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Befreiung vom Faschismus — Erziehung zur Demokratie

  • Beate Wagner
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Zusammenfassung

Nicht nur die Alliierten, auch weite Teile der Bevölkerung stimmten zunächst mit dem von Kurt Schumacher entworfenen Bild überein, das die Notwendigkeit eines in der Substanz gesunden Hauses, sprich: die Notwendigkeit der Veränderung der geistigen Einstellung der Deutschen zu Fragen des gesellschaftlichen und politischen Lebens zeichnete. So äußerten bei einer Umfrage im November 1945 50% der Befragten ihre Zufriedenheit mit der Durchführung der Entnazifizierung, im März 1946 waren es sogar 57%. Erst mit der Verabschiedung des Befreiungsgesetzes vom 5. März 1946 veränderte sich diese Zustimmung in ihr Gegenteil und produzierte sogar Gegenentwürfe der Art, daß, gelänge die Entnazifizierung endlich in deutsche Hände, echte „Nazigrößen“ und „Aktivisten“ beschleunigt eleminiert und die ganze Entnazifizierung „in 8–14 Tagen für die gesamte amerikanische Zone durchgeführt werden (könne)“.2 Das Anliegen der Alliierten erschöpfte sich nicht in der „Entnazifizierung“, der Säuberung von „nazifizierten Elementen“, die Deutschen sollten auch „demokratisiert“, d.h. zu Demokraten erzogen werden. Die in Aussicht genommene „re-education“ oder „re-orientation“, die die Demokratisierung des deutschen Volkes leisten sollte, war als das positive Gegenstück zur „Säuberung“ vorgesehen und bezeichnete mit ihrem moralischen Impetus einen Generalnenner alliierter Politik und der öffentlichen Meinung.3 Auch der Hinweis Schumachers auf die Unterschiede zur — der Vergleich lag nahe — Situation nach dem von Deutschland verlorenen Ersten Weltkrieg machte im Kern auf eine Nachkriegssituation aufmerksam, deren neue Qualität viele Zeitgenosslnnen sahen und der etwa die Programme der meisten politischen Parteien — zumindest anfangs — Rechnung zu tragen versuchten. Beide von Schumacher angesprochenen Aspekte berührten zentrale Entwicklungen in den ersten Nachkriegsmonaten und präjudizierten die politische Entwicklung und Teilung Deutschlands in die drei Westzonen sowie die davon abgespaltene sowjetische Besatzungszone.

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Literatur

  1. 1.
    Auszug aus einer Rede Kurt Schumachers am 6. Dezember 1945 in Göttingen, in: Overesch, 1985, S. 67; zur Entwicklung der deutschen Parteien vgl. Grebing, Die Parteien, in: Benz, 1989, S. 71–150Google Scholar
  2. 2.
    So schrieb der Füllher Landrat an den bayrischen Ministerpräsidenten Hoegner in einem Schreiben vom 12. Februar 1946; vgl. hierzu Woller, 1986, S. 117; ebenso Rossmeissl, 1988, S. 8; zur ablehnenden Haltung der Deutschen Rexin, 1962, S. 24; zu den Meinungsumfragen s. Vollnhals, 1991, S. 61. Zu den Ausführungsbestimmungen des Befreiungsgesetzes Priese-Pokomy, 1946Google Scholar
  3. 3.
    Steininger, 1990, S. 131 und Kellermann, Von Re-education zu Re-orientation, in: Heinemann, 1981, S. 87; auch Diiwell, 1981, S. 339 ffGoogle Scholar
  4. 4.
    Aus den britischen Quellen ist zu ersehen, daß es schon lange vor der deutschen Kapitulation im Foreign Office und im westalliierten Oberkommando (SHAEF) Befürchtungen gab, eine kommunistische Machtübernahme könnte von den Deutschen in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen als die attraktivere Alternative begrüßt und unterstützt werden. Vgl. hierzu Schneider: Nach dem Sieg: Besatzungspolitik und Militärregierung 1945, in: Foschepoth/Steininger, 1985, S. 47–64, S. 51, auch Foschepoth, 1982, S. 675–714Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. hierzu Link, Zum Problem der Kontinuität der amerikanischen Deutschlandpolitik im zwanzigsten Jahrhundert, in: M. Knapp, 1975, S. 86–131, hier: S. 99 ffGoogle Scholar
  6. 6.
    Den Text s. Kanz, 1975, S. 29 sowie Grewe, 1948Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. hierzu auch Lawson, Die Politik der Umstände: Eine Kritik der Analyse des Bildungswandels im Nachkriegsdeutschland, in: Heinemann, 1981, S. 25 ffGoogle Scholar
  8. 8.
  9. 9.
    Vgl. hierzu Schneider, 1985, S. 47–64Google Scholar
  10. 10.
    Ebd., S. 50; s. zu dem Komplex auch die Akten zur Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland 1945–1949, 1976–1982Google Scholar
  11. 11.
    S. Schneider, 1982, S. 96–98 und ders., 1980, S. 61Google Scholar
  12. 12.
    Vogelsang, Westdeutschland zwischen 1945 und 1949 - Faktoren, Entwicklungen, Entscheidungen, in: VfZ, 1973, S. 169Google Scholar
  13. 13.
    S. hierzu Schneider, 1985, S. 49 und Bungenstab, 1970, S. 18Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. auch Dotterweich, Die Entnazifizierung, in: Becker/Stammen/Waldmann, o.J., S. 123161, der sich mit dem hier nicht detaillierter vorgestellten Komplex befaßt sowie die gesetzlichen Vorschriften für die amerikanische Zone in der Veröffentlichung vom 1. Juni 1946, die in der Proklamation Nr. 1 die höchste Autorität hinsichtlich Deutschlands konstatierten.Google Scholar
  15. 15.
    Bungenstab, 1970, S. 14Google Scholar
  16. 16.
    Kellermann, in: Heinemann, 1981, S. 82 und Pakschies, Re-education und die Vorbereitung der britischen Bildungspolitik in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs, in: Heinemann, 1981, S. 104 fGoogle Scholar
  17. 17.
    Steininger, 1990, S. 130Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. hierzu Gimbel, 1968, S. 210 ff. Der Deutsche Bundestag verabschiedete schließlich am 15. Dezember 1950 Empfehlungen für die einheitliche Beendigung des Verfahrens, denen die Länder, zuletzt Bayern, im August 1954 im Rahmen von Abschlußgesetzen entsprachen; hierzu Dotterweich, o.J., S. 148Google Scholar
  19. 19.
    Vollnhals, 1991, S. 334Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. D 13: Entnazifizierungsstatistik für die Länder der Westzonen, in: Vollnhals, 1991, S. 333Google Scholar
  21. 21.
    Ebd., S. 335Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. hierzu das Schreiben von Walter Dorn an General Clay über den Mißerfolg der Entnazifizierung, in: Ruhl, 1982, S. 290–292Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. auch Graml, Die verdrängte Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, in: Broszat, 1990, S. 169–183; s. auch Latour/Vogelsang, 1973, S. 132–144 und Krüger, 1982, S.9ffGoogle Scholar
  24. 24.
    Fürstenau, 1969, S. 221 fGoogle Scholar
  25. 25.
    Vgl. BA Koblenz, OMGUS Best. 5/300–3/52Google Scholar
  26. 26.
    Zu den Jugendamnestien s. Zeittafeln im Anhang 4.2. Zusätzliche Regelungen erließen vor allem die Briten in verschiedenen Erziehungskontrollanweisungen.Google Scholar
  27. 27.
    Die Vielzahl und Mannigfaltigkeit der Reformkonzepte mit dem Schwerpunkt „Schulwesen“ sind von Schlander, 1975, ausführlich dargestellt worden.Google Scholar
  28. 28.
    Hierzu u.a. Herrmann, Biographische Konstruktion und das gelebte Leben. Prolegomena zu einer Biographie-und Lebenslaufforschung in pädagogischer Absicht, in: Z. f. Pädagogik 33, 1987, S. 303–323 und Baacke/Schulze (Hrsg.), 1985. Aus methodischer Sicht interessant sind die Ausführungen von Klewitz, 1987, S. 11 ffGoogle Scholar
  29. 29.
    Tenorth/BShme, 1990, S. 188Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. hierzu den Anhang D 12 mit den EKA Nr. 2, Nr. 45, Nr. 68 und Nr. 77, die klassische jugendfürsorgerische Angelegenheiten regeln sollten. Dieser Bereich wird hier allerdings nicht weiter verfolgt. Ausführlicher hierzu Scherpner, 1979. Auch die Unterscheidung der Begriffe Jugendfürsorge und Jugendpflege sowie die Definition von Jugendarbeit wird hier nicht vertieft. S. dazu Giesecke, 1983, S. 13 ff. In diesem Zusammenhang soll auf die Tatsache hingewiesen werden, daß I. Lange bei der Bearbeitung der Entnazifizierungsakten festgestellt hat, daß diese laufend geändert, widerrufen, ergänzt wurden und zudem schlecht übersetzt waren oder sinnentstellende Passagen enthielten, und deshalb eine sehr sorgfältige quellenkritische Überprüfung erforderten. Die Gesichtspunkte, die bei der Sichtung und Ausweitung der Entnazifizierungsakten relevant waren, gelten im Prinzip auch für die Erziehungskontrollanweisungen. Vgl. Lange, 1976, S. 1 ffGoogle Scholar
  31. 31.
