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Modelltheoretisches Konzept und Konstruktionsgrundsätze des nordrhein-westfälischen Lokalfunkmodells

  • Hermann-Dieter Schröder
  • Torsten Sill
Chapter

Zusammenfassung

Im folgenden Abschnitt soll erläutert werden, welche gesetzgeberischen Ziele der nordrhein-westfälische Gesetzgeber mit seinem Lokalfunkmodell verfolgt (unten I.) und mit welchen gesetzeskonstruktiven Mitteln diese Zielvorgaben nach seiner Vorstellung realisiert werden sollen (unten II.). Die einzelnen Elemente des entwickelten Modells werden sodann mit der in der Literatur aufgefundenen Kritik an ihrer Funktionsfähigkeit konfrontiert (unten III.). Ziel dieser Betrachtung ist es, die Voraussetzung für eine systematische Beobachtung der realen Wirkungen des Gesetzes zu schaffen.

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Literatur

  1. 3.
    Von einer dreifachen Zielsetzung geht auch das Bundesverfassungsgericht aus, BVerfGE 83, 238, 325, 326.Google Scholar
  2. 4.
    LT/DS 10/1440, S. 53, 57; vgl. BVerfGE 83, 238, 324; BVerfGE 74, 297, 327.Google Scholar
  3. 6.
    LT/DS 1440, S. 53; vgl. zur Mangellage bei den Übertragungskapazitäten LT/DS 10/1226 sowie zur Einschätzung der wirtschaftlichen Ertragssituation im lokalen Bereich Rau, LTPlenarprot. 10 /34, S. 2609.Google Scholar
  4. 7.
    LT/DS 1440, S. 53. Vgl. allgemein zum Konzept des Binnenpluralismus nur BVerfGE 57, 295, 325 ff.; 73, 118, 171 ff.; 74, 297, 330 ff.; Hoffmann-Riem, Alternativkommentar zu Art. 5 Abs. 1 und 2 GG, Rdnr. 174 ff.; Degenhart, Bonner Kommentar zu Art. 5 Abs. 1 und 2, Rdnr. 542 ff.; Schuster, Meinungsvielfalt in der dualen Rundfunkordnung, S. 141 ff.; Piette, Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk, S. 25 ff.; Stock, Zur Theorie des Koordinationsrundfunks, S. 13 ff.Google Scholar
  5. 11.
    LT/DS 10/1440, S. 57. Vgl. zur Verflechtung von Presse und Rundfunk in tatsächlicher Hinsicht nur: Roper, Stand der Verflechtung von privatem Rundfunk und Presse, MP 1989, S. 533 ff. sowie den Bericht der Bundesregierung über die Lage der Medien in der Bundesrepublik Deutschland 1985, BT/DS 10/5663, S. 50 ff.; zu den verfassungsrechtlichen Konsequenzen der Verflechtung nur Kühler, Medienverflechtung; ders., Landesbericht, S. 15 ff.; Lerche, Presse und privater Rundfunk; Degenhart, Verfassungsfragen, ZUM 1987, S. 695 ff.Google Scholar
  6. 15.
    LT/DS 1440, S. 57; vgl. zum Einfluß der Werbefinanzierung des Hörfunks auf die wirtschaftlichen Grundlagen der Presse oder einzelner Presseunternehmen: 5. Hauptgutachten der Monopolkommission, 1982/1983, Tz. 579 sowie Sondergutachten 11, 1981, Tz. 34; Ordnungsziele des Landesmedienrechts, AfP 3/1989, S. 641 ff.; Piette, Meinungsvielfalt im lokalen Rundfunk, S. 77 ff., Lerche; Presse und privater Rundfunk; Proedoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 231; Ktibler, Medienverflechtung, S. 92 ff. Die realen Auswirkungen auf den verfassungsrechtlich allein relevanten Bestand und die Funktionsfähigkeit des Instituts der „Freien Presse“ lassen sich nach BVerfGE 73, 118, 180 ff. nach dem gegenwärtigen Stand der Entwicklung nicht abschließend beurteilen.Google Scholar
  7. 16.
    Vgl. nur BVerfGE 73, 118, 180 ff. unter Hinweis auf das 5. Hauptgutachten der Monopolkommission, 1982/1983, Tz. 581.Google Scholar
  8. 19.
    Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 11.Google Scholar
  9. 21.
    Prodoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 234, 235.Google Scholar
  10. 22.
    Vgl. zum Begriff der Steuerung durch Recht nur Hoffmann-Riem, Reform des Verwaltungsrechts, S. 404 ff., insbesondere FN 12; Mayntz, Politische Steuerung, S. 91 ff.Google Scholar
  11. 24.
    Vgl. zum Begriff nur Hoffmann-Riem, Erosionen, S. 16, 17; ders., Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 248 ff.; Lange, Staatliche Steuerung durch offene Zielvorgabe, VerwArch. 1/1991, S. 1 ff.Google Scholar
  12. 25.
