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Einleitung

  • Maria Fölling-Albers
  • Werner Fölling
Chapter
Part of the Reihe Kindheitsforschung book series (KIND, volume 13)

Zusammenfassung

Die israelischen Kibbutzim können nunmehr auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken. Der erste Kibbutz („Degania“, d.h. „Kornblume“) wurde 1909 am See Genezareth gegründet. Aus den anfangs kleinen landwirtschaftlichen Siedlungen, in denen zwanzig bis fünfzig junge Menschen unter materiell sehr ärmlichen Bedingungen zusammen lebten, um eine „Jüdische Heimstätte“ aufzubauen, entwickelten sich bald moderne Gemeinschaftsdörfer. In manchen Siedlungen leben heute mehr als 1000 Einwohner. Der Lebensstandard in den heutigen Kibbutzim liegt über dem durchschnittlichen Niveau in der israelischen Bevölkerung, auch wenn seit einigen Jahren zahlreiche Siedlungen an den Folgen einer ökonomischen Krise leiden. Gegenwärtig gibt es etwa 270 Kibbutzim, in denen 115.000 Menschen leben. Die Kibbutzim sind also, anders als andere nichtreligiöse kommunitäre Siedlungen, keine exotischen Inseln oder vereinzelte soziale Experimente geblieben, sondern bilden die international größte egalitäre und freie Kommunebewegung.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Maria Fölling-Albers
  • Werner Fölling

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