    Zur Definition dessen, was unter Jugendarbeit verstanden wurde, s. Bettermann, Strukturen der Jugendarbeit in der Bundesrepublik, in: Wollenweber, 1981, S. 51 ff; zu ihren Theorien und Konzepten Brücher, Außerschulische Jugendbildung und Jugendarbeit im Spiegel der Fachliteratur, in: Wollenweber, 1981, S. 181 ffGoogle Scholar
  32. 32.
    S. hierzu auch Sudmann, Jugendpolitik in der Bundesrepublik Deutschland, in: Wollenweber, 1981, S. 75 ff. Zu den rechtlichen Grundlagen Gemert, Jugendgesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland, in: Wollenweber, 1981, S. 93 ffGoogle Scholar
  33. 33.
    StA Detmold, Ml IJU Nr. 160. Im Jahre 1949 gaben sich die Träger der Jugendhilfe eine adäquate Organisationsform und schlossen sich zur Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge (AGJJ) zusammen (später Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe, AGJ). Hierin arbeiten die Jugendverbände, die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, die obersten Jugendbehörden der Länder und Fachorganisationen der Jugendhilfe. S. Sudmann, ebd., S. 77Google Scholar
  34. 34.
    StA Detmold, Ml IJU Nr. 160Google Scholar
  35. 35.
  36. 36.
  37. 37.
  38. 38.
    StA HH, Jugendbehörde II-354–5 II, Abl. 01.1981210–00.01 Bd. 2Google Scholar
  39. 39.
    StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1V-I L II b 2Google Scholar
  40. 40.
    StA Kiel, Sig. 35179Google Scholar
  41. 41.
    Verwaltungsbericht 1948, StA Kiel, Sig. 7068/20Google Scholar
  42. 42.
    Verwaltungsbericht 1948, StA Kiel, Sig. 7068/20Google Scholar
  43. 43.
    Dotterweich, o.J., S. 147Google Scholar
  44. 44.
    Eine neuere Auswahl fährt der Aufsatz von Reusch, Briten und Deutsche in der Besatzungszeit, in: Geschichte im Westen 2, 1987, S. 145–158 auf.Google Scholar
  45. 45.
    Ebd., S. 158Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Pakschies, 1979, S. 66 ffGoogle Scholar
  47. 47.
    In der Frage, in welchem Maße die Deutschen in den Nationalsozialismus verstrickt gewesen seien, und inwieweit diese Schuld Teil des deutschen Volkscharakters sei, waren sich die Briten uneinig. Der weitestgehende Ansatz von Vansittatt, der Nazismus und deutsches Volk gleichsetzte, war nicht mehrheitsfähig. Allerdings bestand ein breiter Konsens in der Frage, daB nur ein kleiner Teil der Deutschen loyal und unbelastet sei, um für die Mitarbeit zur Verfügung zu stehen. Vgl. hierzu auch Pakschies, Re-education und die Vorbereitung der britischen Bildungspolitik während des Zweiten Weltkrieges, in: Heinemann, 1981, S. 106 ff und Schneider, 1980, S. 80 fGoogle Scholar
  48. 48.
    Ebd., S. 79; vgl. auch Schneider, 1984, S. 45Google Scholar
  49. 49.
    Ebd., S. 268; es wird nur ein nachweisbares Beispiel für den Gebrauch genannt, auch die britische Rechte um Vansittart hat diesen Begriff gemieden.Google Scholar
  50. 50.
    Jürgensen, Zum Problem der „Political re-education“, in: Heinemann, 1981, S. 123 und ders., Kulturpolitik und Politik der Re-education in der britischen Zone, in: Becker, 1987, S. 128 ffGoogle Scholar
  51. 51.
    Ebd., S. 133 f; die Organisation dieses Planungsstabes ebenso wie die verschiedenen Verwaltungsebenen in der britischen Zone stellt Pakschies ausführlich dar.Google Scholar
  52. 52.
    StA Kiel, Sig. 35179Google Scholar
  53. 53.
    Ebd., Verf. Nr. 10, Punkt 1)e)Google Scholar
  54. 54.
    Ebd., Punkt, 1)b)Google Scholar
  55. 55.
    Ebd., Punkt 2)a) und 2)0Google Scholar
  56. 56.
    Anweisung Nr. 39 der Abteilung Erziehungsüberwachung, in: StA HI-1, Senatskanzlei II-131 II-156Google Scholar
  57. 57.
  58. 58.
  59. 59.
    Verordnung Nr. 57, hier: Jugendpolitik, in: StA HH, Senatskanzlei II-131 II-156Google Scholar
  60. 60.
  61. 61.
  62. 62.
  63. 63.
  64. 64.
    Die Welt Nr. 59 v. 17. Oktober 1946, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1 V-I L H aGoogle Scholar
  65. 65.
    Dies wird auch von Jürgensen, in: Heinemann, 1981, bestätigt.Google Scholar
  66. 66.
    StA HH, Jugendbehörde II 354–5 II Abl. 01.1981 210–02.03 Bd. 1. Vgl. auch Hamburger Echo Nr. 72 v. 7. Dez. 1946 in StA HH, Staatliche Pressestelle V-I L II a. Lord Pakenham oblag im britischen Außenministerium die politische Palming der Genpan Section, einem Amt, das im Frühjahr 1947 durch die Zusammenlegung des Kontrollbüros für Deutschland und Österreich’ und dem German Department entstanden war.Google Scholar
  67. 67.
    Verordnung Nr. 57, S. 4 in: StA HH, Senatskanzlei II-131 II-156. EKA Nr. 57 gilt als eine sehr bedeutsame Verordnung, da den Ländern klare Kompetenzen zugewiesen wurden, die ihre verfassungsrechtliche Stellung stärkten. Dies ging natürlich zu Lasten der britischen Einflußnahmemöglichkeiten.Google Scholar
  68. 68.
  69. 69.
    Ebd., S. 4 fGoogle Scholar
  70. 70.
    StA HH, Jugendbehörde II-354–5 II, Abl. 01.1981210–00.01 Bd. 2Google Scholar
  71. 71.
  72. 72.
  73. 73.
  74. 74.
    Erziehungskontrollanweisung Nr. 56: Zwecke und Ziele der Jugendorganisationen in Deutschland, in: StA HH, Senatskanzlei II-131 II-156Google Scholar
  75. 75.
    Ebd., S. 2Google Scholar
  76. 76.
    StA Detmold, Ml IJU Nr. 179Google Scholar
  77. 77.
    StA Kiel, Sig. 33805Google Scholar
  78. 78.
  79. 79.
    StA Detmold, M1 IJU Nr. 160Google Scholar
  80. 80.
  81. 81.
    StA Detmold, Ml IJU Nr. 179; diese Aufhebung des Verbots der Parteijugend stieß bei den Teilnehmern des „Inneren Kreises“ des Jugendhofes Vlotho auf entschiedene Ablehnung. Sie forderten stattdessen eine „Schonfrist für die Jugend”. Vgl. hierzu ausführlicher Kapitel 23.1Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Bungenstab, 1970, S. 18 ffGoogle Scholar
  83. 83.
    Ebd., S. 19Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. zu den Vorbereitungen Schlander, 1975, S. 89 ff und Tent, Educations and Religious Affairs Branch, OMGUS und die Entwicklung amerikanischer Bildungspolitik 1944 bis 1949, in: Heinemann, 1981, S. 68 ffGoogle Scholar
  85. 85.
    Zu den politischen, philosophischen und pädagogischen Wurzeln zweier bedeutsamer Sichtweisen zur Umerziehung vgl. Schlander, Der Einflug von John Dewey und Hans Morgenthau auf die Formulierung der Re-educationspolitik, in: Heinemann, 1981, S. 40 ffGoogle Scholar
  86. 86.
    Bungenstab, 1970, S. 22Google Scholar
  87. 87.
    Kellermann, Von Re-education zu Re-orientation. Das amerikanische Reorientienmgsprogramm im Nachkriegsdeutschland, in: Heinemann, 1981, S. 86 ff. Kellermann war Direktor der Abteilung im Department of State, die für den Entwurf und die Überwachung der Richtlinien und das Programm für kulturelle und Informationsangelegenheiten von 1950–1953 verantwortlich war. Er hatte sich mit der Umwandlung von der re-education zur re-orientation zu befassen.Google Scholar
  88. 88.
    Bungenstab, 1970, S. 23Google Scholar
  89. 89.
    Ebd., S. 29Google Scholar
  90. 90.
    Vgl. Tent, in: Heinemann, 1981, S. 73, der schreibt, am B. Mai 1945 hätten sich in der amerikanischen Zone nur zehn Bildungsexperten befunden.Google Scholar
  91. 91.
    Bungenstab, 1970, S. 30Google Scholar
  92. 92.
    Kellermann, in: Heinemann, 1981, S. 95Google Scholar
  93. 93.
    BA Koblenz 5/297–1/18Google Scholar
  94. 94.
    Erschwert wird dieses Vorhaben im Fall der zweiten Quelle dadurch, daß eine genaue Datierung nicht möglich ist. Vermutlich ist sie Anfang des Jahres 1947 entstanden.Google Scholar
  95. 95.
    Verfaßt wurden diese Schlußfolgerungen vom OFFICE OF MILITARY GOVERNMENT FOR GERMANY (U.S.), International Affairs and Communications Division Education and Religious Affairs Branch Youth Branch, Youth Section APO 742Google Scholar
  96. 96.