    Vgl. zu der in der Bundesrepublik geführten Diskussion nur: Mayntz, Regulative Politik in der Krise, S. 55 ff.; dies., Politische Steuerung, S. 89 ff.; Willke, Entzauberung des Staates, S. 49 ff.; Hoffmann-Riem, Konfliktmittler im Verwaltungsverfahren, S. 7 ff.; ders., Zur notwendigen Konvergenz von Effektivitäts-und Implementationsforschung, S. 126 ff.; Voigt, Grenzen rechtlicher Steuerung, S. 14 ff.; Ritter, Staatliche Steuerung, S. 321; Wolf, Zur Antiquiertheit des Rechts in der Risikogesellschaft, Leviathan 1987, S. 357 ff.Google Scholar
  13. 26.
    Vgl. zu den zentralen Kritikebenen etwa die Zusammenfassungen von Lange, Staatliche Steuerung durch offene Zielvorgabe; VerwArch. 1991, S. 1 ff.; Teubner, Verrechtlichung, S. 313 ff.; Mayntz, Regulative Politik in der Krise, S. 55 ff.; dies. Politische Steuerung, S. 95 ff.Google Scholar
  14. 27.
    So für die imperativen Steuerungsinstrumente im Bereich der Vielfaltssicherung, der Werbung und der Konzentrationsbekämpfung Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 248 ff., 252 ff., 255 ff., 264 ff.; Hellstein/Reese, Handlungsspielräume und Organisationsstruktur, S. 180 ff.; 192 ff.; 194 ff.; 197 ff.; Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 67 ff.; 116 ff., 139 ff.Google Scholar
  15. 28.
    Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 248 ff., 264 ff.; Hoffmann-Riem/Ziethen, Hamburgische Anstalt für neue Medien, S. 257 ff.; Hesse, Rundfunkrecht, S. 182 ff.; vgl. zu entsprechenden Beobachtungen in den USA LeDuc, Der Angriff auf die amerikanische Fairneß-Doktrin, RuF 1988, S. 56 ff.; Hoffmann-Riem, Kommerzielles Fernsehen, S. 277 ff.Google Scholar
  16. 29.
    Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 249; Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 67 ff.Google Scholar
  17. 30.
    Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 250; ders., Erosionen, S. 29 ff.Google Scholar
  18. 31.
    Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 250.Google Scholar
  19. 32.
    Teubner, Verrechtlichung, S. 334 ff.; Mayntz, Regulative Politik in der Krise, S. 55 ff. Speziell zur Struktursteuerung im Rundfunkrecht Hoffmann-Riem, Erosionen, S. 18 ff.; ders. Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 245 ff.; Schuppert, Markt, Staat, Dritter Sektor, S. 74 ff.Google Scholar
  20. 33.
    Vgl. zu diesem Begriff Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 261.Google Scholar
  21. 34.
    Hoffmann-Riem, Erosionen, S. 17; Teubner, Verrechtlichung, S. 334 ff.Google Scholar
  22. 35.
    Hoffmann-Riem, Erosionen, S. 17; ders., Reform des Verwaltungsrechts, S. 418; Mayntz, Politische Steuerung, S. 99; Offe, Die Staatstheorie auf der Suche nach ihrem Gegenstand, S. 317, 318; Teubner, Verrechtlichung, S. 335.Google Scholar
  23. 36.
    Hoffmann-Riem, Reform des Verwaltungsrecht, S. 418 unter Hinweis auf Frank, Kollektive und individuelle Steuerung der Umwelt?, KritJ 1989, S. 36 ff.Google Scholar
  24. 37.
    Vgl. Hoffmann-Riem, Reform des Verwaltungsrechts, S. 416 ff.; ders. Erosionen, S. 22, 23.Google Scholar
  25. 41.
    Hoffmann-Riem, Möglichkeiten und Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 245 ff.; Hoff- mann-Riem/Ziethen, Hamburgische Anstalt für neue Medien, S. 261 ff., 264 ff., 268 ff.Google Scholar
  26. 43.
    Zu Charakter und Funktion der Landesmedienanstalten vgl. nur Wagner, Die Landesmedienanstalten; Hoffmann-Riem, Personalrecht der Rundfunkaufsicht.Google Scholar
  27. 44.
    Vgl. die Regelungen über Programmbeiräte in Baden-WUitemberg (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LMG BW), in Niedersachsen (§ 5 Abs. 4 Satz 1 und 2 LRG Nds.), im Rundfunkstaatsvertrag (Art. 8 Abs. 6 Rundfunkstaatsvertrag) sowie für den landesweiten Rundfunk in Nordrhein-Westfalen (§ 6 Abs. 1 Satz 2 LRG NW) sowie zu den Einzelheiten Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 100 ff. Die gesetzlichen Regelungen der Landesmedien-bzw. Landesrundfunkgesetze der fünf neuen Länder bleiben hier wie im folgenden aus dem Vergleich ausgeklammert.Google Scholar
  28. 45.
