Advertisement

Die Privatisierung der Elektrizitätsversorgung in Großbritannien

  • Rainer Eising
Chapter
  • 30 Downloads
Part of the Gesellschaftspolitik und Staatstätigkeit book series (GESPOL, volume 20)

Zusammenfassung

In Großbritannien verlief die Entwicklung des Sektors nach der Nationalisierung in einem pfadabhängigen Prozeß. Das öffentliche Eigentum und der Ausschluß von Wettbewerb bildeten bis in die 80er Jahre hinein das Fundament des Sektorregimes. Lediglich innerhalb des Regimes erfolgten einige inkrementelle Veränderungen — die Organisationsreform nach dem Bericht des Herbert Committee, die zunehmende Ausrichtung der Public Boards an nomischen Kriterien und die allmähliche Stärkung des CEGB in sektorübergreifenden Transaktionen. Sowohl in der konservativen Partei als auch in der Labour Party herrschte ein weitgehender Konsens über die Beibehaltung des Nationalisierungsregimes. Erst die konservative Regierung unter Margaret Thatcher signalisierte nach dem Wahlsieg von 1979 eine grundlegende Abkehr von dieser Leitidee, was der Energieminister Nigel Lawson prägnant formulierte: „The Conservative Party has never believed that the business of Government is the government of business“(Heald/Steel 1982: 333).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Rainer Eising
    • 1
  1. 1.SalzburgÖsterreich

Personalised recommendations