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Gesundheitssysteme im Vergleich

  • Claus Wendt
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Zusammenfassung

Während sich die vergleichende Analyse der Abschnitte 4.2 bis 4.6 auf die gegenwärtige Situation in den vier Ländern bezieht, dient die folgende Charakterisierung der Gesundheitssysteme einer historischen Einordnung sowie der Kennzeichnung spezifischer Probleme, mit denen die Gesundheitspolitik im jeweiligen Land konfrontiert ist. Wenn man wohlfahrtsstaatliche Entwicklungen international begreifen will, dann setzt sich verstärkt die Auffassung durch, dass auf der Grundlage unterschiedlicher Wertvorstellungen und einer jeweils länderspezifischen Durchsetzungskraft von Interessengruppen trotz ähnlicher Herausforderungen unterschiedliche institutionelle Lösungen entstanden sind. Hinzu kommt, dass einmal getroffene sozialpolitische Entscheidungen einen erheblichen Einfluss auf nachfolgende Institutionalisierungsprozesse haben. Das institutionelle Erbe der Vergangenheit158 bzw. die ‚Pfadabhängigkeit‘159 institutioneller Lösungen ist folglich als Einflussfaktor für spätere Entwicklungen zu berücksichtigen.

Literatur

  1. 158.
    Vgl. Kohl 1993: 81.Google Scholar
  2. 159.
    Vgl. Kaufmann 1997: 26.Google Scholar
  3. 160.
    Die deutsche Bezeichnung,gesetzliche Krankenversicherung` und der österreichische Terminus,soziale Krankenversicherung` werden im Kontext dieser Arbeit synonym verwendet.Google Scholar
  4. 161.
    Vgl. Schmidt 1998a.Google Scholar
  5. 162.
    Vgl. Gilbert 1966.Google Scholar
  6. 163.
    Vgl. Rosenhaft 1994. Für den frühen Beginn staatlicher Sozialpolitik in Deutschland haben eine Reihe weiterer Gründe ebenfalls eine bedeutende Rolle gespielt (vgl. dazu Ritter 1983; Schmidt 1998a).Google Scholar
  7. 164.
    Vgl. Schremmer 1994.Google Scholar
  8. 165.
    Vgl. Nipperdey 1986.Google Scholar
  9. 166.
    Vgl. Ritter 1989; Clasen 1994.Google Scholar
  10. 167.
    Vgl. Schmidt 1998a.Google Scholar
  11. 168.
    Vgl. Tampke 1982.Google Scholar
  12. 169.
    Vgl. Clasen 1994.10 Wie in der Einleitung beschrieben, wird das Gesundheitssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nicht in diese vergleichende Studie einbezogen.Google Scholar
  13. 171.
    trat das Krankenversicherungsrecht der RVO in Kraft, im Zuge dessen die Versicherungspflicht auf Dienstboten, unselbstständig Beschäftigte, Beschäftigte im Wander-und I lausgewerbe sowie in der l,andund Forstwirtschaft ausgeweitet wurde. Bis zum Inkrafttreten des Gesundheitsreformgesetzes von 1989 blieb die RVO die entscheidende Rechtsgrundlage für die gesetzliche Krankenversicherung.Google Scholar
  14. 172.
    Vgl. Alber 1992.Google Scholar
  15. 173.
    Vgl. Rosenhaft 1994.174 Vgl. Fraenkel 1974: 120; I,epsius 1993; Wendt 1998.Google Scholar
  16. 175.
    Vgl. Frei 1991; Labisch und Tennstedt 1991.Google Scholar
  17. 176.
    Vgl. Hockerts 1998.18 Vgl. Hockerts 1982; Rosewitz und Webber 1990.Google Scholar
  18. 179.
    Vgl. Hockerts 1980. Zacher (2000) merkt außerdem an, dass eine Sozialpolitik, die nicht auf den Säulen der Sozialversicherung und der Fürsorge aufbaut, nur von den Bundesländern hätte entwickelt werden können. Ihnen sei jedoch durch die,unitarische Prämisse’ der deutschen Sozialpolitik die 1-fände gebunden gewesen.Google Scholar
  19. 180.
    Vgl. Alber 1992.Google Scholar
  20. 181.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997.Google Scholar
  21. 182.
    Vgl. Alber 1992.Google Scholar
  22. 183.
    Vgl. Beske und Hallauer 2001.Google Scholar
  23. 184.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1993.Google Scholar
  24. 185.
    Die Tagessätze gehen 1996 von einem Basispflegesatz in Höhe von 64 Euro über einen Pflegesatz in 116- hevon 168 Euro für Allgemeine Chirurgie bis zu 730 Euro pro Tag für Intensivmedizin (vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997).Google Scholar
  25. 186.
    Vgl. Beske und Halläuer 2001.Google Scholar
  26. 187.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997; Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  27. 188.
    Vgl. Clasen 1994.Google Scholar
  28. 189.
    Vgl. Sachverständigenrat 1997.Google Scholar
  29. 190.
    Vgl. Wendt 1999, 2000.Google Scholar
  30. 191.
    Vgl. Mayntz und Rosewitz 1988; Mayntz 1997.Google Scholar
  31. 195.
    Vgl. Hofmeister 1980.Google Scholar
  32. 196.
    Mit der Einführung des deutschen Sozialversicherungsrechtes wurde das sogenannte,Sprengelarztsystem` vollständig beseitigt, und mit dem ASVG erfolgte dann im Jahr 1955 der Ubergang zum,Wahlarztprinzip`.Google Scholar
  33. 197.
    Bereits mit dem Gesetz vom 21. Oktober 1921 sollte die Krankenversicherungspflicht auf die berufsmäßig und unselbstständig Beschäftigten in der Land-und Forstwirtschaft ausgeweitet werden. Dieses Vorhaben wurde schließlich mit dem Landarbeiterversicherungsgesetz vom 18. Juli 1928 realisiert.Google Scholar
  34. 198.
    Vgl. Tâlos 1995a.Google Scholar
  35. 199.
    Vgl. Tâlos 1981.Google Scholar
  36. 200.
    In Deutschland bestand ein Anspruch auf Regelleistungen für die Höchstdauer von 26 Wochen (vgl. Hofmeister 1980).Google Scholar
  37. 201.
    Die Angaben zur Krankenversicherung der Rentner sind nur sehr vage (vgl. bspw. Talos 1981: 298).Google Scholar
  38. 202.
    Vgl. Hofmeister 1980; Tâlos 1981.Google Scholar
  39. 203.
    Vgl. I Iofineister 1980.Google Scholar
  40. 204.
    Vgl. Tâlos 1995b. Für den Bereich der Krankenversicherung baute beispielsweise das Bauern-Krankenversicherungsgesetz von 1965 und das Gewerbliche Selbständigen-Krankenversicherungsgesetz von 1966 darauf auf. Zur Zeit der Verabschiedung des ASVG im Jahr 1955 bestand für selbstständige Landwirte und ihre Angehörigen, soweit sie nicht in einem Angestelltenverhältnis standen, keine Krankenversicherungspflicht. Dieser Personenkreis konnte sich freiwillig krankenversichem. Seit 1965/66 sind alle österreichischen Bauern krankenpflichtversichert, und mit weiteren Novellen wurden in den Jahren 1976 und 1978 schließlich alle Gewerbetreibende und Pensionisten in die soziale Krankenversicherung integriert. Seit 1976 besteht damit eine fast lückenlose Kranken-Pflichtversicherung für Erwerbstätige (vgl. Hofmeister 1980; Armann und Arnold 1991).Google Scholar
  41. 205.
    Vgl. Tâlos 1981; Tâlos und Wörister 1994.Google Scholar
  42. 206.
    Dabei handelt es sich um den Grenzbetrag für die Geringfügigkeit nach ASVG, 5 Abs. 2.Google Scholar
  43. 207.