    In der Beteiligung mehrerer unterschiedlich ausgerichteter Kräfte an einem Veranstalter wird ein Indiz dafür gesehen, daß ein Programm zu Vielfalt und Ausgewogenheit tendiert, vgl. BVerfGE 74, 279, 330. Die meisten Landesmedien-bzw. - Rundfunkgesetze enthalten zumindest eine vorrangige Zulassung derartiger Anbietergemeinschaften: § 5 Abs. 4 Satz 2 LRG Nds; § 22 Abs. 2 Nr. 1 LMG BW; § 6 Abs. 1 Satz 1, § 7 Abs. 2 Satz 3 LRG NW (für den landesweiten Rundfunk); § 7 Abs. 1 Satz 1 LRG RP; § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 LRG SH; §§ 21 Satz 2, 32 LMG Hmb.; § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BremLMG; § 40 a LRG Saar sowie Art. 8 Abs. 6 Satz 2, Abs. 4 Satz 1 des Rundfunkstaatsvertrags.Google Scholar
  29. 46.
    Für die Zusammensetzung der Programmbeiräte finden sich die weitreichendsten Regelungen in den Landesgesetzen von Baden-Würtemberg und Niedersachsen, die allerdings lediglich feststellen, daß ein Beirat aus „Vertretern der im Verbreitungsgebiet wesentlichen Meinungsrichtungen“ zu bestehen habe (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LMG BW; § 5 Abs. 4 Satz 1 LRG Nds). Die übrigen Gesetze verzichten vollständig auf Konkretisierungen der Zusammensetzung der Programmbeiräte. Die weitreichendsten Regelungen über die Zusammensetzung von Anbietergemeinschaften verlangen oder fördern die Berücksichtigung der „wesentlichen gesellschaftlichen Kräfte und Gruppen” (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LMG BW; § 7 Abs. 1 Satz 3 LRG RP) oder die Einbeziehung mehrerer „unterschiedlich ausgerichteter Kräfte“ (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, §§ 25 Abs. 1 Nr. 1 BremLMG; §§ 21 Satz 2, 35 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LMG Hmb; § 7 Abs. 2 Satz 2 LRG NW für den landesweiten Rundfunk). Die übrigen Gesetze sehen lediglich vor, daß sich verschiedene Personen oder Unternehmen zusammenschließen müssen. Vgl. hierzu auch die Regelungen über die Beteiligung kultureller gemeinnütziger Kräfte in Anbietergemeinschaften in § 40 a Abs. 4 LRG Saar; § 6 Abs. 1 Satz 4 LRG NW; § 18 Abs. 2 LMG Hmb; § 7 Abs. 4 Satz 1 BremLMG sowie Art. 8 Abs. 4 Satz 1 RFStV. Zum Ganzen Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 88 ff.; 100 ff.Google Scholar
  30. 47.
    Absicherungen des Programmeinflusses eines Programmbeirates finden sich nur im Rundfunkstaatsvertrag und im LRG NW für den landesweiten Rundfunk, in denen festgestellt wird, daß der Beirat einen „wirksamen Einfluß auf das Programm“ haben müsse (§ 6 Abs. 1 Satz 2 LRG NW; Art. 8 Abs. 6 Satz 1 Rundfunkstaatsvertrag). In den anderen Gesetzen ist selbst diese unbestimmte Kompetenzbeschreibung nicht enthalten. Nähere Festlegungen des Programmeinflusses einzelner Mitglieder von Anbietergemeinschaften sind lediglich in § 5 Abs. 4 Satz 2 LRG Nds; § 7 Abs. 1 LRG RP; § 35 Abs. 1 Nr. 2 LMG Hmb; § 25 Abs. 1 Nr. 2 BremLMG; § 40 a LRG Saar sowie in Art. 8 Abs. 6 des Rundfunkstaatsvertrages enthalten. Die weitreichendsten Absicherungen sind hierbei in den Regelungen über örtliche Programme in Bremen und Hamburg normiert, in denen ein „angemessener Einfluß auf die Programmgestaltung” gefordert wird, § 25 Abs. 1 Nr. 2 BremLMG; § 35 Abs. 1 Nr. 2 LMG Hmb.Google Scholar
  31. 48.
    Eine Ausnahme bilden die Ländergesetze, die nur Anbietergemeinschaften für zulassungsfähig erklären, vgl. § 6 Abs. 1 Satz 1 LRG NW für den landesweiten Rundfunk sowie § 32 Abs. 1 LMG Hmb sowie § 23 Abs. 2 BremLMG für örtliche Programme.Google Scholar
  32. 50.
