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Begriffsbestimmung

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Zusammenfassung

Ziel dieses zweiten Kapitels ist vor allem eine vorab zu leistende Klärung des Modebegriffs. Dabei geht es nicht um die Erarbeitung einer präzisen Definition. Eine solche Festlegung wird vermieden, um die Untersuchung nicht von vornherein in eine dadurch vorbestimmte Richtung zu lenken. Das Ziel liegt vielmehr darin, den Modebegriff in hohem Maße offenzuhalten, indem lediglich eine Art Grundgerüst ausgewiesen wird, welches die notwendige Ausgangsbasis bieten soll, von der aus die Untersuchung beginnen kann (2.1.).

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Literatur

  1. 1.
    König ist nicht nur der in Deutschland mit Abstand bekannteste Modeforscher, seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Modebücher sind auch im Ausland breit rezipiert worden. Im angelsächsischen Raum wird er, was den Bekanntheitsgrad anbelangt, von deutscher Seite wohl nur von Georg Simmel, vor allem dank dessen 1957 wiederabgedruckter Veröffentlichung von 1904 übertroffen.Google Scholar
  2. 2.
    Dementsprechend plagen sich Marketing-Fachleute gerade im Einführungsstadium eines erfolgreichen Produktes mit der Frage, ob es sich um einen „short-lived fad“ oder um einen „important long-term trend“ handelt (Letscher, 1990: 21).Google Scholar
  3. 3.
    Während bei,Mode’ auch in der Alltagssprache häufig (fast) ausschließlich an Kleidung gedacht wird, erstreckt sich der Bereich dessen, was gerade als,in ‘bzw.,out’ gilt (oder als solches ausgegeben wird), weit darüber hinaus.Google Scholar
  4. 4.
    Deshalb ist es hier nicht möglich, unter Wahrung der Orthographie statt von,Mode’ und,MODE’ mit dem Hinweis auf Simmels Unterscheidung zwischen Mode als Form und ihren jeweiligen Inhalten „von »der Mode« und »den Moden« zu sprechen“ (Bovenschen, 1986b: 13f). Anders als z. B. der Streit oder der Schmuck (ebenfalls Gegenstände berühmter Abhandlungen Simmels) ist die MODE nicht nur die abstrakte Form, die durch jeweils einen Inhalt,geftcllc’ in Erscheinung tritt. Sie enthält vielmehr eine ganze Kette verschiedener aufeinanderfolgender Inhalte.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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