    Vgl. Hauptverband 1997a.Google Scholar
  44. 208.
    Die extremen Schwankungen (ein Anteil an den Gesamtausgaben für Gesundheit von fast 30% für stationäre Versorgung im Jahr 1974 gegenüber 18,2% im Jahr 1976), die im OECD-Datensatz angeführt sind, zeigen, dass diese Werte nur mit großer Vorsicht zu verwenden sind. Siehe dazu auch die Abschnitte 4.3 und 4.4.Google Scholar
  45. 210.
    Der Patient hat auch die Möglichkeit, einen Arzt ohne Vertrag aufzusuchen. In diesem Fall erstattet die Krankenkasse 8O0/ des Betrages, der bei Inanspruchnahme eines Vertragsarztes anfallen würde (Regelung seit August 1996).Google Scholar
  46. 211.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  47. 212.
    Vgl. Tilos und Wörister 1994.Google Scholar
  48. -13.
    Vgl. OECD 1994b; Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  49. 214.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  50. 215.
    Vgl. Talos und Wiiristcr 1994.Google Scholar
  51. 216.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  52. 218.
    Vgl. Gesundheitsbericht [Osterreich] 1997.Google Scholar
  53. 219.
    Vgl. Klein 1992.Google Scholar
  54. 220.
    Vgl. Rimlinger 1971; Fraser 1984; Schmidt 1998a.Google Scholar
  55. 221.
    Vgl. Gilbert 1966: 165f;’I’hane 1978: 84; Ritter 1989: 58. Laut’I’hane ist es schwierig, die genaue Zahl der Friendly Societies anzugeben, da sie regional organisiert waren. Sie schätzt die Mitgliederzahl auf etwa 3 Millionen, während Gilbert die Mitgliederzahl für das ausgehende 19. Jahrhundert mit 4 Vz Millionen angibt.Google Scholar
  56. 222.
    Vgl. Gilbert 1966.Google Scholar
  57. 223.
    Vgl. Gilbert 1966; Thane 1982.Google Scholar
  58. 224.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  59. 225.
    Vgl. Flora 1983: 460.Google Scholar
  60. 226.
    Vgl. Abel-Smith 1995; I-Iam 1999.Google Scholar
  61. 227.
    Vgl. Abel-Smith 1995.Google Scholar
  62. 228.
    Vgl. Klein 1992; Glennerster 1995.Google Scholar
  63. 229.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  64. 230.
    Vgl. Rimlinger 1971.Google Scholar
  65. 231.
    Vgl. Gilbert 1966.Google Scholar
  66. 233.
    Doch war es nicht nur der Nachkriegskonsens, der das neue System ermöglichte. „Die Einführung eines steuerfinanzierten, zentralstaatlich verwalteten und dem Prinzip des freien und gleichen Zugangs verpflichteten Gesundheitsdienstes war… nicht nur ein situationsgebundener politischer Schritt, sondern war geprägt von den,Policy Legacies’ der britischen Sozialpolitik. Das Prinzip der zentralen staatlichen Organisation ist — als konstitutives Element der britischen Verwaltungstradition — seit der viktorianischen Ara stets die Antwort auf soziale Probleme gewesen“ (Döhler 1990: 96).Google Scholar
  67. 234.
    Vgl. Glennerster 1995: 88.Google Scholar
  68. 235.
    Bereits 1948/49 entstand eine Finanzierungslücke von L63 Millionen. 1951 sollte weiteren Kostensteigerungen ein Riegel vorgeschoben werden, und um innerhalb des vorgegebenen Budgets von L400 Millionen zu bleiben, wurden vom Schatzkanzler Kostenbeteiligungen bei Brillen, Zahnersatz und Medikamenten angekündigt. Bevan trat nach diesem Eingriff in das zuvor bestehende System der kostenlosen Leistungserbringung vom Posten des Gesundheitsministers zurück (vgl. Klein 1992: 34; Edwards 1993: 7).Google Scholar
  69. 236.
    Vgl. 11am 1999.Google Scholar
  70. 237.
    Vgl. Klein 1992.Google Scholar
  71. 238.
    Der,Hospital Plan’ aus dem Jahr 1962 gilt als erster Versuch, national einheitliche Kriterien für die Verteilung von Ressourcen aufzustellen. Diese sollten sich nach den Bedürfnissen der Bevölkerung richten und sowohl den gleichen Zugang zur medizinischen Versorgung für alle Bürgerinnen und Burger als auch eine höhere Effektivität im stationären Sektor ermöglichen (vgl. Edwards 1993).Google Scholar
  72. 239.
    Vgl. Glennerster 1995.Google Scholar
  73. 240.
    Vgl. Hills 1994; Glennerster 1995.Google Scholar
  74. 241.
    Vgl. Enthoven 1985, 1990. Die Vorschläge von Enthoven wurden von konservativen Think Tanks wie dem Adam Smith Institute und dem Centre for Policy Studies aufgegriffen (vgl. Ham 1999).Google Scholar
  75. 242.
    Mit dem,NHS and Community Care Act’ von 1990 wurden die meisten der in,Working for Patients’ und,Caring for People’ vorgesehenen Anderungen gesetzlich verankert.Google Scholar
  76. 241.
    Vgl. Glennerster 1995.Google Scholar
  77. 244.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  78. 247.
    Vgl. Johnson 1990. Kritisiert wurde an den neuen Regelungen, dass Allgemeinärzte einen Anreiz erhalten würden, die kostengünstigste und nicht die beste Behandlung durchzuführen, um so ihr Einkommen zu maximieren. Darüber hinaus sei mit der Festsetzung eines Gesamtbudgets pro Praxis die Gefahr verbunden, dass Allgemeinärzte ältere oder chronisch kranke Patienten abweisen würden, um durch diese Risikogruppen nicht ihr Budget zu überlasten. Auch könnten GP-Fundholder in Verträgen mit Krankenhäusern festschreiben lassen, dass ihre Patienten bevorzugt behandelt werden, was zu einer größeren Ungleichheit zwischen Patienten führen könnte. Krankenhäuser würden als NHS-Trusts ebenfalls die Möglichkeit erhalten, ihren Gewinn zu maximieren und könnten einen Weg zur Produktivitätssteigerung in der Spezialisierung auf besonders profitversprechende Bereiche der Leistungserbringung sehen. Dadurch könnte eine umfassende und flächendeckende medizinische Versorgung gefährdet werden (vgl. Johnson 1990).Google Scholar
  79. 248.
    Nachdem über viele Jahre hinweg der Verantwortungsbereich der lokalen politischen Ebene im Gesundheitsbereich ausgedünnt worden war, wurde nun die Anbindung lokaler Behörden an den NHS gestärkt. „This reflected the concern in the government’s plans to break down barriers between agencies and to encourage partnerships not only within the NHS but more widely“ (Ham 1999: 60). Beispielsweise sollten,Health Action Zones’ errichtet werden, in denen Organe des NHS mit kommunalen Behörden zusammenarbeiten sollen, um Krankheitsursachen besser bekämpfen zu können. Eine neuere Entwicklung ist außerdem dann zu sehen, dass die Bedürfnisse und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu einem höheren Ausmaß als bisher auf lokaler Ebene in den Reformprozess des Gesundheitssystems einfließen sollen.Google Scholar
  80. 249.
    Vgl. Friis 1969; Fräs-Hasché 1994.Google Scholar
  81. 250.
    Vgl. Sogaard 1991.Google Scholar
  82. 251.
    Vgl. Greve 1999.Google Scholar
  83. 252.
    Vgl. Hastrup 1995.Google Scholar
  84. 253.
    Beispielsweise wurden im Jahr 1963 die Kommunen beauftragt, regelmäßige Hausbesuche durch Krankenschwestern zu organisieren, die Familien während des ersten Lebensjahres des Kindes aufsuchen und beraten sollten (vgl. NOMESCO 1994; Greve 1999). Einen Vorläufer dieser Maßnahmen stellt ein Gesetz von 1946 dar, in dem die medizinische Versorgung sowie Vorsorgeuntersuchungen für Schulkinder durch,Visiting Public Health Nurses’ festgelegt worden war (vgl. Ministry of Health [Denmarki 1994).Google Scholar
  85. 254.