    Ein Vergleich mit den bisher verabschiedeten Landesrundfunk-bzw. Landesmediengesetzen der Länder zeigt die Exklusivität der Regelung. Die überwiegende Zahl der Privatfunkgesetze enthält keine Aussagen über die Absicherung redaktioneller Autonomie. Die Gesetze in Schleswig-Holstein (§ 11 Abs. 2 Nr. 4 des LRG SH), Bremen (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 sowie § 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BremLMG), Nordrhein-Westfalen (für den landesweiten Rundfunk i.S. des § 7 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz LRG NW) sowie Hamburg (§ 18 Abs. 5 LMG Hmb) beschränken sich auf bloße Vorrangbestimmungen. Vgl. zu den Inhalten ausführlich Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 98 ff.; speziell zur Hamburger Regelung Hoffmann-Riem/Ziethen, Hamburger Anstalt für neue Medien, S. 268; Hoffmann-Riem, Medienrecht, S. 495 ff. Lediglich der Entwurf des Berliner Privatrundfunkgesetzes in der Fas-sung, in der es am 22.03.1990 in das Abgeordnetenhaus eingebracht wurde, enthielt in § 7 gesetzliche Bestimmungen, die zahlreiche typische Bestimmungen aus Redakteurstatuten in den Gesetzesrang heben sollten, vgl. epd Kirche und Rundfunk Nr. 30/31 vom 21. 04. 1990.Google Scholar
  33. 52.
    Zur veränderten Funktion der Landesanstalt für Rundfunk vgl. noch 2. c. cc.Google Scholar
  34. 53.
    Vgl. zum Begriff der Trennschärfe im LRG NW: Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 41.Google Scholar
  35. 54.
    Vgl. BVerfGE 83, 238, 326. Das BVerfG verwendet den Begriff der Funktionenteilung.Google Scholar
  36. 55.
    Soweit das LRG NW hier Verbindungselemente und Kooperationserfordernisse konzipiert und somit wechselseitige Einflußnahmen zuläßt, werden diese als Durchbrechung des Prinzips der Funktionentrennung in Anwendung des insoweit gegenläufigen Konstruktionsgrundsatzes der Kooperation und Balance aufgefaßt, vgl. dazu unten c.Google Scholar
  37. 56.
    Der Ausschluß der Betriebsgesellschaft von der Programmfunktion ist in § 25 Abs. 1 Satz 5 LRG NW enthalten, während die Unzulässigkeit der Führung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes der Veranstaltergemeinschaft aus § 25 Abs. 1 Satz 2 LRG NW folgt, der ihr die Rechtsform eines nicht-wirtschaftlichen Vereins i.S. des § 21 BGB vorschreibt, vgl. Reidt, Rundfunkwerbung, S. 63, 64.Google Scholar
  38. 57.
    In B VerfGE 83, 238, 332 wird festgestellt, daß die verfassungsrechtlichen Vorgaben an die Zusammensetzung der Betriebsgesellschaft aufgrund ihres fehlenden Programmeinflusses geringer sind als die für die Veranstaltergemeinschaft geltenden. Zur Grenze einer Beteiligung der Lokalpresse am lokalen Rundfunk vgl. nur BVerfGE 73, 118, 177.Google Scholar
  39. 60.
    Vgl. zum Begriff der inneren Rundfunkfreiheit und zur Diskussion um diesen Begriff nur Hoffmann-Riem, Redakteurstatute im Rundfunk; ders., Rundfunkfreiheit durch Rundfunkorganisation; Ipsen, Mitbestimmung im Rundfunk; Bethge, Verfassungsprobleme, UFITA 1973, S. 143 ff.; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 20 ff.; Degenhart, Bonner Kommentar zu Art. 5 Abs. 1 und 2, Rdnr, 387 ff, 687 ff.Google Scholar
  40. 61.
    Auf den inneren Zusammenhang der Vorrangklausel für den landesweiten Rundfunk und dem Erfordernis eines Redakteurstatuts im lokalen Bereich weisen auch Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 24, 49 sowie Schmitt-Glaeser in seiner Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/694, S. 1, 11 hin.Google Scholar
  41. 63.
    BVerfGE 83, 238, 320. Mit einer entsprechenden Argumentation, nach der durch eine Redakteursbeteiligung die Gefahr einer der Idee des Binnenpluralismus entgegenstehenden einseitigen Programmbeeinflussung geschaffen und eine verfassungsrechtlich nicht legitimierte Überrepräsentanz der Arbeitnehmerseite bewirkt werde, hatten die Antragsteller und mit ihnen einige Autoren und Sachverständige vor dem Hauptausschuß (allerdings noch zu einer etwas anderen gesetzlichen Regelung) die Verfassungsmäßigkeit von Sicherungen der inneren Rundfunkfreiheit bestritten. Vgl. Ricker, Antrag und Antragsbegründung vom 19.02. 1988; S. 42 ff.; ders., Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/687, S. 8 ff.; Schmitt-Glaeser, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/694, S. 1, 11; Grawert, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/698, S. 13; Ory, Redaktionelle Mitbestimmung, AfP 4/1988, S. 336 ff.; Kull, Innere Rundfunkfreiheit, Af? 4/1988, S. 652 ff. sowie BVerfGE 83, 238, 279 ff. Vgl. gegen diese Argumentation bereits: Bethge, Redaktionelle Mitbestimmung, AfP 2/1989, S. 525 ff.; Stock, Neues Privatrund-funkrecht, S. 25 ff., ders., Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/640, S. 17 ff.; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 6 ff.Google Scholar
  42. 66.
