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Glanz und Verfall des Weltbildes der Pythagoreer

  • Eberhard Schröder
Part of the Mathematische schülerbücherei book series (MSB)

Zusammenfassung

Bevor wir uns der Weiterentwicklung des mathematischen Aufbaus von Tonleitern zuwenden, sei noch einiges über Pythagoras (um 580–496 v. u. Z.) selbst und die von ihm begründete Philosophenschule gesagt. Auf der Insel Samos geboren, begab sich Pythagoras nach längeren Studienaufenthalten in Ägypten und Mesopotamien in das süditalienische Kroton, das damals politisch zu Griechenland gehörte. Dort wurde erzum führenden Kopf eines politisch-religiösen Geheimbundes, dessen ideologische Grundeinstellung auf die Erhaltung der Sklavenhalteraristokratie abzielte. Nach seiner Auffassung bestand das Wesen der Welt in der Harmonie der Zahlen. Durch spekulative Erschließung der für sie wunderbaren Zahlenwelt suchten sie der Vereinigung mit dem Göttlichen näherzukommen. Zu den frühesten Untersuchungs-gegenständen der Pythagoreer gehörten die figurierten Zahlen wie Dreieckszahlen, Quadratzahlen, Rechteckszahlen und die Summenformeln der zugehörigen Reihen. Auch die Bildung des arithmetischen, geometrischen und harmonischen Mittels zweier Zahlen bzw. zweier Strecken war ihnen nicht fremd.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schröder

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