    Vgl. Friis 1969.Google Scholar
  86. 255.
    Vgl. Friis 1969.Google Scholar
  87. 256.
    Vgl. Christoffersen 1997.Google Scholar
  88. 257.
    Zitiert nach Christiansen 1993: 104.Google Scholar
  89. 258.
    Vgl. Christoffersen 1997.Google Scholar
  90. 259.
    Vgl. Villadsen 1996. Während die größte dänische Kommune fast eine halbe Million Einwohner hat, haben mehr als die Hälfte der dänischen Kommunen weniger als 10.000 Einwohner, die kleinste von ihnen etwa 3.000.Google Scholar
  91. 260.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  92. 261.
    Kinder und Jugendliche sind in der Regel Ober die Versicherungsgruppe ihrer Eltern abgesichert. Ab dem 16. Lebensjahr werden sie eigenständig über die Gruppe 1 abgesichert, es sei denn, sie beantragen einen Wechsel zur Gruppe 2 (vgl. Ministry of Health [Denmark] 1997).Google Scholar
  93. 262.
    Vgl. Christiansen 1993; OECD 1994b.Google Scholar
  94. 263.
    Vgl. Christiansen 1993.Google Scholar
  95. 264.
    Vgl. OECD 1994b; Ministry of Health [Denmark] 1997.Google Scholar
  96. 265.
    Vgl. Christiansen 1993; Ministry of Health [Denmark] 1997.Google Scholar
  97. 266.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 1997.Google Scholar
  98. 267.
    Vgl. Friis-Hasché 1994.Google Scholar
  99. 268.
    Vgl. OECD 1994b; Ministry of Health [Denmark] 1997; NOMESCO 1997.Google Scholar
  100. 269.
    Vgl. Friis-Hasché 1994.Google Scholar
  101. 270.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 1997; NOMESCO 1997.Google Scholar
  102. 271.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 1997.Google Scholar
  103. 272.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997.Google Scholar
  104. 274.
    Das zeigt sich unter anderem daran, dass bei freiwillig Versicherten auf 100 Mitglieder 86 Familienmitglieder kommen, während es bei Pflichtmitgliedem in der allgemeinen Krankenversicherung 48 Familienmitglieder sind (vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998).Google Scholar
  105. 275.
    Vgl. Die private Krankenversicherung, “Zahlenbericht 1999/2000.Google Scholar
  106. 276.
    Der l lauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (1997a) weist allerdings darauf hin, dass keine genauen statistischen Aufzeichnungen darüber vorliegen, wie viele Personen über einen Krankenversicherungsschutz verfügen, da die soziale Krankenversicherung Mehrfachversicherungen zulässt und Krankenversicherungsverhältnisse gezählt werden und nicht die versicherten Personen.Google Scholar
  107. 277.
    Vgl. Tâlos und Wörister 1994.Google Scholar
  108. 278.
    Im Fall einer Scheidung sind Kinder entweder über die sozialversicherte Mutter oder über den sozialversicherten Vater abgesichert. Nichterwerbstätige Frauen oder Männer verlieren nach der Scheidung die Mitversicherung über ehemalige Ehegatten. Doch kann innerhalb der ersten sechs Wochen nach Ablauf der Mitversicherung eine freiwillige Selbstversicherung beantragt werden, durch die der Leistungsanspruch gegenüber der Krankenversicherung aufrechterhalten bleibt. Die Beiträge müssen in diesem Fall vom Selbstversicherten erbracht werden und sind je nach Rechtsprechung im Scheidungsfall vom Ehegatten zu erstatten. Im Bereich der Versicherung von Beamten ist der frühere Ehegatte weiterhin über die Mitversicherung abgesichert, sofern der Versicherte Unterhalt zu zahlen hat.Google Scholar
  109. 279.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  110. 280.
    Vgl. Wörister 1995.Google Scholar
  111. 281.
    Der monatliche Beitrag lag 1994 je nach Einkommen zwischen 33 Euro und 191 Euro. Der durchschnitt- liche Jahresbeitrag der freiwillig Versicherten war mit 1.103 Euro im Jahr 1993 euvas niedriger als bei den Pflichtversicherten, woran zu erkennen ist, dass es sich bei den freiwillig Versicherten nicht ausschließlich um niedrige Einkommensgruppen handelt.Google Scholar
  112. 282.
    Vgl. Höradler und Wörister 1998.Google Scholar
  113. 283.
    Vgl. OECD Health Data 2000 sowie die davon abweichenden Zahlen bei Egger (1997) oder Rack (1998).Google Scholar
  114. 283.
    Grundsätzlich kann in allen vier Ländern eine private Krankenversicherung von jeder geschäftsfähigen Person abgeschlossen werden. Eine private Vollversicherung kommt jedoch nur in Deutschland und nur für diejenigen in Frage, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind.Google Scholar
  115. 283.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  116. 287.
    Vgl ‘on der Schulenburg 1990.Google Scholar
  117. 288.
    Vgl. Dahlgren und Whitehead 1993; Smaje und 1,e Grand 1997.Google Scholar
  118. 289.
    Vgl. Dahlgren und Whitehead 1993.Google Scholar
  119. 290.
    Der im Zuge der 1997er Gesundheitsreform in Deutschland beschlossene (und inzwischen wieder zurückgenommene) Wegfall von Zahnersatz als Versicherungsleistung für Patienten, die nach dem 31.12.1978 geboren wurden, zeigt, dass eine Einschränkung von Gesundheitsleistungen für Kinder durchaus möglich ist. , fhe introduction of a free health service automatically meant that the ability to get treatment was divorced from the ability to pay. The financial barricades having been tom down, the way was open for achieving equity in the use of health services: of ensuring that the only criterion for treatment or care was need — that people with equal needs would be treated equally, irrespective of their income. In the outcome, however, it proved easier to introduce the policy means than to achieve the policy objectives: like other instruments of social engineering, such as comprehensive schools, the NI IS continues to mirror the society in which it is anchored and to reflect the divisions within it“ (Klein 1992: 147).Google Scholar
  120. 291.
    Vgl. van Doorslaer, Wagstaff und Rutten 1993; Ham 1999.Google Scholar
  121. 292.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  122. 293.
    Vgl. Kühn 2001.Google Scholar
  123. 294.
    Vgl. Dahlgren und Whitehead 1993.Google Scholar
  124. 295.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997.Google Scholar
  125. 296.
    Vgl. OECD 1990, 1992, 1993, 1994a, 1994b, 1995a, 1995b, 1996.Google Scholar
  126. 297.
    Vgl. Scharpf 1997.Google Scholar
  127. 298.
    Vgl. Jönsson und Musgrove 1997.Google Scholar
  128. 299.
    Vgl. Jönsson und Musgrove 1997.Google Scholar
  129. 300.
    Vgl. Jönsson und Musgrove 1997.Google Scholar
  130. 301.
    Vgl. Jönsson und Musgrove 1997; Scharpf 1997.Google Scholar
  131. 302.
    Vgl. Klein 1992.Google Scholar
  132. 304.
    Vgl. Klein 1992; Ilam 1999.Google Scholar
  133. 305.
    Vgl. Ilam 1999.Google Scholar
  134. 306.
    Vgl. I lam 1999.Google Scholar
  135. 307.
    Vgl. van Doorslaer, Wagstaff und Rutten 1993; Ilastrup 1995; Jönsson und Musgrove 1997.Google Scholar
  136. 308.
    Vgl. Bundesministerium für Finanzen 2001.Google Scholar
  137. 309.
    Vgl. lönsson und Musgrove 1997.Google Scholar
  138. 310.
