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Zusammenfassung

Auch der privatwirtschaftlich finanzierte Rundfunk ist wegen seiner großen gesellschaftlichen und politischen Bedeutung mit normativen Anforderungen an seine rechtliche und faktische Ausgestaltung konfrontiert. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Anforderungen konkretisiert; es verlangt nach „einer positiven Ordnung, welche sicherstellt, daß die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in möglichster Breite und Vollständigkeit Ausdruck findet, und daß auf diese Weise umfassende Information geboten wird. Um dies zu erreichen, sind materielle, organisatorische und Verfahrensregelungen erforderlich.“1

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Literatur

  1. 2.
    Vgl. die Darstellungen bei Prodoehl, Organisationsprobleme, MP 1987, S. 229 ff.; Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 37 ff. sowie unten § 2 I.Google Scholar
  2. 3.
    Zu den drei Steuerungsdimensionen Entscheidungsprogramme, Personal und Organisation/Verfahren vgl. grundlegend Luhmann, Reform des öffentlichen Dienstes, sowie ders., Organisation und Entscheidung.Google Scholar
  3. 4.
    Vgl. dazu statt anderer Neven DuMont, Zwei Säulen; Lange, Kommerzielle Ziele; Engwall, Newspapers as Organisation; Hoffmann-Riem, Innere Rundfunkfreiheit.Google Scholar
  4. 5.
    Als Beispiel für die Scheu des Gesetzgebers, in diesen Binnenbereich einzugreifen, sei auf das Schicksal des Presserechtsrahmengesetzes verwiesen.Google Scholar
  5. 6.
    Vgl. die prinzipiellen Vorbehalte hinsichtlich der Vereinbarkeit kommerzieller Ziele und binnenpluralistischer Organisation bereits bei Lange, Kommerzielle Ziele, S. 69 ff., sowie konkret zum Zwei-Säulen-Modell die skeptischen Bemerkungen von Stock, Neues Privatrundfunkrecht, S. 39, der das Modell als „ebenso kühn wie gebrechlich“ charakterisiert. Vgl. im einzelnen die Diskussion unten in § 2.Google Scholar
  6. 7.
    Vgl. insbesondere Rath-Glawatz I und II; SGK, Lokaler Rundfunk; Pohl/Rödding/Hauschild, Lokaler Privatfunk in Kreisen und Städten; KPV, Lokalfunk im Vorlauf; Förderverein Rhein-Sieg, Praxishandbuch Lokalfunk; Hesels/Hirsch, Lokalfunk heute.Google Scholar
  7. 8.
    Noch offen sind die Entscheidungen über die Lizenzen für die Verbreitungsgebiete der Stadt Essen, des Erftkreises und des Kreises Euskirchen, vgl. VLR-Info Nr. 6 vom Dezember 1991, S. 2.Google Scholar
  8. 9.
    Vgl. VLR-Info Nr. 3 vom Juli 1991, S. 6; Kabel & Satellit Nr. 54 vom 09.12.1991, S. 25.Google Scholar
  9. 10.
    Bei den Verbreitungsgebieten Wesel, Köln und Coesfeld, die in den Fallstudien untersucht wurden, konnte der Stand von Juni 1991 zugrundegelegt werden.Google Scholar
  10. 11.
    Seitens der Landesanstalt für Rundfunk war im Frühjahr 1990 für die parallel laufenden Forschungsvorhaben eine Konzentration auf die Verbreitungsgebiete Duisburg, Hamm, Siegen-Wittgenstein und Bielefeld vorgeschlagen worden. Diese Verbreitungsgebiete galt es daher bei der Auswahl für dieses Projekt zu meiden.Google Scholar
  11. 12.
    Vgl. schon Lange/Pätzold, Medienatlas NRW, Tabellenband, S. 149.Google Scholar
  12. 13.
    LfR, Daten zu den Verbreitungsgebieten, S. 27 ff.Google Scholar
  13. 14.
    Zur Festlegung des Verbreitungsgebiets vgl. unten § 7 III. 3. a.Google Scholar
  14. 15.
    Schulte-Döinghaus, Unschöne Praxis, Wirtschaftswoche 8 /16. 02. 1990.Google Scholar
  15. 16.
    Grundlegend dazu Schütze, Hervorlockung und Analyse von Erzählungen; ders., Technik des narrativen Interviews.Google Scholar
  16. 17.
    Dies ist in sehr unterschiedlichem Maße gelungen. Es hat eine Reihe von Interviewpartnern gegeben, die sich auf eine Rolle als Erzähler nicht eingelassen haben. Besonders in diesen Fällen ist zusätzlich ein Interviewleitfaden herangezogen worden.Google Scholar
  17. 18.
    Dieses Kriterium war insbesondere maßgebend für die Entscheidung, in jedem Verbreitungsgebiet mindestens ein Interview mit einer Frau zu führen, die Mitglied der Veranstaltergemeinschaft ist oder war. Von den zunächst als Interviewpartner gewonnenen Männern waren Frauen als besonders wichtige Beteiligte nicht genannt worden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Hermann-Dieter Schröder
    • 1
  • Torsten Sill
    • 1
  1. 1.Hans-Bredow-InstitutHamburgDeutschland

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