichtungswaffen läßt sich übrigens schon in den 50er Jahren von seiten der Kalten Krieger nachweisen (vgl. Bulletin 1976, S. 1203; Belege von 1967 in: Auswärtiges Amt (Hg.): Abrüstung und Rüstungskontrolldokumentation, Bonn; zum Beispiel S. 30f.). Seinen Irrtum im Bezug auf die,Verharmlosung` durch Atom gesteht Armin Burkhardt freimütig ein, nachdem er eine entsprechende Umfrage durchgeführt hatte: „[…] hat sich meine Hypothese […] eindeutig und endgültig als falsch erwiesen“ (Burkhardt 1989a, S. 44). Wesentliche Kritikpunkte an Burkhardts Position werden durch die Polemik zwischen H. Berschin und A. Burkhardt deutlich (Berschin 1984 bzw. Burkhardt I984e).Google Scholar
  47. 3.
    Zeit 16.12.88, S. 2; Radkau 1986, S. 41; Ilaß I987a, S. 9; zit. nach Sprachreport 1/1989, S. 37.Google Scholar
  48. I.
    Hannappel/Melenk 1979, S. 275; Schau 1985, S. 56; Haß 1989, S. 472 bzw. S. 467.Google Scholar
  49. 2.
    Kluge 1986, S. 283; Haß 1991, S. 334f.; Kopperschmidt 1987, S. 135.Google Scholar
  50. 3.
    Haß 1991, S. 334f.; Kopperschmidt 1987, S. 135; Lüger 1983, S. 9f. Auch bei Hans Jürgen Heringer, auf den diese Kritik nicht zutrifft, finden sich Spuren der widerstandspathetischen Rhetorik: Sprachkritik solle „Sand f…1 im politischen Getriebe“ sein und deshalb auch den mündigen Bürger „infizieren” (I leringer 1990, S. 22).Google Scholar
  51. 1.
    Haß 1989a, S. 161f, S. 174 bzw. S. 178 und S. 169.Google Scholar
  52. 2.
    Haß 1989a, S. 176, S. 165 und S. 169.Google Scholar
  53. 3.
    Pieper 1991, S. 5; Haß 1989a, S. 173f. Vgl. zur Atom/Kern-Varianz Kap. 5.1, 6.1 u. 7.3/7.4.Google Scholar
  54. 1.
    Brauns 1986, S. 95. Zu nuklear vgl. man die Meinungen von Haß 1989a, S. 171, bzw. Lattmann 1987, S. 39, mit den Beobachtungen der vorliegenden Arbeit, Kap. 12.5, S. 213f.Google Scholar
  55. 2.
    Habermas 1978, S. 330; Kuhn 1991, S. 94f.; Ilannappel/Melenk 1979, S. 320.Google Scholar
  56. I.
    Trampe 1991, S. 144; Pörksen 1985, S. 160. Ein entlarvendes Beispiel für eine parteiisch-blinde „Ökologische Linguistik“ ist Trampe 1990 (vgl. dazu meine Rezension in Infodaf 5–6/1990, S. 661–663), ausgewogen dagegen Fill 1993. Als typisches Beispiel für ökologisch inspirierte Worthülsenakrobatik sei noch aus jüngerer Zeit Blühdorn 1991 genannt.Google Scholar
  57. 2.
    Hannappel/Melenk 1979, S. 321; Bandhauer 1990, S. 237; Luger 1983, S. 10; Kuhn 1991, S. 92f.Google Scholar
  58. 3.
    Bandhauer 1990, S. 238; Hannappel/Melenk 1979, S. 320; Kuhn 1991, S. 91f.; Strecker 1983, S. 14.Google Scholar
  59. 1.
    Große/Neubert 1982, S. 6; I laß 1989, S. 432.Google Scholar
  60. 2.
    Bavink 1947, S. 74; Bulletin 17.4.56, S. 669. Weitere Belege: Eine Publikationsreihe der Industrie von 1976ff. unter dem Titel Kern-Themen (vgl. Röthlein 1979, S. 69ff.) oder als aktuelleres Beispiel Anzeigenserien der Elektrizitätsunternehmen unter dem Motto „Wir beantworten Kernfragen“ (zum Beispiel in HÖRzU 19.4.91).Google Scholar
  61. 3.
    Gründler 1977, S. 75; Brauns 1986, S. 85; Haß 1989, S. 452; Wimmer 1985, S. 256; Heringer 1990, S. 58f. (Hervorhebung MJ).Google Scholar
  62. 1.
    Heringer 1990, S. 58.Google Scholar
  63. 2.
    Vgl. Haß 1989a. Die Feuermetaphorik ist so alt wie die Entdeckung der Kernspaltung und läßt sich schon vor 1945 in Deutschland nachweisen (vgl. Kap 2, insbesondere S. 37; vgl. außerdem Kap. 4.2/4.3, S. 56 bzw. S. 63f.). Sie ist also keineswegs, wie in I–laß 1989 behauptet, erst in den 50er Jahren als Amerikanismus ins Deutsche eingedrungen. Gerade den Fachleuten ist der metaphorische Charakter darüber hinaus immer klar gewesen. Er wird in sämtlichen populären Einführungen in die Kerntechnik ausdrücklich erwähnt (Beispiel: Kkw–Fibel 1977, S. 66) und selbst in neueren Anzeigen der Kernkraftindustrie (zum Beispiel Kwu–Anzeige AS/286–86–02 von 1986) in Form semantischer Warnschilder wie Anführungszeichen unterstrichen.Google Scholar
  64. 1.
    Auch Dörner 199 l b, S. 7, und Strauß 1984 nehmen das für Gründler typischen Beispiel Brennstab, Strauß außerdem noch Atommüll als Belege für verschleiernden politischen Sprachgebrauch auf. Die einzige mir aufgefallene nicht-linguistische Kritik an Brennstab: „In einem Atomkraftwerk wird nichts verbrannt, auch wenn die Akw-Betreiber verharmlosend von,Brennstäben` sprechen und radioaktive Teile als,heiß` bezeichnen“ (Okologiegruppe 1977, S. 10).Google Scholar
  65. 2.
    Wirkliche Manipulation wäre mit Stötzel 1980, S. 140 u. 147, eher da gegeben, wo andere Interpretationen apodiktisch ausgeschlossen werden und man das „naive sprachrealistische Bewußtsein“ ausnutzen will. Das würde „eine psychologisch-intentionale Definition” von Manipulation vermeiden und sie statt dessen an den „Merkmalen der Redeweise und der Kommunikationssitualion“ festmachen.Google Scholar
  66. 3.
    Eine,mündige` Sprachkritik, die auf diese Begriffe verzichten kann, hat Hans Jürgen Heringer 1990 skizziert.Google Scholar
  67. 4.
    Auch andere empirische Arbeiten zeichnen ein Bild des öffentlichen Sprachgebrauchs, das sprachkritisch-pessimistische Thesen widerlegt oder zumindest stark relativiert. Beispielhaft seien hier die genaue worthistorische Studie von Schlottke 1970 zur Verwendung von Mitteldeutschland und die Untersuchung von Dieckmann 1985 zur Redewiedergabe in der Presse anläßlich der Grenada-Invasion genannt.,Diskursgeschichtliche Analysen knüpfen an derartige Untersuchungen an.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Matthias Jung

There are no affiliations available

Personalised recommendations