    Vgl. Wasem und Buchner 1999. 3“ Vgl. Titos und Whrister 1994.Google Scholar
  139. 311.
    Beamte bei 14.414 Euro, für Angestellte bei 13.108 Euro, für Arbeiter bei 9.099 Euro und für Rentner bei 11.892 Euro (vgl. Datenreport 1999).Google Scholar
  140. 312.
    Vgl. Reinhardt 1995.Google Scholar
  141. 313.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997; Wasem und Buchner 1999.Google Scholar
  142. 316.
    Vgl. Hauptverband 1997a, 1997b.Google Scholar
  143. 317.
    Teilt man die erwerbstätige Bevölkerung in Einkommensdezile auf, dann zeigen Daten für Osterreich, dass bei dem untersten Dezil die Gesundheitsausgaben 29t 1 des Haushaltsbudgets ausmachen, im zweiten und dritten Dezil liegt der entsprechende Anteil bei über 19°k, während Einkommensempfänger im obersten Dezil nur 3,5° b ihres I Iaushaltseinkommens für Gesundheitsleistungen aufwenden müssen (vgl. Guger 1996).Google Scholar
  144. 319.
    Vgl. Pfaff und Pfaff 1995.Google Scholar
  145. 320.
    So entfällt bei Ehepaaren mit drei und mehr Kindern auf einen Euro geleisteter Selbstbeteiligung ein Betrag in Höhe von 44 Cent an Selbstbeteiligung, der nicht durch die Familie zu bezahlen ist (vgl. Pfaff und Pfaff 1995).Google Scholar
  146. 321.
    Vgl. Pfaff und Pfaff 1995.Google Scholar
  147. 322.
    Vgl. Nullmeiner und Vobruba 1995.Google Scholar
  148. 323.
    Vgl. Bäcker et al. 2000.Google Scholar
  149. 325.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997; Die private Krankenversicherung, Zahlenbericht 1999/2000.Google Scholar
  150. 326.
    Vgl. PKV-Info 7/00.Google Scholar
  151. 327.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  152. 328.
    Vgl. Die private Krankenversicherung, Zahlenbericht 1999/2000.Google Scholar
  153. 329.
    Vgl. Nullmeier und Vobruba 1995.Google Scholar
  154. 330.
    Vgl. OSTAT m. Badelt und Osterle 1997; Egger 1997. Nach Angaben von Egger (1997) waren 34,3°% der österreichischen Bevölkerung privat krankenversichert.Google Scholar
  155. 331.
    Vgl. Egger 1997.Google Scholar
  156. 332.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  157. 333.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit [Osterreich] 1996; Egger 1997.Google Scholar
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    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998. 33s Vgl. SGB V, §§ 32 und 33.Google Scholar
  159. 336.
    Vgl. SGB V, 4 30; Beske und Hallauer 2001.Google Scholar
  160. 337.
    Vgl. SGB V, gg 39 und 60. D8 Vgl. Hauptverband 1997b.Google Scholar
  161. 339.
    Vgl. Armann und Arnold 1991. San Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  162. 341.
    Vgl. Hömdlcr und Wörister 1998.Google Scholar
  163. 342.
    Vgl. NOMESCO 1997.Google Scholar
  164. 343.
    Vgl. NOMESCO 2001. 343 Vgl. Korbanka 1992. 345 Vgl. OECD 1995b.Google Scholar
  165. 346.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998. “7 Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998. 348 Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  166. 349.
    Vgl. Familienlastenausgleichsgesetz, 5 8 Abs. 4 bis 7.Google Scholar
  167. 350.
    Vgl. Alber 1989; Culyer 1990; Schmidt 1999.Google Scholar
  168. 351.
    Ein weiteres Element ist auf der Nachfrageseite die steigende Anspruchshaltung der Bevölkerung, die inzwischen fast vollständig in einem Gesundheitssystem sozialisiert wurde, das ihnen umfassende Leistungen verspricht. Es ist deshalb zu erwarten, dass in allen vier Gesundheitssystemen die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen eher zu-als abnehmen wird (vgl. Ham und Honigsbaum 1998; Ham 1999 sowie die Kritik an dieser These von Kühn 2001).Google Scholar
  169. 352.
    Vgl. Evans 1996; Fachinger und Rothgang 1997; Gesundheitsbericht für Deutschland 1998. Eine andere These besagt, dass die hohen Kosten bei den über 64-Jährigen unabhängig vom tatsächlichen Alter in den letzten beiden Lebensjahren anfallen. Danach würde eine steigende Lebenserwartung nur zu einer Verschiebung der Kosten in eine höhere Altersklasse, nicht aber zu einer Erhöhung der Pro-Kopf-Ausgaben führen. „In einer internationalen Studie (OECD 1996) wird ebenfalls auf die Bedeutung der Kostensteigerung in den letzten beiden Lebensjahren hingewiesen. Die Gesundheitsausgaben betragen im Durchschnitt aller in dieser Studie betrachteten Länder für die 65-Jährigen und Alteren das 2,5fache der Gesundheitsausgaben für die 0–64-Jährigen. Für die 75-Jährigen und Alteren wird sogar knapp das fünffache für Gesundheitsleistungen ausgegeben“ (Gesundheitsbericht für Deutschland 1998: 451). Vgl. zur Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen durch unterschiedliche Altersgruppen auch Pfaff und Pfaff (1995). Die durchschnittlichen Krankenhaustage liegen danach für 61–75-Jährige bei 29 und für über 75-Jährige bei 33 Tagen gegenüber durchschnittlich 16 Tagen je Nutzer und Jahr bei 31–45Jährigen. Bei dieser Altersgruppe ist der Anteil der Nutzer mit 10% außerdem wesentlich geringer als bei den 61–75-Jährigen mit 15% und den über 75-Jährigen mit 23% (Zahlen für 1992).Google Scholar
  170. 353.
    Vgl. Fachinger und Rothgang 1997.Google Scholar
  171. 354.
    Vgl. Klein 1992; Smee 1996.Google Scholar
  172. 355.
    Vgl. Kytir 1997.Google Scholar
  173. 356.
    Gleichzeitig weist Kytir (1997) auf die Grenzen der Vorhersagbarkeit demografischer Effekte auf den Gesundheitszustand hin. Die internen,Produktionsbedingungen` und Anreizsysteme können den externen Faktor,Bevölkerungsentwicklung` verstärken aber möglicherweise auch kompensieren. Das zeigt sich beispielsweise an der Verkürzung der Krankenhausverweildauer.Google Scholar
  174. 357.
    Vgl. Glennerster und Matsaganis 1994.Google Scholar
  175. 358.
    Vgl. OECD Health Data 2000.Google Scholar
  176. 359.
    Vgl. OECD Health Data 2000.Google Scholar
  177. 360.
    Vgl. Sachverständigenrat 1997.Google Scholar
  178. 361.
    Vgl. Reinhardt, Sandier und Schneider 1986.Google Scholar
  179. 362.
    In Deutschland und Osterreich liegen die Zahlen der medizinisch-technischen Geräte deutlich über denen in Großbritannien und Dänemark. Beispielsweise verfügte Deutschland je 100.000 Einwohner über 1,7 und Osterreich über 2,5 Computertomographen (1997), von denen in Deutschland über 45% in Arztpraxen eingesetzt wurden. Die Werte für Großbritannien lagen bei 0,61 je 100.000 Einwohner (1999) und in Dänemark bei 0,58 je 100.000 Einwohner (1990) (vgl. OECD Health Data 2000). Tendenziell kann für Deutschland und Osterreich eher eine Überversorgung angenommen werden als für Großbritannien und Dänemark eine Unterversorgung. Denn für Deutschland sah die Großgeräte-Richtlinie ein Bedarf von 0,59 Computertomographen je 100.0(X) Einwohner vor, also einen Wert, der in etwa den Zahlen in Großbritannien und Dänemark entspricht (vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998).Google Scholar
  180. 363.