    Dem Mangel an geeigneter Literatur sollte dadurch abgeholfen werden, daß sog. „bookmobiles“ der US-Force die Bevölkerung mit demokratischem Lesestoff versorgten.Google Scholar
  97. 97.
    Bestand OMGUS 5/297–1/18Google Scholar
  98. 98.
    Ebd., Anhang A, S. 2Google Scholar
  99. 99.
    Ebd., Anhang B, S. 2Google Scholar
  100. 100.
    Ebd., Anhang B, S. 5Google Scholar
  101. 101.
    Ebd., Anhang B, S. 5Google Scholar
  102. 102.
    Ebd., Anhang B, S. 7Google Scholar
  103. 103.
    Vgl. Bungenstab, 1970, S. 46 f; vgl. auch Lange-Quassowski, Amerikanische Westintegrationspolitik, Re-education und deutsche Schulpolitik, in: Heinemann, 1981, S. 53 ff, die für die beiden Konzepte die Begriffe „Bestrafungskonzept“ und „Westintegrationskonzept” prdgte.Google Scholar
  104. 104.
    Bungenstab, 1970, S. 54 ff; vgl. hierzu auch Rosenwald/Theis, 1984Google Scholar
  105. 105.
    Ebd., S. 56 und 142 ffGoogle Scholar
  106. 106.
  107. 107.
    Vaillant, Einleitung. Bedeutung und Ausmaß des französischen Einflusses auf die kulturelle Entwicklung im Nachkriegsdeutschland in: dem. (Hrsg.), 1984, S. 11Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. hierzu auch Moreau, Jugendarbeit und Volksbildung in der französischen Besatzungszone, in: Vaillant, 1984, S. 23 ff und Humblot, Kontrolle und Anregung der Jugendbewegungen in Süd-Württemberg, in: Vaillant, 1984, S. 43 ffGoogle Scholar
  109. 109.
    S. hierzu Cheval, Die Bildungspolitik in der französischen Besatzungszone, in: Heinemann, 1981, S. 190 ff und Ruge-Schatz, 1977, S. 3 f, die die Affinität der Franzosen zum amerikanischen Verständnis, Deutschland als einen Fall der Psychopathologie zu begreifen, näher beschreibt.Google Scholar
  110. 110.
    Vaillant, Einleitung, in: den., 1984, S. 13Google Scholar
  111. 111.
    Hintergrund dieser Haltung waren unterschiedliche Vorstellungen von der Dauer der Besatzung und damit der Möglichkeit, auf deutsche Mentalitäten einwirken zu können. Unter diesem Vorzeichen wurde Schmittlein allerdings von seinen damaligen Mitarbeitern bzw. Kollegen eine anerkennende Wertschätzung entgegengebracht, die zu einem guten Teil mit seinem persönlichen Einsatz für verschiedene Hochschul-, Verwaltungsschul-und allgemeine Schulprojekte, mit seiner Bereitschaft, „konstruktive Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen“ und mit seiner Fähigkeit, den Tatsachen ohne „übertriebenen Dogmatismus” ins Auge zu sehen, zusammenhängen. Vgl. hierzu Moreau, in: Vaillant, 1984, S. 25 und Cheval, in: Heinemann, 1984, S. 192 ffGoogle Scholar
  112. 112.
    Ebd., S. 27Google Scholar
  113. 113.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44963Google Scholar
  114. 114.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44990Google Scholar
  115. 115.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44947Google Scholar
  116. 116.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44947Google Scholar
  117. 117.
    Veröffentlicht im Journal Officiel Nr. 9 vom 21.12.1945, LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44947Google Scholar
  118. 118.
    Veröffentlicht im Journal Officiel Nr. 15, LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44947Google Scholar
  119. 119.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44741; die folgenden Ausführungen stützen sich auf die dort gewonnenen Erkenntnisse.Google Scholar
  120. 120.
    Humblot, in: Vaillant, 1984, S. 47; Humblot war zwischen 1945 und 1949 Leiter der Jugend-und Sportbehörde der französischen Militärregierung in Tübingen (SüdWüntemberg). In einzelnen Fällen gab es auch gegenteilige Erfahrungen. S. dazu Kapitel 2.3Google Scholar
  121. 121.
    Schmittlein, Die Umerziehung des deutschen Volkes, in: Vaillant, 1984, S. 161 ff, Zitate S. 163Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. hierzu z.B. Lahy, 1948Google Scholar
  123. 123.
    Schnittlein, in: Vaillant, 1984, S. 164Google Scholar
  124. 124.
    Ebd., S. 165Google Scholar
  125. 125.
  126. 126.
    Ebd., S. 172Google Scholar
  127. 127.
    Humblot, in: Vaillant, 1984, S. 50Google Scholar
  128. 128.
    Ebd., S. 47Google Scholar
  129. 129.
    Hierzu gehörten im März 1946 der „Bund Junger Schwaben“, danach politisch und gewerkschaftlich orientierte Verbände wie „Die Falken” und die „Freie Jugend“; ebd., S. 48Google Scholar
  130. 130.
    Humblot, in: Esprit, Nr. 3,3/1947, zitiert aus: Humblot, in: Vaillant, 1984, S. 48Google Scholar
  131. 131.
    Deshayes, Zur demokratischen Erneuerung der deutschen Jugendbewegung, in: Vaillant, 1984, S. 187 ff, hier: S. 192Google Scholar
  132. 132.
    Ebd., S. 193Google Scholar
  133. 133.
    Vgl. hierzu Moreau, in: Vaillant, 1984, S. 31. Der Dialog, der im Frühjahr 1947 auf dem Jugendhof Vlotho begann, mündete in die Gründung des „Deutsch-Französischen Jugendwerkes“.Google Scholar
  134. 134.
    Ebd., S. 48Google Scholar
  135. 135.
  136. 136.
    Vgl. Humblot, in: Vaillant, 1984, S. 55 ffGoogle Scholar
  137. 137.
    Der Name des „Bundes“ wurde noch einmal in „Internationaler Bund für Sozialarbeit - Jugendsozialwerk e.V.” geändert und existiert heute mit mehreren hundert Mitarbeiter-Innen in der ganzen Bundesrepublik.Google Scholar
  138. 138.
    Dokument Nr. 3 vom 28.7.1948, StA Sigmaringen, Bestand WU 2 106/1/31, in: Konstanzer, Weisungen der französischen Militärregierung 1946–49, in: VfZ 18, 1970, S. 204–236Google Scholar
  139. 139.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44556Google Scholar
  140. 140.
    S. hierzu auch Schmid, 1967, S. 34, der schreibt: „Bezeichnend war, daß sie ursprünglich in den Namen der Parteien das Wort,Deutschland` verboten hatten. So sollte es keine Sozialdemokratische Partei Deutschlands in ihrer Zone geben. Man behielt trotzdem die Buchstaben SPD bei und sagte den Franzosen, das heiße: Selbständig Politisch Denken. Das konnten sie nicht verbieten.“Google Scholar
  141. 141.
    Hudemann, Zentralismus und Dezentralisierung in der französischen Deutschland-und Besatzungspolitik, in: Becker (Hrsg.), 1987, S. 181 ff; auch Ruge-Schatz, 1977, S. 6 und 14ffGoogle Scholar
  142. 142.
    StA HH, Jugendbehörde II-354–5 II Abl. 01.1981 210–00.01 Bd. 2Google Scholar
  143. 143.
  144. 144.
    Ebd.; die Aufteilung nach Zahlen betrug nach Angaben des Jugendpflegers 3.000 Mitglieder in Sportvereinen, 900 in konfessionellen Gruppen und 100 sonstige.Google Scholar
  145. 145.
    StA HH, Jugendbehörde II-354–5 II, Abl. 01.1981 210–00.01 Bd. 2Google Scholar
  146. 146.
    StA HH, Senatskanzlei 153–131–1 IIGoogle Scholar
  147. 147.
    StA HH, Senatskanzlei 153–131–1 IIGoogle Scholar
  148. 148.
    StA HH, Jugendbehörde II 354–5 II Abl. 01.1981 210–02.03 Bd. 1Google Scholar
  149. 149.
    StA HH, Senatskanzlei 153–131–1 IIGoogle Scholar
  150. 150.
    StA HH, Senatskanzlei 153–131–1 IIGoogle Scholar
  151. 151.
    StA Detmold, M1 IJU, Nr. 161Google Scholar
  152. 152.
    Hamburger Freie Presse Nr. 34 vom 30.04.1947, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-1351 V-ILIIaGoogle Scholar
  153. 153.
    Brücher/Schmölders, 1990, S. 40; Lorenz Knorr war nach dem Krieg Mitglied im bayrischen Landesvorstand der Falken; vgl. hierzu BeutinBeutinBrucher (Hrsg.), 1991Google Scholar
  154. 154.
    Ebd., S. 40 fGoogle Scholar
  155. 155.
    Interview mit Klara Wenzel vom August 1983, in: Gröschel, Interviews, Sig. DA IFL 11/883 I - III, S. 535 ff (unveröffentlicht)Google Scholar
  156. 156.