    BVerfGE 83, 238, 331; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 45, 49 ff.; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 6, 10.Google Scholar
  43. 68.
    Die entstehenden Kollisionsfälle werden nach der hier entwickelten Modellkonstruktion auf der Grundlage des nachfolgend beschriebenen Grundsatzes der Funktionenbalance gelöst; vgl. unten unter c.Google Scholar
  44. 70.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 42, 44; Hirsch, Zwei-Säulen-Modell, RuF 1990, S. 174; Reidt, Rundfunkwerbung, S. 63; Wienholtz, Rundfunkurteile, S. 17; Prodoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 232. Vgl. zum verfassungsrechtlichen Erfordernis eines effektiven Einflusses binnenpluraler Organe auf private Rundfunkverstalter nur BVerfGE 57, 295, 325.Google Scholar
  45. 73.
    Zur Abgrenzung der Aufgabenbereiche von Redaktion und Veranstaltergemeinschaft siehe bereits 2. a. bb.Google Scholar
  46. 84.
    Vgl. die lokalfunkspezifischen Programmgrundsätze des § 24 Abs. 1 LRG NW sowie die über § 23 Abs. 2 LRG NW auch für den Lokalfunk geltenden allgemeinen Vorschriften des § 11 Sätze 1 und 2 und § 12 Abs. 1, 2, 4 und 5 LRG NW. Zu den Einzelheiten und dem Verhältnis dieser Programmnormen untereinander siehe § 7 I. 2. b.Google Scholar
  47. 92.
    Auf der Grundlage des LRG NW sind neben einer Programmzulieferung in der Form einer Übernahme von Rahmenprogrammen noch andere Formen der Programmzulieferung rechtlich zulässig, vgl. §§ 30, 2 Abs. 2 LRG NW sowie unten § 9 I. 3.Google Scholar
  48. 93.
    Das Fehlen einer direkten Programmaufsicht für Programmzulieferer kritisiert HoffmannRiem, Möglichkeiten der Effektivität der Rundfunkaufsicht, S. 254; vgl. auch Schurig, Programmzulieferung, S. 50 ff.Google Scholar
  49. 96.
    Dies betont BVerfGE 83, 238, 309 für die Kooperationen in landesweiten Programmen. Diese Überlegungen gelten nach den Ausführungen des BVerfG auch für die Beteiligung des WDR an Rahmenprogrammen, B VerfGE 83, 238, 332.Google Scholar
  50. 97.
    So auch Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 81, 82 sowie die inhaltlich parallele Einschätzung des WDR, Stellungnahme zum Ersten Rundfunkänderungsgesetz, Zuschrift 10/1546, S. 6.Google Scholar
  51. 98.
    Abs.4bis7LRGNW.Google Scholar
  52. 99.
    Aus diesem Grund werden die Bürgerbeiträge auch als „15-Prozent-Beiträge“ und die Gruppen selbst als „15-Prozent-Gruppen” oder „15-Prozenter“ bezeichnet; vgl. nur Hirsch, Bürgerfunk, S. 100; Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 186; Vogel, Zugangssendungen, S. 141.Google Scholar
  53. 100.
    Eine Bezuschussung des Bürgerradios aus Rundfunkgebühren wird durch die Definition des Bürgerradios als „Offener Kanal“ möglich, § 34 LRG NW. Mit dieser Definition schafft das Gesetz formal die Voraussetzung für eine Förderung gemäß Art. 6 Abs. 1 Nr. 2 des Rundfunkstaatsvertrages i.V.m. § 52 Abs. 2 Nr. 4 LRG NW.Google Scholar
  54. 104.
    Eine vergleichbare Regelung findet sich lediglich in § 18 Abs. 3 LMG Hmb, in dem allerdings keinerlei Finanzierungsvorstellungen enthalten sind; vgl. hierzu Ziethen, Rechtliche Spielräume, S. 97.Google Scholar
  55. 105.
    Büssow, Was wir mit dem Zwei-Säulen-Modell wollten, S. 71, nennt das Bügerradio „quasi den Rest oder das Zitat auf die Idee des gemeinnützigen Rundfunks“. Vgl. zur Konzeption der „community radios”, Kleinsteuber und Mitarbeiter, Lokales, nicht-kommerzielles Radio, Bd. 1 und 2.Google Scholar
  56. 106.
