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Der MdB im WWW

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur „Einstellung der Bundestagsabgeordneten zum Internet“
Chapter
Part of the Kursbuch Internet und Politik book series (KBIUP, volume 1)

Zusammenfassung

Das erste Zitat von SPD-Generalsekretär Franz Müntefering sowie die Einleitung zum Antrag Chancen ©Deutschland für den CDU-Bundesparteitag 2001 haben eines gemeinsam: Das Internet gilt beiden als positiv, ihm werden „revolutionäre“ Eigenschaften zugesprochen, wirtschaftlicher Fortschritt und die Gestaltung der Zukunft hängen scheinbar von ihm ab. Im Unterschied zu anderen Politikbereichen ist es unerheblich, welche Partei als Quelle für Aussagen zum Internet herangezogen wird. Unisono sind sie der Meinung, dass die Politik das Netz stärker fördern aber auch für die eigenen Zwecke besser nutzen muss.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Franz Müntefering: Mut zur Politik im digitalen Zeitalter, in: Klemens Joos/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Mit Mouse und Tastatur. Wie das Internet die Politik verändert. München: Olzog 2001, S. 159–169, hier S. 160.Google Scholar
  2. 2.
    Chancen ©Deutschland. Eine Internetstrategie für die Politik. Antrag für den 14. Parteitag der CDU, 2.–4. Dezember 2001Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. René Perillieux/Rainer Bernnat/Marcus Bauer: Digitale Spaltung in Deutschland. Ausgangssituation, internationaler Vergleich, Handlungsempfehlungen, abrufbar unter http://www.initiatived21.de, S. 11.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Brigitte Zypries: Zentraler Zugang, in: Kommune 21 (2001), Nr. 2, S. 12–13, hier S. 12.Google Scholar
  5. 5.
  6. 6.
    Die Umfrage wurde zwischen April und Juli 2001 mittels eines Fragebogens, der an alle Bundestagsabgeordneten verschickt wurde, durchgeführt. 162 auswertbare Fragebögen gingen an politikerscreen.de zurück. Im Einzelnen beteiligten sich von Regierungsseite 48 Parlamentarier der SPD und 17 Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen. 44 zurückgesandte Fragebögen stammen aus den Reihen des CDU und 14 von deren Schwesterpartei CSU. Am regsten beteiligte sich die FDP-Fraktion, aus der 27 Abgeordnete an der Umfrage teilnahmen. Von Seiten der PDS machten 12 Parlamentarier mit. Der Rücklauf von Parlamentariern der SPD fiel damit deutlich geringer aus als auf Grund der Fraktionsstärke erwartet wurde, während sich die FDP-Fraktion stark überproportional beteiligte. Die dadurch verzerrten Werte der Umfrage wurden deshalb — sofern die Umfrageergebnisse hochgerechnet wurden und die Parteizugehörigkeit von Bedeutung war — mit Hilfe der tatsächlichen Sitzverteilung im Bundestag korrigiert. Es gab keine Verzerrungen nach Geschlecht. Jüngere dagegen beantworteten wie die Mitglieder kleinerer Parteien überproportional häufig den Fragebogen.Google Scholar
  7. 7.
    Stand: Dezember 2001. Eigene Berechnungen.Google Scholar
  8. 8.
    Bei allen Parteien wollen 30 bis 50 Prozent der bisherigen Mandatsträger auf eine Wiederaufstellung verzichten.Google Scholar
  9. 9.
    Einen ausführlichen Anforderungskatalog mit spezifischeren Angaben darüber, welche Elemente enthalten sein müssen bzw. idealerweise sein sollten, findet sich unter www. politikerscreen.de im Bereich Prisma — Webtest.Google Scholar
  10. 10.
    Potenzielle negative Auswirkungen wie der Trend zur Verflachung und Showelementen werden in dem Beitrag von Florian Wachter in diesem Band behandelt.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Andrea Römmele: Parteien und das Internet: Neue Formen der politischen Partizipation?, in: Reinhard C. Meier-Walser/Thilo Harth (Hg.): Politikwelt Internet. Neue demokratische Beteiligungschancen mit dem Internet? München: Olzog 2001, S. 154–170.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

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