    Ebd., S. 42 und Interview mit Heinz Westphal am 11. Juni 1992; Heinz Westphal war Landesvorsitzender der Berliner Falken, stellvertretender Verbandsvorsitzender und ab 1952 als kommissarischer, ab 1953 als ordentlicher Verbandsvorsitzender gewählt. Vgl. hierzu Briicher, Heinz Westphal - Sozialistische Jugendarbeit am Beginn einer politischen Biographie, in: Blatt/Eppe (Hrsg.), 1989, S. 26 ffGoogle Scholar
  157. 157.
    Brücher/Schmölders, 1990, S. 42Google Scholar
  158. 158.
    S. Interview mit H. Westphal vom 11. Juni 1992 (unveröff.)Google Scholar
  159. 159.
    Vgl. hierzu auch BA Koblenz, Bestand OMGUS 5/292–2/6, der eine ganze Reihe von permits für Lager und Auslandsfahrten enthält.Google Scholar
  160. 160.
    S. Interview mit H. Westphal vom 11. Juni 1992 (unveröff.)Google Scholar
  161. 161.
    Ebd. und Kapitel 2.1.3Google Scholar
  162. 162.
    Auszug aus dem Schriftwechsel 1992 der Verfasserin mit E. Geist. Erwin Geist, Jg. 1916, wurde auf der Gründungsversammlung der Süd-Württembergischen Falken zum Landessekretär und auf der Landeskonferenz am 26. Oktober 1947 zum 1. Landesvorsitzenden gewählt. Später war er baden-württembergischer Landtagsabgeordneter.Google Scholar
  163. 163.
    Auszug aus dem Schriftwechsel der Verfasserin mit Erika Bardens vom Juli/August 1992. Die angesprochene restriktive Haltung der Franzosen führte zu illegalen Zonenübertritten, die - wie im Fall von Ernst und Fritz Kern sowie Erika Bardens - zu Verwarnungen durch die Sûreté führte. Vgl. hierzu auch das Kapitel 2.2Google Scholar
  164. 164.
    Brücher/Schmölders, 1990, S. 44; Martens war zu jener Zeit Gruppenhelfer und ab 1947 im schleswig-holsteinischen Landesvorstand.Google Scholar
  165. 165.
  166. 166.
    StA Kiel, Sig. 35179, Schreiben vom 14. Januar 1946Google Scholar
  167. 167.
  168. 168.
    StA Kiel, Sig. 35179, Schreiben vom 6. Februar 1946Google Scholar
  169. 16.
    Sitzung des Fachausschusses für Jugendwohlfahrt vom B. November 1946, StA Kiel, Sig. 33711; Erich Warnke war der Kieler Jugendpfleger, Emigrant und Sozialdemokrat und ein Verfechter einer freien Jugendbewegung, die sich nicht an eine politische Idee binden sollte; vgl. hierzu Arbeitskreis „Demokratische Geschichte“ (Hrsg.), 1985, S. 243Google Scholar
  170. 170.
  171. 171.
    Abschrift der Verfügung Nr. 10 der Militärregierung Betr. Überwachung der Jugenderziehung, in: StA Kiel, Sig. 35179Google Scholar
  172. 172.
    Sakmirda, u.a., 1985, S. 234Google Scholar
  173. 173.
    Anwesend waren aus der englischen Zone: Willi Fliege, Dortmund; Hans Leyding, Hamburg; Kurt Reinowski, Braunschweig. Aus der amerikanischen Zone: Hans Weinberger, München; Max Singer, Karlsruhe; Heinz Homdasch, Frankfurt/M.. Aus der französischen Zone: Ernst Kern, Ludwigshafen; Adolf Rühle, Tübingen. Aus Berlin: Inge Riemann, Kurt Schmid (“der evtl. durch Heinz Westphal vertreten werden kann”); vgl. Heimann, 1990, S. 185 ffGoogle Scholar
  174. 174.
    Ebd.; einschlägige Daten zu dieser Rekonstruktionsphase in: Eppe/Gröschel, 1987; zur Entstehung des Namens der Organisation s. Bracher, 1976, S. 106Google Scholar
  175. 175.
    Zeidler, in: Brücher/Schmölders, 1990, S. 37. Horst Zeidler, Jg. 1930, war seit Mitte der 50er Jahre Mitglied im Bundesvorstand und ab 1960–1963 Bundesvorsitzender. Er erlebte den Wiederaufbau der Organisation im Bezirk Westliches Westfalen als Gruppenhelfer. S. hierzu auch Lengkeit, 1990, S. 133 ffGoogle Scholar
  176. 176.
    Westphal, 1992, S. B. Erich Lindstaedt war schon vor 1933 Funktionär in der SAJ, zwischen 1933 und 1945 im schwedischen Exil und internationaler Vertreter des illegalen deutschen Arbeiterjugendverbandes. Nach 1945 wurde er 1. Vorsitzender der Jugendbewegung und verstarb am 29. Februar 1952.Google Scholar
  177. 177.
    Ebd., S. 20. Zu den Anteilen der Sozialdemokratischen Partei an dem Aufbau der Jugendorganisation s. Gröschel, 1986, S. 157–165Google Scholar
  178. 17.
    Sta Solingen, Sig. 51–3–21–07–08Google Scholar
  179. 179.
  180. 180.
    Ebd.; Der Antrag enthielt auch den Passus, den die britische MR für die Genehmigung politischen Gründen erfolgt nicht. Es ist keine militärische, militärähnliche oder parteipolitische Tätigkeit beabsichtigt.“Google Scholar
  181. 181.
    Ebd.; diesem Antrag wurde bereits am 27.01.1947 entsprochen. In diesem Zusammenhang zu den Anfängen auch Lengkeit, 1990, S. 139 ffGoogle Scholar
  182. 182.
    Erinnerungen sind der Dokumentation des Arbeitskreises „Demokratische Geschichte“, 1985, S. 233–258 entnommen.Google Scholar
  183. 183.
    Interview mit Rudi Arndt am 22.10.1992. Rudi Arndt, Jg. 1927, war nach Flakhelfer-und Soldatenzeit seit 1945 Vorsitzender der Bomheimer-Falkengntppe, später UB-Vorsitzender und von 1948–1954 Bezirksvorsitzender der Falken in Hessen-Süd.Google Scholar
  184. 184.
    Westphal, 1992, S. 15 fGoogle Scholar
  185. 185.
    Bracher, Teil II: 1933–1960, in: Brücher/Hartmann, 1983, S. 124Google Scholar
  186. 186.
    Vgl. Brücher/Schmölders, 1990, S. 51 f, bes. Burghardt und KnorrGoogle Scholar
  187. 187.
    Berlin wird auch hier ausgenommen. Zur Information hierzu s. Lindemann/Schultz, 1987Google Scholar
  188. 188.
    StA Detmold, MI IJU Nr. 160Google Scholar
  189. 189.
    StA Detmold, MI IJU Nr. 161Google Scholar
  190. 190.
  191. 191.
    StA Detmold, D1 Nr. 19371Google Scholar
  192. 192.
    Briicher, Teil II: 1933–1960, in: Brücher/Hartmann, 1983, S. 112 fGoogle Scholar
  193. 193.
    Artikel 1 der Satzung des Landesverbandes Württemberg-Hohenzollern, die auf der Gründungsversammlung am 10.11.1946 angenommen wurde. S. D 15: Satzung des Landesverbandes Württemberg-Hohenzollern. Zu den Anfängen auch Kusch, 1989, S. 75; die ersten vier Monate nach der deutschen Kapitulation stand das spätere Land Rheinland-Pfalz unter der Kontrolle der amerikanischen Militärregierung. Eine Untersuchung hierzu hat Wünschet, 1985, vorgelegt.Google Scholar
  194. 194.
    Kusch, 1989, S. 72Google Scholar
  195. 195.
    So z.B. Erwin Geist und Erika Martens, die Anfangsschwierigkeiten bestätigen. Geist etwa schreibt: „Bei der Gründung der Falken im Jahre 1946 und der Vorbereitung dazu hatten wir es weniger mit den deutschen Behörden schwer als mit der französischen Besatzungsmacht. Diese stand allem, was sich da organisieren wollte, sehr mißtrauisch gegenüber. So zögerlich, wie sie an die Zulassung politischer Parteien heranging, so zurückhaltend war sie auch bei anderen Organisationen.“Google Scholar
  196. 196.
    Vgl. Allemann,1956, S. 104Google Scholar
  197. 197.
    Kusch, 1989, S. 75Google Scholar
  198. 198.
    Ebd.; gemeint ist hier der Konflikt um den Status der deutschen Delegation auf der ersten internationalen Konferenz der sozialistischen Jugendverbände in Paris 1947. Vgl. hierzu auch Broszat, 1990, S. 169 f; ebenso Kap. 2.3.3.Google Scholar
  199. 199.
    Vgl. die Monatsberichte 1945/46 in Archives d’Occupation, Best. Direction Générale des Affaires Culturelles, C. 684, P. 22, D. 1, in: Kusch, Anm. 96; vgl. in diesem Zusammenhang zur Pressepolitik der Militärregierung: Schölzel, 1986Google Scholar
  200. 200.
    AdA, Akte Gesamtverband 1946–1952Google Scholar
  201. 20.
    S. auch Westphal, 1992, S. 11Google Scholar
  202. 202.
    S. Anhang D 14: Zulassung des Jugendbundes am 21. Juli 1946Google Scholar
  203. 203.