    Vgl. Glennerster, Cohen und Bovell 1998.Google Scholar
  181. 364.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  182. 365.
    Welchen Einfluss unterschiedliche Berechnungsmodelle haben, zeigt die Neuberechnung der österreichischen Gesundheitsausgaben, die unter anderem durch die I lerausnahme sozialer Fürsorgeleistungen, Entgeltfortzahlungen für bestimmte Arbeitnehmergruppen und veterinärmedizinische Dienste für das Jahr 1993 einen um 16% geringeren Wert als nach dem traditionellen Berechnungsmodell ergab (vgl. Stübler 1997). Bei der österreichischen Kurve ist nicht eindeutig zu bestimmen, ob die Schwankungen zwischen 1974 und 1981 teilweise auf diese Neuberechnung zurückzuführen sind.Google Scholar
  183. 366.
    Vgl. Culyer 1990; Immergut 1992; Herder-Domeich 1994; Ham und Honigabaum 1998; Reinhardt 2001.Google Scholar
  184. 367.
    Vgl. Soziale Sicherheit 5/1997.Google Scholar
  185. 368.
    Vgl. l:vans 1996, 1997; Kühn 2001.Google Scholar
  186. 369.
    Vgl. European Observatory on Health Care Systems 2001a. »“ Vgl. Kühn 2001.Google Scholar
  187. 372.
    Vgl. BASYS 1998; OECD Health Data 2000.Google Scholar
  188. 374.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  189. 375.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  190. 376.
    Vgl. Bäcker et al. 2000.Google Scholar
  191. 377.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  192. 378.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  193. 379.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  194. 380.
    Vgl. Armann und Arnold 1991. 38’ Vgl. Armann und Arnold 1991. 382 Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  195. 382.
    Vgl. OECD 1994b; Pfeiffer 1996.Google Scholar
  196. 384.
    Vgl. Gesundheitsbericht (Osterreicht 1997. aas Vgl. Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  197. 386.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  198. 387.
    Vgl. Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  199. 388.
    Vgl. Sogaard 1991; Ministry of I lealth [Denmark] 2001a.Google Scholar
  200. 389.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  201. 390.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  202. 391.
    Einen Indikator für eine positive Wirkung der leistungsorientierten Krankenhausfinanzierung stellt die Verkürzung der Krankenhausverweildauer dar. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass gerade in Osterreich die Zahl der Krankenhauseinweisungen stark angestiegen ist (vgl. OECD Health Data 2000). Auch die frühen US-amerikanischen Erfahrungen mit dem DRG-System sind bisher nicht eindeutig. Zwar wurde auch hier die Krankenhausverweildauer deutlich verkürzt, doch kann bisher nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch die Versorgungsqualität gesenkt und die Wiedereinweisungsrate erhöht wurde (vgl. Culyer 1990).Google Scholar
  203. 392.
    Für Großbritannien bietet der OECD-Datensatz (2000) nur Angaben zu den öffentlich finanzierten Ausgaben im ambulanten Sektor. Etwa 85% der Gesamtausgaben für Gesundheit werden in Großbritannien öffentlich finanziert.Google Scholar
  204. 393.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  205. 394.
    Vgl. Reinhardt, Sandier und Schneider 1986; Sandier 1990.Google Scholar
  206. 395.
    Tn diesem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) sind etwa 2.500 abrechnungsfähige vertragsärztliche Einzelleistungen festgelegt. Die relative Bewertung der Einzelleistungen wird durch Punktzahlen ausgedrückt. Das kassenärztliche I lonorar ergibt sich aus der Gesamtmenge der von ihm erbrachten Einzelleistungen, also der Addition der mit Punktzahlen gewichteten Einzelleistungen (Mengenkomponente), multipliziert mit dem Punktwert (Preiskomponente).Google Scholar
  207. 396.
    Bis Mitte 1997 war auf Grundlage dieser Vereinbarungen der Anstieg der Gesamtvergütung an die Einkommensentwicklung der Versicherten gekoppelt. Für die einzelnen Arztpraxen wurden Praxisbudgets, das heißt fallzahlenabhängige Obergrenzen für abrechnungsfähige Leistungen, definiert. Dadurch wurde ein Anreiz gegeben, die I;inzelleistungen zu maximieren, mit der Folge, dass der Punktwert teilweise um mehr als 500 0 absank (vgl. Bäcker et al. 2000). Einkommensverluste entstanden insbesondere für Praxen, die sich nicht für eine angebotsinduzierte Ausweitung der Nachfrage entschieden. Mit den,Neuordnungsgesetzen` wurde Mitte 1997 die bis dahin gültige Gesamtvergütung mit,floatenden` Punktwerten durch ein,Regelleistungsvolumen’ mit fest vereinbarten Punktwerten ersetzt. Auf der Grundlage von fachspezifischen Fallpunktzahlen, die mit den Fallzahlen multipliziert werden, werden arztgruppenspezifische Praxisbudgets errechnet. Mit Wirksamwerden des Gesetzes zur Stärkung der Solidarität in der gesetzlichen Krankenversicherung orientierte sich die Gesamtvergütung für die kassenärztliche Versorgung an dem Vergütungsvolumen des Jahres 1997. Eine Steigerung der Ausgaben ist nur bis zur I löhe der Steigerungsrate der beitragspflichtigen Einnahmen aller Kassen je Mitglied möglich. Während bei der ambulanten Versorgung Obergrenzen etabliert werden konnten und entsprechende Erfolge bei der Kostenkontrolle auch an der Entwicklung der ambulanten Ausgaben in Relation zu den Gesamtausgaben sichtbar werden, hatten andere Vereinbarungen, zum Beispiel zur zahnmedizinischen Versorgung oder zu Ausgaben für Medikamente keinen Bestand. Auch für den Krankenhaussektor und andere Gesundheitsleistungen konnten bisher keine vergleichbaren Vereinbarungen erzielt werden (vgl. Schwartz und Busse 1996).Google Scholar
  208. 397.
    Vgl. ASVG, § 342 Abs. 2.Google Scholar
  209. 398.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  210. 399.
    Vgl. Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  211. 400.
    Vgl. European Observatory an I iealth Care Systems 2001a.Google Scholar
  212. 401.
    Vgl. Egger 1997.Google Scholar
  213. 402.
    Vgl. European Observatory an Health Care Systems 2001a.Google Scholar
  214. 403.
    Vgl. Glennerster 1996; Glennerster, Cohen, Bovell 1998; Glennerster 1999.Google Scholar
  215. 404.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  216. 405.
    Vgl. Ministry of I Iealth [Denmark] 2001a.Google Scholar
  217. 406.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  218. 407.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  219. 408.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  220. 409.
    Vgl. Culyer 1990.Google Scholar
  221. 410.
    Vgl. Alber 1992.Google Scholar
  222. 411.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  223. 412.
    Ein Vergleich der Zahlen von 1992 und 1993 zeigt eine Senkung der Arzneimittelausgaben von etwa 12,1 Mrd. Euro auf 10,6 Mrd. Euro.Google Scholar
  224. 413.
    Vgl. Busse und Howorth 1996.Google Scholar
  225. 414.
    Vgl. Busse und Howorth 1996.Google Scholar
  226. 415.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  227. 416.
    Vgl. Busse und Howorth 1996; Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  228. 417.
    Vgl. Beske und Hallauer 2001.Google Scholar
  229. 418.
    Vgl. Evans 1996.Google Scholar
  230. 419.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998: 407.Google Scholar
  231. 420.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  232. 421.
    Vgl. Badelt und Osterle 1998Google Scholar
  233. 422.
    Vgl. dazu die gegenteilige Einschätzung bei Rack 1998.Google Scholar
  234. 423.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  235. 424.
    Vgl. Smee 1996.Google Scholar
  236. 425.
