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Licht als Wellenerscheinung

  • Eberhard Schröder
Part of the Mathematische schülerbücherei book series (MSB)

Zusammenfassung

Zu den am besten entwickelten Sinnesorganen des Menschen gehören Auge und Ohr. Mit dem Auge erfassen wir nicht nur Umriß, Form und Entfernung eines Gegenstandes, sondern auch dessen Farbe, sofern dieses Objekt weiß beleuchtet ist. Läßt man das von der Natur bereitgestellte Sonnenlicht, welches als weißes Licht erscheint, über einen Spalt durch ein Glasprisma treten, so wird der weiße Strahl in ein Spektrum von Farben zerlegt (Abb. 2). Der rote Farbanteil wird durch das Prisma am schwächsten und der violette Anteil am stärksten gebrochen, dazwischen liegen die Farben Orange, Gelb, Grün und Blau1). Die Lichtausbreitung beruht auf einem elektromagnetischen Schwingungsvorgang, bei dem sich die Schwingungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 300000 km ∙ s-1 ausbreiten. Wegen der Größe dieser Geschwindigkeit kann man für irdische Entfernungen die Zeit zwischen dem Aufleuchten eines Lichtblitzes und seiner Wahrnehmung durch das menschliche Auge gleich Null setzen.

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Referenzen

  1. 1).
    Früher war es üblich, zwischen Blau und Violett Indigo einzufügen.Google Scholar
  2. 1).
    Das Hertz ist die Frequenz eines periodischen Vorgangs mit der Periodendauer 1 s; 1 Hz = 1 s-1; benannt nach Heinrich Hertz (1857–1894).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schröder

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