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Einleitung

  • Frauke Kreuter
Chapter
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Part of the Methodische Aspekte kriminologischer Forschung book series (MAKF, volume 1)

Zusammenfassung

Die Messung von Kriminalitätsfurcht ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Warum ist dieses Thema gesellschaftlich und wissenschaftlich relevant? Die Kriminalitätsfurcht der Bürger ist eine Größe, mit der politisches Handeln initiiert und begründet wird. Das heißt, die Ergebnisse von Befragungen zu diesem Thema haben Konsequenzen. Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung sollte es deshalb sein, die Qualität der Messinstrumente zu prüfen, auf denen diese Größe basiert.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. „Debatte über Gesetzentwürfe zur Bekämpfung von Geldwäsche und organisierter Kriminalität/197. Sitzung des 13. Deutschen Bundestages am 9. Oktober 1997“ in Das Parlament, 24.31. Oktober 1997, Nr. 44–45; „Geteiltes Echo auf das `Sicherheitsnetz” in Mannheimer Morgen, 4. Februar 1998, Nr. 28; „Sicherheitsbewußt“ in Die Welt, 29. Juli 1998, Nr. 174; „Im Zweifel für die Obrigkeit. Vor der Wahl” in Die Zeit, 24. September 1998, Nr. 40; „Sicherheit kommt vor Prävention“ in Das Parlament, 17. November 2000, Nr. 47, Antwort des Bundesministers des Inneren Otto Schily auf die Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion in der 130. Sitzung des 14. Deutschen Bundestages am 9. November 2000.Google Scholar
  2. 2.
    Z. B. die in der SPD geführte Debatte vor der niedersächsischen Landtagswahl 1998 (vgl. „`SPD muß auf Angst der Menschen reagieren“` in Süddeutsche Zeitung, 25. September 1997, Nr. 223) oder die Diskussion um Kriminalität vor den Landtagswahlen in Hamburg (vgl. „Sicherheit ist mehr als Polizei” in Die Zeit, 22. August 1997, Nr. 35; „Kriminalität - beliebtes Spielfeld für Populisten“ in Die grüne Liane, Dezember 1997). Google Scholar
  3. 3.
    Für die öffentliche Diskussion vgl. z. B. „Mit Bonzo auf Tour“ in Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 1995, Nr. 21; „Gute Geschäfte mit der Sicherheit” und „Private Sicherheitsdienste wollen Polizei ablösen” in Die Welt, 10. Oktober 1996, Nr. 237; „Mehr Einsätze im öffentlichen Raum. Das private Sicherheitsgewerbe steht vor neuen Aufgaben/Konzentration“ in Blick durch die Wirtschaft, 23. April 1997, Nr. 78; „Kriminalitätsbekämpfung braucht Mitwirkung der Bürger” in Bulletin des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung, 10. Oktober 1997, Nr. 81 (Begrüßungsansprache des Bundespräsidenten Roman Herzog bei seinem Besuch der Polizei-Führungsakademie in Münster-Hiltrup); „Zu den Waffen!“ in Süddeutsche Zeitung, 14. Oktober 1997, Nr. 238; „Zuber setzt auf private Sicherheitsdienste” in Die Welt, 24. April 1998, Nr. 95; „Wandel vorn Nachtwächter zum hochqualifizierten Security Man“ in Handelsblatt, B. Oktober 1998, Nr. 194; „Sicherheitsdienste suchen Partner” in Die Welt, B. Oktober 1998, Nr. 234; „CDU-Fraktionsvorsitzende für Videoüberwachung an Plätzen“ in F.A.Z., 28. September 1999, Nr. 225; dazu sei angemerkt, dass der Markt für Sicherheitstechnik vor allem Ende der 80er Jahre und zu Beginn der 90er Jahre starke Zuwachsraten aufwies. Gegen Ende der 90er Jahre finden sich in der Presse verstärkt Hinweise, dass Unternehmen, die Sicherheitstechnik vertreiben, bewußt versuchten, das Geschäft mit Privathaushalten erneut anzukurbeln um der drohenden Stagnierung ihrer Absätze entgegenzuwirken (vgl. „Kaum Einbruchsmelder in Privathaushalten” in F.A.Z., 22. Juli 1998, Nr. 167; „Zur Not auch Kaffee kochen“ in Wirtschaftswoche, 25. September 1999, Nr. 40). Google Scholar
  4. 4.
    Als Beispiele für die Diskussion auf Basis der polizeilichen Kriminalstatistik vgl. „Keine Entwarnung“ in Die Welt, 30./31. Mai 1998, Nr. 124 oder „Frankfurt führt Negativliste an” in Mannheimer Morgen,4. Juni 1998, Nr. 126. Google Scholar
  5. 5.
    Als Beispiele für die Diskussion auf Basis von Umfragedaten vgl. „Mit Bürgerinitiativen gegen steigende Kriminalität“ in Mannheimer Morgen, 19. März 1998, Nr. 65; „Kriminalitätsbekämpfung mit Stadtteilräten und Kampagnen” in F.A.Z., 21. August 1998, Nr. 193; „Polizeiumfrage analysiert Empfinden der Münchner: Unsichere Stadt aus lauter sicheren Vierteln“ in Süddeutsche Zeitung, 25. September 1998 oder „Unsicher in sicherer Stadt. Bürgerumfrage: Angst vor Räubern, wo kaum Räuber sind” in Stuttgarter Zeitung, 9. Oktober 1998, Nr. 233. Google Scholar
  6. 6.
    Risiken und Chancen der neuen Sicherheitslage in Deutschland. Rede von Bundesminister Kanther in Wiesbaden“ in Bulletin des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung, 25. November 1997, Nr. 93. Google Scholar
  7. 7.
    Eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Studien findet sich in Kapitel 3.Google Scholar
  8. 8.
    Methodische Hinweise dazu finden sich unter anderem bei Hubble/Wilder (1988), Block (1993), Lynch (1993), Couper/Groves (1996), Kindermann u. a. (1997), Schnell/Kreuter (2000c).Google Scholar
  9. 9.
    Wie unter restringierten finanziellen Rahmenbedingungen noch ausreichend verlässliche Daten gewonnen werden können, ist Gegenstand aktueller Forschungsbemühungen (vgl. Heinz/Schnell 1999).Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. z. B. Ferraro/LaGrange (1987). Die Diskussion wird in Abschnitt 3 ausführlich dargestellt.Google Scholar
  11. 14.
    Dabei handelt es sich um ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt (Projektnummer SCHN 586/2–1) zur Untersuchung von SamplingErrors und Nonsampling-Errors in komplexen Bevölkerungsstichproben. Zur Projektbeschreibung vgl. Schnell/Kreuter (2000d).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Frauke Kreuter
    • 1
  1. 1.KonstanzDeutschland

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