    Rudolf Menzer war Mitglied des SPD-Unterbezirks Frankfurt, dann Stadtrat und Bürgermeister und gehörte zu den älteren Funktionären.Google Scholar
  204. 204.
    Interview mit Rudi Arndt am 22.10.1992Google Scholar
  205. 205.
  206. 206.
  207. 207.
  208. 208.
  209. 209.
    Geist, Schriftwechsel mit der Verfasserin, 1992Google Scholar
  210. 210.
    Zur Rolle und Stellung der Kinderfreunde und der SAJ im sozialdemokratischen Organisationsgeflecht s. Gröschel, 1986, S. 32–106Google Scholar
  211. 211.
    Briicher/Jahnke, 1991, S. 6Google Scholar
  212. 212.
    Der Reichstag hatte am B. April 1908 das Reichsvereinsgesetz angenommen, das in § 17 Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, die Mitgliedschaft in politischen Vereinen und ihre Anwesenheit in Öffentlichen politischen Versammlungen verbot. Umfassend zum Zeitraum 1904–1933 s. Eppe, 1983; vgl. Brücher/Hartmann, 1983, S. 17 ff und teilweise aus eigener Erfahrung Lindstaedt, 1954Google Scholar
  213. 213.
    Zu nennen sind hier die „Freie Sozialistische Jugend“ (FSJ, 1918), die sich später „Kommunistischer Jugendverband” (KJVD, 1920) nannte, und die „Sozialistische Proletarierjugend“ (SPJ, 1919), die sich 1922 mit dem Verband der Arbeiterjugendvereine zur „Sozialistischen Arbeiterjugend” (SAJ) zusammenschloß. Die SM hatte Mitte der 20er Jahre ca. 120.000 Mitglieder. Vgl. hierzu Briicher/Harisnann, Die Sozialistische Arbeiterjugend in der Weimarer Zeit, in: Jb. des Archivs der deutschen Jugendbewegung 13, 1981, S. 35–50 und Lienker, 1987; außerdem Briicher/Jahnke, 1992Google Scholar
  214. 214.
    SAJ-Vorsitzender war zunächst Max Westphal, später Erich 011enhauer. Die SPD war im Vorstand der SAT mit Sitz und Stimme vertreten.Google Scholar
  215. 215.
    Zu möglichen Gründen der Abspaltung vgl. Mommsen, Die Rolle der „Jungen Generation“ in der deutschen Arbeiterbewegung nach 1914, in: Niethammer u.a. (Hrsg.), 1984, S. 123126Google Scholar
  216. 216.
    Zur Rolle und Stellung der Kinderfreunde und der SAJ im sozialdemokratischen Organisationsgeflecht s. Gröschel, 1986, S. 32–43Google Scholar
  217. 217.
    Diesen Aspekt vertiefen Wolter-Brandecker, 1982, S. 37 ff; Uellenberg/Rütz, 1984, S. 7 ff; Brandecker, Kurt Löwenstein (1885–1939): Sozialistische Erziehung als Forderung und Tat, in: Brandecker u.a. (Hrsg.), 1989, S. 17 ff; Eppe, Die Kinderfreundebewegung in der Weimarer Republik, in: Beinert, 1974;; Richartz, 1981Google Scholar
  218. 218.
    Darauf soll an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden. Als kurze Einführung in den Komplex muß genügen: Breitenstein, 1930, S. 78 und Benjamin, Eine kommunistische Pädagogik, in: ders., 1969, S. 87–90;Google Scholar
  219. 219.
    S. Löwenstein, Sozialismus und Erziehung, in: Brandecker/Feidel-Mertz, 1976; Brandecker, Erziehung durch die Klasse für die Klasse. Zur Pädagogik der Kinderfreundebewegung in Deutschland (1919–1933), in: Heinemann, 1976; S.167–186Google Scholar
  220. 220.
    Vgl. hierzu auch Bracher, Selbstverwaltung im Erleben und Handeln der Kinderfreunde (liegt bisher nur als Manuskript vor), S. 3; auch Spannaus, 1982, S. 216 ffGoogle Scholar
  221. 221.
    Bei ihrem Verbot durch die Nationalsozialisten zählte die Kinderfreundebewegung weit über 200.000 Mitglieder.Google Scholar
  222. 222.
    Bracher, Selbstverwaltung im Erleben und Handeln der Kinderfreundebewegung, (liegt bisher nur als Manuskrip vor). In welchem Maße die sozialistische Jugendbewegung vor 1933 zugleich auch Bildungsbewegung war, Iä&t sich fax Hamburg an der Schrift des Zeitzeugen Heinz Blievemicht, 1988, nachvollziehen.Google Scholar
  223. 223.
    BA Koblenz, OMGUS 5/300–3/52Google Scholar
  224. 224.
    Ebd.; die Zahlen der Falkengnrppenstärke sind gerundet und datieren einige Monate später als die Bevölkerungsstatistik. In Anbetracht der Wanderungsbewegungen von Ost nach West und innerhalb Deutschlands ist aber sowieso nur von annähernden Werten auszugehen.Google Scholar
  225. 225.
    Die Amerikaner und die deutsche Landesregierung hatten zur Festlegung der Zuschüsse an die Jugendverbände von den Falken verlangt, Zahlenangaben über den Mitgliederstand zu machen. Dieses lehnten die Falken damals mit dem Hinweis ab, sie seien ein freier Jugendverband. Daraufhin hatten die Amerikaner die Falken durch die anderen Jugendverbände schätzen lassen, die die SJD in Hessen auf 30.000 Mitglieder bezifferten!Google Scholar
  226. 226.
    E. Bardens, Schriftwechsel mit der Verfasserin 1992Google Scholar
  227. 227.
    Die folgenden Erinnerungen sind der Dokumentation vom Arbeitskreis „Demokratische Geschichte“, 1985, S. 233–258 entnommen.Google Scholar
  228. 228.
    Arbeitskreis „Demokratische Geschichte“, 1985, S. 238Google Scholar
  229. 229.
    Interview mit R. Arndt am 22.10.1992Google Scholar
  230. 230.
  231. 231.
    Geist, Schriftwechsel mit der Verfasserin 1992 Innen der Jugend-und Erziehungsbewegung waren, gewährleisteten für diese Gruppe eine Stabilisierung der in Unordnung geratenen Werteskala.Google Scholar
  232. 232.
    Bericht über die erste zentrale Jahreskonferenz in Bad Homburg am 6. und 7. April 1947Google Scholar
  233. 233.
    S. Archiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung Hamburg, Sig. 834–672Google Scholar
  234. 234.
    Friedlaender, in: Die Zeit, Nr. 1 vom 2. Januar 1947Google Scholar
  235. 235.
    S. Birgit Retzlaff, Arbeiterjugend gegen Hitler, Werther 1993Google Scholar
  236. 236.
    Vgl. hierzu G. Martens für Schleswig-Holstein, in: Brücher/Schmölders, 1990, S. 13Google Scholar
  237. 237.
    So H. Westphal, 1992, S. 42 und Klara Wenzel, 1981, S. 99Google Scholar
  238. 238.
    Z.B. von Glet, 1975, S. 62 und dem Arbeitskreis „Demokratische Geschichte“, 1985, S. 247Google Scholar
  239. 239.
    Lindstaedt, in: junge gemeinschaft, Juli 1951, S. 12Google Scholar
  240. 240.
    Sakmirda, Die ersten Falkengmppen bilden sich, in: Arbeitskreis „Demokratische Geschichte“, 1985, S. 236Google Scholar
  241. 241.
  242. 242.
    So Glet, 1975, S. 62; G. VSlcker, Jg. 1896, war nach Widerstandstätigkeit und KZ Gründungsmitglied der sozialdemokratischen Frauengruppen und der AWO in Schleswig-Holstein.Google Scholar
  243. 243.
    Zur Gruppe der Helferinnen, Gtuppenleiterinnen und Funktionärinnen und Funktionäre vgl. Bracher, 1976, S. 101Google Scholar
  244. 244.
    Leyding, in: Wille und Weg, 20 Jahre Sozialistische Jugend „Die Falken“ in Hamburg, 1946–1966, hg. v. Hamburger Landesvorstand o.J., zit. nach Britcher, 1976, S. 100. Leyding war Vorsitzender der Hamburger Falken.Google Scholar
  245. 245.
    Sta Kiel, Sig. 33805; nach den Berichten der Zeitzeuginnen scheint diese Zahl im ersten Nachkriegsjahr nicht ganz so hoch gewesen zu sein.Google Scholar
  246. 246.
    Für die Zeit vor 1933 werden hierzu von Spannaus Angaben gemacht. Vgl. Spannaus, 1982, S. 216Google Scholar
  247. 247.
    H. Echtermeyer, in: Brücher/Schmölders, 1990, S. 26 f. Hermann Echtermeyer, Jg. 1909, war schon vor 1933 in den Kinderfreunden aktiv und blieb nach dem Krieg für die programmatischen Schwerpunkte in der Kinderarbeit und die Gewichtung dieses Bereichs innerhalb des Verbandes einflußreich.Google Scholar
  248. 248.
    Ebd.; Echtermeyer hatte auch eine Aufschlüsselung nach Berufen vorgenommen und kam zu dem Ergebnis, daß 18% Schüler, 41% Angestellte und 17% Ungelernte bzw. ohne Angaben waren. Der große Rest bestand aus Hausfrauen, deren Männer noch in der Gefangenschaft waren, und jungen Kriegerwitwen, „die eine Aufgabe brauchten und die z.T. auch eine Berührung mit einer politischen Organisation suchten.“Google Scholar
  249. 249.
