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Aufnahmepolitische Abschottung und systematische Überwachung

Chapter
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Part of the Forschung Politik book series (FPOLIT, volume 43)

Zusammenfassung

Das folgende Kapitel fragt nach den Weichenstellungen des Aufnahmeregimes der DDR von Ende der fünfziger bis Ende der sechziger Jahre. Im Zentrum der Darstellung steht die aufnahmepolitische Abschottung gegenüber West-Ost-Migranten. Aufgrund der Problematik „Rückschleusung“ und angesichts der niedrigen Zuzugszahlen entschlossen sich die Akteure des Aufnahmeregimes aus arbeitsmarktpolitischen Gründen vorübergehend zu einer großzügigen Aufnahmepolitik. In Anbetracht unübersehbarer Probleme, die durch die West-Ost-Migration ins Land getragen wurden, geriet diese allerdings zu einem gewaltigen Störfaktor. Bald schon wich die bisherige Aufnahmepolitik daher einer schleichenden Abschottungspolitik gegenüber dem Westen. Das Resultat war ein strenges politisches Überwachungsregime gegenüber West-Ost-Migranten, das zum integralen Bestandteil des „Grenzregimes“ wurde.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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