    European Observatory an Health Care Systems 2001b.Google Scholar
  237. 426.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 2001a.Google Scholar
  238. 427.
    Bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Insulin, werden vollständig durch das nationale Gesundheitssystem getragen. Auch Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind, können teilweise über das staatliche System finanziert werden, sofern es sich bei den Patienten um Rentner (auch bei Invaliditäts-oder Frühverrentung) oder chronisch Kranke handelt (vgl. Ministry of I Iealth [Denmark] 1997).Google Scholar
  239. 428.
    Vgl. Busse und loworth 1996.Google Scholar
  240. 429.
    Vgl. G.nthoven 1990; van de Ven 1996.Google Scholar
  241. 430.
    Vgl. Culyer 1990.Google Scholar
  242. 431.
    Vgl. Korbanka 1992.Google Scholar
  243. 432.
    Vgl. I Iauptvcrband m. OSI’AT ßASYS 1998; OI?CD I Icalth Data 200O.Google Scholar
  244. 433.
    „While the patient normally initiated contact with the health care system, the doctor determines the resources used to treat the patient. It has long been recognised that the more doctors there arc, the more resources are likely to be authorised. Thus more and more countries have been limiting entry to medical training or making second-year examination harder to pass so that the number of medical school graduates is reduced. It is hoped that this will help to contain health care costs in the long run. For example, Denmark reduced entry by six per cent between 1980 and 1990“ (OECD 1994b: 26). Hinsichtlich der Trägerschaft ist zwischen öffentlichen (Gemeinden, Gemeindeverbände), freigemeinnützigen (Kirchen, Wohlfahrtsverbände) und privaten Krankenhäusern zu unterscheiden. Im Jahr 1998 wurden 55,4° o aller Betten in öffentlichen, 37,9% in freigemeinnützigen und 6,7% in privaten Krankenhäusern bereitgestellt (vgl. Bundesministerium für Gesundheit 2000).Google Scholar
  245. 434.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997.Google Scholar
  246. 435.
    Vgl. Beske und Hallauer 2001.Google Scholar
  247. 436.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  248. 437.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998; Busse 2001.Google Scholar
  249. 438.
    Im Jahr 1993 wurde von dieser Regelung, mit der unter anderem die Krankenhausverweildauer verkürzt werden soll, nur zu einem sehr geringen Ausmaß Gebrauch gemacht. Eine vorstationäre Behandlung fand in 6,3°% der Krankenhäuser und eine nachstationäre Behandlung in 5,4% der Krankenhäuser statt.l,aut einer Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft wollten bis 1996 allerdings 47,190 aller Krankenhäuser vor-stationär und 45,0°’o nachstationär behandeln (vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998).Google Scholar
  250. 439.
    Vgl. Armann und Arnold 1991; Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  251. 440.
    Vgl. European Observatory on Ilealth Care Systems 2001a. +4’ VgL Ham 1999.Google Scholar
  252. 441.
    Vgl. European Observatory on Health Care Systems 200lb.Google Scholar
  253. 443.
    Der Anstieg des Krankenhauspersonals in Osterreich konnte auf Grundlage der Ausgabendaten nicht erwartet werden, da die Ausgaben für stationäre Versorgung in Prozent des BIP im Vier-Länder-Vergleich auf dem niedrigsten Niveau hegen und erst in den letzten fahren ein leichter Anstieg zu verzeichnen war.Google Scholar
  254. 444.
    Vgl. Albcr 1989.Google Scholar
  255. 445.
    Vgl. Ministry of I Icalth [Denmark 2001a.Google Scholar
  256. 446.
    Vgl. Gesundheitssbericht [Osterreich] 1997.Google Scholar
  257. 447.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  258. 448.
    Vgl. Kane und Saltman 1997.Google Scholar
  259. 449.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit lOsterreich] 1996; Rack 1998.Google Scholar
  260. 450.
    Vgl. Korbanka 1992.Google Scholar
  261. 451.
    Vgl. Broke und Hallauer 2001.Google Scholar
  262. 452.
    Vgl. Schwartz und Busse 1996.Google Scholar
  263. 453.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  264. 454.
    Vgl. Armann und Arnold 1991; Badelt und Osterle 1998; Rack 1998. 55 Vgl. Office of I Iealth Economics 1998.Google Scholar
  265. 456.
    Vgl. I lam 1999.Google Scholar
  266. 457.
    Vgl. 1 lam 1999.Google Scholar
  267. 458.
    Vgl. OECD health Data 2000; Ministry of I lealth ‘Denmark’ 2001a, 20010; NOh1I,,SC(> 2101.Google Scholar
  268. 459.
    Vgl. Sogaard 1991.Google Scholar
  269. 460.
    Vgl. Ministry, of health [Denmark 2001a.Google Scholar
  270. 461.
    Vgl. Korbanka 1992.Google Scholar
  271. 462.
    Für Osterreich sind in der Studie von Sandier (1990) keine entsprechenden Daten aufgeführt.Google Scholar
  272. 463.
    Vgl. Sandier 1990.Google Scholar
  273. 464.
    Vgl. Sandier 1990.Google Scholar
  274. 465.
    Vgl. Alber 1989.Google Scholar
  275. 466.
    Vgl. Sandier 1990. Für Deutschland kommt zu dem tendenziell die Leisumgsmenge steigemden Anreiz der Einzelleistungshonorierung hinzu, dass zum Zeitpunkt der Behandlung weder der Arzt noch der Patient den finanziellen Wert der Einzelleistung kennt. Der Patient wird in diesem System auch im Nachhinein nicht über die Kosten der Behandlung informiert. Eine ähnliche Situation besteht in Osterreich. Reinhardt (1985) halt es nicht fur sinnvoll, dass Patienten in gesetzlichen Krankenversicherungssystemen vollkommen davon abgeschirmt werden, Rechnungen des Arztes an die Versicherung zu überprüfen und abzuzeichnen. „Die Forderung nach Gegenzeichnung könnte, wenn schon keine Kostenbeteiligung angestrebt wird, eine wirksame Dämpfung der kollektiven Ausgaben für ambulante Gesundheitsversorgung darstellen“ (Reinhardt 1985: 82). Diese Regelung weist auf Systembrüche in den gesetzlichen Krankenversicherungssystemen hin, in denen die individuelle Wahlfreiheit und damit die Selbstbestimmungsrechte der Patienten sowie der Wettbewerb zwischen den niedergelassenen Ärzten gestärkt werden, jedoch die für eine Orientierung an diesen marktwirtschaftlichen Anreizen notwendigen Informationen nur unzureichend zur Verfügung gestellt werden.Google Scholar
  276. 467.
    Vgl. Korbanka 1992.Google Scholar
  277. 468.
    Mit der fünften Novelle des Arzneimittelgesetzes vors 1994 wurde die Regelung eingeführt, dass Arzneimittelhersteller, die bis t?nde 1996 auf eine Nachzulassung verzichten, ihre Medikamente noch zehn Jahre weiter produzieren und verkaufen können, sofern keine Sicherheitsbedenken bestehen (vgl. lieske und Hallauer 2001).Google Scholar
  278. 469.
    Vgl. Beske und I tallauer 2001. Vgl. Kane und Saltman 1997. Vgl. OFCt) 1994b.Google Scholar
  279. 472.
    Vgl. Badeft und Osterle 1998.Google Scholar
  280. 473.
    Vgl. Klein 1992.Google Scholar
  281. 474.
    Vgl. Kane und Saltman 1997.Google Scholar
  282. 475.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  283. 476.
    Vgl. Ministry of health ‘Denmark] 1997.Google Scholar
  284. 477.
    Vgl. Armann und Arnold 1991; Badura 1999.Google Scholar
  285. 478.
    Vgl. I tam 1999.Google Scholar
  286. 479.
    Vgl. Meggeneder 1995; tadelt und Osterle 1998.Google Scholar
  287. 480.