    Interview mit Rudi Arndt am 22.10.1992Google Scholar
  250. 250.
    So z.B. in den Unterlagen des Jugendamtes von Solingen, Sta Solingen, Sig. 51–3–21–0708, und den Berichten des Bezirksjugendamtes Koblenz–Land, LHA Koblenz, Best. 441, Nr. 44741.Google Scholar
  251. 251.
    Reisebericht, in: Heimann, 1990, S. 186Google Scholar
  252. 252.
    Als einzige Quelle liegt ein Protokoll über diese Tagung vor sowie einige persönliche Anmerkungen von Teilnehmern, die in der Rückschau zustandegekommen sind.Google Scholar
  253. 253.
    Vgl. etwa Westphal, in: Briicher/Schmölders, 1990, S. 49Google Scholar
  254. 254.
    S. Anmerkungen zum Protokoll von Heinz WestphalGoogle Scholar
  255. 255.
    S. Interview mit H. Westphal vom 29.7.1986Google Scholar
  256. 256.
    Hierzu Interview mit R. Arndt vom 22.10.1992, der als Beispiel anführte: „Da laufen sie morgens durchs nasse Gras und glauben, dadurch kommen sie dem Sozialismus näher.“ Der Zeitzeuge Martens bestätigt die ablehnende Haltung der SPD und ihres Jugend-und Erziehungsverbandes gegenüber allem, was „irgendwie nach Lebensreform” aussah; vgl. Martens, in: Briicher/Schmölders, 1990, S. 55Google Scholar
  257. 257.
    Nach Aussagen von R. Arndt änderte sich das bei denen, die dagegen waren, erst 1947 anläßlich des Stuttgarter Jugendtages.Google Scholar
  258. 25.
    Interview mit Heinz Westphal vom 29.7.1986 (unveröff. Manuskript)Google Scholar
  259. 259.
    AdA, Protokoll von Pottenstein, 1946, S. 7Google Scholar
  260. 260.
    Nicht nur die SPD, auch die CDU und andere waren unmittelbar nach dem Krieg von der Notwendigkeit einschneidender Maßnahmen zur Sozialisierung gesellschaftlicher Teilbereiche überzeugt. In den drei Westzonen und in Berlin zählte die SPD schon zwei Jahre nach Kriegsende 633.244 Mitglieder, womit der Mitgliederstand von Ende 1931 in demselben Gebiet um 18% übertroffen war. Ende 1946 gab es in den drei Westzonen 8.000 Ortsvereine und damit 3.000 mehr als 1931 in diesen Regionen. S. hierzu Miller, 1974, S. 10Google Scholar
  261. 261.
    AdA, Protokoll von Pottenstein, 1946, S. 25Google Scholar
  262. 262.
    Ebd., S. 26Google Scholar
  263. 263.
  264. 264.
    Ebd., S. 18 fGoogle Scholar
  265. 265.
    Ebd., S. 28 ffGoogle Scholar
  266. 266.
    Auch in der Wortwahl drückt sich hier das unterschiedliche Verständnis vom Verhältnis der Helferinnen zur Gruppe aus. So hießen etwa die Beauftragten der konfessionellen Gruppen Pfarr-oder Dekanatsjugendführer. S. hierzu LHA R-P, Best. 441 Nr. 44556Google Scholar
  267. 267.
    Bracher, 1976, S. 87 ff, der das Prinzip der Selbstverwaltung ausführlich entfaltet. Für eine Betrachtung der praktischen Arbeit der Falken wären die zentralen Aspekte der die Selbstverwaltung charakterisierenden Erziehungsbereiche - Persönlichkeitsbildung, Gemeinschaftserziehung, Koedukation, Arbeitserziehung und internationale Erziehung - jedoch unabdingbar.Google Scholar
  268. 268.
    Veröffentlichungen des Jugendsekretariats, SPD - Berlin, Nr. 5 vom 14. November 1946 und Nr. 7 vom 13. Dezember 1946, AdA, Gesamt - Verband gemischt 1946–1952Google Scholar
  269. 269.
    Gemeint ist hiermit die Anfrage der MR in Schleswig-Holstein über die Unterkünfte für die Jugendarbeit vom 6. Februar 1946, in: Sta Kiel, Sig. 35179. Gleichwohl klagten die Falken verschiedener Regionen in der britischen Zone über mangelndes Verständnis für ihre Arbeit seitens der Militärs.Google Scholar
  270. 270.
    In den Unterlagen der Jugendämter für das Jahr 1946 lassen sich jede Menge Anträge auf Nutzung verschiedenster Räumlichkeiten wie Schulen, Wartesäle und leerstehende Bunker oder Luftschutzkeller finden. S. beispielsweise Sta Solingen, Sig. 51–3–21–07–08, StA Detmold, MI 1JU Nr. 161 und Sta Kiel, Sig. 33711; hierzu auch Gerda Briicher, in: Briicher/Schmölders, 1990, S. 45 und Stettner, Schriftwechsel 1992Google Scholar
  271. 271.
    Vgl. Sta Kiel, Sig. 706820, Verwaltungsbericht 1948Google Scholar
  272. 272.
    Brücher/Hartmann, 1983, S. 113; s. auch Gröschel, 1986, S. 175Google Scholar
  273. 273.
    So durfte sich der,Jugendbund Freundschaft“ im Januar 1947 in „Die Falken - Sozialistische Jugendbewegung” umbenennen. S. auch Eppe/Gröschel, 1987, S. 9Google Scholar
  274. 274.
    AdA, Bestand SJD-BV-3/1Google Scholar
  275. 275.
  276. 276.
    Vgl. BA Koblenz, Best. OMGUS 5/292–2/6Google Scholar
  277. 277.
    Vgl. hierzu ausführlich Bracher, 1976, S. 110 ffGoogle Scholar
  278. 278.
    So eines 1946 in Großbritannien (Brighton), 1947 in den Niederlanden (Vierhouten), 1949 in Belgien, im Jahr darauf in Osterreich und Belgien und 1951 - ein Jahr vor dem großen Falkenstaat in Schwangau (Deutschland) - noch einmal in Großbritannien (London). Das internationale Falkensekretariat hatte seinen Sitz in Amsterdam und war die Nachfolgeorganisation der Sozialistischen Erziehungs-Intemationale.Google Scholar
  279. 279.
    SJD Neumünster, 1978, S. 42–52Google Scholar
  280. 280.
    Im Kapitel 2.1.4 ist darauf bereits eingegangen worden.Google Scholar
  281. 281.
    AdA, Bestand Nachlaß Erich Weichert, Bericht Ober die Konferenz in Bad Homburg, S. 10Google Scholar
  282. 282.
    Willi Fliege war Sekretär beim Verbandsvorstand, der damals in Hannover war.Google Scholar
  283. 283.
    AdA, Bestand Nachlaß Erich Weichert, Bericht über die Konferenz in Bad Homburg, S. 31 284 Es waren da: Bob Molenaar aus Holland, Präsident der Union sozialistischer Jugend- verbände und Per Häkkenip, Dänemark, als deren Generalsekretär und Vertreter des sozialdemokratischen dänischen Jugendverbandes, Ernst Drosthede als Vertreter des inter- nationalen Falkenbüros in Amsterdam, zwei Mitglieder der dänischen Kinderfreunde- bewegung, der Vorsitzende des norwegischen sozialistischen Jugendverbandes, mehrere Delegierte des schwedischen sozialistischen Jugendverbandes, zwei Vertreter der Sozialistischen Jugend Österreichs sowie zwei Abgesandte der Luxemburgischen Sozialistischen Jugend und einer der aus Belgien. Schweizer Kinderfreunde und Mitglieder der französischen Arbeiterkinderbewegung konnten aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein und schickten ebenso wie der finnische sozialdemokratische Jugendverband Große. Zu den Anfangsschwierigkeiten s. Kapitel 2.3.3Google Scholar
  284. 285.
    AdA, Bericht über die 2. Zentrale Jahreskonferenz vom 6. bis 9. Mai 1948 in Heme/WestfalenGoogle Scholar
  285. 286.
    S. hierzu das Gespräch mit Heinz Westphal am 11. Juni 1992. Er beschreibt die Wahl Lindstaedts als eine stark persönlichkeitsabhängige Entscheidung, weil Weinberger als ehemaliger Reichssekretär der Kinderfreunde den jungen Falken zu sehr Funktionär war, während Lindstaedt durch persönliche Ausstrahlung und vor allem durch praktische Fähigkeiten anerkannt wurde. L. kam aus der Jugendarbeit und konnte auf die Jugendlichen zugehen; er wirkte auf die Jugendlichen ansprechender.Google Scholar
  286. 287.
    S. ebd., S. 40 ff unter dem Titel: „Wir Falken fordern“Google Scholar
  287. 288.
    Ebd., S. 16Google Scholar
  288. 289.
    Vgl. AdA, Vertrauliches FDJ-Protokoll über die Zusammenkunft der Vertreter in Haus AltenbergGoogle Scholar
  289. 290.