    So auch Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 39 mit FN. 97. Vgl. etwa den Offenen Kanal in Kabelanlagen in § 35 LRG NW.Google Scholar
  57. 107.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 39 mit FN. 97.Google Scholar
  58. 108.
    Büssow, Stärkung der demokratischen Öffentlichkeit, Die Mitbestimmung 3/1987, S. 113.Google Scholar
  59. 109.
    Prodoehl, Mit dem „Zwei-Säulen-Modell“ gegen multimediale Meinungsmacht, Der Landkreis 1/1989, S. 13.Google Scholar
  60. 110.
    Diese Funktion als Vielfaltsreserve ordnet auch das Bundesverfassungsgericht in BVerfGE 83, 238, 328 dem Bürgerfunk zu. Vgl. hierzu Tettinger, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/669, S. 11; Tettinger, Aktuelle Fragen der Rundfunkordnung, JZ 1986, S. 812. Die Verfassungsmäßigkeit des Bürgerfunks wurde von den Antragstellern des Normenkontrollverfahrens unter anderem mit der Begründung angegriffen, die Regelung des § 24 Abs. 4 LRG NW sei verfassungswidrig, da sie die Veranstaltergemeinschaft aufgrund einer zwangsläufig fehlenden Vielfalt und Ausgewogenheit der Bürgerfunkbeiträge „zur ständigen Kompensation“ dieser Unausgewogenheit innerhalb ihres eigenen Programms zwingen würde, vgl. den Schriftsatz von Ricker vom 19.02.1988, Antrag gemäß Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG, S. 7 ff.; in diesem Sinne auch Grawert, Stellungnahme zum Ersten Rundfunkänderungsgesetz, LT/DS 10/1594. Das Bundesverfassungsgericht hat demgegenüber in BVerfGE 83, 238, 328 ff. die Verfassungmäßigkeit des Bürgerradios festgestellt und ausgeführt, daß durch die entsprechenden Regelungen „die thematische Breite und meinungsmäßige Vielfalt des Programmangebots” erhöht werden könne. Einer etwa bewirkten Unausgewogenheit werde durch das Ablehnungsrecht der Veranstaltergemeinschaft gemäß § 24 Abs. 5 LRG NW hinreichend vorgebeugt, und eine „Verrechnung“ bei der Ausgewo-genheit im Sinne der Behauptung der Antragsteller sei im Gesetz im übrigen nicht vorgesehen. In diesem Zusammenhang führt das Gericht ferner aus, daß eine mangelnde journalistische Qualität der Beiträge angesichts des begrenzten Umfangs die verfassungsrechtliche Zulässigkeit des Bürgerradios nicht erheblich zu erschweren oder gar unmöglich zu machen vermag.Google Scholar
  61. 121.
    Vgl. zu entsprechenden Einschätzungen nur Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 168 ff.; Hesels, Rahmenprogramm, S. 130; Klenke, Das Konzept von Radio NRW, S. 129; Bauer, „Hörer verzeihen nie“, W*M 4/1989, S. 30 ff.Google Scholar
  62. 122.
    Vgl. allerdings § 29 Abs. 5 Satz 3 LRG NW, der die Zulassung eines zweiten lokalen Veranstalters grundsätzlich vorsieht. In der Realität sind allerdings bislang für kein Verbreitungsgebiet mehrere Anträge eingegangen. Man wird insofern von einem faktischen lokalen Alleinanbietermodell oder Monopolradio sprechen können, vgl. Büssow, Was wir mit dem Zwei-Säulen-Modell wollten, S. 68; Stock, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/640, S. 13. Zu einer Konkurrenzsituation zwischen Lokalsendern aus unterschiedlichen Verbreitungsgebieten kommt es allerdings durch Überschneidungen der Sendereichweiten der Stationen, vgl. etwa Medienspiegel 11/1991, S. 5 zur Reichweite von „Radio Neandertal“ aus Mettmann.Google Scholar
  63. 123.
    Abs. 1 Satz 2 LRG NW i.V.m. §§ 1 Abs. 1 Satz 2, 3 Abs. 3, 4 Abs. 3 Satz 1 WDR-Gesetz; vgl. Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 88.Google Scholar
  64. 124.
    Abs. 3 Satz 2 WDR-Gesetz. Diese Regelung ist durch § 65 Abs. 1 Nr. 2 LRG NW in der Fassung vom 19.01.1987 in das WDR-Gesetz aufgenommen worden. Mit der Veranstaltung öffentlich-rechtlichen Lokalfunks durch den WDR ist aus Gründen fehlender Mittel und Frequenzen derzeit nicht zu rechnen, vgl. Nowottny, epd Kirche und Rundfunk Nr. 16/17 vom 07.03. 1987, S. 7. Etwas anderes gilt lediglich für das Verbreitungsgebiet Dortmund, da die Berechtigung zur Fortführung des Modellversuchs über die ursprüngliche Modelldauer hinaus (vgl. § 1 Abs. 5 Nr. 5 des Gesetzes über die Durchführung eines Modellversuchs mit Breitbandkabel) nunmehr in § 56 a) WDR-Gesetz festgehalten wurde.Google Scholar
  65. 125.
