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Zur Entstehungsgeschichte der Kibbutzbewegung

  • Maria Fölling-Albers
  • Werner Fölling
Chapter
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Part of the Reihe Kindheitsforschung book series (KIND, volume 13)

Zusammenfassung

Der Kibbutz ist ein Produkt des Linkszionismus, der auch als Arbeiterzionismus oder sozialistischer Zionismus bezeichnet wird. Das war eine von mehreren zionistischen Strömungen, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in West- und Osteuropa zu etablieren begannen. Allerdings darf dies nicht zu der falschen Sichtweise verleiten, als ob diese Ideologien1 den Kibbutz bereits als konkretes Modell enthalten hätten. Vielmehr gilt für die Gründung des Kibbutz (ebenso wie für die Entwicklung seiner Erziehungseinrichtungen), daß Weltanschauung, Ideen und Überzeugungen zwar vielfältig und auch als starke Motive vorhanden waren, daß aber die Entwicklung der konkreten Sozialformen und Institutionen in einem praktischen Prozeß von Versuch und Irrtum erfolgte, der durch die jeweiligen ideellen Motive beeinflußt und verstärkt wurde. Korrektive waren auf Dauer aber immer die Realitäten und die oft schmerzhaften Erfahrungen, die die Linkszionisten machen muß-ten, wenn die Ideen mit der Realität nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Maria Fölling-Albers
  • Werner Fölling

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