    So Rudi Arndt im Interview am 22. Oktober 1992 für die hessischen Jugendringe. Der Eindruck scheint auch für die britische Zone zuzutreffen. Meistens waren Vertreter der MR als Gäste (und Beobachter) anwesend. S. diverse Bestände des StA HHGoogle Scholar
  290. 291.
    Die Falken kündigten im Vorfeld der Veranstaltung an, ihre Teilnahme hänge von einem angemessenen „politischen Gesicht“ der Festwoche ab. Da dieses nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfiel, lehnten sie die Mitarbeit beim Programm ebenso wie den Wiederaufbau der Paulskirche ab. S. Mitteilungsblatt der Falken in Hessen-Süd vom 15. April 1948, S. 6 und Mitteilungsblatt der Falken in Hessen-Süd vom 1. Juni 1948, S. 2 f. Für die Feierstunde der Jugend auf dem Römerberg hatte der Frankfurter Jugendring Rudi Arndt als Sprecher gewählt.Google Scholar
  291. 292.
    Interview mit Rudi Arndt vom 22. Oktober 1992Google Scholar
  292. 293.
    Stettner, Schriftwechsel mit der Verfasserin 1992Google Scholar
  293. 294.
  294. 295.
    Hamburger Echo vom 4. September 1946, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1 V-I LIIaGoogle Scholar
  295. 296.
    Die Welt, Nr. 57 vom 12. Oktober 1946, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1 V-I L IIaGoogle Scholar
  296. 297.
    Damit muß einer These Krafelds widersprochen werden, der von einer Aufgabe des Konzepts der Einbindung nichtorganisierter Jugendlicher 1946 spricht. Flächendeckend galt das so nicht. S. Krafeld, 1984, S. 133. Auch einige andere an dieser Stelle von ihm gemachte Aussagen müssen im Lichte dieser Untersuchung revidiert werden.Google Scholar
  297. 298.
    Hamburger Echo vom 19. Oktober 1948, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1V-I L II b 2Google Scholar
  298. 299.
    Vgl. Interview mit Heinz Westphal vom 29. Juni 1986 und Lorenz Knorr, in: Brücher/Schmölders, 1990, S. 40Google Scholar
  299. 300.
    Schreiben des KJA Herford an den RP Minden, StA Detmold, Ml IJU Nr. 161Google Scholar
  300. 301.
    Schreiben des KJA Bielefeld vom B. April 1947 an den RP Minden, StA Detmold, MI IJU, Nr. 161Google Scholar
  301. 302.
  302. 303.
  303. 304.
    Vgl. Lorenz, 1987, S. 18. Er liefert einen ausführlichen Einblick in die Geschichte des Hauses, die eng verknüpft war mit der Entwicklung sowie Rolle der Jugendpflege und Jugendverbände nach dem Krieg in der britischen Zone.Google Scholar
  304. 305.
    In Gesprächen mit Zeitzeugen wird die Zusammenarbeit mit einem jungen englischen Jugendoffizier, Nigel Spicer, wiederholt als außerordentlich konstruktiv betont.Google Scholar
  305. 306.
    Lorenz, 1987, S. 23 und 52. Das Verhältnis zwischen dem Leiter des Jugendhofs und dem 1. Vorsitzenden der Falken mag nicht optimal gewesen sein. So kritisierte von Bismarck es als „ein Unding, wenn im Arbeitskreis des Zonenjugendausschusses Persönlichkeiten (LB. Helmut Heins, LB. Erich Lindstaedt, LB. Michael Jovy) entscheidend das Schicksal Vlothos mitberaten, die niemals an einer Arbeitstagung teilgenommen haben.… Es kann auch sein, dass sich manche würdige Persönlichkeiten bereits für so abgereift und abgeschlossen halten, dass sie nicht mehr irgendwo Lernende sein wollen…“ Ebd., S. 21Google Scholar
  306. 307.
    Interview mit Rudi Arndt am 22. Oktober 1992 (unveröff.)Google Scholar
  307. 308.
    Gespräch mit Heinz Westphal am 11. Juni 1992Google Scholar
  308. 309.
    Das Treffen sollte zunächst in Vlotho stattfinden, was die Militärregienmg wegen des politischen Charakters der Unternehmung aber nicht wünschte. S. Lorenz/Steinrücke, 1987, S. 11. Rommerskirchen wies darauf hin, daß das Treffen wegen der Auflagen der MR nur halboffiziell sein könne.Google Scholar
  309. 310.
    Persönliche Daten zu den genannten Vertretern der Verbände sind nachzulesen in ebd., S. 5–8Google Scholar
  310. 311.
    So Heinz Lippmann für die FDJ. S. ebd., S. 12Google Scholar
  311. 312.
    Hierzu auch der vertrauliche FDJ-Bericht über die Zusammenkunft der Vertreter deutscher Jugendorganisationen in Haus Altenberg, AdAGoogle Scholar
  312. 313.
    Stellungnahme Westphals vom 1. April 1987, in: Lorenz/Steinrücke, 1987, S. 20Google Scholar
  313. 314.
    Allerdings wußte Stählin über die Beziehungen zwischen SAJ und Bündischer Jugend vor 1933 eine Begebenheit zu berichten, die die Wertschätzung fair die SM auch schon zu jener Zeit aufgrund ihres Verhaltens zum Ausdruck bringt. Vgl. Stählin, 1955Google Scholar
  314. 315.
    Gayk, o.J., S. 3Google Scholar
  315. 316.
    Vgl. hierzu auch BrOcher, 1989 a, S. 13 ffGoogle Scholar
  316. 317.
    Bracher, 1976, S. 54Google Scholar
  317. 318.
    S. zum Prinzip der Selbstverwaltung Blücher, ebd.Google Scholar
  318. 319.
    AdA, Bestand ZA 520Google Scholar
  319. 320.
    Die Falken und die Welt, 1948, zitiert als Bericht über die internationalen Verbindungen 1946/47. Der Nachdruck erfolgte 1986 interessanterweise wegen einer als falsch empfundenen Einschätzung der Akzeptanz der deutschen Falken in der internationalen Falkenbewegung durch Margo Brandecker, vgl. hierzu das „Vorwort“.Google Scholar
  320. 321.
    Über die Gründungsumstände der Jugendinternationale, der International Union of Socialist Youth (IUSY) und Einzelheiten zur Abgrenzung zum „Weltbund Demokratischer Jugend“ (WBDJ), dem kommunistisch dominierten Zusammenschluß der osteuropäischen Jugendorganisationen, s. Eppe, 1987, S. 74 ffGoogle Scholar
  321. 322.
    Kusch, 1989, S. 75. Die Teilnehmer waren Heinz Westphal, Ernst Kern, Erika Bardens und Hanna Simon sowie Kurt Schmidt. Vgl. Schriftwechsel der Verfasserin mit E. Bardens und Die Falken und die Welt, 1948, S. 5 ff.Google Scholar
  322. 323.
    So Kurt Schmidt in: Die Falken und die Welt, 1948, S. 6Google Scholar
  323. 324.
    Vgl. Stellungnahme von Hermann Grothe im „Vorwort“ des Berichts fiber die internationalen Verbindungen 1946/47Google Scholar
  324. 325.
    Ebd., S. 7Google Scholar
  325. 326.
    Ebd., S. 21 fGoogle Scholar
  326. 327.
    Vgl. hierzu ausführlicher Bracher, 1976, S. 112 ff und Schmidt, 1987, der im besonderen die - zeitlich später liegende - „Politik der Annäherung an die Völker Osteuropas“ dokumentiert.Google Scholar
  327. 328.
    Gratz, IUSY-Zusammenarbeit über Grenzen, in: Blatt/Eppe, 1989, S. 20–25Google Scholar
  328. 329.
    Die Welt Nr. 55 v. 8. Oktober 1946, in: StA HH, Staatliche Pressestelle V-135–1 V-I L II aGoogle Scholar
  329. 330.
    Vgl. Bericht über die internationalen Verbindungen, S. 30 ff. Hans Leyding berichtete unter der Überschrift: „Wie man nicht nach England delegieren sollte.“Google Scholar
  330. 331.
    Schreiben der Bezirksjugendpflegerin Frt. Dr. Wenck vom 29. Mai 1947 an den RP Minden, StA Detmold, Ml IJU Nr. 160Google Scholar
  331. 332.
  332. 333.
    Vgl. hierzu auch Kapitel 2.3.1Google Scholar
  333. 334.
    Vgl. Kleßmann, 1986, S. 188 ff und Kistler, 1985, S. 85 ff; zum Stellenwert der Wähnrngsund Wirtschaftsreform vgl. Uffelmann, 1988, S. 169 ffGoogle Scholar
  334. 335.
    Ebd., S. 191 und Lilge, 1978, S. 88 ff, der ein Anwachsen des Lebensstandards aufgrund des gestiegenen Bruttosozialprodukts, des Produktionsindexes der deutschen Industrie und der Handelsbilanz erst ab 1950 konstatierte.Google Scholar
  335. 336.
    Mitteilungsblatt der Falken in Hessen-Süd vom 1. September 1948, S. 8Google Scholar
  336. 337.
    AdA, Akte Gesamt-Verband gemischt 1946–1952, hier: Lindstaedt, Zur Jugendfrage, vermutlich 1949Google Scholar
  337. 338.
    Unsere Welt, August 1949, S. 10Google Scholar
  338. 339.
    Unsere Welt, Oktober 1949, S. 10Google Scholar
  339. 340.
