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Maschinenteile pp 219-233 | Cite as

Zugmittelgetriebe

  • Schreiner
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Zusammenfassung

Im Gegensatz zum Zahn- und Reibradgetriebe berühren sich beim Zugmittelgetriebe die Räder nicht, so daß der Wellenabstand innerhalb gewisser Grenzen beliebig gewählt werden kann. Die Kraftübertragung übernimmt ein die Räder umhüllendes Band, das sog. Zugmittelglied. Die Übertragung der Umfangskraft vom Rad zum Zugmittel kann erfolgen:
  1. 1.

    Durch Kraftschluß (ReibungsschluB) beim Riemen- und Seiltrieb. Als Vorteile ergeben sich Stoßmilderung, Schwingungsdämpfung, große Laufruhe und Überlastungsschutz durch Rutschen des Riemens, als Nachteile eine geringe Schwankung der Übersetzung i und die Notwendigkeit gelegentlichen Nachspannens des Triebes.

     
  2. 2.

    Durch Formschluß beim Kettentrieb, wobei Stoßmilderung und Schwingungsdämpfung geringer sind, die Übersetzung i jedoch konstant bleibt. Eine Kombination aus Ketten- und Riementrieb stellt der Zahnriementrieb dar, der sowohl stoßmildernd als auch schwingungsdämpfend wirkt und der den Vorteil des Kettentriebs aufweist, nämlich die immer gleichbleibende Übersetzung.

     

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Schrifttum

  1. [1]
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1981

Authors and Affiliations

  • Schreiner

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