    Vgl. Meggeneder 1995; Badeft und Osterle 1998.Google Scholar
  288. 481.
    Die Angaben zu Brauen- und Kinderärzten in Dänemark wurden ergänzt durch eine Auskunft des National Board of I lealth, Health Statistics, Islands Brugge 67, DK-2300 Kopenhagen.Google Scholar
  289. 482.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1997; Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  290. 483.
    Vgl. Bundesministerium für Gesundheit [Osterreich] 1996; Gesundheitsbericht jOsterreich[1997. Bis Ende 1996 bestand in Österreich für Eltern ein finanzieller Anreiz in Höhe von insgesamt etwa 1.000 Euro regelmäßig an den vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. 1997 wurde diese Regelung durch einen sozial gestaffelten,Mutter-Kind-Pass-Bonus` in Höhe von etwa 135 Euro ersetzt.Google Scholar
  291. 484.
    Vgl. Social Trends 28, 1998.Google Scholar
  292. 485.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 1997.Google Scholar
  293. 486.
    Vgl. Mcircis 1995.Google Scholar
  294. 487.
    Daten für England; vgl. Department of I Icalth 1997. lae Vgl. Sundhcdsstyrelsen 1996.Google Scholar
  295. 489.
    Vgl. Gesundheitsbericht lOsterreichJ 1997.Google Scholar
  296. 490.
    Vgl. Ministry of 1-lealth ‘Denmark] 1997Google Scholar
  297. 491.
    Vgl. juul, Sabroe und I Iansen 1989.Google Scholar
  298. 494.
    Vgl. Mayrhuber, Pink und Müller-Bruckschweiger 1996.Google Scholar
  299. 495.
    In Oberösterreich wird durch die Krankenversicherungsträger und die Landesregierung ein ähnliches Programm finanziert, bei dem ausgebildete Zahngesundheitserzicherinnen zweimal pro Jahr in die Kindergärten sowie in die erste und dritte Schulstufe der Volksschulen kommen (vgl. Meggeneder 1995).Google Scholar
  300. 496.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  301. 497.
    Vgl. Ministry of Health lDenmark! 2001a.Google Scholar
  302. 498.
    Vgl. Friis-Hasché 1994.Google Scholar
  303. 500.
    Vgl. Alber 1989; Bundesministerium für Gesundheit 1997; ÖS1’AT 2000.Google Scholar
  304. 501.
    Die Angaben zur Arztedichte in Dänemark wurden ergänzt durch eine Auskunft des National Board of I lealth, I lealth Statistics, Islands Brygge 67, DK-2300 Kopenhagen.Google Scholar
  305. 502.
    Aufgrund der ungünstigeren Einkommensmöglichkeiten in strukturschwachen Gebieten kann eine ausgewogene Verteilung der Arzte häufig nur mit Ililfe zusätzlicher finanzieller Anreize erreicht werden. „The distribution of health professionals and capital investment is also affected by payment policy. Physicians have a natural tendency to gravitate toward medical centers located in cities. If more favorable rates are given to urban medical services, there is a further concentration of hospitals, physicians, dentists, and nurses in cities“ (I Isiao 1995: 25).Google Scholar
  306. 503.
    Vgl. I lam 1999.Google Scholar
  307. 504.
    Vgl. Ham 1999. In Deutschland wurden bisher nur in einem Bundesland, in Nordrhein-Westfalen, Gesundheitsziele in Anlehnung an das WI10-Konzept definiert (vgl. Busse 2001).Google Scholar
  308. 506.
    Vgl. Whitehead 1991; Dahlgren und Whitehead 1993; Smaje und Le Grand 1997. “7 Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  309. 507.
    Vgl. Klein und Unger 2001.Google Scholar
  310. 515.
    Eine empirische Überprüfung dieser unter anderem von Alber (1988, 1989) geteilten These ist bisher allerdings noch nicht systematisch erfolgt:,,There has been no study in Europe in which the effect of the state’s monopsy power on the remuneration of personnel or the prices and quantities of medical supplies has been quantified. However, it is widely believed that the effect has been substantial in some countries, especially in those, like Britain, that have centralized pay negotiating machinery. ‘The potential efficiency losses of the exercise of monopsony power have not been estimated“ (Culyer 1990: 39).Google Scholar
  311. 516.
    Vgl. Chinitz, Preker und Wasem 1998. = Vgl. Schwartz und Busse 1996Google Scholar
  312. 516.
    Vgl. SOB V, §§ 72–75.Google Scholar
  313. 517.
    Die Erfüllung der vertragsärztlichen Pflichten können die Kassenärztlichen Vereinigungen notfalls mit Hilfe von Disziplinarverfahren durchsetzen.Google Scholar
  314. 518.
    Auf der Grundlage des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs für ärztliche Leistungen (EBM), der zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Spitzenverbänden der Krankenkassen vereinbart wird, werden die vertragsärztlichen Leistungen von den Kassenärztlichen Vereinigungen gegenüber den Krankenkassen und weiteren Kostenträgem abgerechnet. Auf regionaler Ebene sind zwei Ausschüsse der gemeinsa- men Selbstverwaltung, die paritätisch mit Krankenkassen-und Arztevertretem besetzt sind, von besonderer Bedeutung. Erstens der Zulassungsausschuss, der auf Basis der Richtlinien der Bedarfsplanung über die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung entscheidet (vgl. SGB V, §4 95–105), und zweites der Prüfungsausschuss, der die vertragsärztliche I Ionorarrechnungen auf Wirtschaftlichkeit prüft (vgl. SGB V, g 106). Die Geschäfte dieser Ausschüsse werden von der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung geführt. Die Richtlinien der ärztlichen Behandlung, neue Untersuchungs-und Behandlungsmethoden etc. werden wiederum auf Bundesebene durch den Bundesausschuss der Arzte und Krankenkassen beschlossen (vgl. SGB V, §§ 91–94). Sii Vgl. Beske und Mallauer 2001.Google Scholar
  315. 520.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  316. 521.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  317. 522.
    Diese Pflege kann heute zur Ergänzung bzw. Verkürzung der Krankenhausbehandlung eingesetzt werden, sofern der behandelnde Arzt diese Leistung verordnet (vgl. SGB V, § 37). Dabei wird zwischen Krankenhausersatzpflege, bei der die häusliche Pflege Krankenhausleistungen ersetzen oder verkürzen kann und Sicherungsp flege, hei der die häusliche Pflege die allgemeine ärztliche Behandlung sicherstellen soll, unterschieden. Sofern nur pflegerische Maßnahmen, nicht aber ärztliche Leistungen erforderlich sind, besteht kein Leistungsanspruch. Versicherte haben außerdem nur dann Anspruch auf häusliche Krankenpflege, wenn eine im I laushalt lebende Person die Pflege und Versorgung nicht im erforderlichen Umfang übernehmen kann (vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998).Google Scholar
  318. 523.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998; Beske und l fallauer 2001.Google Scholar
  319. 524.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  320. 525.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  321. 526.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  322. 527.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  323. 528.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  324. 529.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  325. 530.
    Vgl. Gesundheitsbericht Psterreichl 1997.Google Scholar
  326. 531.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
  327. 532.
    Vgl. Gesundheitsbericht Psterreichl 1997.Google Scholar
  328. 533.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  329. 534.
    Vgl. Armann und Arnold 1991; Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  330. 535.
    Vgl. Armann und Arnold 1991.Google Scholar
  331. 536.
    Vgl. Badelt und Osterle 1998.Google Scholar
  332. 537.
    Vgl. I Tam 1999.Google Scholar
  333. 538.
    Vgl. llöhler 1997; I lam 1999.Google Scholar
  334. 539.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  335. 540.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  336. 541.
    Vgl. 11am 1991.Google Scholar
  337. 542.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  338. 543.
    Vgl. Abel-Smith 1995.Google Scholar
  339. 544.
    Vgl. IIam 1999.Google Scholar
  340. 545.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  341. 546.