    Vgl. nur die Vergabe der fünften Hörfunkkette und die Diskussion um die Vergabe einer möglichen sechsten Kette an den WDR und nicht an einen privaten landesweiten Veranstalter: Landtag intern 7/1991 sowie 11/1991; Lauff, Effizienter als erwartet, Die Zeitung 1/1991, S. 7; Hesels, Rahmenprogramm, S. 135.Google Scholar
  66. 126.
    Abs. 2 WDR-Gesetz; vgl zur Begründung LT/DS 10/260, S. 43. Eine derartige vertragliche Vereinbarung hat der WDR dann auch mit der Radio NRW GmbH abgeschlossen, an der die Anstalt mit 30 Prozent beteiligt ist; vgl. zur Gesellschafterstruktur der Radio NRW GmbH noch unten § 9 II. 1. Vereinbart wurde eine Reduktion der täglichen Werbezeiten des WDR ab dem Januar 1991 um zehn Minuten, soweit bis dahin mindestens 75 Prozent der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen technisch erreicht und in den prime-times ein Wortanteil von 40 Prozent in der Regel nicht überschritten werden, vgl. dazu Radio NRW GmbH, Angebot vom Juni 1989, S. 29.Google Scholar
  67. 127.
    Die Verbindungselemente werden in der Literatur auch als „Brücken“, Proedoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 234; als Elemente der „Funktionenverflechtung”, Stock, Stellungnahme 10/640, S. 22; oder als „Scharniere“, Wienholtz, Rundfunkurteile und Rundfunkgesetzgebung, S. 17 f. bezeichnet.Google Scholar
  68. 128.
    Abs. 1 LRG NW. Dieser Vertrag wird im weiteren als Kooperationsvertrag bezeichnet.Google Scholar
  69. 131.
    Als Beispiel dieser „flankierenden Maßnahmen“ seien hier nur die Regelungen der §§ 25 Abs. 4, 29 Abs. 2 Satz 3 Nr. 2 LRG NW sowie des § 28 Abs 2 Satz 2 LRG NW genannt. Nach den erstgenannten Vorschriften müssen im Wirtschafts-und Stellenplan zumindest die zur Wahrnehmung „der gesetzlichen und durch die Vereinbarung bestimmten Aufgaben erforderlichen Mittel” enthalten sein und unterliegt dessen Aufstellung einem komplexen mehrstufigen Verfahren. Bei der Auswahl des Chefredakteurs ist in § 28 Abs. 2 Satz 2 LRG NW eine Verweigerung der Zustimmung nur „aus Gründen zulässig, die nicht mit der publizistischen Einstellung des Chefredakteurs/der Chefredakteurin zusammenhängen“. Vgl. zu den Regelungen ausführlich § 5 I. 2. c.Google Scholar
  70. 141.
    Dieses Konstruktionsprinzip des Lokalfunkmodells beschreiben auch Wienholtz, Rundfunkurteile und Rundfunkgesetzgebung, S. 18, 19; Prodoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 235, 236; Büssow, Was wir mit dem Zwei-Säulen-Modell wollten; S. 70; Niemann, Das nordrhein-westfälische Rundfunkmodell, S. 66.Google Scholar
  71. 145.
    Vgl. hierzu und zum folgenden Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 57 ff.; HoffmannRiem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 11 ff.; Hirsch, ZweiSäulen-Modell, RuF 2/1991, S. 177 ff.; Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S 77 ff.; Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 124 ff.Google Scholar
  72. 146.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 61, 62.Google Scholar
  73. 147.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 60; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 12; Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 78 ff.Google Scholar
  74. 148.
    Hirsch, Zwei-Säulen-Modell, RuF 1991, S. 179; Hesels, Die VG-Satzung, S. 35 ff.; Hellwig/ Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 124.Google Scholar
  75. 149.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 54; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 13.Google Scholar
  76. 150.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 59; Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 79 ff.Google Scholar
  77. 151.
    An Sitzungen der Organe der Veranstaltergemeinschaft können ein Vertreter der lokalen Verleger als Mitglied und ein Vertreter der Betriebsgesellschaft als gesetzlich vorgeschriebener Gast teilnehmen, vgl. §§ 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12, 26 Abs. 4 LRG NW.Google Scholar
  78. 152.
    Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 79; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 64; Hesels, Die VG-Satzung, S. 33.Google Scholar
  79. 153.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 59, 61 ff.; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 8 ff.; vgl. auch Wienholtz, Rundfunkurteile und Rundfunkgesetzgebung, S. 19.Google Scholar
  80. 154.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 61, 62.Google Scholar
  81. 155.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 59.Google Scholar
  82. 156.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 52, 53; Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 81, 82, vgl. auch BVerfGE 83, 238, 331.Google Scholar
  83. 157.
    Abs. 2 Satz 2 LRG NW; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 52.Google Scholar
  84. 158.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 52, 53; Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 81.Google Scholar
  85. 159.
    Samland, Ordnungs-und medienpolitische Ziele des Zwei-Säulen-Modells, S. 81.Google Scholar
  86. 160.
    Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 5, 6; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 42 ff.; Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 120 ff.; vgl. auch Ronge/Arndt, Repräsentationsprobleme, RuF 1991, S. 193 ff.Google Scholar
  87. 161.
    Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 5 ff.; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 42 ff.; Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 120 ff.Google Scholar
  88. 162.
    Vgl. hierzu und zum folgenden Böhnke, Radioszenen aus Nordrhein-Westfalen, Info-Dienst Neue Medien 9/1989; S. 35, 36; Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 168 ff.; Wankell, Hinter den Kulissen wird gekungelt, FK 36/1988, S. 7, 8; Storck, David oder Don Quichotte, W*M 4/1989, S. 34, 35; Thomée, Wer schützt das Zwei-Säulen-Modell vor seinen Erfindern?, P * K 4/1990, S. 40; Hesels,Rahmenprogramm, S. 130 ff.Google Scholar
  89. 163.
    Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 169 ff., 174.Google Scholar
  90. 164.
    Birkholz, Verleger als Finanziers von Gegenöffentlichkeit?, S. 35 ff.; Niemann, Das nordrhein-westfälische Rundfunkmodell, S. 65; vgl. auch Vogel, Zugangssendungen, S. 143, der diese Einschätzungen plakativ zusammenfaßt.Google Scholar
  91. 165.
    Da es im 168 Vgl. zu dieser vor allem aus Verlegersicht vorgetragenen Argumentation Niemann, Stellungnahme zum Ersten Rundfunkänderungsgesetz, Zuschrift 10/1605, S. 3 ff.; Schaffrath, Stellungnahme zum Ersten Rundfunkänderungsgesetz, Zuschrift 10/1577, S. 7 ff.; Lauff, Effizienter als erwartet, Die Zeitung 1/1991, S. 7; Birkholz, Kooperation im lokalen Rundfunk, Eildienst 5/1989, S. 94; Bauer, Wirtschaftlichkeit im lokalen Rundfunk, ZUM 3/1988, S. 130 ff. Zur Diskussion um den Zuschnitt der Verbreitungsgebiete und die intensive Auseinandersetzung auf der politischen und gutachterlichen Ebene vgl. nur Gläsmann, Wirtschaftlichkeit von lokalem Hörfunk, S. 48 ff.; Schröder, Finanzierung lokaler Hörfunkprogramme; LfR, Entscheidungsverfahren und Ergebnisse im Überblick; Brepohl/Bauer, Kosten und Finanzierung von Programmangeboten des lokalen Rundfunks.Google Scholar
  92. 169.
    Vgl. nur Schaffrath, Stellungnahme zum Ersten Rundfunkänderungsgesetz, Zuschrift 10/1577, S. 2 ff.Google Scholar
  93. 170.
    Vgl. hierzu und zum folgenden: Hellwig/Simon, Der Griff zum Mikrofon, S. 126, 127 sowie Prodoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 236, der dem Lokalfunkmodell nur dann eine Funktionsfähigkeit einräumt, wenn die Betriebsgesellschaft eine Strategie der „Gewinnoptimierung“ (Gewährleistung einer möglichst hohen Programmakzeptanz durch finanzielle Absicherung eines möglichst hohen Programmstandards) und nicht der bloßen „Gewinnmaximierung” (möglichst billiges Programm mit möglichst teuren und zahlreichen Werbesendungen) verfolge.Google Scholar
  94. 171.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 59 ff.; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 13 ff.Google Scholar
  95. 174.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 59 ff.; Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 13 ff. Hoffmann-Riem regt hier im Bereich der Finanzierung vor allem eine gesetzliche Einbeziehung der Landesanstalt für Rundfunk als Schlichtungsinstanz sowie eine Absicherung der Reinvestition etwaiger Gewinne im Verantwortungsbereich der Veranstaltergemeinschaft an.Google Scholar
  96. 175.
    Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 51; vgl. auch Hoffmann-Riem, Stellungnahme zum Regierungsentwurf, Zuschrift 10/710, S. 13.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Hermann-Dieter Schröder
    • 1
  • Torsten Sill
    • 1
  1. 1.Hans-Bredow-InstitutHamburgDeutschland

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