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Kammerton — Weber-Fechnersches Gesetz — Gesetze von Mersenne

  • Eberhard Schröder
Part of the Mathematische schülerbücherei book series (MSB)

Zusammenfassung

Nachdem die Entwicklung der Verhältnisse der Schwingungszahlen von Dur- und Moll-Tonleiter zum Abschluß gelangt war, dauerte es noch geraume Zeit, bis man sich auch auf die Festlegung der absoluten Schwingungszahlen international einigte. Dies war als Voraussetzung notwendig, um dem Instrumentenbau definitive Richtlinien für die Bemaßung von Instrumenten (z. B. Längen der Pfeifen beim Orgelbau) geben zu können. So hatte Andreas Silbermann (1678–1734) bei der für das Straß-burger Münster 1713 gebauten Orgel dem a 1 der Klaviatur die Frequenz 393 Hz zugeordnet. Hingegen entsprach auf Schnitgers Orgel für St. Jakobi in Hamburg dem a 1 die Frequenz von 489 Hz. Im Widerspruch zu beiden hatte Michael Praetorius (1571–1621) bereits im Jahre 1619 den Kirchenton a l für Norddeutschland mit 567 Hz festgelegt. Die wachsenden internationalen Verflechtungen des Musiklebens ließen es geboten erscheinen, eine allgemein verbindliche Festlegung der Tonskala auf eine bestimmte Lage innerhalb des Frequenzspektrums zu treffen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schröder

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