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Temperierte Stimmung

  • Eberhard Schröder
Part of the Mathematische schülerbücherei book series (MSB)

Zusammenfassung

Nach Didymos ruhten für fünfzehn Jahrhunderte die theoretischen Beiträge zur Verbesserung des Tonsystems und zur Anpassung der Tonskala an neuere Forderungen bezüglich des Zusammenspiels von mehreren verschiedenartigen Instrumenten. Erst durch die Renaissance wurde die Rückbesinnung auf das Wissen der Antike, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit allem Überliefertem neu aktiviert. Wesentliche Impulse für Fortschritte auf dem Gebiet der musikalischen Betätigung gingen von der Kirchenmusik aus. Jedoch auch Tanz und Volksbelustigung boten viele Motivationen zur praktischen Musikausübung. Dies blieb nicht ohne Rückwirkungen auf die Entwicklung von Musikinstrumenten. Es entstanden Orchester, bei denen für das harmonische Zusammenspiel unterschiedlichster Instrumente nach einer theoretischen und auch praktisch realisierbaren Lösung noch gesucht werden mußte. Dabei ging es um das Problem, Instrumente mit fester Tonlage modulierbar zu gestalten, so daß sie aufeinander abstimmbar sind.

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Literatur

  1. 1).
    Das Wort „Klavier” ist hier nicht im Sinne des heutigen Sprachgebrauchs zu verstehen. Gemeint ist die Klaviatur damals üblicher Tasteninstrumente wie Klavichord, Spinett. Orgel.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schröder

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