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Die Förderung von Denken im ökonomischen Handlungsfeld als Vermittlungsaufgabe in Bildungsinstitutionen

  • Karin Aschenbrücker

Zusammenfassung

Das Denken in ökonomischen Begriffen scheint gegenwärtig umgangssprachlich schon so stark Allgemeingut geworden zu sein, daß es fast obsolet erscheint, über Strategien zur Förderung von Denken im ökonomischen Handlungsfeld Überlegungen anzustellen: Das Auf und Ab von Aktienkursen ist längst Stimmungsbarometer des Lebensgefiihls gesellschaftlicher Gruppen geworden, die Diskussion um Vor- und Nachteile der europäischen Währung hat im vergangenen Jahr öffentliche Debatten belebt, von den Folgen zahlreicher, offensichtlich „ökonomisch“ begründeter Fusionen sind neben Anteilseignern auch Arbeitnehmer und Konsumenten betroffen. Viele Felder der gegenwärtigen privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit sind faktisch durch Konsequenzen ökonomischen Handelns determiniert, Institutionen — u.a. auch Bildungsinstitutionen — werden nach ökonomischen Kriterien umstrukturiert. Diese nicht zu leugnende und sich im Informationszeitalter eher akzelerierende Entwicklung nehme ich zum Ausgangspunkt, um den Stand der Entwicklung eines im Kern bildungstheoretisch fundierten Konzeptes zur Förderung von Denken im ökonomischen Handlungsfeld als Vermittlungsaufgabe in Bildungsinstitutionen zu erläutern und zur Dis-kussion zu stellen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Karin Aschenbrücker

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