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Auch die Umwelt profitiert

  • Klaus Jopp
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Zusammenfassung

Der ökologische Nutzen nanotechnologischer Verfahren und Produkte ergibt sich zunächst aus der Ressourcenschonung, also Einsparungen an Material und Energie. Chancen liegen zudem beim Ersatz umweltgefährdender Stoffe und einer flächendeckenden Überwachung der Umwelt. Einige Experten gehen davon aus, dass die fortgesetzte Miniaturisierung in der Herstellung von Produkten per se eine Ressourcenschonung mit sich bringt, weil sie mit geringerem Materialverbrauch dieselbe Funktion erfüllen wie herkömmliche Erzeugnisse. Der Transportaufwand für Waren wäre durch die Gewichts- und Volumenverringerung geringer, was wiederum den Energieverbrauch senken würde. Zudem ist davon auszugehen, dass künftige Produktionsanlagen, die auf Nanotechnik basieren, ebenfalls mit weniger Energieeinsatz auskommen. „Nanotechnologien haben das Potenzial, viele Konsumgüter mit weniger Materialaufwand und viel geringerem Abfallaufkommen herzustellen. In der Folge entstehen geringere Kohlendioxidemissionen, der Treibhauseffekt wird reduziert“, bestätigt Lester Milbrath, Direktor des Forschungsprogramms Umwelt und Gesellschaft an der State University of New York (Buffalo, USA). „Sie haben auch das Potenzial, giftigen Müll zu reduzieren, indem sie ihn in natürliche Materialien umwandeln, die keine Auswirkungen auf lebende Systeme haben.“

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Klaus Jopp

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