    Vgl. Robinson und Le Grand 1995. Gegen diese Neuorientierung hatten sich die britischen Arzte lange Zeit zur Wehr gesetzt, da sie einen erheblichen Eingriff in ihre professionelle Eigenständigkeit befürchteten (vgl. Day und Klein 1999). Bis in die späten 1980er Jahre konnten die niedergelassenen Allgemeinärzte ihren Status als unabhängige Leistungserbringer aufrecht erhalten, und erst in den darauf folgenden fahren erhielten die Gesundheitsbehörden in zunehmenden Maße Einfluss auf die Standards der primären Gesundheitsversorgung (vgl. Ham 1999).Google Scholar
  342. 547.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  343. 548.
    Vgl. I lam 1991.Google Scholar
  344. 549.
    Vgl. Ministry of I Iealth Penmarkl 1994.Google Scholar
  345. 560.
    Vgl. NOb1E5CO 2001.Google Scholar
  346. 561.
    Vgl. Ministry of I Iealth [Denmark] 200].Google Scholar
  347. 562.
    Vgl. NOMFSCO 1994.Google Scholar
  348. 565.
    Vgl. NOMESCO 1994.Google Scholar
  349. 556.
    Vgl. NOMESCO 1994.Google Scholar
  350. 557.
    Vgl. NOMESCO 1994.Google Scholar
  351. 558.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 1994; NOMESCO 1994.Google Scholar
  352. 559.
    Vgl. Behrens 1996.Google Scholar
  353. 560.
    Vgl. Wessen 1999.Google Scholar
  354. 561.
    Vgl. Enthovcn 1990; llsiao 1995.Google Scholar
  355. 562.
    Alternativ werden die Begriffe,Intemal Market’, oder,Quasi-Market` verwendet (vgl. Robinson und I,e Grand 1995; Saltman 2001). Teilweise wird auch auf die Begriffe,Managed Care’ und,Managed Competition’ zurückgegriffen. Mit,Managed Care’ (gesteuerte Versorgung) wird auf den Einfluss der Nachfrageseite auf das Angebot verwiesen,,Managed Competition’ (gesteuerter Wettbewerb) bezieht sich wiederum auf den im US-amerikanischen System bestehenden Wettbewerb zwischen verschiedenen Versicherungen auf der Nachfrageseite (vgl. Schlesinger 1996). Für den britischen NHS trifft dieser Begriff nicht zu, da hier kein Wettbewerb auf der Finanzierungsseite besteht.Google Scholar
  356. 563.
    Vgl. Bruce und Jonsson 1996.Google Scholar
  357. 564.
    Vgl. Schwartz und Busse 1996.Google Scholar
  358. 565.
    Vgl. Gesundheitsbericht für Deutschland 1998.Google Scholar
  359. 566.
    Vgl. Richard und Schönbach 1996; Henke und Rachold 1999.Google Scholar
  360. 567.
    Vgl. Pfaff 1996. Im Jahr 1994 wurde in Deutschland zur Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen bundesweit ein kassenartenübergreifender Risikostrukturausgleich eingeführt, bei dem anhand der Risiko-Parameter Alter, Geschlecht, beitragspflichtige Einnahmen und Zahl der Familienangehörigen ein finanzieller Ausgleich zwischen den Kassen erfolgt. Der Risikostrukturausgleich, der zunächst auf die Allgemeine Krankenversicherung beschränkt war, wurde 1995 auf die Krankenversicherung der Rentner ausgeweitet. Mit diesem Ausgleich der einzelnen Risikostrukturen sollte die Voraussetzung für eine freie Wahl der Krankenversicherung durch die Versicherten bei Wettbewerbsgleichheit zwischen den Krankenkassen geschaffen werden.Google Scholar
  361. 568.
    Nach den Vorgaben des SGB V werden die Angebotsbedingungen im Gesundheitssystem zwischen Kran- kenversicherungen und Verbänden der Leistungsanbieter ausgehandelt. Strukturfragen wie die Zahl der nie- dergelassenen Kassenärzte oder die Bettenzahl in Krankenhäusern werden demgegenüber in erster Linie durch die Verbände der Leistungsanbieter bzw. durch die Länder und Gemeinden bestimmt, während die gesetzlichen Krankenkassen in dieser Hinsicht nur einen begrenzten Einfluss haben (vgl. Henke und Raehold 1999). Neben dem Beitragssatz bestehen im deutschen System keine wesentlichen Wettbewerbsparameter, die für die Wahl einer Krankenkasse entscheidend sein könnten. Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse ist weitgehend gesetzlich fixiert, und unterschiedliche Risikostrukturen der Versicherten werden über den Risikostrukturausgleich eingeebnet.Google Scholar
  362. 569.
    Vgl. Richard und Schönbach 1996.Google Scholar
  363. 570.
    Vgl. Rack 1998.Google Scholar
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    Vgl. Glennerster, Cohen und Bovell 1998.Google Scholar
  365. 572.
    Vgl. Robinson und i.e Grand 1995.Google Scholar
  366. 573.
    Vgl. Robinson und I,e Grand 1995.Google Scholar
  367. 574.
    Vgl. OECD 1994b.Google Scholar
  368. 575.
    Vgl. Glennerster und Matsaganis 1994.Google Scholar
  369. 576.
    Vgl. Ham 1999.Google Scholar
  370. 577.
    Vgl. IIam 1999.Google Scholar
  371. 578.
    Vgl. Robinson und I,e Grand 1995.Google Scholar
  372. 579.
    Vgl. Glennerster und Matsaganis 1994; Robinson und Le Grand 1995.Google Scholar
  373. 580.
    Vgl. Saltman 2001.Google Scholar
  374. 581.
    Vgl. Bruce und lonsson 1996.Google Scholar
  375. 582.
    Vgl. Glennerster, Cohen und Bovell 1998. Die Dezentralisierung von Verantwortungsbereichen wurde Anfang des Jahres 2000 mit der Etablierung von,Primary Care Trusts’ noch einen Schritt weiter geführt.,Primary Care Trusts’ sind sowohl für die Vergabe von Aufträgen an andere Leistungserbringer im NHS als auch für die Bereitstellung eigener Gesundheitsleistungen eigenständig verantwortlich. Diese Verantwortung soll dazu beitragen, dass sich,Primary Care Trusts’ intensiver um die Belange ihrer Patienten bemühen. The challenge for primary care trusts is to seek to involve doctors in management in a context in which GPs consider their first loyalty to be to patients“ (Ham 1999: 159).Google Scholar
  376. 583.
    Vgl. Ministry of Health [Denmark] 2001.Google Scholar
  377. 584.
    Vgl. Sachverständigenrat 1997; Henke und Rachold 1999.Google Scholar
  378. 586.
    Vgl. Hirschman 1974; Saltman 1994.Google Scholar
  379. 587.
    Vgl. Hirschman 1974.Google Scholar
  380. 588.
    Vgl. Beske und I lallauer 2001.Google Scholar
  381. 589.
    Vgl. Behrens 1996.Google Scholar
  382. 590.
    In Großbritannien erfolgt beispielsweise im Krankheitsfall bei etwa 90°% der Patienten der jeweils erste und letzte Kontakt mit dem Gesundheitssystem in der Praxis des Hausarztes (vgl. OICl) 1995b).Google Scholar
  383. 591.
    Vgl. Hirschman 1974.Google Scholar
  384. 592.
    Vgl. Saltman 1994. SOS Vgl. 1-lam 1999.Google Scholar
  385. 594.
    Vgl. Henke 2001.Google Scholar
  386. 595.
    Vgl. Robinson und Le Grand 1995.Google Scholar
  387. 596.
    Vgl. Bruce und Jonsson 1996.Google Scholar
  388. 597.
    Vgl. Pinker 1996.Google Scholar
  389. 598.
    Vgl. Bruce und jonsson 1996.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Claus Wendt

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