    Vgl. z.B. Interview mit Gunther Knobloch, in: Grüschel, Interviewband, Sig. DA IBF 4/683 I und II. Knobloch beschrieb die Entwicklung für das katholische Bayern. Für Rheinland-Pfalz auch E. Geist, Schriftwechsel mit der Verfasserin 1992Google Scholar
  340. 341.
    Vgl. Albertin, 1992, S. 106; Bóhme/Wehner-Hanel, 1989, S. 110Google Scholar
  341. 342.
    S. Bettermann, 1981, S. 55 und Rupa, 1989, S. 248. 1930 waren im ReichsausschuB der deutschen Jugendverbände 103 Verbände organisiert.Google Scholar
  342. 343.
    S. hierzu auch Kapitel 2.3.2Google Scholar
  343. 344.
    AdA, Bestand SJD-BV, Protokoll von Pottenstein, 1946, S. 15Google Scholar
  344. 345.
    S. ausführlich zur Vorgeschichte Klönne, Jugendverbände und gesellschaftliche Entwicklung, in: DBJR, 1989, S. 7–25, hier. S. 20Google Scholar
  345. 346.
    Hierfür wurde im Verband geworben, so z.B. von Hermann Echtemieyer, 1948, S. 6Google Scholar
  346. 347.
    Giesecke, 1983, S. 26Google Scholar
  347. 348.
    Vgl. Schefold, 1972. Mit strukturellem Kontext sind die vielfältigen gesellschaftlichen Bezüge gemeint, in denen Jugendverbandsarbeit stattfindet. Schefold entwickelt aus einer soziologisch abgeleiteten Theorie die allgemeinen strukturellen und funktionalen Dimensionen, die für jede Jugendverbandsarbeit gelten können. Unter dem Aspekt des Wandels der Jugendphase und der aktuellen Krise der Jugendverbandsarbeit untersucht Radde, 1988, die Entwicklung der Strukturen und Funktionen der Bildungsarbeit der Falken ab den 70er Jahren.Google Scholar
  348. 349.
    Westphal, Sozialistische Jugendarbeit zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der faschistischen Diktatur, in: Blatt/Eppe, 1989, S. 31Google Scholar
  349. 350.
    Hans Weinberger auf der Konferenz von Herne, in: AdA, Bestand SJD-BV-3/1, Bericht über die 2. Zentrale Jahreskonferenz vom 6. bis 9. Mai 1948 in Heme/WestfalenGoogle Scholar
  350. 351.
    Vgl. auch Radde, 1988, S. 48 ff; gleichwohl versuchten Lindstaedt, Westphal und auch Leyding zwischen April und Dezember 1950 fast monatlich, der Mitgliedschaft die Haltung zu sozialpolitischen Themen in der Verbandszeitschrift nahezubringen.Google Scholar
  351. 352.
    Kritisches nach 5 Jahren, S. 3, in: Archiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Sig. 834672Google Scholar
  352. 353.
    Brücher, Heinz Westphal - Sozialistische Jugendarbeit am Beginn einer politischen Biographie, in: Blatt/Eppe,1989, S. 27Google Scholar
  353. 354.
    Näheres zur Remilitarisierung bei Uellenberg-van Dawen, 1989, S. 84–100Google Scholar
  354. 355.
    Diese Entwicklung weist weit über den hier gesteckten zeitlichen Rahmen hinaus. Es wird deshalb darauf verzichtet, näher auf die wichtigen Dispute insbesondere zum Verhältnis von Jugendverband und Jugendpolitik einzugehen. S. dazu Westphal, in: junge gemeinschaft, November 1957 und 1992, S. 35 ff und Koneffke, in: junge gemeinschaft, Dezember 1957; zu Westphals Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des DBJR und dem damaligen Zustand dieses Gremiums s. Weber, Nicht ruhend, aber Pol, in: Blatt/Eppe (Hrsg.), S. 43–48Google Scholar
  355. 356.
    Sauerhöfer, 1989, S. 153Google Scholar
  356. 357.
    Die Einzelheiten hierzu sind in den Kapiteln 2.1, 2.2 und 2.3 dargelegt worden.Google Scholar
  357. 358.
    S. hierzu auch Kapitel 1.1.1Google Scholar
  358. 359.
    Lindstaedt, in: Bericht über die 3. Verbandskonferenz der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken, AdA, Bestand SJD-BV-3/1Google Scholar
  359. 360.
    Knorr, oJ., S. 57Google Scholar
  360. 361.
    Vgl. Bracher, Sozialistische Erziehung als Solidarisierung und Überwindung der Selbstentfremdung des Menschen, in: Beutin, u.a., 1991, S. 19–25 und Knorr, Die Pädagogik der Roten Falken in der politischen Situation der 50er Jahre (liegt bisher nur als Manuskript vor)Google Scholar
  361. 362.
    Knorr, ebd., S. 2 fGoogle Scholar
  362. 363.
    Briícher, in: Beutin, u.a., 1991, S. 23Google Scholar
  363. 364.
    Knorr, in: Bericht über die 3. Verbandskonferenz der SJD - Die Falken, AdA, Bestand SJDBV-3/1; Die Dreiteilung gliederte sich danach in den „Falken-Ring“, den „Rote-FalkenRing” und den „SJ-Ring“. Zum Aufbau des Verbandes nach den Beschlüssen von Heidelberg s. im Anhang D 16: Verbandsspitze und Aufbau eines OrtsverbandesGoogle Scholar
  364. 365.
    Lindstaedt, Zur Frage der Altersgrenze, in: junge gemeinschaft, August 1951, S. 3Google Scholar
  365. 366.
    Ebd., S. 4Google Scholar
  366. 36.
  367. 368.
    Vgl. hierzu z.B. Miller, 1974, S. 10 ff und Grebing, Die Parteien, in: Benz, 1989, S. 71–150. Als Ordnungsvorstellungen dieser Parteilinie galten staatsrechtlich die unaufhebbare Verbundenheit von Sozialismus und Demokratie, die Bindung des demokratischen Sozialismus an die Nation als geschichtlich gewordener sozialer Lebensordnung, wirtschaftliche Sozialisienmg, staatliche Planwirtschaft, Mitbestimmung der Produzenten und als politischer Rahmen der demokratisch-parlamentarische Staat.Google Scholar
  368. 369.
    S. hierzu auch Schmidt, 1987, S. 18Google Scholar
  369. 370.
    Die quantitative Stärke lag aber insgesamt erheblich unter der der Falken.Google Scholar
  370. 371.
    Vgl. z.B. Rudi Arndt, Interview vom 22. Oktober 1992Google Scholar
  371. 372.
    Vgl. hierzu Archiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Sig. 834–672Google Scholar
  372. 373.
    Rudi Arndt, Interview vom 22.10.1992, beschrieb das für die hessischen Falken.Google Scholar
  373. 374.
    StA 11H, Jugendbehörde II 354–5 II Abl. 01.1981 210–02.03 Bd. 1. Besonders in Hamburg sind lebhafte Diskussionen um die Einheitsfrage dokumentiert. So nahm z.B. bei einem Ausspracheabend der britischen Militärregierung mit Vertretern der Parteien, Jugendorganisationen und Zeitungen zum Thema „Stellung der Parteien, Gewerkschaften, Kirche und Universität zur Jugend“ am 7. August 1946 in Hamburg Hans-Joachim Heydom, der Vorsitzende des Sozialistischen Studentenbundes, ausdriicklich gegen die Einheitsorganisation Stellung. Aus Frankfurt berichtete Rudi Arndt von Gemeinsamkeiten mit der FDJ. „Aber es hat diese Gemeinsamkeiten auch mit anderen Jugendverbänden gegeben.” R. Arndt, Interview vom 22. Oktober 1992. Vgl. hierzu auch die Kapitel 2.3.2 sowie 2.4.1Google Scholar
  374. 375.
    So verurteilte ein sowjetisches Militärtribunal Gerhard Sperling, Falkenvorsitzender im Bezirk Lichtenau, zu 25 Jahren Zuchthaus, weil er in der S-Bahn Handzettel mit dem Satz: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ verteilt hatte. Im Juni 1948 wurde die SPD-Stadtverordnete und Opfer des Faschismus Jeanette Wolf unter Beteiligung des FDJ-Vorsitzenden Heinz Kessler geschlagen.Google Scholar
  375. 376.
    Gespräch mit Heinz Westphal am 11. Juni 1992Google Scholar
  376. 377.
    Vgl. AdA, Akte Gesamt-Verband gemischt, Rundschreiben Nr. 12/B 49 vom 22. Juni 1949 einem zukünftigen einheitlichen Deutschland, das alle Jugendorganisationen wünschen, anzuerkennen?“37ß Google Scholar
  377. 378.
    Archiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Sig. 834–672Google Scholar
  378. 379.
    AdA, Akte Gesamt-Verband gemischt, Rundschreiben Nr. 12/B 49, S. 8Google Scholar
  379. 380.
    Dies bestätigte auch Heinz Westphal im Gespräch vom 11. Juni 1992Google Scholar
  380. 381.
    Vgl. AdA, Akte Gesamt-Verband gemischt, Rundschreiben Nr. 14/8 49 vom 5. Juli 1949Google Scholar
  381. 382.
    Vgl. junge gemeinschaft, Juni 1950, S. 17 und August 1950, S. 4Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Beate Wagner

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