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Ergänzende Informationen zu Lebensverhältnissen von Kindern, die bei unverheirateten Eltern leben

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Part of the Deutsches Jugendinstitut book series (DJIFAM, volume 7)

Zusammenfassung

Dieses Kapitel beinhaltet verschiedene, nicht systematisch zusammengestellte Beschreibungen, die sich aus der Verfügbarkeit der Informationen ergeben haben. Aus den von uns nutzbaren Datenquellen wurden die Hinweise aufgegriffen, die erschließbar waren und interessant für die Beschreibung von Kindern in nichtehelichen Familienverhältnissen erschienen. Wo es möglich war, insbesondere bei der Einkommenssituation, wurde versucht, über die verschiedenen Datenquellen hinweg die Informationen aufeinander zu beziehen. Das Ergebnis kann nicht immer befriedigen. Obwohl die Situation an verschiedensten Stellen deutlich transparenter geworden ist, gibt es noch an vielen Stellen Lücken und Ungereimtheiten, die eine weitere Forschung erfordern. Dessen ungeachtet erschien es uns aber wichtig, die vorhandenen Ergebnisse auch dann zu präsentieren, wenn sie noch nicht über eine reine Deskription hinaus aufbereitet und theoretisch fundiert sind. Beispiele für solche Informationen36 sind, daß Ehen mit Kindern überdurchschnittlich in den Randgebieten der Städte und in ländlichen Gebieten zu finden sind, während die anderen familialen Konstellationen überdurchschnittlich in den Kerngebieten der Groß- und Mittelstädte vorkommen. Ein anderes Beispiel ist, daß Verheiratete mit Kindern häufiger selber auch die gesamte Kinderzeit mit ihren Eltern verbracht haben, als Befragte, die jetzt in nichtehelichen Konstellationen leben. Wenn Verheiratete mit Kindern eine Trennung von den Eltern erlebt haben, war diese seltener auf eine Scheidung zurückzuführen als bei den nichtehelichen Konstellationen. Interessant kann auch sein, daß die Eltern von Verheirateten mit Kindern, also die Großeltern der Kinder, häufiger etwas geringere Bildungsressourcen als die Großeltern in den anderen familialen Konstellationen haben, bzw. daß sie weniger oft einen Berufsabschluß nachweisen oder gar ein abgeschlossenes Studium vorweisen können, als dies bei den nichtehelichen Familien der Fall ist.

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Literatur

  1. 36.
    Hier aus dem Familiensurvey des DJIGoogle Scholar
  2. 37.
    Die Häufigkeiten für die einzelnen Konstellationen sind in den folgenden Tabellen mit gleichem Aufbau nicht immer wiederholt worden, um die Tabellen nicht zu groß werden zu lassen. Ahnliches gilt für die Ausführlichkeit der Kategoriebeschreibungen, die in späteren Tabellen abgekürzt wurden. Die hier vorliegende Tabelle ist daher in verschiedener Hinsicht eine Referenztabelle für die folgenden Tabellen über diese Familienkonstellationen aus Informationen des DJI-Familiensurvey.Google Scholar
  3. 38.
    Diese Zahlen sind nach Berechnungen aus dem Familiensurvey 1994/95 entstanden.Google Scholar
  4. 39.
    Die Berechnungen dieses Absatzes wurden von Chr. Alt und D. Bender an den Daten des Familiensurveys durchgeführt. Die niedrigen Zellenbesetzungen erlauben keine differenzierteren Aussagen.Google Scholar
  5. 40.
    Dies können Kausalattribuierungen sein: wenn der Partner da ist, müssen die Kinder einen Einfluß haben bzw. wenn der Partner nicht da ist, wird der Einfluß auch geringer sein, oder es kann eine Beschreibung der tatsächlichen Verhältnisse sein. Die beiden Möglichkeiten konnten hier nicht getrennt werden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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