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Die Liberalisierung der Elektrizitätsversorgung in der Europäischen Gemeinschaft

  • Rainer Eising
Chapter
Part of the Gesellschaftspolitik und Staatstätigkeit book series (GESPOL, volume 20)

Zusammenfassung

Die vorangegangenen Kapitel haben gezeigt, daß die nationalen Institutionen-gefüge und ordnungspolitischen Leitideen in Großbritannien und in Deutschland die Entwicklung der sektoriellen Regime in hohem Maße beeinflußt haben. Die EG-Institutionen waren dagegen bis zum Ende der 80er Jahre kaum in die politische Steuerung der Elektrizitätsversorgung involviert. Erst dann ist der institutionelle Imperativ der Marktintegration auch auf die netzgebundene Energiewirtschaft übertragen worden. Aufgrund der Bedeutung der Europäisierung für die nationalen Institutionengefüge und der EG-Liberalisierung für die Sektorregime ist es von besonderer Relevanz, die Wirkungen dieser beiden Einflußfaktoren zu untersuchen. Anhand der Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft sollen entgegengesetzte Thesen zur Bedeutung der EG für die nationalen Institutionen und die Sektorregime überprüft werden. Diese Thesen beziehen sich auf die Relevanz der gemeinschaftlichen Organe und der Mitgliedstaaten in den EG-Entscheidungsprozessen, auf die Handlungsorientierungen der nationalen Akteure und auf den Einfluß von Interessengruppen. Ihre Überprüfung erfolgt zweistufig: Dieses Kapitel präsentiert die EG-Verhandlungen, während im folgenden Kapitel die Rückwirkungen auf die nationale Ebene im Mittelpunkt stehen.66

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Rainer Eising
    • 1
  1. 1.SalzburgÖsterreich

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