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Jugendliche und das Internet: Chancen für unsere Demokratie

Chapter
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Part of the Kursbuch Internet und Politik book series (KBIUP, volume 1)

Zusammenfassung

Das Internet, ein Ausdruck, der sich vor wenigen Jahren noch nicht einmal in einem Standard-Nachschlagewerk hat finden lassen, ist mittlerweile unverzichtbar geworden. Menschen lesen ihre Nachrichten online, sowohl die BILD als auch die aktuelle Ausgabe der Tagesschau sind jederzeit abrufbar, Studenten lassen Karteikästen links liegen und recherchieren im Internet, Freunde kommunizieren per E-Mail, dem wahrscheinlich symbolträchtigsten Teilaspekt des Internets, quer über den Atlantik miteinander, Bücher werden elektronisch eingekauft, Regierungen informieren über ihre Politik. Diese Liste ließe sich wahrscheinlich nahezu endlos fortsetzen, selbst wenn man sich auf seriöse Anbieter beschränkt. Mittlerweile haben über 32 Millionen Menschen in Deutschland Zugang zum Internet, und jeder fünfte Bundesbürger zwischen 14 und 69 Jahren geht sogar täglich online.1 Die Anzahl der Menschen, die Zugang zum Internet haben, steigt auf geradezu exponentielle Art und Weise.2

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Anmerkungen

  1. 1.
    Alexander Siedschlag/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren. Erfahrungen und Perspektiven, in: Kursbuch Internet und Politik, Bd. 1/2001. Opladen: Leske + Budrich 2001, S. 9–20, hier S. 9.Google Scholar
  2. 2.
    Eine Untersuchung einer amerikanischen Marktforschungsfirma hat z.B. ergeben, dass sich die Anzahl der Internetbenutzer in den Vereinigten Staaten innerhalb von neun Monaten um durchschnittlich 132 Prozent erhöht, vgl. Richard Davis: The Web of Politics. The Internet’s Impact on the American Political System. Oxford u.a.: Oxford University Press 1999, S. 4.Google Scholar
  3. 3.
    Ithiel de Sola Pool: Technology Without Boundaries, hg. von Eli M. Noam. Cambridge, MA: Harvard University Press 1990, S. 7.Google Scholar
  4. 4.
    Eine sprachlich eher unglückliche Kombination aus den englischen Wörtern net und citizens, die aber sehr zutreffend den Bürger einer wie auch immer gearteten Internetgesellschaft beschreibt.Google Scholar
  5. 5.
    Kritischer werden die verschiedenen Konzepte unter anderem betrachtet in Siedschlag/Bilgeri/Lamatsch, Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren (Anm. 1).Google Scholar
  6. 6.
    Beide Zitate aus: Heinrich Wiedemann: Das Internet — eine Steilvorlage für die Demokratie, in: Klemens Joos/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Mit Mouse und Tastatur. Wie das Internet die Politik verändert. München: Olzog, 2001, S. 13–20.Google Scholar
  7. 7.
    http://www.kiwi-net.de/projekte/studien_body.html: Vergleichende Bewertung von Nutzungsstudien von KiWiNet.
  8. 8.
    Selbstverständlich bietet diese Seite nur Anregungen und verbietet ausdrücklich das einfache Übernehmen von Hausarbeiten.Google Scholar
  9. 9.
    http://www.kiwi-net.de/projekte/studien_body.html (Anm. 7).
  10. 10.
    http://www.mpfs.de/projekte/telefon.html, Untersuchung von 1997.
  11. 11.
    http://www.golem.de/0104/13513.html, Bravo: Pubertät und Popstars online, Artikel vom 18. April 2001.
  12. 12.
    http://www.mpfs.de/projekte/telefon.html (Anm. 10).
  13. 13.
    http://www.golem.de/0009/9946.html: Jugendliche finden das Internet wichtig für ihr Leben, Umfrage unter 1 021 jugendlichen Internet-Nutzern zwischen 12 und 24 Jahren.
  14. 14.
    http://www.kiwi-net.de/projekte/studien_body.html (Anm. 7).
  15. 15.
    Young Canadians in a Wired World: The Students’ View, in: http://www.wienerzeitung.at/-aktuell/2001/11/01/umfrage.htm, 30. Oktober 2001. 5 682 kanadische Schüler zwischen 9 und 17 Jahren wurden im März 2001 befragt.
  16. 16.
    Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest, Untersuchung „Jugendliche und Multimedia“, http://www.mpfs.de/projekte/telefon.html. Befragungsbasis: 125 Jugendliche, die Internet/Online-Dienste nutzen.
  17. 17.
  18. 18.
    Max Kaase: Demokratisches System und die Mediatisierung von Politik, in: Ulrich Sarcinelli (Hg.): Politikvermittlung und Demokratie in der Mediengesellschaftl. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 1998, S. 24–51, hier S. 29.CrossRefGoogle Scholar
  19. 19.
    Kaase spricht davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Ressourcen ausgestattet sind; siehe ebd., S. 30. Er erwähnt später auch, dass Teile der Bevölkerung „in ihrem Wissen und ihrer wirtschaftlichen Ausstattung kognitiv und ökonomisch privilegiert sind“.Google Scholar
  20. 20.
    Davis, The Web of Politics (Anm. 2), S. 5.Google Scholar
  21. 21.
    Ebd., S. 6.Google Scholar
  22. 22.
    Ebd., S. 178.Google Scholar
  23. 23.
    Ebd., S. 147.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

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